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Enge Begegnung zwischen den Saturnmonden Tethys und Enceladus

Gerd Kohler

Aktives Mitglied
Enge Begegnung zwischen den Saturnmonden Tethys und Enceladus.

Hallo,

Heute Abend, den 5. November 2026, kommt es zu einer engen Begegnung zwischen den Saturnmonden Tethys (10m3) und Enceladus (11m8). Beide Monde stehen laut Cartes du Ciel in einem Abstand von circa einer Bogensekunde zueinander.


Saturn.jpg



Viel Erfolg beim Beobachten.
Gerd

Grafik: Erstellt mit Stellarium.
 
Hallo Gerd
Mit 16" visuell keine Chance, es war quasi nur Tethys zu sehen.
Seeing eher bescheiden.
Was ich jedoch sehen konnte war Reha, ca. 3-4" von der Planetenkugel entfernt.
Mit ca. 9,5mag Unterschied immer wieder faszinierend mit welchen Helligkeitsunterschied das Auge zurecht kommt.
Ebenso Dione, welchen ich gerade eben noch in den besseren Momenten über den Ringen sehen konnte.
LG
 
Hallo,

Ich meinte... beide Monde rund eine Stunde vor ihrer engsten Begegnung sehen konnte. Da hatten sie einen Abstand von 2" zueinander. Diese Beobachtung stufe ich aber als nicht sicher ein.
Rhea und Dione konnte ich ebenfalls sehen. Rhea fiel mir sofort zwischen der Planetenkugel und den Ringen auf. Dione konnte ich ebenfalls eindeutig sehen. Titan war ein oranges Scheibchen.
Die Luft war bei mir wechselnd ruhig. Es war wieder eine interessante Saturnbeobachtung.

Viele Grüße
Gerd
 
Ich meinte... beide Monde rund eine Stunde vor ihrer engsten Begegnung sehen konnte. Da hatten sie einen Abstand von 2" zueinander. Diese Beobachtung stufe ich aber als nicht sicher ein.
Hallo Gerd
Ja das ist klar, habe ich auch so gemacht. Jedoch waren bei mir die Bedingungen einfach nicht so gut.
Das Seeing waberte relativ lange und ließ nur für kurze Momente scharfe Bilder zu, ich musste immer mehrere Minuten warten bis sich diese Momente einstellten.
Es bildete sich dann auch langsam Bodennebel und alles wurde klatsch nass.
Ich neige dann auch immer zum hin- und herfokussieren in der Hoffnung ob nicht doch irgendwie ein schärferes Bild möglich ist, dabei verstellt und verpasst man wieder die guten Momente.
Ohne Nachführung und Binokularansatz kann ich mir dieses visuelle Lucky Imaging gar nicht mehr Vorstellen.
Enceladus ist gelegentlich auch eine echte Herausforderung wenn dann noch ein hellerer Mond quasi direkt daneben steht springen die Augen auch immer auf den helleren Mond.
LG
 
Hallo,

Ich beobachtete von zuhause aus, da habe ich zumindest keine Probleme mit Tau. Die Luft war bei mir ebenfalls sehr unruhig mit immer wieder ruhigen Momenten. Bei mir ging ein kalter Wind. Hätte ich mich an meinem Platz in der Natur aufgestellt, hätte ich zusätzlich noch Probleme mit dem Wind gehabt, der am Teleskop zerrt.
Die Nachführung ist für mich auch etwas sehr wichtiges bei der Mond- und Planetenbeobachtung. Ich kann mich beim Beobachten komplett auf das Bild im Okular konzentrieren.

Viele Grüße
Gerd
 
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