Erfahrung benötigt bei Starter-Set und Location

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Barnson

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Hallo zusammen,

vielleicht ganz kurz ein paar Infos zu mir, die wichtig sein könnten: Ich wohne im Kreis Wesel (Niederrhein, Grenze Ruhrpott) in einer beschaulichen Kleinstadt in einem ruhigen Wohngebiet in einer Dachwohnung (2. Stock) mit Rundumbalkon (also Blick in alle Himmelsrichtungen); nach Süden kommen nur Bäume und dahinter eine größere Straße mit Lärmschutzwall und dahinter wiederum Feld. Im nahen Umkreis gibt es kein höheres Gebäude.

Für Astronomie interessiere ich mich schon ewig. Früher eher sporadisch; jedoch hat der Blick zu den Sternen schon immer Herzklopfen ausgelöst. Jetzt will ich gern mehr daraus machen.

Ich möchte jetzt zwei Fragen stellen, die mich beschäftigen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich mir sie auch selbst beantworten durch Recherche (tue ich ja auch), aber ich finde, es geht nichts über Erfahrung, sowohl eigene, als auch eben die anderer. Und auf Letztere würde ich jetzt einfach gerne zurückgreifen, bevor ich Euros investiere.

1) Aufgrund einer körperlichen Behinderung bin ich doch recht stark eingeschränkt in Sachen Mobilität. Ich habe zwar etwa vier Mal im Jahr die Möglichkeit, in die Eifel zu fahren bzw. gefahren zu werden (wo die Bedingungen ja sehr gut sein sollen), aber für ein richtiges Hobby ist das freilich etwas zu wenig. Ich bin die restliche Zeit weitestgehend auf meine Wohnung bzw. meinen Balkon beschränkt und möchte von hier aus auch tätig sein.

Nun frage ich mich halt, ob es sich wirklich lohnt, wenn ich unbedingt sowohl Planeten auch auch Deep Sky beobachten will (und das möglichst detailreich und farbig)?! Also einfach mal so aus der Erfahrung heraus, bei den Profis hier, komme ich in dieser Wohnlage überhaupt in den Genuss toller kontrastreicher Deep Sky-Bilder? (Dass ich keine Hubble-Aufnahmen sehen werde, ist mir klar. Die typische Laien-Erwartung an Amateur-Teleskope habe ich nicht).


2) Ich habe ungefähr ein Budget von 1000 Euro zur Verfügung für ein erstes Teleskop plus Zubehör.

Und hier möchte ich erst mal ganz grundsätzlich wissen, in was für Preisklassen ich mich bewegen sollte, wenn ich oben genannte Ziele erreichen will mit meinem ersten Teleskop? Etwa 500 EUR für das eigentliche Teleksop und noch mal 500 Euro für zusätzliche Okkulare und Filter?


Ich kann mir wirklich vorstellen, wie diese dämlichen Anfänger-Fragen nerven. Ich würde umgekehrt wohl auch am liebsten schreiben: Kauf dir doch einfach eins und probiers selbst aus. Aber ich finde, es ist auch legitim, im Vorfeld mal Profis zu fragen in so einem Forum, das zumindest in diesem Teil hier ja auch extra für Einsteiger gedacht ist.

Würde mich freuen, wenn ich durch diesen Thread hier eine bessere Vorstellungen von dem Ganzen bekomme, Preisklassen und Anforderungen für kontrastreichen Deep Sky und detaillierte Planeten - soweit es bei einem Anfänger-Modell möglich ist.

Vielen Dank schon mal und beste Grüße
Barnson
 
ach ja, falls das irgendwie wichtig ist: zwar kann man das ja nie so zu 100 Prozent sagen am Anfang, aber ich bin mir doch recht sicher, dass mich Astrofotografie nicht interessieren wird (zumindest nicht als eigene Betätigung). Von daher kann das in den Überlegungen komplett rausfallen
 
Hallo Barnson,

Wohngebiet klingt nach relativ hoher Lichtverschmutzung durch die umliegenden Häuser und die Straßenbeleuchtung. Das kann dann relativ schwierig mit der Dunkeladaption der Augen werden. Die ist für sinnvolle Beobachtung von Deep-Sky-Objekten absolut notwendig.
Trifft meine Annahme bei Deiner Umgebung zu?

Von der fehlenden Dunkeladaption praktisch nicht beeinträchtigt sind Planetenbeobachtungen. Bei denen spielt aber die Luftunruhe (das "Seeing") aufgrund der notwendigen hohen Vergrößerungen von deutlich über 100fach eine große Rolle.
Die Wärmeabstrahlung Deines und der umliegenden Häuser kann das auch stark negativ beeinflussen.

