Erfahrungen mit TAL100RS ?

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Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Ha! Meiner ist besser! Den habe ich schon fast ZWEI Jahre nicht justiert und ich bin trotz dem sehr sehr unzufrieden! :niemals:
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Kurt,

du hast ja schon einige dejustierte Refraktoren interferometriert
und/oder sterngetestet. Meine Erfahrungen mit Refraktoren (Sterntest)
sind ebenfalls nicht so positiv wie das hier von Händlerseite
und einigen Refraktoranhängern suggeriert wird. Ich habe
mehrere FH und ED am Stern getestet die sichtbare Dejustage zeigten.
Diese Refraktoren waren nur zum Teil mit justierbaren Objektiven
ausgestattet, die anderen nicht.
So oder so sind diese Refraktoren dann eben nicht so leicht justierbar
wie es bei einem Newton der Fall wäre.

Was die Häufigkeit der Justage betrifft kann man sagen daß ein Newton
mit hochwertiger Mechanik trotz Transport nur sehr selten justiert werden muß.

An dem Punkt trifft man sich wieder mit den Refraktorleuten.
Ein Refraktor mit hochwertiger Mechanik und Fassungen die zu
den Linsen passen muß wenn er justiert ankommt nur nach einem
heftigen Anecken justiert werden muß. Beim Newton ist das auch so.

Und noch etwas:
Fast alle Newtons die am Stern schlecht aussahen waren dejustiert.
Der kleine Rest hatte eine schlechte Optik.

Viele Grüße, Karsten
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Nochmal @ Kurt: Deine Motivation in allen Ehren, aber mir kommt es so vor, als wäre eine gewissen Absicht hinter deinen posts. Du klärst natürlich auf und das ist auch alles schick und du weißt auch viel und so, aber es ist immer genau dann, wenn du, sagen wir mal, dazu beitragen kannst, dass der FH hier nicht so gut dasteht. Ich frage mich, was deine Intention ist. Ich meine ich schreibe, dass der FH super sauber Doppelsterne trennt. Das kann man doch so stehenlassen, ohne da jetzt noch einen draufzusetzten. Da sind wir auch gleich beim Thema Formengemeinschaft. Und was bringt es, wenn ihr euch gegenseitig die Taschen voll haut, wie schlecht die FHs sind? Mir scheint das alles nur einem Selbstzweck zu dienen. Man darf ruhig auch mal tollerant sein. :/ und schweigen.


Und @ Karsten: Du hast doch da von einem Sternfreund die Möglichkeit bekommen an seinem Teleskop einen Sterntest zu machen. so. Und hier ziehst du diesen FH durch den Kakao. Ich meine weiß der das? Würde der das OK finden? Hmm?




Zur Justage des RS100, kann ich sagen, dass der soweit ichs sehen konnte, sauber justiert ist.


Viele Grüße,
Christian



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Christian,

...Ich frage mich, was deine Intention ist...
ich wollte nur folgendes deutlich machen was du und vermutlich viele andere Mitleser immer noch nicht verstanden haben:

1. Ein FH ist bei gegebener Öffnung und gegebenem Öffnungsverhältnis die billigste aber auch die schlechteste aller praktikablen Refraktorlösungen. (Den einlinsigen "Chromaten" wollen wir mal vergessen).

2. Die Qualität bei der Trennung von Doppelsternen sagt herzlich wenig aus aus über die Abbildungsqualität bei der Mond und- Planetenbeobachtung. Das gilt übrigens für jede Art von Teleskop.

3. Wer nicht viel Geld für ein "Planetenteleskop" ausgeben will ist mit einem ordentlich kollimierten 4" f/10 FH schon recht gut bedient. Für den gleichen Preis bekommt er aber auch ein in jeder Hinsicht wesentlich leistungsfähigeres 6" oder auch 8" Newton. Nur muss er dann eben justieren lernen und etwas mehr Zeit für das "Auskühlen" haben, oder besser gleich eine Zwangsbelüftumg einbauen wenn es um die Höchstleistung bei Planetenbeobachtung geht.

Zur weiteren Verdeutlichung:

Ich persönlich hab all meine Newtons (6 Stück im Bereich 8" bis 16") stillgelegt, weil sie mir für die entspannte Beobachtung (ganz gleich welche Objekte) einfach zu unbequem sind. Mein Planetenfavorit ist ein 9" Eigenbau- Kutter. Als "Leitrohr" benuzte ich dabei einen 5" echt- APO mit LZOS- Objektiv. D. h. ich schau mir erstbeinmal den Mond oder Planeten mit dem APO an und entscheide dann ob sich die Aktivierung des Kutter lohnt. Dieser APO hat mich gelehrt wie wiel drastisch besser die Planetenabbildung im Vergleich zu einem 5" f/8 FH sein kann. Nur hat allein das Objektiv des des AP0 ca. 10x mehr gekostet als ein 5" FH.

