Empfehlung für Tag und Nacht

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particle_gun

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Hallo,

da ich mein Teleskop für den Urlaub zu Hause lasse aber trotzdem gerne am Tag die Natur und abends den Himmel beobachten würde, kam ich zu der Überlegung mir ein Fernglas zuzulegen.

Für das Kind und Makrobeobachtungen habe ich ein PENTAX Papilio II ausgewählt, ich denke das passt ganz gut. Für mich selbst bin ich allerdings von dem Angebot etwas überfordert.

Folgende Ansprüche habe ich:
- Brillenträger
- Per (Frauen)-Hand zu bedienen, also leicht wäre toll (auch zum Mitnehmen, aber kein Muss)
- Naturbeobachtungen
- Himmelbeobachtungen

Vielleicht hat jemand ja einen ultimativen Tipp ;)

Danke und viele Grüße
Stefanie
 
Inwiefern ultimativ, keine Ahnung, aber ich benutze es nun schon seit satten 8 Jahren, es war in Ost Afrika, auf Kreta, im Kayak, in den Alpen, auf der Mosel, im Moor.....
Hatte bis jetzt noch nie den Gedanken dass ich was besseres brauche.

Eschenbach Trophy D 10x42 B ED

LG
Olli
 
Als kompakte Ferngläser für Wanderungen und ähnliches bieten sich sehr gute 8x25 an, eine Steigerung (auch beim Preis) hätten wir 8x32 Gläser.
Für die Nacht würde ich normal eine Öffnung nicht unter 40mm bevorzugen, das bspw. bildstabilisierte Canon 10x42 L IS ist toll.
Der Bildstabilisator ist echt faszinierend, aber diese Gläser sind klobiger und natürlich keine Leichtgewichte.
 
hawke 8x42 endurance ed

Mein immer dabei Fernglas. Nah der Achse hervorragende Bildschärfe, sehr kurze Naheinstellgrenze 2.5....3m. Wassergeschützt. Sehr angenehmes Handling, sogar meine Frau mag es. Für den Preis sehr gut würde ich sagen, aber ich kenne und scanne den Markt nicht.
Auf der Webseite von Hawke alles nähere...

Gruss, Peter
 
Ein Glas für Tag und Nacht ist immer ein Kompromiss. Für mich die eindeutig beste Lösung ein 8x42-Glas.
Welches explizit hängt am Ende vom Geldbeutel ab...

Gruß Horst
 
Ich konnte mein Glas mit einer Vielzahl anderer Gläser immer wieder vergleichen. Wir haben viele Vogelbeobachter im Verein, und unser hiesiger Optiker leiht großzügig an Vereinsmitglieder zum Testen aus.
Es war damals mein Preis-Leistungs-Sieger und braucht sich auch heute immernoch nicht zu verstecken.
Gastbeobachter sind immer wieder sehr angetan von der Klarheit dieses Eschenbachs.
Transmission, Kontrast und Schärfe sind auf der Achse verdammt gut. Klar ist ein Zeiss Victory im Feld etwas besser, aber das einzige Glas bisher was mich tatsächlich sabbernd schwach gemacht hat war das Swaro NL Pure, aber man oh man, der Preis....

LG
Olli
 
Danke an alle für die Antworten.

Da wir das Papilio immer dabei haben werden, wird das zweite dann ein 8/10x42. Das Eschenbach Trophy D 10x42 B ED gefällt mir. Liegt im Preis Rahmen und ist noch unter 1kg. Bildstabilisator klingt verführerisch aber der Preis ist ne Hausnummer (da warte ich noch bis der Kleine größer ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finds gut als doch recht günstiges Kompromissglas Natur/kompakt/Features. Ein hochgezüchtetes Astroglas ist es natürlich nicht, aber wie auch bei dem Preis.
Richtung Rand ist es dann nicht mehr perfekt, aber das ist bei viele Gläsern so. Es fällt auch nicht besonders auf wenn man mehr durch (auf Objekte) als drauf (auf Specs und Optikperfektion) guckt ;-) ...

Ich hab keine Brille, aber die Okularmuscheln lassen sich raus/reindrehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachts ist mir ohne Stativ (selbst angelehnt) 10x einfach schon zu wacklig. Ich kann da 8x deutlich mehr abgewinnen.
Aber das ist sehr persönlich und sollte im Zweifelsfall selbst mal getestet werden...

Gruß Horst
 
Mir machen astronomische Beobachtungen mit unstabilisierten Gläsern überhaupt keinen Spass mehr, ganz egal mit welcher Vergrößerung, das Zittern mit unweigerlichem Wahrnemungsverlust stört mich selbst bei 7 fach Gläsern..eine ganz neue Erfahrung brachte mir mein Canon IS Glas..ist aber eben nicht billig und zu teuer für den Threadstarter..ein Stativ mit Stativadapter gehört meiner Meinung nach aber zur Grundausstattung eines 10x42 Glases..wenn es denn für die Astronomie taugen soll..Gruß Olaf
 
Oh sorry, hab nicht aufgepasst.
Ich meinte ganz oben das 8x42 Hawke endurance ed.
Darauf bezog sich meine Erfahrung/Empfehlung.

