KHS
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Hallo Andreas und andere Freunde stabiler Drehzahlen,
hier mal ein Vorschlag für eine Bauteileliste zum obigen DC-Motorregler:
R1=330R(3V) ... 680R(5V): Photodiodenstrom sollte ca.5mA betragen
R2=47k (10k...1M; hängt von der Lichtschranke ab: ausprobieren!)
R3=47k
R4=10k (hängt von P1 und gewünschtem Drehzahlbereich ab)
R5=100k
R6=47k
R7=47k
R8=100k
R9=22k
P1=100k
C1=1nF
C2=ca.100nF *) siehe Überschlags-Formel unten
C3=1uF
C4=1uF
C5=1nF
C6=ca.10uF
C7=ca.10uF
*) C2 = 1/(2*R4+P1)*n*s)
n = gewünschte Motordrehzahl (U/sec) bei Poti-Mittelstellung,
s = Anzahl Segmente der Chopperscheibe
Am besten Folientyp mit kleinem Temperaturkoeffizienten
T1=BS170 o.ä, alternativ irgendein bipolarer npn-Typ mit 47k Basisvorwiderstand (BC547, BC337, o.ä)
T2=BUZ71, IRF520 o.ä, notfalls auch ein bipolarer npn-Typ mit 100R Basisvorwiderstand (BD135 o.ä)
D1=vorzugsweise Schottky-Diode (SB130 o.ä), bei kleineren Motoren reicht auch eine simple 1N4148
Lichtschranke: im Motor integriert, oder externer Gabel- oder Reflexkoppler.
Chopperscheibe direkt auf der Motorachse. Koppler + Scheibe möglichst lichtdicht montiert!
ICs:
HC40106: Hex inverting Schmitt trigger
LM358: Operationsverstärker
78L03: Spannungsregler, alternativ ein Widerstand von U.batt nach U.3V (ca.50R...100R)
Bei Betrieb mit 3V-Regler Vcc des LM358 am besten direkt an U.batt legen und 47k zwischen Ausgang LM358 und Eingang des nachfolgenden Schmitttriggers.
Zu deiner Frage: Warum zieht ein Schrittmotor deutlich mehr Strom <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />?
Ein geregelter DC-Motor zieht gerade so viel Leistung, dass die Solldrehzahl stimmt - gerade das macht ja die Regelung. Dummerweise muss die Regelung aber über den momentanen Zustand bescheid wissen, deshalb der zusätzliche Aufwand mit separatem Chopper oder EMK-Messschaltung oder sonstigen Umständlichkeiten.
Ein Schrittmotor braucht diese Rückkopplung von Haus aus nicht, da er Schritte zählen kann, aber das Drehmoment (damit der Spulenstrom) muss immer deutlich höher sein als der worst case an möglicher Belastung, und zwar auch beim Stillstand! Sonst 'rutscht' er durch und die Position stimmt nicht mehr. Und er merkt's nicht mal, weil halt die Rückkopplung fehlt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/shocked.gif" alt="" />
Der Stromverbrauch kann beim Schrittmotor leicht >10 mal höher sein als beim DC-Motor - selbst mit Monstergetriebe.
Man könnte auch Schrittmotor und Chopper kombinieren, dann hätte man beide Nachteile vereint <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />
Um der verwirrenden Möglichkeiten noch eine draufzusetzen: ich träume immer noch von einem Piezo-Wanderwellen-Motor (ist vielleicht auch unter anderen Namen bekannt): klein, niedrige Drehzahl, spielfrei, lautlos, präzise, sauteuer, Ansteuerung mit hochfrequenter Hochspannung und nirgends zu bekommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />
Vielleicht wäre es doch einfacher, die Erddrehung stundenweise anzuhalten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Gruß
Karl-Heinz
hier mal ein Vorschlag für eine Bauteileliste zum obigen DC-Motorregler:
R1=330R(3V) ... 680R(5V): Photodiodenstrom sollte ca.5mA betragen
R2=47k (10k...1M; hängt von der Lichtschranke ab: ausprobieren!)
R3=47k
R4=10k (hängt von P1 und gewünschtem Drehzahlbereich ab)
R5=100k
R6=47k
R7=47k
R8=100k
R9=22k
P1=100k
C1=1nF
C2=ca.100nF *) siehe Überschlags-Formel unten
C3=1uF
C4=1uF
C5=1nF
C6=ca.10uF
C7=ca.10uF
*) C2 = 1/(2*R4+P1)*n*s)
n = gewünschte Motordrehzahl (U/sec) bei Poti-Mittelstellung,
s = Anzahl Segmente der Chopperscheibe
Am besten Folientyp mit kleinem Temperaturkoeffizienten
T1=BS170 o.ä, alternativ irgendein bipolarer npn-Typ mit 47k Basisvorwiderstand (BC547, BC337, o.ä)
T2=BUZ71, IRF520 o.ä, notfalls auch ein bipolarer npn-Typ mit 100R Basisvorwiderstand (BD135 o.ä)
D1=vorzugsweise Schottky-Diode (SB130 o.ä), bei kleineren Motoren reicht auch eine simple 1N4148
Lichtschranke: im Motor integriert, oder externer Gabel- oder Reflexkoppler.
Chopperscheibe direkt auf der Motorachse. Koppler + Scheibe möglichst lichtdicht montiert!
ICs:
HC40106: Hex inverting Schmitt trigger
LM358: Operationsverstärker
78L03: Spannungsregler, alternativ ein Widerstand von U.batt nach U.3V (ca.50R...100R)
Bei Betrieb mit 3V-Regler Vcc des LM358 am besten direkt an U.batt legen und 47k zwischen Ausgang LM358 und Eingang des nachfolgenden Schmitttriggers.
Zu deiner Frage: Warum zieht ein Schrittmotor deutlich mehr Strom <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />?
Ein geregelter DC-Motor zieht gerade so viel Leistung, dass die Solldrehzahl stimmt - gerade das macht ja die Regelung. Dummerweise muss die Regelung aber über den momentanen Zustand bescheid wissen, deshalb der zusätzliche Aufwand mit separatem Chopper oder EMK-Messschaltung oder sonstigen Umständlichkeiten.
Ein Schrittmotor braucht diese Rückkopplung von Haus aus nicht, da er Schritte zählen kann, aber das Drehmoment (damit der Spulenstrom) muss immer deutlich höher sein als der worst case an möglicher Belastung, und zwar auch beim Stillstand! Sonst 'rutscht' er durch und die Position stimmt nicht mehr. Und er merkt's nicht mal, weil halt die Rückkopplung fehlt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/shocked.gif" alt="" />
Der Stromverbrauch kann beim Schrittmotor leicht >10 mal höher sein als beim DC-Motor - selbst mit Monstergetriebe.
Man könnte auch Schrittmotor und Chopper kombinieren, dann hätte man beide Nachteile vereint <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />
Um der verwirrenden Möglichkeiten noch eine draufzusetzen: ich träume immer noch von einem Piezo-Wanderwellen-Motor (ist vielleicht auch unter anderen Namen bekannt): klein, niedrige Drehzahl, spielfrei, lautlos, präzise, sauteuer, Ansteuerung mit hochfrequenter Hochspannung und nirgends zu bekommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />
Vielleicht wäre es doch einfacher, die Erddrehung stundenweise anzuhalten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Gruß
Karl-Heinz