Daher ist mein Vorschlag, dass Du einen Astronomieverein in Deiner Nähe kontaktierst und Dir mal eine SternfreundIn samt Teleskop "ausleihst" und dann vor dem Kauf ausprobierst, was möglich ist.
Ich fürchte aber, dass Du vom Balkon aus kaum sinnvoll beobachten kannst.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch keinen Gerätetyp (zB. 8"-Dobson) vorschlagen.

E.
 
Hallo EckyH,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich denke, deine Annahme könnte zutreffend sein. Laut Luftverschmutzungskarten ist meine Ecke sicher kein Glücksgriff, eher mäßig, aber auch nicht ganz besch...
Übrigens ist noch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, falls das auch eine Rolle spielt.

Ich hoffe halt, dass man derartige Nachteile durch qualitativ hochwertige Ausrüstung ausgleichen kann, da ich ja wie erwähnt leider recht gebunden bin. Daher auch meine Frage nach der Preisklasse: also welche Preisklasse einen Wohnort wie beschrieben ausgleichen würde?!

Ich weigere mich ein bisschen zu akzeptieren, dass das Schicksal des Wohnortes ein Hobby derart ausschließen kann :) Ist dem so?
 
Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass es wirklich ein sehr beschauliches Wohngebiet ist - und nach Süden hin sogar keine Gebäude. Man ist nachts also nicht "geblendet" von all der Zivilisation wie in einer Großstadt.
 
Zitat von Barnson:
Ich hoffe halt, dass man derartige Nachteile durch qualitativ hochwertige Ausrüstung ausgleichen kann,
Ganz kurz: nein.

Etwas länger: Deep Sky lebt vom Kontrast zwischen "Hintergrund" (also der allgemeinen Himmelshelligkeit) und den Objekten. Diesen Kontrast kann kein Teleskop herzaubern. Die Luftunruhe wird bei den hohen Vergrößerungen bei Planeten- und Mondbeobachtungen mitvergrößert, völlig unabhängig vom Teleskop.

Aber ohne, dass Du selbst einen (dunkeladaptierten) Blick durch ein Teleskop gemacht hast, kannst Du nicht einschätzen, ob sich die Ausgabe für ein Teleskop lohnt oder nicht.
Um keine Fehlinvestition zu machen, nochmals mein Vorschlag, dass Du Kontakt zu einem Astronomieverein in Deiner Nähe oder auch hier über den Treffpunkt zu "unorganisierten" Hobbyastronomen aufnimmst und durch deren Teleskop schaust.

Viel Erfolg!

E.
 
Dann müsste ich die ja quasi zu mir nach Hause einladen :) Würde ich eher vermeiden wollen.

Und mal den Deep Sky bei Seite gelassen. Wie sieht die Sachlage in Sachen Planetenbeobachtung aus?




Und noch eine Frage: Hatte ja gesagt dass ich selten die Möglichkeit habe, in die Eifel zu fahren. Wir sitzen dort dann auch oft draußen im Winter am Heizstrahler. Ich vermute so ein Heizstrahler ist dann wieder sehr schlecht für das Seeing?! Oder hat er keinen Einfluss?
 
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Hallo Barnson,

dein Beobachtungsort mag vielleicht nicht der beste sein, aber für Mond, Planeten, variable Sterne, Doppelsterne wird es reichen - ebenso für die hellen Offenen Sternhaufen.

An deiner Stelle würde ich mit einem gebrauchten 3 oder 4" Refraktor anfangen. Dazu ein gutes Photostativ + azimutale Montierung. Das müsste alles noch mit deinem Budget machbar sein.

Mit so einer Ausrüstung kann man 20 Jahre beobachten und hat noch nicht mal alles einmal gesehen.

Darüber hinaus sammelst du wertvolle Erfahrungen und wirst nach und nach feststellen, was dein Beobachtungsort hergibt bzw. nicht hergibt.

Gruß Klaus
 
Hallo Barnson,

Hast Du denn schon einmal durch ein Teleskop geblickt ?
Durch die schönen farbigen Fotos könnte man da durchaus einen falschen Eindruck bekommen und die Enttäuschung ist dann groß.

Ich besitze einen GSO 8'' F6 Dobson und bin sehr zufrieden mit dem was damit möglich ist. Deepsky ist jetzt nicht so mein Interesse, aber z.B. Orionnebel oder Kugelsternhaufen M13 haben mich dann doch beeindruckt. Der Anblick ist aber wie erwähnt nicht mit den Fotos hier zu vergleichen. Farben sehe ich da nicht.
Um einen besseren Eindruck zu verschaffen hier mal den ungefähren Anblick von Jupiter und Saturn im Okular:
Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/download/Number/33398/filename/okularansicht-jupiter.jpg Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/download/Number/33399/filename/okularansicht-saturn.jpg

Ich bin ja sehr begeistert von dem 8'' F6 Dobson und würde den empfehlen. Allerdings wiegt der schon nicht wenig und wie stark Deine Einschränkungen da sind weiß ich nicht.