Jetzt vielleicht kapiert?

fragt Kurt
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

N`Abend Christian,

Deine Motivation in allen Ehren, aber mir kommt es so vor, als wäre eine gewissen Absicht hinter deinen posts.

Na klar steht da eine Absicht dahinter:
Noobs aufklären die von Leuten wie dir mit unzutreffenden Behauptungen
zur Leistungsfähigkeit rest-bunter Achromaten über den Tisch gezogen werden.

Du klärst natürlich auf und das ist auch alles schick und du weißt auch viel und so, aber es ist immer genau dann, wenn du, sagen wir mal, dazu beitragen kannst, dass der FH hier nicht so gut dasteht.

Ja, Kurt kann Teleskope vermessen, und das bei verschiedenen Wellenlängen,

www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=98314&whichpage=1

so daß er nicht nur sehen sondern auch mit Zahlen belegen kann
wie vergleichsweise schlecht ein 4"f/10 Achromat ist(!)


Na das frage ich mich bei dir...
Soviel Marketing-Hype für ein 4" f/10 Tal FH gibt mir zu denken.

Ich meine ich schreibe, dass der FH super sauber Doppelsterne trennt.

Ja, nett.

Das kann man doch so stehenlassen, ohne da jetzt noch einen draufzusetzten.

Nein, kann man nicht, denn du schreibst dies in deinem früheren Beitrag
um damit die Qualität des 4"f/10 zu beweisen. Leider hat Kurt
vollkommen Recht mit seinem Einwand daß die DFoppelsterntrennung
keinen Beweis für die Optikqualität darstellt und sie auch mit
weniger guten Teleskopen möglich ist.

Und was bringt es, wenn ihr euch gegenseitig die Taschen voll haut, wie schlecht die FHs sind?

Es bringt Einsteigern Information zum Farblängsfehler und über
dessen Auswirkung auf Planetenbeobachtungen.

Mir scheint das alles nur einem Selbstzweck zu dienen.

Nein, es dient als Gegengewicht zu Werbung wie du sie betreibst.

Und @ Karsten: Du hast doch da von einem Sternfreund die Möglichkeit bekommen an seinem Teleskop einen Sterntest zu machen. so. Und hier ziehst du diesen FH durch den Kakao. Ich meine weiß der das? Würde der das OK finden? Hmm?

Keine Ahnung ob er hier mitliest. Falls ja wird es sehr gut verstehen
daß der systembedingte Nachteil des achromatischen Refraktors
von mir genau so beschrieben wird wie er sich dem normalsichtigen Beobachter
in der Praxis zeigt. Da liegt eben der Unterschied zwischen uns:
Ich nenne auf Wunsch zu jedem Teleskoptyp die Vor- und Nachteile.
Du aber negierst die eingebauten Nachteile des Achromaten.

Der 100/1000mm TAL ist ein nettes Teleskop und man kann damit
sehr schöne Beobachtungen machen.
Aber er hat seinen systembedingten Nachteil (Farblängsfehler),
dazu noch seine individuelle geringe Öffnung, was seine Eignung
für die Zwecke des Fragestellers deutlich einschränkt.
Preisbezogen können ihm andere Teleskoptypen mehr bieten.

CS, Karsten
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Karsten, du verstehst es einfach nicht...
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

technik hin- oder her.

dieses oldskool-beobachten mit einem guten nicht mal fraunhofer hat für mich etwas ganz besonderes. als teen hab ich die kosmos-prospekte geblättert wie ein wilder. da gabs dieses eine legendäre foto mit dem frech grinsenden und extrem zufriedenen upperclass-man mit krawatte am sechszöller in der sternwarte.


da wollte ich unterbewusst immer hin. und mit dem tal hatte ich nach jahren mit diversen optiken das erste mal genau dieses eine spezielle feeling ;-)


meine ersten newton 10" selbstbauteile holte ich übrigens mit 18 bei kurt knapp himself mit dem strich achter benz in stuttgart ab. internet gabs noch nicht, unvorstellbar. 10" war damals vor 30 jahren eine extremwaffe und den "neumann-tubus" hatte ich übrigens auch schon. über lüfter hatte damals noch niemand nachgedacht, justageokulare gabs damals aber auch schon gute.

