Erfahrungen mit Dachsternwarte?

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oliverwulf

Aktives Mitglied
Guten Morgen,
Keine Ahnung ob das Thema hier reinpasst....
Ich trage mich mit dem Gedanken auf meinem Speicher eine Heimsternwarte einzurichten. Die flache Seite meines Daches zeigt genau nach Süden und ich habe rundherum ca 220Grad freie Sicht, also perfekt ☺️
Ich stelle mir vor das Dach mit einer Schiebekonstruktion zu versehen welche man öffnen und schliessen kann, ähnlich wie bei einer herkömmlichen Kuppel.
Gibt es Firmen die so etwas anbieten? Hat jemand sowas schonmal gemacht ? Mit welchen Erfahrungen?
Meine Bedenken sind hauptsächlich die anschliessende Dichtheit des Daches.....

Danke für alle atiös!
Grüsse, Oli
 
Hi Oli,
keine Erfahrung, nein. Aber schau mal hier: https://www.pinterest.de/pin/373869206561919911/ Fenster seitlich übers Dach hin wegschieben gibt's da auch.
Bei der Überlegung auch berücksichtigen, dass der Raum Deines Observatoriums schnell die Aussentemperatur erreichen muss, damit Dir wabernde Gebilde nicht allzu sehr die Beobachtung stören, falls Du dafür empfindlich bist oder Planeten mit grosser Vergrößerung Dein begehrtes Ziel sind.

Beim Scharfstellen der Kamera an einem hellen Stern aus dem geöffneten Fenster heraus ist mir mal dieser Fisch ins Netz gegangen.

Link zur Grafik: https://forum.astronomie.de/attachments/dori-127colours18frames-gif.96647/
 
Hallo Oli,

sowas ist am Besten als eine Art verschließbare Loggia einzurichten!

Das mit dem Thermikproblemen hört man immer wieder, ist aber wenn der Beobachtungsraum nach hinten zum Speicher, mit isolierten Trockenbauwänden abgetrennt wird vernachlässigbar, wie mir der Dobsenbauer Martini versicherte und vorführte, der sowas gebaut hat, verschlossen mit einem großem Garagentor auf Schieberollen mit Fahrad - 3 Gang - Kettenantrieb per leiser Handkurbel, steht dort ein 50mm Newton sowie ein großer Wachter - Code - Refaktor! Der Lauftaustausch ginge so viel schneller als in seiner alten zu engen Kuppel

https://www.welt.de/img/vermischtes...Dieter-Martini-63-aus-Zeltingen-Rachti-18.jpg

Bild aus Sonnenfinsternis 2017: Die Sonnen-Sucher - WELT

Gruß Günter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Oli,

nicht ganz unwichtig ist es, sich die Bauart des Hauses und den geplanten Standort anzuschauen. Holzständerbauweise im dritten Stock und/oder weit gespannte Decken-/Bodenkonstruktionen können sehr unangenehm zu Schwingungen neigen, die im normalen Alltag gar nicht bemerkt werden, bei Hochvergrößerung im größeren Teleskop aber sehr schnell sehr störend werden können.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi, so ein Häuschen kostet bis 1000 Euro bei ebay. Der Motor muß nichts besonderes sein. Einer für 100 Euro reicht auch. Wichtig hier sind die Räder mit Schienen. Es müssen schwerlast Schienen und Räder sein. Ca 100 Euro. Und gute Stützbalken, wohin das Dach auffahren sohl. Was wichtig ist, das das Teleskop auf ne Beton Säule drauf kommt. Und am besten eine Montierung die Parkgeeignet ist. Zb. Skywatcher. Luftdicht muss es nicht sein. Lieber ein Ventilator oder Belüftung zusätzlich anbringen, damit da nichts schimmelt und die Kameras schön kühl bleiben. Und ein Metall Dach sollte man auch in Betracht ziehen. Weil sonst durch die Sonnenstrahlung und Plastik und Gumi pörös werden kann. Mfg alex skywalker
 

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