Allerdings könnte man den Dobson ja vielleicht auf ein stabiles Rollbrett stellen und recht bequem auf dem Balkon hin und her schieben. Außerdem wäre dann ein geschützter Unterbringungsort auf dem Balkon von Vorteil. Das lässt sich ja vielleicht realisieren, so dass das Teleskop sofort ohne Auskühlzeit und Aufbau einsatzbereit wäre.

Aber das ganze lohnt sich meiner Meinung nach erst wenn man genau weiß was einen erwartet.

Gruß,
Holger


 
Hallo Barnson,

ich wohne am Rande einer Großstadt und beobachten auf der Dachterrasse. Für diesen Zweck habe ich einen 6" f/6 Newton als Dobson. Der ist sehr leicht, die Rockerbox habe ich selbst gebaut.
Was kann man damit sehen unter lichtverschmutztem Himmel?

  • Mond - geht immer, wenn er da ist
  • Sonne - mit Filter!
  • Planeten: allerdings sind Planeten nicht immer sichtbar. Ich habe Westterrasse und die Planeten stehen das nächste halbe Jahr im Osten und daher für mich nicht beobachtbar.
  • Kugelsternhaufen, z.B. M13 u.a.
  • Offene Sternhaufen, z.B. h&Chi im Perseus u.a.
  • Galaktische Nebel, z.B. M42
  • Supernovaüberreste wie Cirrus oder M1
  • Galaxien, Leotriplett, M81/82
  • Planetarische Nebel, M57, M27

Das sind nur so ein paar Standardobjekte als Beispiele was geht. Unter dunklem Himmel - und da fahre ich hin wann immer es geht - ist der Eindruck dieser Objekte natürlich ein ganz anderer!! Da ergibt sich auch eine ganz andere Objektauswahl und auch das finden der Objekte ist leichter, da viele im aufgehellten Himmel einfach absaufen.

Da Du körperlich eingeschränkt bist, ist die Gerätewahl besonders heikel, da das ganze Astrogerödel je nach dem einige Kilo wiegt und andererseits der Einblick und eventuelle Verrenkungen, die Du machen musst, für dich nicht möglich sind. Ich würde Dir daher dringend empfehlen, dich mit Hobbyastronomen in Verbindung zu setzen, die dir verschiedene Geräte zeigen können. Nur so kannst du ein Gerät finden mit dem Du klar kommst und mit dem Du dann auch längerfristig Freude hast. Dir, ohne zu wissen welche Einschränkung Du hast, irgendwas zu empfehlen ist leider so nicht möglich. Priorität hat aus meiner Sicht, das Handling der Gerätschaft für Dich und das musst Du selbst rausfinden - vor dem Kauf.

Viele Grüße
Matthias
 
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Hallo Klaus,
Zitat von Sternenhundklaus:
dein Beobachtungsort mag vielleicht nicht der beste sein, aber für Mond, Planeten, variable Sterne, Doppelsterne wird es reichen - ebenso für die hellen Offenen Sternhaufen.
Bei Mond kann ich teilweise zustimmen, bei den offenen Haufen ganz, mit den Doppelsternen und Veränderlichen habe ich keine wirkliche Erfahrungen und bei den Planeten muss ich vehement widersprechen.

Für den Anfang ist am Mond praktisch alles ein Fortschritt, was an Vergrößerung über die Betrachtung mit dem bloßen Auge hinaus geht - "je mehr, desto besser". Bis zur Seeinggrenze.
Die ist auch meiner Erfahrung nach in der Regel an und über Wohnhäusern deutlich niedriger als auf freien Plätzen.
Meine letzte Beobachtung am relativ hoch stehenden Mond (ca. 60°) über einem Altbau-Wohngebiet war mit 158facher Vergrößerung (8mm Vixen LVW am 127mm f/10 Maksutov) die Grenze schon deutlich überschritten, weil die Luftunruhe erheblich störte. 97fache Vergrößerung (13mm LVW) war aber in Ordnung.
Ich wage zu bezweifeln, dass die Seeingverhältnisse auf Bransons Balkon besser sind.
Wenn wir jetzt sehr optimistisch annehmen, dass die Seeingverhältnisse gleich sind, ist noch optimistischer geschätzt bei ca. 130facher Vergrößerung Schluss.
Wie man bei http://www.sternfreunde-muenster.de/orechner.php sehen kann (und sich mit meiner Erfahrung deckt), ist das aber die unterste Grenze, um irgendwas auf Mars, Jupiter oder Saturn erkennen zu können.

An deiner Stelle würde ich mit einem gebrauchten 3 oder 4" Refraktor anfangen. Dazu ein gutes Photostativ + azimutale Montierung.
Nein.

3"-Refraktor: Die sinnvolle Maximalvergrößerung liegt bei ca. 120fach. Für ausgedehnte Planetenbeobachtungen damit eher ungeeignet. Bei Achromaten liegt die sinnvolle Maximalvergrößerung wegen des Farbfehlers imho noch tiefer.
Für diese Vergrößerungen ist ein bezahlbares Fotostativ deutlich zu schwach (selbst mit einem vergleichsweise winzigen William Optics ZS71ED (71mm f/5.9) ist ein Berlebach Report 4042 bei ca. 100facher Vergrößerung schon eine Zitterpartie).

4"-Refraktor: Die sinnvolle Maximalvergrößerung ist etwas höher als beim 3"-Gerät, allerdings sind die Anforderungen an Montierung und Stativ deutlich höher. Gebraucht wird es dann mit dem Budget von 1000 € für Stativ, Montierung, Gegengewicht samt Stange, Teleskop (ED-Zweilinser), Zenitspiegel, Sucher und 3-4 Okularen selbst mit Gebrauchtteilen sehr, sehr eng.
Vom Platzbedarf ganz zu schweigen.

Beide Refraktoren sind wegen der relativ kleinen Öffnung nicht so gut wie Spiegelteleskope zum gleichen Preis mit deutlich größerer Öffnung für Deep Sky zur visuellen Beobachtung nutzbar.

E.
 
Moin zusammen,

ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, die geraten haben Kontakt aufzunehmen und sich die verschiedenen Geräte und deren Eigenheiten anzuschauen.

Mal grob ein Überblick:
Wenn du im sitzen (normaler Stuhl o.ä. bez. der Höhe) beobachten musst, kannst du einen parallaktisch montierten Newton vergessen, da sich der Einblick je nach Ausrichtung ändert und ggf. so für dich auch durch Tubusdrehung nicht optimal ist.

Ein Dobson könnte interessant sein, aber dabei musst du auf die Größe achten, nicht dass das Okular zu hoch hängt. Darüber hinaus musst du ggf. deine Sitzposition wechseln, wenn du umschwenkst. Des weiteren musst du auch bei hoher Vergrößerung ruhgi von Hand nachschubsen/nachführen können.

Refraktoren, die in dein Budget passen würden, sind auch in Sachen Maximalvergrößerung nicht gerade das Gelbe vom Ei, wenn es um die Planetenbeobachtung geht. Vor allem wird es mit dem Einblick auch schwieriger, je länger so ein Refraktor wird.

Bleiben die Maks und die SCs, beide haben einen Einblick von hinten und lassen sich mit einem Okularauszug und/oder einem Zenitspiegel versehen, so dass man eine recht komfortable Sitzposition beim Beobachten einnehmen kann. Diese Geräte haben aber aufgrund ihres langsamen Öffnungsverhältnisses auch so ihre liebe Not mit geringer Vergrößerung (große Felder beobachten) und auch die Auskühlzeit ist enorm lang, aber enorm wichtig bei hoher Vergrößerung!

Du siehst, es gibt eine Menge verschiedenster Teleskoptypen, aber welches davon für dich das richtige ist, musst du selbst herausfinden.


Eventuell noch ein Tip, von Wesel aus ist Rhede nicht ganz weit und dort hat die Fa. Bresser ihren Sitz (und Showroom). Dort könntest du dich auch beraten lassen, vor allem weil dort auch fast alle Teleskoptypen die ich beschrieben habe im Raum stehen, so dass du dir ein Bild machen kannst. Einfach anrufen und ggf. Termin vereinbaren!
 
Servus Barnson,

also wenn Du sagst eher mäßige Lichtverschmutzung würde ich Deep Sky nicht ganz aussen vor lassen, es gibt ja auch recht helle DS-Objekte. Öffnung wäre in dem Fall von Vorteile, ein Refraktor daher ziemlich kontraproduktiv.
Was für ne Grenzgröße hast Du denn?

Dann kommts auf Deine Behinderung na. Bist Du denn so frei beweglich, dass Du jederzeit aufstehen und am Teleskop was ändern/einstellen kannst oder muß die Ausrüstung permanent bequem im Sitzen zu bedienen sein?

Zu den Planeten fällt mir ein: wenn Du viel zuhause bist kannst Du ja auch oft probieren und das gute Seeing sozusagen abwarten.

Für 1000EUR könnte ich mir z.B. ein gebrauchtes C8 vorstellen.

Grüßlis

Klaus
 
Hallo E,

ich habe zwei ED 80/600 + Manfrotto-Stativ + TeleVue-Pod. Der Refraktor wiegt höchstens 3 kg und kann auch nur mit 1 1/4" Okularen bestückt werden. Da zittert nichts.