wie auch immer, der tal wird abgestaubt und jupiter insbesondere im bereich der pole betrachtet und mit dem mn-56 verglichen.
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo zusammen,


reden hier einige eigentlich extra aneinander vorbei? Sobald sich in diesem Forum (ja, ich rede von DIESEM Forum) der eine oder andere erdreistet auf Vor- und Nachteile verschiedener Teleskope aufmerksam zu machen wird es persönlich. Es wird Miesmacherei unterstellt und die Absicht anderen den Spaß daran zu nehmen mit einem Refraktor zu beobachten. Das ist doch völliger Schwachsinn, langsam tut es weh.

Die Zeiten ändern sich halt, heute ist ein 8" Spiegelteleskop kein unerfüllbares Wunschdenken mehr, der 8" Dobson ist zum preiswerten (eigentlich billigen) und vor allem vergleichsweise leistungsfähigem Einsteigerinstrument geworden. Ist das so schlimm? Aus Liebhaberei oder Spaß an der Freud auf etwas Öffnung zu verzichten und einen manchmal wahrnehmbaren Farbsaum in Kauf zu nehmen weil der beim FH einfach dazu gehört ist genauso wenig schlimm. Und das schlichte Wissen um etwas Kontrast der auch ohne sichtbaren Farbsaum auf der Strecke bleibt - WARUM sollte einem das Wissen um diese Tatsache ein Instrument das Spaß macht verleiden? Ich weiß von meinem 80/1500 Refraktor daß er restbunt ist, auf fast allem außer einem alten monströsen Wachter-Achskreuz wackelt wie ein Lämmerschwanz und schon von einem gut justierten 114/440 Skywatcher Newton gnadenlos abgehängt wird. Ja und? Im Vergleich zu meinem 8"f6 ist der 80/1500 ein wirklich guter Sucher, mehr nicht. Deshalb macht das Ding nicht weniger Spaß, ist ein geniales Dachfenster- und Schnellspechtelteleskop. Solchen Tatsachen kann man sich doch bewußt sein ohne in Depressionen zu verfallen...wenn nicht lenkt man sich ab indem man größere Newtons baut.


Viele Grüße Felix
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Felix,

dein Hinweis auf den kleinen 114/500 Newton, der im Falle meines Exemplares
112mm Öfnung und weniger Brennweite hat ist historisch gesehen interessant.

Also ich mit einem 200/1200mm Dobson wieder eingestiegen bin gab es
verschiedene Versionen vom 114/500mm mit Kugelspiegel.

Die Teile wurden hier im Forum auch gelobt, waren aber beim durchgucken
ziemlicher Müll.
Doch seit einiger ZEit gibt es das Teil mit einem Parabolspiegel
von brauchbarer Qualität und der einstige Grottenhund ist damit
sogar für bescheidene Planetenbeobachtungen tauglich.

Um auch die Nachteile eines lichtstarken Newtons aufzuzählen:
1) Das Teil muß sehr gut justiert sein.
2) die Abbildung abseits der Achse läßt nach außen hin
durch die Koma des Spiegels stark nach
3) es gibt nur wenige Okulare die an so lichtstarken Teleskopen
auch am Rand noch gut abbilden. Die sind teuer.
Abhilfe kann man schaffen wenn man eine Barlow vorschaltet.

Wenn man Glück hat eine Klee Barlow die dann sogar die Koma
des Parabolspiegels kompensiert :super:

Solchen Tatsachen kann man sich doch bewußt sein ohne in Depressionen zu verfallen...

So isses :super:

Farbreine Grüße, Karsten
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Nun kommen wir im Fachsimplen wieder zum Farblängesfehler und zum Strehl. Beide Begriffe findet man über Jahr gesehen wahrscheinlich 10 Tausend mal, fürs Fachsimplen Toll, aber die meisten aller User können damit leider nichts anfangen.

Nehmen wir mal geschätzte 150.000 Hobbyastronomen in Deutschland, die mehr als nur 1 mal im Monat länger als 5 Minuten durchschauen.

Was glaubt Ihr wieviel dieser 150.000 Personen mit dem Begriff Strehl und Farblängsfehler echt was anfangen können ? Sind es 50, oder 100, oder 200 oder gar 500 Leute ?

Ich bezweifele das mehr als 1.000 Leute damit überhaupt was anfangen können.

