Energie für Sternwarte

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jaegerjuergen

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Hallo Zusammen,

ich plane eine Sternwarte ausserhalb erreichbaren Stromzufuhr. Ich denke, andere standen auch vor dem Problem, dieses zu lösen.
Wer kann mir hier weiterhelfen.

Über Anregungen freut sich wie immer

Jürgen
 
Das Problem ist eher zu verstehen, was Du möchtest.

Wollst Du eine Sternwarte außerhalb erreichbarer Stromzufuhr bauen, oder eine Sternwarte draußen mit erreichbarer Stromzufuhr?

CS,
Peter
 
Moin Jürgen!

Wo ist das Problem? ?)

Wenn Du nicht ans Stromnetz rankommst, dann bleibt Dir nur Akku-Versorgung oder ein Notstrom-Töfftöff. Akkus kann man mit Solarzellen oder Windkraft laden.

Um sich da schlauzumachen, hilft schon der Blick in den Conrad-Katalog. Alles nur eine Frage der Finanzierung.
 
Hallo Jürgen

das Problem haben wir in unserer Vereinssternwarte auch.
Wir werden auf Solarmodule gehn. 2x Akku 180 A/h + 130 A/h reserve. 2 Solarmodule 50 W und 2x Laderegler mit Tiefentladeschutz.
Wichtig ist die Akkus sollten nur zu 30% benutzt werden um lange zu halten. Zur not auch mal 50% und möglichst nie bis auf 70% oder noch mehr. Wir wollen vorerst normale neue Startenbatterien verwenden da diese mit einem Transportschaden kostenlos überlassen wurden.
Die Solarmodule sind nur deshalb mit nur 50W gewählt, damit man diese besser verstecken kann und die Sternwarte wird auch nur 3 - 5 mal im Monat benutzt und dann muß sich zeigen ob noch zusätzliche Module benötigt werden.
Die 2 Module + 2x Laderegler haben bisher nur 156 € und dazu kommen jetzt noch Montagematerial Kabel usw.

Gruß Rolf
 
Hallo Rolf,

Zitat von kaiser:
Wichtig ist die Akkus sollten nur zu 30% benutzt werden um lange zu halten. Zur not auch mal 50% und möglichst nie bis auf 70% oder noch mehr.

Ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet, was meinst du mit 30, 50 oder 70% Benutzung?

Wir werden auf Solarmodule gehn. 2x Akku 180 A/h + 130 A/h reserve. 2 Solarmodule 50 W und 2x Laderegler mit Tiefentladeschutz.

Mhh... 2x50 Watt Module, also 100W ~ 8,3A wenn die Sonne voll knallt. 2x180Ah + 130Ah, also 490Ah. Unberücksichtigt Verlusten müsste also die Sonne erstmal 59h scheinen um die Akkus prall zu laden...

Es käme also mehr darauf an, wieviel Strom ihr tatsächlich den Akkus entnehmen wollt. Gehe ich mal von 2-3A/h aus, also um max 30A im Winter, würde ich darauf fußend auch die Akkus auslegen.

Wir wollen vorerst normale neue Startenbatterien verwenden da diese mit einem Transportschaden kostenlos überlassen wurden.

Starterbatterien eignen sich ansich weniger. Gut, sie sind unempfindlicher mit dem Draufladen, aber sie sind konzipiert um in kurzer Zeit viel Strom abzugehen. USV-Akkus wären da besser.
 
Hallo

Wennst gleich Bleigel Akkus nimmst kannst dir die 30/50/70% oder igendwas sparen, die vertragen auch beinahe Tiefentladungen.
Damit aber die Akkus nicht tiefentladen werden sollte ein Spannungswächter mit Abschaltefunktion installiert werden oder über 12V->220 AC und Netzteile gemacht werden.
Wechselrichter sind eine der Besten die von Studer - nicht billig ,aber wiederum , die Akkus werden es dir danken.