Das durchschnittliche seeing liegt in Deutschland bei 1,5". Wie du richtig erwähnt hast, wird ein Balkon-Beobachtungsplatz das seeing noch weiter negativ beeinflussen.

Ein 3" Refraktor löst genau die 1,5" auf. Und wenn an den meisten Abenden nicht mehr geht, sollte man sich eine größere Öffnung aus dem Kopf schlagen - besonders dann, wenn man noch Anfänger ist. Auch in der Astronomie gilt der Satz: weniger ist oft mehr.

Natürlich ist eine 120fache Vergrößerung für Planeten etwas wenig - aber auch nicht so schlecht. Letztlich muss man sich aber nach den Beobachtungsbedingungen richten und nicht nach dem Marktangeboten.

Darüber hinaus sollte die erste Investion finanziell überschaubar bleiben. Richtig Geld ausgeben mancht erst Sinn, wenn eigene Erfahrungen vorliegen. Und ein 3"-Refraktor ist nie eine verlorene Investition. Man kann ihn als Sucher für ein größeres Teleskop bzw. als Schnell-Spechtel-Teleskop einsetzen.

Gruß Klaus
 
Hallo Klaus,

Zitat von Sternenhundklaus:
Ein 3" Refraktor löst genau die 1,5" auf. Und wenn an den meisten Abenden nicht mehr geht, sollte man sich eine größere Öffnung aus dem Kopf schlagen - besonders dann, wenn man noch Anfänger ist. Auch in der Astronomie gilt der Satz: weniger ist oft mehr.

Das weniger mehr ist, ist mir in der Astronomie ein Novum! Natürlich kann man auch mit einem 80er ED bis zur Auflösungsgrenze vergrößern, aber der Vorteil einer größeren Öffnung ist die größere AP und damit das hellere Bild, gerade wenn man eh die höheren Vergrößerungen nutzt, würde ich meine Möglichkeiten daher nicht von vorn herein so stark limitieren. Ein 80er ED ist ein tolles Gerät und wie du schon schreibst "nie weg", aber gerade bei den Anforderungen des TO nicht optimal...
 
Hallo Klaus,

meine persönliche Erfahrung ist, dass man bei Beobachtungen vom Balkon aus, auch aus der Großstadt, 6" Öffnung häufig und problemlos ausnutzen kann. Eine Selbstbeschränkung auf 80mm Öffnung erscheint mir aus eigener Erfahrung mit dieser Öffnung ein Fehler. Man verzichtet dadurch auf sehr viel Potenzial, das man auch vom Balkon aus abrufen kann. Es gibt sicher andere Gründe, mit dieser Öffnung zufrieden zu sein, aber sicher nicht, dass man aus der Stadt heraus nicht mehr sehen könnte.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven, hallo Markus,

ich will euch nicht widersprechen. Es ist schon etwas dran, an dem, was ihr ins Feld geführt habt.

Aber in diesem Fall geht es um einen Neueinsteiger. Ein 3" Refraktor ist nicht nur ein für unsere Beobachtungsverhältnisse angemessenes Teleskop, sondern auch eins, was wenig Stress verursacht (kein langanhaltendes Tubus-seeing, kein Justieren usw.). Man kann sich direkt auf das Beobachtungserlebnis konzentrieren.

Hinzu kommt das schmale Bugdet des Thread-starter. Klein, aber fein, ist besser als groß und mittelmäßig. Und mit dem Teleskop alleine ist es ja nicht getan. Montierung, Stativ, Zubehör, Kartenwerk usw. müssen ja auch noch von den 1000 Euro finanziert werden.

Gruß Klaus

Gruß Klaus

 
Hallo Barnson,

gerade weil Du Einsteiger bist, ist für Dich m.E. die größte unter den persönlichen und örtlichen Gegebenheiten gut(!) handhabbare Öffnung (auch als Dobson, z.B. 4,5"-6" f/6-8 oder 8" f/6) das richtige Teleskop innerhalb des Preisrahmens. Dich erwartet damit unter allen (visuellen) Umständen die größtmögliche Lichtsammelleistung, die bestmögliche Auflösung und damit das größte Seherlebnis.

Auch wenn man das volle Auflösungsvermögen gegebener Öffnung nicht (oder selten) ausnutzen kann, also in Richtung Hoch- und Höchstvergrößerung immer wieder am Seeing scheitert, ist die Lichtsammelleistung für viele Deepsky-Objekte (auch und gerade unter etwas schlechterem Himmel) entscheidend und Details an Mond und Planeten profitieren davon auch (Farbsättigung pp).

Für eine ordentliche Beratung fehlen mir zu viele Informationen.
Himmelsqualität, Balkonbeschaffenheit(Breite, Brüstung), Bewegungsmöglichkeiten, Welches Abmessungen, Gewichte sind "tragbar" und so wieter.

