Udo_S
Aktives Mitglied
Hi,
Eigentlich würde ich ja unter diesen Umständen ins Bett gehen (Vollmond, starker Wind und durchziehen von Wolkenfeldern). Da ich aber letzte Woche auf Nachtschicht war und nicht schlafen kann, bin ich noch mal raus gegangen. Für's Teleskop zu windig, wollte ich mal meine selbstgebastelte Fernglasmonti ausprobieren. Also das alte Dekarem 10*50 draufgeschnallt und los geht's.
M 35 Zwillinge: Bei dem hellen Himmel nur ein diffuser Lichtfleck bei längerem Hinsehen zwei hellere und ein schwächeres Sternchen aufgelöst.
Offene Haufen im Fuhrmann: M 36,37 nur diffus erkennbar bei M38 macht sich eine leicht körnige Struktur bemerkbar.
NGC 2244 +2264 im Einhorn: Vom Rosettennebel ist nur der Sternhaufen auszumachen und da auch nur die helleren. Bei längerer Betrachtung blitzen aber auch die schwächeren Sterne auf. Ähnlich ist es auch mit dem Weihnachtsbaum.
M44 im Krebs: Trotz Mondnähe gibt dieser im Fernglas ein schönes Bild ab. Er füllt das Blickfeld schön aus und ich brauche eine Weile mich daran satt zu sehen.
M81/82 im Großen Bären: Im Herbst dachte ich mal die Galaxien findest du auch wenn's regnet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Aber jetzt steht hier alles Kopf. Ich brauchte etwas meine Markierungssterne zu finden. Durch den Mond nicht einfach aber die zwei diffusen Pünktchen sollten es wohl gewesen sein.
NGC 457 in der Cassiopeia: Der Eulenhaufen ist mir vor kurzem auf meinen ersten gelungenen Dia Aufnahmen aufgefallen und ist irgentwie zu meinen Lieblingen geworden. Heute waren aber nur die "zwei leuchtenden Augen" der Eule aufgefallen, nach längeren Anschauen glitzerte auch etwa der Rumpf, von den Flügeln aber keine Spur.
M3 in den Jagdhunden: Hab ein bisschen gebraucht bis ich in hatte, es zogen wieder Wolken auf was die Sache etwas erschwerte. Im Fernglas ein kleiner diffuser Fleck.
Offene Sternhaufen h + chi im Perseus: eigentlich hätte ich mehr erwartet aber sie standen schon ziemlich tief. Geben im Teleskop ein besseres Bild ab.
Da nun wieder Wolken aufzogen, der Wind mir meine Ordner mit den Sternkarten zerpflückt und es nach 2 Stunden auch langsam kalt wird höre ich erst mal auf.
Fazit: Wie gesagt normalerweise gehe ich unter solchen Bedingungen lieber schlafen. Aber ehrlich gesagt ich war auf Entzug, außerdem wollte ich ja mal die Fernglasmonti ausprobieren. Diese werde ich wohl öfters zum Einsatz bringen. Auch wenn ich mit dem Teleskop draussen bin, mit dem grossen Gesichtsfeld kann man prima Objekte aufsuchen, außerdem ist sie in 2 Minuten aufgebaut.
Klaren Himmel wünscht euch
Udo S <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Eigentlich würde ich ja unter diesen Umständen ins Bett gehen (Vollmond, starker Wind und durchziehen von Wolkenfeldern). Da ich aber letzte Woche auf Nachtschicht war und nicht schlafen kann, bin ich noch mal raus gegangen. Für's Teleskop zu windig, wollte ich mal meine selbstgebastelte Fernglasmonti ausprobieren. Also das alte Dekarem 10*50 draufgeschnallt und los geht's.
M 35 Zwillinge: Bei dem hellen Himmel nur ein diffuser Lichtfleck bei längerem Hinsehen zwei hellere und ein schwächeres Sternchen aufgelöst.
Offene Haufen im Fuhrmann: M 36,37 nur diffus erkennbar bei M38 macht sich eine leicht körnige Struktur bemerkbar.
NGC 2244 +2264 im Einhorn: Vom Rosettennebel ist nur der Sternhaufen auszumachen und da auch nur die helleren. Bei längerer Betrachtung blitzen aber auch die schwächeren Sterne auf. Ähnlich ist es auch mit dem Weihnachtsbaum.
M44 im Krebs: Trotz Mondnähe gibt dieser im Fernglas ein schönes Bild ab. Er füllt das Blickfeld schön aus und ich brauche eine Weile mich daran satt zu sehen.
M81/82 im Großen Bären: Im Herbst dachte ich mal die Galaxien findest du auch wenn's regnet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Aber jetzt steht hier alles Kopf. Ich brauchte etwas meine Markierungssterne zu finden. Durch den Mond nicht einfach aber die zwei diffusen Pünktchen sollten es wohl gewesen sein.
NGC 457 in der Cassiopeia: Der Eulenhaufen ist mir vor kurzem auf meinen ersten gelungenen Dia Aufnahmen aufgefallen und ist irgentwie zu meinen Lieblingen geworden. Heute waren aber nur die "zwei leuchtenden Augen" der Eule aufgefallen, nach längeren Anschauen glitzerte auch etwa der Rumpf, von den Flügeln aber keine Spur.
M3 in den Jagdhunden: Hab ein bisschen gebraucht bis ich in hatte, es zogen wieder Wolken auf was die Sache etwas erschwerte. Im Fernglas ein kleiner diffuser Fleck.
Offene Sternhaufen h + chi im Perseus: eigentlich hätte ich mehr erwartet aber sie standen schon ziemlich tief. Geben im Teleskop ein besseres Bild ab.
Da nun wieder Wolken aufzogen, der Wind mir meine Ordner mit den Sternkarten zerpflückt und es nach 2 Stunden auch langsam kalt wird höre ich erst mal auf.
Fazit: Wie gesagt normalerweise gehe ich unter solchen Bedingungen lieber schlafen. Aber ehrlich gesagt ich war auf Entzug, außerdem wollte ich ja mal die Fernglasmonti ausprobieren. Diese werde ich wohl öfters zum Einsatz bringen. Auch wenn ich mit dem Teleskop draussen bin, mit dem grossen Gesichtsfeld kann man prima Objekte aufsuchen, außerdem ist sie in 2 Minuten aufgebaut.
Klaren Himmel wünscht euch
Udo S <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />