Erfahrungen mit Intes Micro Alter M603

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elmi007

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Was suche ich und was man so alles finden kann...

Ich suche primär ein kompaktes Gerät, da ich auf dem Balkon beobachte oder wegfahren muss, um beobachten zu können. Da ich in einer kleinen Stadt wohne, habe ich auch viel Streulicht. Das heisst für mich:

1. Ich finde eure Tipps ja schon richtig, dass ich mir zuerst überlegen sollte, wozu ich so ein Gerät anschaffen möchte. Aber ich finde es schwer und auch falsch, mich entscheiden zu müssen, ob ich lieber Deep Sky oder Planeten beobachten will. Vorallem als Anfänger. Da möchte ich doch zuerst mal "alles" anschauen und beschnuppern.

1. Ein Dobs wäre preiswert aber auf einem Balkon kommt da echt keine Freude auf. (Luftturbulenzen und Wärme-Abstrahlung des Daches).

2. Apo wäre sicher toll aber zu teuer für mein Budget. Vielleicht einen günstigen APO oder ED (Williams 80/555), aber da finde ich die Öffnung nun doch etwas klein.

3. Also suche ich eben schon etwas, das allround tauglich ist.

Und da bin ich über den Intes Micro Alter M603 gestolpert.
Kompakt, guter Ruf,...

Gruss
Elmi
 
Hallo Elmi,

ich war vor einer aehnlichen Situation und hab mich dann fuer den Intes Micro M500 entschieden, welcher ein Zoll weniger Oeffnung hat.
Ich bereue die Entscheidung auf keinen Fall. Vor allem bei Planeten, Doppelsternen, Sternhaufen (kugelig oder offen) und PNs wird das Ding gute Dienste leisten. Unter dunklem Himmel sieht man auch die eine oder andere Galaxie. Allerdings ist man auf ein relativ kleines Gesichtsfeld beschraenkt und man erreicht eine AP von nur ca. 3-4 mm, dass heisst, das Geraet ist nichts fuer schwache, grossflaechige Nebel.
Ansonsten bin ich von der Transporatbilitaet und optischen Leistung begeistert. Bei dem M603 wuerde ich darauf achten, dass ein Luefter dabei ist.

Viele Gruesse,

Martin
 
Hi Elmi,
ein schönes, gutes Gerät, aber m.E. nicht das was Du suchst.
Warum, da gibts viele Gründe:
Mit 1,5m Brennweite sind richtig große Felder nicht drin. Speziell mit dem Gerät eh nicht, weil das Blendrohr ein maximale Ausleuchtung für 2" verhindert.
Nutzbar werden damit noch Okulare wie ein 35mm PanOptik, längere Brennweiten nimmer. Dadurch entfallen die großen AP, die ohnehin bei f/10 kaum mehr zu erreichen wären und damit einiges im DS-Bereich.
Taukappe ist hier Pflicht, verlängert das Teleskop aber schon gewaltig - könnte die Balkonnutzung einschränken, da Du ja noch eher hintern Teleskop stehst oder sitzt. A propos Balkon, das ist m.E. eh nichts. Ein 603 ist von der Auslegung her ein Gerät für höhere Vergrößerungen, die man sich auf dem Balkon nur allzuleicht selbst verbaut wegen lokalem Seeing. Damit beschneidest Du die Möglichkeiten des Rohrs nochmal. Weiter kommt hinzu das diese Geräte lange Auskühlzeiten haben. Schnelle Balkonbeobachtung ist da nicht.

Ich denke irgendwo wirst Du Abstriche machen bzw. die Forderungen modifizieren müssen.

CS
 
Hallo!

Balkon ist kein Problem, sofern Du die Türe ins Wohnrauminnere schliessen kannst.

Ein M603 ist da sicher eine gute Wahl. Dann aber eines mit Lüfter.

Alternativ bietet sich auch ein C8 an, wobei dieses ohne Lüfter längere Auskühlzeiten hat, dafür hat es aber 2" mehr Öffnung.

An Deiner Stelle würde ich danach entscheiden, wieviel Zeit Du für das Auskühlen einplanen willst.



Gruß Harald
 
Hallo Elmi,

Wärmeabstrahlung vom Dach stört den M603 genauso wie den APO und genauso wie auch den Dobson. Das heisst der Dobs ist abgesehen von der Baugröße genauso Balkontauglich wie der Mak.