Ein Neuling kommt in den Laden, erzähle ich dem das er unbedingt auf den Fablängsfehler, den Strehl achten muss oder einen Laserjustierer braucht, dreht er sich um, haut ab und kauft auf Amazon einen Seben Katadioptirschen 150/1000 Newton zu Euro 176, denn der kann alles ohne das ganze Gedöns drumherum

Stolz daheim anegkommen, das Forum gelesen, muss er zwangsläufig mehr sehen als mit einer 4" Fraunhofer Gurke.

Wird er vom Anblick enttäuscht oder Begeistert sein ??????????????????

Stellt Ihm dann eine 4" Fraunhofer Gurke daneben und fragt Ihn was er nochmals kaufen würd.


Kurt frage an dich : Nimm einen 96 % Strehl Newton, .....ach wie ist der Strehl nochmals gemessen, mit oder ohne Abschattung ?????? und dejustiere Ihn auf das Level das ein normaler Hobby Astronom mit Laser erreicht, nicht in Autokollimation....erreicht er mit Laserjustage echte 90% Strehl ??????? erreicht er echte 80% Strehl ?????

Upssss

Wir reden hier verschiedene Sprachen.....einmal aus der Sicht von Kurt oder Karsten..die Ihre Berechtigung für den kritischen Hobbyastronomen haben ....und einmal aus der Sicht des Schnellspechtlters....der von all dem nichts versteht, weil er nur geniesen will und nichts mit Laser , Justieren,etc zu tun haben will.


Als Vereinsmitglied kenne ich beide Seiten und traue mir zu einschätzen zu können, wer mit seinem Teleskop arbeiten will und wer das Ding einfach rausstellen und einfach nur durchschauen will und was für IHN vernünftiges sehen will.


Ich bin wahrlich kein Fraunhoferfanatiker, aber ich habe etliche Zeichnungen von Planeten von ernsthaften Hobbyastronomen von Planeten mit 60 bis 100 mm Fraunhofer gesehen und da stecken eine Menge Details drin.

Warum haben diese Leute in der Zeit der Aufklärung fürs gleiche Geld keinen größeren Newton gekauft ????


Gibt etliche Gründe, ich nenne mal 2,3 davon

1, nicht jeder mag ein Schubsteleskop
2, nicht jeder mag einen 8" Newton auf einer EQ6 schleppen
3, nicht jeder mag Seitlich reinkucken

ich denke wir sind uns einig das Stabilität dazu beiträgt mehr zu Sehen. Ich denke wir sind uns einig das ein 4" Fraunhofer auf einer EQ-5 vergleichbar stabil ist mit einem 8" Newton auf einer EQ6

Welches der Teleskop kostet mehr ? Kann sich jeder das Mehr leisten ?
Welches der Teleskope wiegt mehr ? Kann jeder dieses Mehr problemlos schleppen ?

Diese Diskussion kann endlos lang geführt würden, jedes Teleskop hat sein Für und Wieder.


Ich erzähle noch ein AHAAAAA Erlebniss aus meinen ernsthaften Anfängen :

1987 auf dem ITT , Wölander Nock, die Zeit als Lumicon die ersten Nebelfilter rausbrachte

2 Teleskope gegenüber

A, ein C14
B, eine Tele Vue Genesis 100 mm F/500 der eine geringfügig bessere Farbkorrektur als die 4" Gurken Fraunhofer hat

Cirrus Nebel : C14 ohne Filter, 100 mm Genesis mit Lumicon Filter

was glaubt Ihr wo die Mehrheit die Nebelfetzen besser gesehen hat ?

Im 100 mm Linsenteleskop !!!!, Trotz 256 mm weniger Öffung.

Der Kunde des Genesis hatte Geld übrig für sinnvolles Zubehör, jener mit dem C14 nicht :-(, der Kunde mit dem Genesis nutzte jede Gelgenheit zum Beobachten, der Kunde mit dem C14 nur wenn er einen Sinn drin sah sein Gerümpel zu Schleppen.


Schade das Fraunhofer nicht mehr Lebt, den hätte ich gerne an dieser Diskussion beteiligt.


Karsten : Kann es sein das ich mich an Diskussionen von Dir erinnere wo du Fraunhofer gelobt und Plagiate " Achromate" verpönnt hast ? Nun kommt aus deinem Mund , die Fraunhofer sind Gurken, tssssss


Wie Konnte Carl Zeiss Jena nur so unverschämt sein und einen C110/750 Achromaten bauen, eine totale Gurke, ein Nichtsnutz.....Ja selbst ein Zeiss AS 100/1000 genügt Karstens Ansprüchen nicht ( ist aus meiner Sicht echt ok das Karsten sowas nicht mag, ist ja kein F/18 Fraunhofer ), denn dieses AS reicht nicht für die hohen Ansprüche von Karsten ( auch ein ok von mir)...aber wieviel Leute haben damit faszinierende Beobachtungen getätigt ?

