Anette_Aslan
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Liebes Astrovolk,
irgend so ein Okkultist Anfang des 20.Jhd meinte, die Sterne seien ja nicht wirklich Gebilde aus Gas und Staub, wie es die materialistische Wissenschaft behaupte, man müsse sie mit geistigem Auge schauen, denn dann sind sie Lichter, die aus der geistigen Welt des Weltenraumes durch Löcher scheinen, die so angeordnet sind, dass sie uns als Sterne erscheinen wie wir sie sehen. Sie sind die reine Liebe, die da aus der geistigen Welt auf uns scheine.....
...na ja, mit den Löchern und so....das kann man nicht hinnehmen aber mit der Liebe schon, und wenn es nur unsere eigene Liebe zu den Sternen ist, die da zurückstrahlt, will ich es mal so wirken lassen...
....wie gestern Abend nach gefühlten 1000 Lichtjahren der Trübnis in unserem vermaledeiten Wiener Becken mit allen Sinnen ! Der Mond zeigte sich noch nicht, ich baute meine Säule mit Montierung schon gegen 17:30h auf, wartete auf Polaris, um sie gut einzuodnen und nach 18h hielt mich nichts mehr. Ich ließ mich mit der Goto und dem halbedlen Skywatcher 127/1000 ed durchs 26er Pano gemütlich führen und fuhr ab, was der Himmel um diese Zeit so offenbarte. Solch ein edles und doch erschwingliches Objektiv ist mit den üblichen Farbwerfern nicht zu vergleichen, wenngleich ich meine FH´s alle schätze, bei kleinen Vergrößerungen macht sich das ja auch nicht bemerkbar.
M42 hat es mir lange angetan, die Seelen der großen Pharaonen sollen dort ja nach ihrem Tode aufbewahrt sein.... klar, solche Obrigkeiten haben auch immer die auffälligsten Schreine! Ich glaub für mich käme da ein Stern 16.ter Größenklasse in Frage, ist doch immer so mit den Hirarchien.
Ich schraubte mich an Alnitak fest, dem linken Gürtelstern des Orion, um den Pferdekopfnebel endlich mal genauer zu betrachten. Aber mit meinem Equiptment kann ich mich biegen und brechen, ich bekomme ihn auch mit Kamera nicht richtig zu Gesicht, schade.
Doch dieser Alnitak schimmerte so kristallklar durchs Okular, ganz ohne dieses Oszillieren wie es Sirius an sich hat, strahlte er eine beeindruckende Ruhe aus, ich dachte schon, es sei auch irgendwie ein planetarisches Nebelobjekt, aber nein, er war es und normalerweise schaut man sich ja nicht so nur einen einzelnen Stern an, wenn er nicht als Rotationssystem daherkommt oder eine bestimmte Farbe hat. Auf dem Foto sieht man links von ihm so ein nebeliges Etwas, kann das nicht richtig einordnen.
Ich suchte um M42 herum so ziemlich alles ab und probierte verschiedene Vergrößerungen aus. Dabei dachte ich an mein Erlebnis auf dem Griffith Observatorium in LA vorletztes Jahr und das man durch einen 16" Zeiss außer dem Trapez nichts sehen konnte, wegen Hollywoods Beleuchtung! Hunderte von Menschen warteten dort in einer langen Schlange für einen kurzen Blick durchs Teleskop, der ernüchternd war.... aber ich konnte gestern in die gesamte Schönheit dieses winterlichen Superstars eintauchen!Ok, denen ihre Oskars für andere Superstars, mir mein kleiner Vorstadtgarten mit echten Sternen....Wenn Menschen zu Sternen werden, wird die Beleuchtung immer drastischer! Hollywood ist ein Paradebeispiel, das tolle Observatorium beherbergt dort nur den Refraktor, der historischen Wert hat, das wars wohl....vielleicht geht was an Planeten...
...bevor mich das Kamerafieber wieder befiel besuchte ich noch den NGC 2244-Rosettennebel, d.h. vielmehr seinen auffälligen Haufen der schon mit 100mm Öffnung zu schaffen ist. Die Anordnung dieses Haufens erinnert an Dominosteine, ich habe mal irgendwo was von "Schmuckkästchen" gelesen, weis aber nicht, ob das damit gemeint war.
Mit seinen etwa 100 Sternen machte sich M50 ganz prächtig gestern Abend, sein roter Zentralstern stach deutlich hervor, er kann bei guter Transparenz mit allen anderen Offnen Sternhaufen allemal mithalten, und die hatten wir gestern, es floss polare Kaltluft ein, das ist immer gut, das Thermometer sank immerhin auf minus 6,2 Grad! Der Frost hielt sich noch lange fern, also auch trockene kalte Luft...welch ein toller Abend!
Der Tannenbaum stand im Skywatcher Refraktor auf dem Kopf, so kann er bis Weihnachten dann hängen bleiben. Ich sehe ihn gern, eine schöne Anordnung mit seinem Diamanten unten am Ständer.
Dann ließ ich die Kamera an M42 ordentlich arbeiten und genoß es einfach dem Orion gegenüberzustehen, der steht doch da wie eine Person! Immer wieder grüble ich über den Sinn dieser so einprägsamen Anordnung nach....