Ich sehe eigentlich beim Mak die Gefahr, ein recht teures Gerät anzuschaffen, ohne zu wissen, wo es einen hintreibt. Stell Dir mal vor, Du würdest Deepsky-Freak und stellst dann fest, daß für den Preis des 6-Zöllers 12 Zoll drin gewesen wären! (Transportproblem und Platz auf dem Balkon mal dahingestellt.)

Daher meine Empfehlung zu einem günstigen Allrounder: 150/1200 Dobson. Damit kannst Du schon einiges an Deepsky ansehen und für Planeten macht das Ding auch eine gute Figur. Von den Optikwerten ist es ein besserer Allrounder als das M603 und wenn Du den Newton sorgfältig justierst, einen Lüfter einbaust und den Tubus und Okularauszug mit Veloursfolie auskleidest, dann hast Du ein Gerät, welches dem M603 die Zähne zeigen kann, aber für weniger Geld. Und Geld muß auch nicht in eine Montierung gesteckt werden.
Das sind dann alles finanzielle Reserven, die Du vielleicht gerne ein oder zwei Jahre in die Ecke legst, bis Du für Dich entschieden hast, ob Dir der 6" Dobson ausreicht, oder ob Du in bestimmten Disziplinen mehr willst.

Clear Skies
Sven
 
Hi Harald,
selbstverständlich ist Balkon ein Problem. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/niemals.gif" alt="" />
Das es hier zu keinem lokalen Seeing kommt ist bestenfalls sehr sehr selten der Fall. Selbst Terasse ist nicht ohne. Ich stelle hier mitunter Unterschiede fest, je nachdem wie weit ich vom Haus weg bin - innerhalb des Gartens. Ähnliches haben wir auch bei einem Bekannten letzt festgestellt, der übrigens seinen 6" Mak erstmals voll aufziehen konnte, als er mit uns im freien Feld war. Auf der Terasse klagte er immer über Seeing jenseits der 200er-Grenze.
Da ich neben Garten auch über einen Balkon verfüge und in der Richtung schon mehrfach experimentiert habe, kann ich Dein Statement keinesfalls bestätigen.

Balkon lasse ich mir fürs Fernglas oder vielleicht etwas Großfeld gefallen, wenn es dort dunkel ist. Andere Anwendungen - nein.
CS
 
Hallo Antares!

Ich habe zufälligerweise die gesamte Marsopposition 2003 von einem Balkon aus beobachtet. Das benutzte Gerät war ein Intes MK67. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

Über Seeing-Probleme konnte ich nicht klagen. Ganz im Gegenteil, einmal war auf dem Balkon ein Seeing, wie ich es woanders bisher noch nicht erlebt hatte (mit 6").

Es hängt also offenbar individuell vom jeweiligen Balkon ab, ob dieser Standort günstig ist oder nicht. Wenn beispielsweise unter dem Balkon ein Fester offensteht, dann ist das sichlich nicht so optimal. Auf solche Kleinigkeiten sollte man also achten bzw. Einfluss drauf haben.


Gruß Harald
 
Hallo Harald,

na komm, das muß doch nicht alles neu erfunden werden!
- Wandisolierung des "eigenen" Hauses
- Auskühlung der Betonplatte des Balkons/der Terrasse (Tagestemperaturen, schattenspendende Bäume, mit Schlauch absprühen...)
- offene Fenster/Türen in der Nähe
- Blickrichtung über weitere Seeingquellen (Nachbardächer, Schornsteine)
- Thermik der Umgebung (Vollbebauung, Parks, freistehende Häuser am Ortsrand oder im Außenbereich)
- Wind, Windschutz, Tageswetterlage

Kann man an der Stelle nennen und ergänzen, ist allgemein bekannt, muß man nicht neu erfinden, und Dein "Glücksbalkon" ist nicht allgemeingültig.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven!