10x ist mir in der Tat (wie Horst oben auch sagte) nicht so angenehm, völlig d'accord !
Peter
 
Nicht nur astronomisch, auch bei Tagbeobachtungen sieht man einfach deutlich mehr, insbesondere Details, wenn das Bild stillsteht.
Es gibt Leute die halten solche Gläser für elektronischen Firlefanz usw..ich kann jedem nur dazu raten solch ein Glas mal in die Hand zu nehmen und zu testen..meine Begeisterung hält jedenfalls nach wie vor an..und natürlich sind Naturbetrachtungen mit stabilisiertem Bild ein Hochgenuss..
Für meine Radtouren nehme ich allerdings dann doch ein leichtes und kompaktes..es würde keinen Sinn machen ein 15x50 IS mit zu schleppen..für lohnenswerte Objekte hole ich dann mein niedliches Minox Xactive 8x30 aus der Tasche..Gruß Olaf
 
Hallo,

ich bin seit einger Zeit Besitzer des folgenden Fernglases und ganz glücklich damit. Es ist klein genug für einen Rucksack oder eine (größere) Handtasche.

Nikon Action EX 8x40 CF Fernglas

Ich empfehle, einen Tragriemen zu befestigen, dann ist es unterwegs leichter zu tragen. Entweder einen dazu kaufen oder - wie bei mir - einen Foto-Kamerariemen "recyclen" (Die Kamera braucht keinen Riemen, wenn sie auf der Montierung sitzt. :)

Gruß
Thomas
 
Hallo Stefanie, Fernglas ist finde ich wie Fahrrad. Neben dem grundsätzlich technischen wie Größe, Gewicht, Abbildungsqualität, Srreulicht etc, es muss einfach passen, für dich gut in der Hand liegen und der Einblick muss gut sein. Musste mein Glas auch vor kurzem ersetzen und bin am Ende bei Kowa gelandet. Das 8,5x44 macht am Himmel richtig Spaß. Aber wie gesagt, ist eine persönliche Empfindung, vielleicht ist es für dich nichts. Selbst durchsehen beim Kauf ist da nicht das verkehrteste.
 
Es gibt Leute die halten solche Gläser für elektronischen Firlefanz usw..ich kann jedem nur dazu raten solch ein Glas mal in die Hand zu nehmen und zu testen...
Nee Stabi ist sicherlich kein Firlefanz, aber eine Rahmenbedingung war "Brillenträger" und hier schneiden die meisten Stabis leider ziemlich dürftig ab, übrigens ein Grund von mehreren mir kein Stabi anzuschaffen.

Andreas
 
Firlefanz ist das ganz sicher nicht, es ist eine echt tolle Technik.
Aber bei Alpentouren zB, oder sonst wo wo Gewicht eine sehr große Rolle spielt, haben sie keinen Platz.
Auch braucht es schlicht nicht jeder. Ich für meinen Teil kann 10x noch sehr ruhig halten und an Ballonen die Kennzeichen lesen.
Sie haben ihren Platz, aber der ist nicht überall, wie so oft.

LG
Olli
 
8x20 ist aber halt auch nicht 10x42 ;)
Aber ja, ist grenzwertig.
Dennoch, ich brauch nicht noch ein weiteres Teil, was von elektrischem Strom abhängig ist.
Aber das muss ja nicht für andere gelten.

LG
Olli
 
Hallo Olli,

geht das Glas denn mit Brille?
Bei einem Datenblatt habe ich 15mm. AP Abstand gelesen, dürfte für viele Brillenträger schon eng werden.

Da Stefanie diesen Punkt als erstes erwähnt hat sollte man die Brillenträgertauglichkeit auch mitberücksichtigen obwohl das natürlich auch sehr individuell ist.
Gesichtsanatomie, Augentiefe, weit,-kurzsichtig etc. bestimmen am Ende die Nutzbarkeit.

Und schön wäre natürlich auch ein Rahmenbudget.

Von der Grundtendenz würde ich auch zu einem 8x42 raten, dass sind einfach die vielseitigsten Parameter, Hersteller erst mal offen.

Andreas
 
Hallo,

Danke noch mal für die hilfreichen Antworten. Ich bekomme das Fernglas am Freitag und werde es nächste Woche ausgiebig testen. Melde mich dann noch mal,

Beste Grüße
Stefanie
 
Ich bin da recht altmodisch unterwegs:
Habe ein Swarovski Habicht 8X30W:
Das Teil liefert eine hervorragende Bildschärfe im BIldzentrum, ein leichter Schärfeverlust zu den Rändern ist vorhanden, stört aber kaum und ein Sehfeld von 136m auf 1000m. Der 3D-Effekt bei terristischer Beobachtung ist ein Traum. In der Nacht am Sternenhimmel natürlich etwas eingeschränkt wegen der 30mm Öffnung, allerdings geht das Teil auch hier besser als erwartet. Und ganz wichtig: Das Ding ist klein und leicht und damit quais überall dabei. Beobachte ohne Brille, d.h. die Korrektur mit Mitteltrieb kann -8 Dioptrieen problemlos ausgleichen. Kann dieses Fernglas nur empfehlen. Einen Nachteil hat es: Es ist nicht ganz billig.

LG Walter
 
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Meine Empfehlung für Tag und Nacht:

Meopta Meopro 8x42

oder Canon IS 10x30

Viele Grüße
Jürgen
 
Hi Stefanie
kleine habe ich ein Celestron Granite 7x33 ED das mir sehr gut gefällt.
Etwas größer habe ich nach einigem Probieren ein Bushnell Legend Ultra HD 10x42 erworben.
Beide kann ich empfehlen, kommen Sie nicht nur bei mir sondern auch bei Sternfreunden gut an.
Von dem Bushnell gibt es auch ein 8x42, was ein schöner Kompromiss wäre. Derzeit für 300 EUR neu zu haben.
CS
 
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