Nur weil nun einige Wenige hier ...Meinungsmacher.... ein Teleskop nicht mögen, das Jahrzehntelange hervorragende Dienste geleistet h


Dagegen erhebe ich mich


Ja es gibt Neulinge die hier Mitlesen und nun mehr als Verunsichert sind und sich vielleicht etwas aufgrund dieser Diskussion kaufen, mit dem Sie gar nicht zurecht kommen, dies bestätigen mir Anrufe von Neulinge die versuche auf Foren weitergehende Infos zu bekommen, was gut für Sie währe.


Gurken gehören verboten, meine Meinung

was ist ne Gurke nach meiner Meinung ?

Ein Gurke ist ein Teleskop mit 10 Lambda Nicht-Qualität, da scheusslich schlecht

Eine Gurke ist ein 90 mm Refraktor auf einer EQ1
Eine Gurke ist ein 150 mm Spiegel auf einer EQ1
da beide so wackelig das Sie nicht zu benutzen sind

Pause zum Nachdenken !





 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo M.L.

haut ab und kauft auf Amazon einen Seben Katadioptirschen 150/1000 Newton zu Euro 176, denn der kann alles ohne das ganze Gedöns drumherum

Stolz daheim anegkommen, das Forum gelesen, muss er zwangsläufig mehr sehen als mit einer 4" Fraunhofer Gurke.

falsch. Denn wenn er das Forum hier liest kann er lesen
und wenn er lesen kann dann hat er die vielen Hinweise
hier im Forum gelesen die vor genau diesem 150/1000mm Katadiopter
und seinem kleineren 114/1000mm Brüderchen warnen.

Kurt frage an dich : Nimm einen 96 % Strehl Newton, .....ach wie ist der Strehl nochmals gemessen, mit oder ohne Abschattung ??????

das solltest du nach all den Jahren mittlerweile wissen...

Karsten
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Noch etwas:

Um die Farbreinheit eines 80/1200mm f/15 FH zu erreichen braucht man bei größerer Öffnung sehr viel lichtschwächere Ausführungen:

Bei 100mm Öffnung sollte man dann f/18,75 haben,
bei 120mm Öffnung f/22,5 (2700mm Brennweite)
bei 150mm Öffnung f/28,125 (4219mm Brennweite)
bei 160mm Öffnung f/30 (4800mm Brennweite)
bei 200mm Öffnung f/37 (7400mm Brennweite)

Aus heutiger Sicht ist es völlig unnötig noch Refraktoren aus den
althergebrachten Glassorten zu bauen. Es gibt billige ED Gläser
mit denen man deutlich farbreinere Zweilinser bauen kann und das
für einen nur ziemlich geringen Aufpreis. Man braucht dafür
nur entsprechende Stückzahlen.

Doch leider langen alle in der Kette ordentlich zu und dann
kostet es im Laden leider weit mehr als ein simpler FH.
Also fehlen die Stückzahlen und der Preis bleibt hoch. Schade.
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

nehme ich diese Liste als deine mindest F bei Achromaten/Fraunhofer damit Sie nicht als Gurken bezeichnet werden ??????

Würde dann heissen Unitron oder Vixen FH 100mm f/1500 mm zählen noch immer zu den Kurken ????

Ist man größere Optiken gewöhnt, sind 4" Spielzeug, ganz egal ob FH oder APQ, dennoch können Sie Spaß machen .

Ich denke du stimmst aber zu das ein guter 4"F/10 FH an allen objekten mehr zeigt als ein 80 mm F/15 FH ???????

Falls deine Antwort ja ist, wozu kaufen dann Leute noch einen Telementor oder einen 80 mm F/15 FH ??????
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hi Karsten

habe mal gerade suchenden Beginner gespielt und den Seben in Google eingegebn.
Habe einen Entrag vom anderen Forum gefunden, von Astronomie.de nichts

kann mir nicht vorstellen, da sjemand der jetzt vor weihnachten was sucht, die Foren auf Astronomie.de ewig lang durchforscht, bis er was findet

Die Leute Googlen heutzutage.