Kann man an der Stelle nennen und ergänzen, ist allgemein bekannt, muß man nicht neu erfinden, und Dein "Glücksbalkon" ist nicht allgemeingültig.
Vielleicht hätte ich vor meinem Posting eine Studie über die "Thermik in Balkonnähe und deren Auswirkungen auf das Seeing bei astronomischen Beobachtungen mit kleinen Amateurteleskopen" in Auftrag geben sollen?
Du hast sicher so etwas in der Schublade liegen, oder? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Hallo Harald,

lebst Du hinter'm Mond? Ist doch häufig in einschlägiger Literatur zu finden, nebst der Tatsache, daß man mit dreieinhalb Gedanken leicht drauf kommt.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven!

lebst Du hinter'm Mond? Ist doch häufig in einschlägiger Literatur zu finden, nebst der Tatsache, daß man mit dreieinhalb Gedanken leicht drauf kommt.
Äh, hallo Sven. Worauf willst Du eigentlich hinaus? Ich habe Deine Trivialitätenliste in keinem Punkte bestritten. Was willst Du eigentlich mit dieser Liste sagen? Hast Du negative Erfahrungen mit Balkonbeobachtungen gemacht?

Wie dem auch sei:
Auf dem von mir benutzten Balkon (ist übrigens ein ganz normaler Balkon in der ersten Etage) ist das Seeing genau so gut oder sogar besser als auf dem Erdboden (Rasenfläche).

Du magst andere Erfahrungen gemacht haben. Wenn das so ist, dann kannst Du die ja posten. Deine Liste ist ja ganz nett, was Du damit sagen willst, ist mir nicht ganz klar.


Gruß Harald
 
Hallo Sternfreunde,

Stadtastronomie und hohe Vergrößerungen, das ist eine Rechnung die fast nie
aufgeht. Der Grund dafür sind die mannigfachen Beeinträchtigungen der Thermik
der gesamten Umgebung.

Für richtig gute Planetenbeobachtungen muß ich meine Heimatstadt Schwerte
verlassen und geeignetere Standorte aufsuchen.

Sobald die Sonne dominiert wird der Untergrund zur wichtigen Standortfrage:
- Betonplatten oder Asphalt heizen sich derart stark auf daß erhebliche
Luftunruhe resultiert
- Rasen ist dagegen sehr gut geeignet, denn durch die Verdunstungskälte
durch die Transpiration der Pflanzen heizt sich dort der Boden deutlich
weniger stark auf.
- Im Wald wäre das natürlich noch viel besser, nur leider sieht man da vor
lauter Bäumen die Sterne nicht mehr.

Wenn man nun in der Stadt bleiben muß sollte man die schlimmsten Probleme
im Nahbereich meiden:
- Aufstellung des Teleskopes auf Wiese statt Gartenplatten
- Beobachtung über Sonnenaufgeheizte Dächer hinweg wenn möglich meiden
- Nicht durch Kaminluft hindurch beobachten

Aber wie auch immer, das alles können nur Hinweise sein, jeder muß für sich
selbst entscheiden welche Prioritäten er setzt.

@ elmi007:
Entgegen einiger Wortmeldungen halte ich das IM Alter 603 unter den von
dir skizzierten Bedingungen für eine gute Wahl.
Allerdings weis ich nicht wie sicher du dir dieser Vorraussetzungen bist.
Deshalb rate ich dir dich mit anderen Leuten zum praktischen Beobachten
mit verschiedenen Teleskopen zu treffen, idealerweise auch mit einem IM603
und dich erst danach zu entschieden.

MfG,Karsten
 
Hallo Elmi,

das mit dem Balkon würde ich hier nicht all zu überbewerten. Sicherlich wirkt sich die Balkonlage
auf das Seeing aus, weitere Faktoren wie die Bebauung vor Deinem Beobachtungsplatz wurden hier
auch schon genannt. Es gibt jedoch genug Nächte, die eine gute Beobachtung von solchen Plätzen
erlauben.
Ich wohne in Berlin-Tegel und die meisten Planetenaufnahmen habe ich mit meinem Intes-Micro
A 703 Deluxe vom Balkon eines dreistöckigen Hauses gemacht, ich wohne im ersten Stock. Das Haus
wurde in den Siebzigern erbaut und verfügt über keine besondere Isolierung.
Wichtig für Dich, wenn Du schon über den 603er nachdenkst, wäre auch über eine gute Monti nachzudenken.
Mein erster Mak war der 603er und mit der originalen Taukappe bringt das Ding, ohne Zubehör, knapp
8 kg auf die Waage. Solltest Du Planeten beobachten wollen, dafür ist der 603er sehr gut geeignet,
würde eine Zitterpartie bei höherer Vergrößerung sicherlich kein Spaß machen. Mit einem Fokalreducer
ist es bei f6 auch Deepsky drin, fotografisch bei seiner guten Abbildung auch keine schlechte Wahl.
Als Montierung würde ich nicht unter die GP/DX gehen, Du bekommst bestimmt mal Lust Bilder zu machen
und damit hättest noch Du genug Reserven bei diesem Mak.