Gruß
*entfernt*

Gruß
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Antworten. Hab alle gelesen und werde bald auf einzelne Punkte eingehen. Bin auch zu der Überzeugung gelangt, dass ich es auf jeden Fall probieren will, selbst wenn nicht alles "optimal" ist. Einzelne Hinweise hier geben mir Hoffnung, dass ich auch hier ganz hübsche Dinge sehen kann :)

An dieser Stelle nur kurz, weil es vermehrt gefragt wurde und anscheinend wichtig ist:

Ich bin grundsätzlich schon in der Lage aufzustehen und mich zu bewegen. Nur nicht so lange. Mir fehlt ein Bein und der Stumpf (ekliges Wort^^) kann auf Dauer nicht so belastet werden, weshalb Auflüge nach draußen ohne Rollstuhl im Moment zumindest nicht möglich sind. Ich kann aber mich aus dem Stuhl erheben und ein bisschen rumlaufen und ganz normal, wie jeder andere auch, rumhantieren usw. Von daher denkt euch einfach einen ganz normalen durchschnittlichen Menschen... nur das Rausfahren (auch aufgrund der kalten Temperaturen) ist halt so nur erschwert möglich, deswegen die Balkon-Astronomie.

Der Balkon ist glücklicherweise sehr groß, es ist eigentlich mehr eine Dachterrasse. Und ich habe die Möglichkeit, in alle Himmelsrichtungen zu schauen und ein Teleskop zu drehen und zu wenden... da ist Platz.

Weiter oben hatte jemand Fotos gepostet von zwei Planeten. Waren das Beispiele dafür, was ungefähr möglich ist mit meinen Balkon-Bedingungen? Das wäre schon top!!

Wie gesagt, ich antworte die Tage. Es würde mich jetzt nämlich wirklich sehr interessieren, welches Teil und welches Zubehör ich mir denn am besten kaufen sollte. Einige Vorschläge kamen ja schon. Ich lese mich gerade auch noch etwas weiter ein.

Danke schon mal :) Das hilft mir alles sehr weiter. Denke, meine vielen Abende auf dem Balkon sind bald mit einer sinnvollen Tätigkeit gefüllt :)
 
Hallo Barnson,

sende mir bitte eine Telefon Nr. wenn Du es willst
an > guenter(ätt)g2-astronomie.de > ich habe umfangreiche Hinweise für dich für die Beobachtung von der Balkonterrasse!

Gruß Günter
 
Zitat von komposer:

Na, dass ist ja eine sehr pessimistische Einschätzung. Das sehe ich beides im 100 mm Fernglas (APM 100 ED Apo / Wellenform-Tuning) deutlich besser. CS SteVe
 
Hallo,

Naja, das sind Einzelbilder aus einem Video mit der Digicam, habe das dann so dargestellt wie ich es ungefähr im Okular sehe.
Denn nach der Bearbeitung habe ich dann z.B. solche Endergebnisse

Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/gallery/58/medium/39760.png Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/gallery/58/medium/40830.png

und ich wollte damit nur deutlich machen, dass dies eben nicht visuell so zu sehen ist. Die Erwartungen eines Neulings könnten durch die bearbeiteten Fotos zu hoch sein, daher der Vergleich.
Wenn das mit einem 100mm Fernglas schon so zu sehen ist, habe ich wenigstens nicht übertrieben. Lieber sich mit etwas weniger Erwartungen positiv überraschen lassen als andersrum.

Zu der Öffnung. Gegenüber meinem 114/900 Newton hat der 200/1200mm Dobson viel mehr Details an Planeten und Mond gezeigt. Und z.B der Orionnebel ist viel heller zu sehen und ich wohne auch in der Nähe einer größeren Stadt und beobachte aus dem Garten.
Die Bedienung des Dobson finde ich auch gut. Wie schon geschrieben würde ich für den Balkon Rollen drunter machen. Dann lässt er sich bequem hin und her bewegen. Dann noch ein Unterstand am besten witterungsbeständig und abschließbar. Dann wäre das Teleskop immer ausgekühlt und sofort einsetzbar.

Da reicht das Budget locker aus, auch noch für angemessene Okulare. Außerdem lassen sich die beim Teleskopkauf mitgelieferten durchaus verwenden. Da würde ich dann nur noch andere Brennweiten dazu kaufen.

Um mich am Himmel zurecht zu finden verwende ich keine Sternenkarte sondern die Freeware Stellarium. Da sieht man genau was gerade am Himmel zu sehen ist.

Gruß,
Holger
 
Hallo noch mal :)

Beim Lesen fällt mir auf, wie schwer es ist, bei den ganzen Fachbegriffen durchzublicken (trotz Internet-Recherchen). Da ich eher der Bücher-Typ bin, werde ich mir ohnehin ein Teleskop-Fachbuch besorgen. Amazon hat da ein paar im Angebot.