Und woher kennt ein Neuling den Unterschied zwischen einem Katad. und Standart Newton ? Er Liest nur Spiegel und Öffnung, von den anderen Dingen weiss er noch nichts, soweit ist er noch nicht.

 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Er Liest nur Spiegel und Öffnung, von den anderen Dingen weiss er noch nichts, soweit ist er noch nicht.

Nein. Er weis dann auch nichts von Spiegel und Öffnung.

Auch suchen will gelernt sein. Blendet man die Google Ergebnisse
zu Anbieterseiten aus gibt es genügend Verweise auf Diskussionen
in Foren.

Wer soweit ist in Foren zu lesen der kann auch in Foren fragen.
Wer das nicht will kauft irgendwas und erhält dann: Irgendwas.

So und jetzt will ich endlich wissen wer da etliche TAL 100/1000mm FH
auf Lager liegen hat ?)
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Karsten,

Du brichst mir das Herz! Ich fall aus dem Raster Deiner Liste raus.

Da habe doch kürzlich ich den Wachter/Roth Faltrefraktor FH 125/2300mm ergattert, ein dediziertes und angeblich bewährtes Planetenteleskop. Narr, der ich war; mit stolzgeschwelleter Brust durch dies gar unsäglich Gurkenfass zu schauen und Spaß dabei zu empfinden! Nicht wissend, durch welch Lambda und Strehl das Licht sich quält', bevor die Illusion eines Fokus sich vor mir erschloß; eine Fata Morgana der ich verfiel wie der verdurstende Reisende in der großen Wüste Sahara, eine Oase erhoffend, dort wo keine ist und niemals eine war. :pfeif: ;)

Mal im Ernst, das hält mich aber nicht vom Beobachten ab, ich gestehe, daß ich sogar nach der Beobachtung mit einem 80er Lomo auch noch Spaß an einem ETX-80 hatte. Jedes Fernrohr zeigt mir mehr als mein Äuglein alleine. Das wird oft vergessen. Und ich denke, man sollte nicht den alten Werbeslogan 'more seeing per dollar' als Lebensmaxime erheben. Was einem Beobachter Freude vermittelt läßt sich oft nicht mit sachlichen Dingen in Einklang bringen. Wir sind halt alle emotional behinderte, unlogische Gestalten, deren Vorlieben und Handlungen oft genug nicht rational sind - ein Blick auf die Geschichte der Menschheit sagt alles! Und warum sollte das bei Sternguckern anders sein?

Grüße, Coyote
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Karsten (und alle anderen),

Zitat von KaStern:
haut ab und kauft auf Amazon einen Seben Katadioptirschen 150/1000 Newton zu Euro 176, denn der kann alles ohne das ganze Gedöns drumherum

Stolz daheim anegkommen, das Forum gelesen, muss er zwangsläufig mehr sehen als mit einer 4" Fraunhofer Gurke.

falsch. Denn wenn er das Forum hier liest kann er lesen
und wenn er lesen kann dann hat er die vielen Hinweise
hier im Forum gelesen die vor genau diesem 150/1000mm Katadiopter
und seinem kleineren 114/1000mm Brüderchen warnen.
Mit deinem "falsch" wäre ich allerdings sehr vorsichtig! Wenn ich mir schon als aktiver Beobachter (allerdings ohne Kenntnisse im Bereich Optik) beim Lesen der Beiträge immer wieder die Eingangsfrage durchlesen muss, weil ich sie in dieser Diskussion vergesse, dann glaube ich nicht, dass das Lesen dieser Beiträge für jeden Einsteiger hier sinnvoll ist. Denn mit den meisten Beiträgen kann ein Einsteiger rein garnichts anfangen. Und selbst ich verstehe nicht alles und will es auch nicht. Ich weiß vom Farbfehler, sehe ihn (oder auch nicht) und beantworte mir selbst die Frage: Störts mich oder nicht? Dann kann mir ein Optikexperte sagen was er will. Mir erzählen auch öfters die Leute, wie man mit Orthos am Dobson im Bereich Deepsky arbeiten kann, obwohl die Antwort recht simpel ist: Einfach durchgucken :augenrubbel: Aber das nur nebenbei...

Und ich muss Christian ein wenig Recht geben: Beim Lesen der Beiträge bekomme ich schon einen faden Geschmack in Bezug auf Achromaten. Auf der anderen Seite konnte mich im Vergleich zu meinem 8" f/6 Dobson ein Zeiss Telementor 63/840 absolut begeistern mit seiner Abbildung! Mag sein, dass der schon allein öffnungsbedingt nicht der Planetenkiller ist, aber die Ursprungsfrage bezog sich auch auf Deepsky, nicht nur auf Planeten ;) Letztlich sind es die EIGENEN Ansprüche und Erwartungen, die entscheidend sind.