Mein Vorschlag wäre, da Du Dich noch als Anfänger bezeichnest, vielleicht versuchst Du einen Kontakt
zu Beobachtergruppen, z.B. ein Astroverein, zu suchen. Meist findest Du dort mehrere Geräte durch die
man live sehen und selbst beurteilen kann was einem zusagt.

Hier ein Jupi vom Balkon.

Link zur Grafik: http://www.rogoszynski.de/jupiter60304.jpg

Gruß
Roman

Link zur Grafik: http://www.rogoszynski.de/ae.jpg
 
Die Maks sind hervorragende Geräte, aber eher keine Allrounder, sondern für hohe Vergösserungen gemacht, was sich auch in der eher schlechten Lichtstärke ausdrückt. Das macht zwar den Stadthimmel schön dunkel, aber auch lichtschwache Objekte. Beim Stichwort Allrounder in dieser Grösse würde ich eher an einen guten 6" F6 Newton denken, z.B. von Orion. Die sind beim Beobachten effektiv wesentlich kompakter als die Maks, weil man nicht noch dahinter steht.

zzzip
 
Hallo Harald,

ich möchte darauf hinaus, daß es unter erfahrenen Sternfreunden allgemein bekannt ist, wo im "städtischen Umfeld" die Störungsquellen durch lokales Seeing liegen. Diese habe ich noch einmal skizziert und so dargestellt, daß es nahezu unmöglich ist, einen Balkon zu haben, auf dem man ein so gutes Seeing hat, wie ausserhalb der Stadt.
Dein Vergleich hinkt daher vielleicht auch, denn womöglich ist es auf dem Rasen zwar nicht besser, als auf dem Balkon, aber an beiden Standorten eben schlecht oder zumindest schlechter als an einem günstigen Standort.

Jedenfalls möchte ich darauf hinaus, daß man das "Balkonseeing" nicht unterschätzen darf und damit möchte ich den Stimmen entgegentreten, die das ganze als nicht so wichtig abtun. Allerdings meine ich auch, daß man mit einem 6-Zöller noch ganz gute Möglichkeiten hat. 8 Zoll wird man unter Balkonbedingungen aber kaum richtig ausnutzen können.

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen

Erst mal herzlichen Dank für die vielen informativen Hinweisen.
Ich möchte mal kurz zusammenfassen.

1. Das allround Teleskop gibt es immer noch nicht.
2. Mein vorgeschlagener Mak ist durch die lange Brennweite ein Plantenbeobachter und für DeepSky eher ungeeignet. Aber sonst ein gutes Gerät.
3. Auch der Mak braucht seine Auskühlungszeit.
4. Balkonseeing ist nicht zu unterschätzen - also kleinere Öffnung wählen (<200).
5. Kleinerer Dobs 6" F6 Newton oder kleinerer Mak 90/500 auch in Betracht ziehen, da diese eher allroundtauglich sind.

Was denkt ihr zu einem Refraktor? Den 80/500 von Williams oder besser noch einen 100 Refraktor? Gibts sowas zu einem moderaten Preis?

Grüsse
Elmi
 
Hi Elmi,
möchte dazu nur noch was anmerken:
Zu 2. Diese Maks sind qualitativ i.d.R. sehr gut, DS ungeeignet kann man so nicht sagen. Höchstens für Teilbereiche von DS nicht gut geeignet, z.B. großflächige Nebel. Am Kugelsternhaufen z.B. machen die Geräte viel Freude und sind ob der Optikqualität oft im Vorteil gegenüber Chinageräten.

Zu 3. Grade der Mak braucht Auskühlzeit. Die geschlossene Bauweise und Dicke der Optiken sind der Grund dafür.

zu4. Genau, kleinere Öffnung und/oder kleine Vergrößerung kann man eher gehen weil man dann das Seeing evtl. nicht auflösen - im optischen Sinne - kann.

zu5. 6" f/6 wäre klasse, 8" f/6 ist optisch aus meiner Sicht ein gutes Kompromißgerät. Kurze, schnelle Newton oder Mak sind oft so hoch obstruiert und mit Bildfeldwölbung versehen, das hier auch schon wieder einige Leistung verloren geht ( Kontrast )

Diese kleinen Refraktoren sind dann klasse Allrounder, wenn sie farbfehlerfrei sind - zumindest weitgehend. D.h. als ED oder Apo im Rahmen der Öffnungsmöglichkeiten das Allzweckrohr, wenn der Okularkoffer gut ausgestattet ist ( man muß mit kurzen Brennweiten versorgt sein , um hoch vergrößern zu können ).
CS
 
Hallo zusammen

Erst mal herzlichen Dank für die vielen informativen Hinweisen.
Ich möchte mal kurz zusammenfassen.