Ich habe seit 6 Jahren eine Anlage für eine Almhütte am Laufen mit einer 180AH Bleigel und 2x65W Polikristall Paneele mit einem guten Laderegler und einem Studer Wechselrichter, Kostenpunkt ohne Istallationsmaterial so rund € 2500.-- netto , das hat noch nie Probleme gemacht.
Erstladung des Akkus machte ich mit einem speziellen Ladegerät meines Fotovoltaikanbieters.

lg Martin

 
Hallo Toni

ich habe mich falsch mit den Akkus ausgedrückt. Es sollen 1x 180Ah und 1x 130Ah heißen. Ich wollte ursprünglich Solarakkus kaufen, aber unser Verein hat 2007 + 2008 die Sternwarte fast nur aus Eigenleistung selbst gebaut und bezahlt. Wir haben 2 Beobachtungsplätze 1x in einer Kuppel und 1x mit abfahrbarem Flachdach. Beide Fernrohre wollen zumindest den Antrieb, Beleuchtung usw. Strom haben.
Die Sternwarte liegt auf fast 900m höhe und da kann schon mal Wochenlang Schnee liegen, darum etwas reserve. Der zweite Akku soll dann für Laptop, CCD zur Verfügung stehn.
Die Akkus bekam ich geschenkt und deshalb werden diese jetzt solange wie möglich eingesetzt.

Bleigel Akkus haben wir 6 Stück 40Ah im umlauf. Davon habe ich 2 Stück und 4 Personen je 1 Akku. Bei Beobachtungsabende gab es immer wieder das Problem das die Akkus leer waren und deshalb möchte ich dieses Kapitel mit der Solartechnik lösen. Ich wollte auch 2x 100W auf dem Dach haben, aber dieses liese sich nicht mehr verstecken.

Gruß Rolf

 
Hallo Rolf,

ahja, nun wird die Sache schon runder...

Zitat von kaiser:
Flachdach. Beide Fernrohre wollen zumindest den Antrieb, Beleuchtung usw. Strom haben.
OK, Beleuchtung kann man heutzulage mit LED's in der Strombilanz fast für lau haben, die Dinger ziehen ja so gut wie nix. Ich hatte letztes Jahr genau das in angriff genommen, sprich, diese roten Sofitten von astroleuchten.de und als Gehäuse dazu Begrenzungsleuchten für Caravans. Davon habe ich 4 Stück verbaut, eine davon über dem Arbeitstisch, das ganze mit Dimmer und gut ist.

Die Antriebe der Montierungen sollten ebenfalls nicht das Thema sein, ich weiß ja nicht, was ihr da für Montierungen betreibt.

Der zweite Akku soll dann für Laptop, CCD zur Verfügung stehn.

Sehr weise. Gerade TFT und CPU sind in solchen Nächten immer noch die hauptsächlichen Stromfresser.

Ich wollte auch 2x 100W auf dem Dach haben, aber dieses liese sich nicht mehr verstecken.

Müssen die denn versteckt sein? Gehts da um Diebstahl oder Baurecht?
 
Hallo Toni

Müssen die denn versteckt sein? Gehts da um Diebstahl oder Baurecht?

es geht um Diebstahl

Die Montierungen Alt AD7 mit goto und große deutsche Montierung mit 60cm Newton.

Beleuchtung ist alles auf LED mit kleinen 12V 2,2 Ah Bleigelakkus wo ich bisher ca 20 Stück im wechsel betreibe und bei mir Lade. Diese sind fest instaliert mit weißlicht und rotlicht zum arbeiten, reperieren, justieren umbauen besprechen und rotlicht beim beobachten und als notbeleuchtung für Treppe und Nebenraum.
Die LED brauchen wenig Strom aber die masse machts, bei weißlicht sind die Räume gut ausgeleuchtet mit 8x Runde Campingleuchten a 20 Leds.

Mein Ziel ist es aber die Vereinssternwarte so auszubauen wie meine eigene Sternwarte bei mir zu hause wo ich genug Steckdosen habe und dies möchte ich auch dort erreichen.

Gruß Rolf
 
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