Zum Teleskop-Kauf:
Grundsätzlich scheint mir dieses Teleskop also für den Anfang als geeignet - auch bzw gerade auch für die Balkon-Astronomie:

http://www.astroshop.de/skywatcher-...-skyliner-classic-dob/p,4440#tab_bar_1_select

Würdet ihr mir da recht geben?

Und welches Zubehör (Okkulare, Filter) bräuchte ich (Preisklasse), um für Planeten aber auch ggf. Deep Sky für den Anfang besser ausgerüstet zu sein?

An dieser Stelle noch mal vielen Dank an alle die geantwortet haben. Sowohl die eher pessimistischen als auch die optimistischen Perspektiven haben mir sehr weitergeholfen und mich darin bestärkt, es unbedingt zu versuchen mit den eigenen Beobachtungen.

Vielleicht noch mal ganz grundsätzlich: Was genau sagt mir 200/1200mm ... wie kann ich diese Werte in Beziehung setzen, welche Aussage steckt genau dahinter? Ich weiß, dass es die Werte für Blende und Öffnung sind (also wie viel Licht kommt rein und wie groß wird das Objekt dargestellt), aber wie wende ich diese Erkenntnis jetzt genau in der Praxis/in der Astronomie an? Was sagt mir das in Bezug zu den Sternen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Barnson,

auf meinem nur 110 cm breiten Balkon sieht das mit einem 6" f/6, also einem Dobson mit 150 mm Öffnung und 900 mm Brennweite so aus wei hier im zweiten Bild:
Equipment
Aufgrund einiger Umbauten ist dieses Teleskop genau so lang wie ein 8" f/6, also ein Fernost-Dobs mit 200 mm Offnung und 1200 mm Brennweite.

Grundsätzlich ist so ein 8" f/6 Dobson für visuelle Beobachtung zum Einstieg immer eine gute Entscheidung, da gibt es die größte Öffnung fürs Geld (das Preis-/Leistungsverhältnis passt) und man sieht schon ordentlich was, sowohl am Planeten als auch im Bereich DeepSky.
Ich habe genau mit diesem Dobson schöne Beobachtungen gemacht und ihn nach und nach getuned und komplett ausgestattet. Diese Beobachtungsberichte sind nur eine kleine Auswahl und zeugen davon:
BBs mit 8" f/6


Neben dem sehr günstigen Skywatcher gibt es auch etwas teurere Varianten die durchaus eine Überlegung wert sind, z.B. hier:
Galaxy 8" f/6

Zur Ausstattung eines solchen Dobsons gibt es einen sehr guten Artikel bei Sven:

Okulare für 8" f/6

Wenn Du gerne liest lohnt sich auf beiden HPs das Stöbern, obwohl oder gerade weil sie recht unterschiedlich angelegt sind.

Schon etwas älter, aber immer noch aktuell sind die Teleskopvergleiche von Binoviever

Deepsky

Jupiter

Gruß
*entfernt*



 
Danke! Vertiefe mich gerade in deine Seite. Beobachtungsberichte sind gerade echt hilfreich. Ich werde auch nicht mehr gaaaaanz so erschlagen durch die ganzen Fachbegriffe ;) Läuft langsam.

Wo genau liegen denn die Vorteile bzw Unterschiede zum Skywatcher beim Galaxy 8" f/6?
 
Hallo Barnson,

Da bringe ich noch meinen Dobson ins Spiel: GSO Dobson Teleskop 200C. Ich habe die normale Version, den gibt es auch in einer Deluxe Variante.

Okulare: Ich hatte schon günstige Okulare mit 20mm und 10mm Brennweite. Derartige Okulare werden beim Telekopkauf häufiger beigelegt und lassen sich erst einmal verwenden.

Inzwischen habe ich mir aber 3 weitere Okulare angeschafft, wobei ich da sehr aufs Preis/Leistungsverhältnis geschaut habe.
Vixen NPL 25mm, TS-SW15mm und 8mm Planetary. Alle drei kommen oft zum Einsatz.

Weiteres Zubehör:
Sonnenfilterfolie, Neutralfilter ND0.6 um bei hellen Planeten und beim Mond etwas Licht zu dämpfen.
Sonst nichts. Justiert habe ich nach dem Prinzip Filmdose und bin damit zufrieden. Statt einer Sternenkarte verwende ich die Freeware Stellarium.

So habe sich die Kosten bei mir im Rahmen halten können und bin absolut zufrieden mit dem was da alles möglich ist.