1. Das allround Teleskop gibt es immer noch nicht.
2. Mein vorgeschlagener Mak ist durch die lange Brennweite ein Plantenbeobachter und für DeepSky eher ungeeignet. Aber sonst ein gutes Gerät.
3. Auch der Mak braucht seine Auskühlungszeit.
4. Balkonseeing ist nicht zu unterschätzen - also kleinere Öffnung wählen (<200).
5. Kleinerer Dobs 6" F6 Newton oder kleinerer Mak 90/500 auch in Betracht ziehen, da diese eher allroundtauglich sind.

Was denkt ihr zu einem Refraktor? Den 80/500 von Williams oder besser noch einen 100 Refraktor? Gibts sowas zu einem moderaten Preis?

Grüsse
Elmi

Hallo Elmi,

hier mal meine Antworten zu deinen Thesen:

1.
Stimmt
2.
Stimmt. Allerdings würde ich nicht sagen, daß er für Deep-Sky ungeeignet ist. Immerhin hat er 6" Öffnung, und das ist schon eine Menge. Damit gehen auch Kugelsternhaufen, Planetarische Nebel, Offene Sternhaufen (wenn sie nicht zu großflächig sind)...
3.
Stimmt. Die braucht er ganz gewiss! Allerdings braucht jedes Gerät eine gewisse Zeit zur Auskühlung, sei es Refraktor, Newton oder MAK. Durch die geschlossene Bauweise brauchen Rafraktor und MAK etwas länger.
4.
Stimmt. Aber es lässt sich nicht verallgemeinern. Je nach Lage etc. (wie oben schon mehrfach beschrieben) kannst du mehr oder weniger gute Beobachtungen vom Balkon machen.
5.
Natürlich auch andere Geräte in Betracht ziehen. Ob der MAK 90/500 was für dich ist, kann ich nicht sagen. Aufgrund der sehr kleinen Öffnung (im Vergleich zum M603) wirst du nicht mehr Freude an Deep-Sky haben.
 
Hallo Elmi,

Zitat: >>5. Kleinerer Dobs 6" F6 Newton oder kleinerer Mak 90/500 auch in Betracht ziehen, da diese eher allroundtauglich sind.<<

Verwechsle nicht den angesprochenen 500M mit einem 90/500 Mak!

Der 500M ist ein Maksutov mit folgenden Daten:

Intes Micro M 500
Maksutov-Cassegrain Teleskop mit 127 mm Öffnung und 1270 mm Brennweite, Hauptspiegelfokussierung, 33% Obstruktion,

Schau mal hier,
http://www.fernrohrland.de/Frameset.html
nach den Fernrohren.


Gruß,
S.
 
Hi Elmi,
möchte dazu nur noch was anmerken:
Zu 2. Diese Maks sind qualitativ i.d.R. sehr gut, DS ungeeignet kann man so nicht sagen. Höchstens für Teilbereiche von DS nicht gut geeignet, z.B. großflächige Nebel. Am Kugelsternhaufen z.B. machen die Geräte viel Freude
:
:

Ich habe viele Jahre einen 6-Zoll-Mak (einen Intes MK 63) als einziges Gerät besessen. Ich habe damit viele schöne Beobachtungen gemacht, auch im Deep-Sky-Bereich. Das größe Bildfeld war zwar nur 1°, aber das Gerät hat eine sehr gute optische Qualität. Ich empfinde ein Mak (oder SC) als das Universalgerät schlechthin. Schön ist auch der stets bequeme Einblick und die geringe Anfälligkeit dgegen Vibrationen. Nachteilig ist allerdings das spiegelverkehrte Bild. Ich habe mir gespiegelte Sternkarten mit The Sky hergestellt, da gings dann. Aber der Uranometria ist nur schwer zu benutzen.
 
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