NGC 2244 hab ich Euch mitgebracht, den Nebel bekomme ich nie und nimmer rein, das ist was für die Profis hier!
sternengestärkte Grüsse von Anette
irgend so ein Okkultist Anfang des 20.Jhd meinte, die Sterne seien ja nicht wirklich Gebilde aus Gas und Staub, wie es die materialistische Wissenschaft behaupte, man müsse sie mit geistigem Auge schauen, denn dann sind sie Lichter, die aus der geistigen Welt des Weltenraumes durch Löcher scheinen, die so angeordnet sind, dass sie uns als Sterne erscheinen wie wir sie sehen. Sie sind die reine Liebe, die da aus der geistigen Welt auf uns scheine.....
...na ja, mit den Löchern und so....das kann man nicht hinnehmen aber mit der Liebe schon, und wenn es nur unsere eigene Liebe zu den Sternen ist, die da zurückstrahlt, will ich es mal so wirken lassen...
....wie gestern Abend nach gefühlten 1000 Lichtjahren der Trübnis in unserem vermaledeiten Wiener Becken mit allen Sinnen ! Der Mond zeigte sich noch nicht, ich baute meine Säule mit Montierung schon gegen 17:30h auf, wartete auf Polaris, um sie gut einzuodnen und nach 18h hielt mich nichts mehr. Ich ließ mich mit der Goto und dem halbedlen Skywatcher 127/1000 ed durchs 26er Pano gemütlich führen und fuhr ab, was der Himmel um diese Zeit so offenbarte. Solch ein edles und doch erschwingliches Objektiv ist mit den üblichen Farbwerfern nicht zu vergleichen, wenngleich ich meine FH´s alle schätze, bei kleinen Vergrößerungen macht sich das ja auch nicht bemerkbar.
M42 hat es mir lange angetan, die Seelen der großen Pharaonen sollen dort ja nach ihrem Tode aufbewahrt sein.... klar, solche Obrigkeiten haben auch immer die auffälligsten Schreine! Ich glaub für mich käme da ein Stern 16.ter Größenklasse in Frage, ist doch immer so mit den Hirarchien.
Ich schraubte mich an Alnitak fest, dem linken Gürtelstern des Orion, um den Pferdekopfnebel endlich mal genauer zu betrachten. Aber mit meinem Equiptment kann ich mich biegen und brechen, ich bekomme ihn auch mit Kamera nicht richtig zu Gesicht, schade.
Doch dieser Alnitak schimmerte so kristallklar durchs Okular, ganz ohne dieses Oszillieren wie es Sirius an sich hat, strahlte er eine beeindruckende Ruhe aus, ich dachte schon, es sei auch irgendwie ein planetarisches Nebelobjekt, aber nein, er war es und normalerweise schaut man sich ja nicht so nur einen einzelnen Stern an, wenn er nicht als Rotationssystem daherkommt oder eine bestimmte Farbe hat. Auf dem Foto sieht man links von ihm so ein nebeliges Etwas, kann das nicht richtig einordnen.
Ich suchte um M42 herum so ziemlich alles ab und probierte verschiedene Vergrößerungen aus. Dabei dachte ich an mein Erlebnis auf dem Griffith Observatorium in LA vorletztes Jahr und das man durch einen 16" Zeiss außer dem Trapez nichts sehen konnte, wegen Hollywoods Beleuchtung! Hunderte von Menschen warteten dort in einer langen Schlange für einen kurzen Blick durchs Teleskop, der ernüchternd war.... aber ich konnte gestern in die gesamte Schönheit dieses winterlichen Superstars eintauchen!Ok, denen ihre Oskars für andere Superstars, mir mein kleiner Vorstadtgarten mit echten Sternen....Wenn Menschen zu Sternen werden, wird die Beleuchtung immer drastischer! Hollywood ist ein Paradebeispiel, das tolle Observatorium beherbergt dort nur den Refraktor, der historischen Wert hat, das wars wohl....vielleicht geht was an Planeten...
...bevor mich das Kamerafieber wieder befiel besuchte ich noch den NGC 2244-Rosettennebel, d.h. vielmehr seinen auffälligen Haufen der schon mit 100mm Öffnung zu schaffen ist. Die Anordnung dieses Haufens erinnert an Dominosteine, ich habe mal irgendwo was von "Schmuckkästchen" gelesen, weis aber nicht, ob das damit gemeint war.
Mit seinen etwa 100 Sternen machte sich M50 ganz prächtig gestern Abend, sein roter Zentralstern stach deutlich hervor, er kann bei guter Transparenz mit allen anderen Offnen Sternhaufen allemal mithalten, und die hatten wir gestern, es floss polare Kaltluft ein, das ist immer gut, das Thermometer sank immerhin auf minus 6,2 Grad! Der Frost hielt sich noch lange fern, also auch trockene kalte Luft...welch ein toller Abend!
Der Tannenbaum stand im Skywatcher Refraktor auf dem Kopf, so kann er bis Weihnachten dann hängen bleiben. Ich sehe ihn gern, eine schöne Anordnung mit seinem Diamanten unten am Ständer.
Dann ließ ich die Kamera an M42 ordentlich arbeiten und genoß es einfach dem Orion gegenüberzustehen, der steht doch da wie eine Person! Immer wieder grüble ich über den Sinn dieser so einprägsamen Anordnung nach....
NGC 2244 hab ich Euch mitgebracht, den Nebel bekomme ich nie und nimmer rein, das ist was für die Profis hier!
sternengestärkte Grüsse von Anette
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