Gruß,
Holger




 
Hallo Barnson,

die jeweiligen Unterschiede findet man bei genauerer Befassung mit den einzelnen Geräten und angeboten raus. Da gibts z.B. Okularauszüge mit 1/10 Untersetzung, optische Sucher mit Winkeleinblick oder wahlweise Leuchtpunktsucher, Lüfter, unterschiedliche Fangspiegelgrößen und Okularauszugshöhen, zugesagte Qualitäten und so weiter.

Ein Winkelsucher ist sehr rückenschonend gebenüber dem geradsichtigen (ich sag immer) Genickbrecher und kann so durchaus eine Überlegung wert sein, der oft vorhandene Lüfter ist hingegen so wie er angebaut ist weitgehend unnütz bis kontraproduktiv.

Mach Dich erst mal etwas schlau und lass Dir Zeit.

Gruß
*entfernt*
 
Was genau ist denn ein "Okularauszug mit Untersetzung"? bzw wofür ist so eine Untersetzung gut?

Werd mir mal an Hand deiner Aufzählung, Komposer, raussuchen, was ich mir nach und nach dann zulege. Hatte jetzt auch so gedacht, dass recht zeitnah drei neue Okulare sinnvoll wären?!

Ach.. und bei dem Skywatcher Dobson, der ist aber so komplett oder? Also da muss man nicht noch ein Stativ oder so dazu kaufen?
 
Hallo Barnson,

Mit dem Fokussierrad eines Okularauszuges erreichst Du eine Bewegung des OAZ-Innenrohrs und kannst so scharfestellen.
Eine Untersetzung bewirkt, dass diese Einstellung feiner möglich ist, z.B. pro Umdrehung des Rades 10mal feiner. Das ist dann 1 zu 10 untersetzt.
Braucht man das?
Es ist einfach so, dass ein Teleskop einen so genannten Scharfepunkt hat, wo der Fokus genau getroffen wird und dann ist das Bild scharf.
Dies ist aber eigentlich, praktisch, kein exakter Punkt, sondern eher ein Band, wenn auch ein sehr schmales Band.
Bei Teleskopen mit kleinem Öffnungsverhältnis, sagen wir mal f/10, also 100 mm Offnung und 1000 mm Brennweite ist dieses "Band" breiter als bei Teleskopen mit großem Öffnungsverhältnis, also z.B. f/4.
Dazu kommt noch, dass diese "Band" bei allen Teleskopen mit zunehmender Vergrößerung immer schmaler wird.

Je größer das Öffnungsverhältnis um so wichtiger wird eine Untersetzung in der Praxis, weil man komfortabler und leichter den exakten Fokus, den "Sweet-Point" trifft.
Dein 8" f/6 liegt da in der Mitte und ich selbst kam jahrelang gut ohne Untersetzung aus, bis ich bemerkte, dass gerade bei höheren Vergrößerungen eine Untersetzung durchaus den Unterschied machen kann. Ich habe dann an meinen SW einen Knopfautomaten (Google hilft) angebaut, der mit 1 zu 6 Untersetzung ergibt.

An jedem Teleskop ergeben sich von der Bauart über die Ausführung und Beherrschung durch den Nutzer (dazu gehört auch das Treffen des Fokus) bis zum Seeing immer eine Reihe von Fehlerquellen die sich aufsummieren und auf das Ergebnis auswirken. Diese Fehlersumme klein zu halten, auch mit kleinen Maßnahmen, ist mir daher immer eine Empfehlung wert. Ich erwähne solche Dinge oder auch die Sucherproblematik, damit Du die Möglichkeit zu einer fundierten eigenen Entscheidung hast, was Dir wichtig ist oder nicht.
Ich persönlich rate z.B. Einsteigern gerne zum korrekt abbildenden Winklesucher in Mombination mit einem LPS.... ?) (Leuchtpunktsucher). ;)

Alle Dobsons sind so komplett, die Rockerbox steht auf dem Boden und man beobachtet in Sitzen (praktisch sind höhenverstellbare Astro-/Bügelstühle). Gerade so einen 8" f/6 kann man aber auch schön auf einen stabilen Unterbau stellen um im Stehen zu beobachten oder eine Balkonbrüstung zu überwinden.

Man kann sie sogar noch auf eine Equatorialplattform stellen und/oder digitale Teilkreise oder gar GoTo-motorisiert anbringen.
So ein Dobson kann teuer werden, wenn man Spass dran bekommt. :/

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles klar, so nach und nach kann ich dem ganzen sogar folgen :)

da gibt es ja wirklich eine Menge Dinge, auf die man achten muss/kann. Werde mich da erst mal noch ein bisschen reinlesen. Das hilft mir hier alles sehr.

Noch eine Frage :) : In der Regel kann man aber ein Teleskop - einmal im Ganzen gekauft - in jeglicher Hinsicht nachrüsten?! Also wenn ich z.B. ein Teleskop ohne Untersetzer oder LPS habe, dann kann ich mir diese auch einfach später reinsetzen?
 
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