Aber eigentlich können wir (also ihr) jetzt aufhören, da offensichtlich KEINER mehr was zum TAL100RS schreibt. Und die Vor- und Nachteile von Achromat, Spiegel und Co. wurden mehr als ausführlich diskutiert, was eigentlich nicht Hauptthema sein sollte.

Gruß, Robert
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Sorry Felix,
Ich wollte und will keinen wehtun! ;-)
Wo war ich persönlich? Zeig mir die Textstelle und ich entschuldige mich sofort!

Und noch einmal am Thema vorbei:
Wie oft habe ich selbst den 6”-8” Dobson als ideales Einsteigerinstrument empfohlen?
Ich selbst habe keinen und würde mir auch keinen Dobson kaufen. Das aber nur weil mir diese Geräte vom aussehen nicht sonderlich gefallen. Ein Gitterrohrdobson kommt meinem Geschmack da schon näher. Du siehst es gibt auch vollkommen irrationale Gründe sich gegen ein Teleskop zu entscheiden.
Einige Newton hatte ich dagegen schon. Zwei 114er, einen Katadiopter (ich schäme mich!) einen 130er und einen 150 / 750. Ich bin also kein Kostverächter und kein ausgesprochner Refraktorfan. Von denen hatte bzw. habe ich nur drei! Den 50/540 Zeiss Bastelsatz, meinen Telementor und einen 4” Bresser. Zu mehr hat es noch nicht gereicht aber selbst wenn, ich brauch auch nicht (viel) mehr.
Hier hat aber jemand speziell nach einen TAL Refraktor gefragt, der wie wir wohl einhellig sagen würden, ein brauchbares Gerät ist. Danach meldeten sich die Besitzer eines solchen Teleskops und bestätigten dem Threadstarter, dass es sich um ein gutes Instrument handelt. Das es auch Hinweise gab, das man diese Leistung auch für weniger Geld haben und sogar übertreffen kann, ist in Ordnung und erfüllt auch den Zweck einer Beratung.
Je länger die Diskussionsliste wurde, wurden auch die "ABER!" immer zahlreicher und eindringlicher.
Hier will keiner wissen welche Teleskope alles “besser” sind als das TAL!
Es ist diese Art der Missionierung die so lästig und absurd wirkt und letztlich dann zu einer womöglich falschen Teleskopwahl führt oder gar für Einsteiger abschrecken wirkt.
Der Threadstarter ist fast ein Jahr in diesem Forum aktiv. Meint Ihr etwa, er hat die Standardempfehlung (8” Dobson) noch nicht mitbekommen?
Er hat seine Gründe, warum er sich für das TAL interessiert, genau wie Ihr Eure Gründe habt einen Newton zu bevorzugen. Es ist alles über die Vor- und Nachteile geschrieben worden. Um was geht es jetzt noch?

VG,
Michael
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Markus,

Kurt frage an dich : Nimm einen 96 % Strehl Newton, .....ach wie ist der Strehl nochmals gemessen, mit oder ohne Abschattung ??????...

hab zwar nicht geschnallt was das hier soll aber meinetwegen:

Das macht nur dann einen Unterschied wenn die praktisch abgeschattete Mitte einen erheblichen Fehler hat. Bei einem mit den TAL l00 RS näherungsweise verhgleichbarem 5" f/8 Newton dürfte das eher selten der Fall sein. In Zweifelsfall kann man mit dem Auswerteprogramm "openFringe" auch nach Einlesung der Streifen die Mitte des Spiegels in der Größe der Obstruktion ausblenden um zu sehen ob dabei die Strehlzahl "wackelt" oder nicht.

...und dejustiere Ihn auf das Level das ein normaler Hobby Astronom mit Laser erreicht, nicht in Autokollimation....erreicht er mit Laserjustage echte 90% Strehl ??????? erreicht er echte 80% Strehl ?????

Bleiben wir bei dem vergleicharen 5" f/8 Newton. Der ist im Gegensatz zu einem 8" f/5 bei Justage nach erxtra- intra- und fokalen Sterntest (vorzugsweies an Polaris) problemlos auf seinen maximalen Strehl justierbar. Den Justierlaser kann man sich dabei getrost sparen.

Ich hab übrigens seit ca. 10 Jahren keinen Justierlaser an Newtons mehr benutzt und verlasse mich lieber auf die Justage an Polaris. Die Laborjustage in AC hat so ihre Tücken, weil nämlich ein ordentlich gelagerter Spiegel bei bei der laborüblichen horizontalen Lage des Teleskops aus seiner Gebrauchslage kippen kann. Aber wer bringt denn schon seinen 5" Newton zu einen kommerziell tätigen Strehlmaster oder zu mir? :totlach:

Gruß Kurt



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Coyote,

Da habe doch kürzlich ich den Wachter/Roth Faltrefraktor FH 125/2300mm ergattert

Glückwunsch!
Das ist tatsächlich eines der Teleskope die deutlich farbreiner sind
als die f/0,122 pro mm Öffnung von Fraunhofer. Es kommt nicht ganz
an die f/0,1875 pro mmm Öffnung meines 80/1200mm Vixen-FH Kriteriums
heran, aber was solls.

Um so farbig wie das 100/1000mm Tal (f/0,1 pro mm Öffnung) zu sein
müßte dein Refraktor ein f/12,5 sein. Mit f/18,4 ist er weitaus besser,
er liegt mit f/18,4 ja genau auf der Linie eines 100/1500mm FH.

ich gestehe, daß ich sogar nach der Beobachtung mit einem 80er Lomo auch noch Spaß an einem ETX-80 hatte.

Und wenn dich jemand fragt ob er ein ETX 80 für Planetenbeobachtung
kaufen sollte was antwortest du ihm dann? Immerhin zeigt das Ding
ja mehr an Jupiter als das Auge allein. Mit der Logik kannst du
praktisch jeden Müll an den Mann bringen.

Apropos 80mm Superfarbwerfer. Beim Venusdurchgang an der Sonne
haben meine Frau und ich zusammen beobachtet. Immer im Wechsel
am 200/1200mm Newton (mit Baaderfolie) und seinem 80/220mm Sucher
(mit Barlow und 12mm Okular, Baaderfolie).
Das Sucherlein zeigte erheblich mehr (einen runden schwarzen Fleck
in den es von der Seite her violet hineinblutete) als das Auge
(mit Baaderfolie) allein (nix, nur die Sonnenscheibe),
doch empfehle ich so einen Sucher nicht wenn mich einer fragt
welches Teleskop er sich für Sonnenbeobachtungen anschaffen sollte.

Sonnige Grüße, Karsten
 
Hallo Christian,

wie Du bereits gemerkt hast, kann man mit einer Frage nach den Eigenschaften eines Achromaten einen Thread starten, der innerhalb recht kurzer Zeit recht lang wird. ;)

Ich probiere mal eine kurze Beantwortung Deiner Fragen:
Zitat von Drainpipeviewer:
Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet?
Ja. Man kann - offensichtlich endlos - darüber diskutieren, wie gut, aber möglich ist eine Beobachtung dieser Objekte schon. Wegen des kleinen Öffnungsverhältnisses würde ich Dir, solltest Du so ein Teleskop kaufen, allerdings zum Erwerb eines sehr langbrennweitigen Okulars raten, um eine halbwegs ordentliche Austrittspupille für die Deep-Sky-Beobachtung zu erreichen.

Falls der Farbfehler bei Planeten und Mond zu sehr stört, kann man einen entsprechenden Filter ins Okular schrauben - hilft selbst bei einem 80/400er Farbwerfer.

Ist es besser als ein 4" Refraktor aus dem Reich der Mitte?
Mechanisch vermutlich schon, optisch kann es, je nach Serienstreuung des Chinagerätes.

Wenn er nicht zu kurzbrennweitig ist, sehr wahrscheinlich ja.

Kann eine TAL1 Montierung das tragen, der OTA wiegt ca. 4kg?
Wie ich die Russkis einschätze, wird die Montierung das locker verkraften. :) Leider steht auf der Webpage des Herstellers nur, daß das Teleskop mit einer Montierung ausgeliefert wird, aber nicht, mit welcher. Wenn es die des TAL1 ist, dann reicht die auch.

Grüße

fquadrat
 
Hallo,
eine konkrete Teleskopempfehlung ist immer schwierig,vielleicht sogar unmöglich.Die persönlichen Anforderungen,Gewichtungen und Vorlieben sind einfach zu individuell...daher kann man eigentlich nur die Vor- und Nachteile der einzelnen Teleskoptypen aufzeigen.Der interessierte Anfaenger wird dann vielleicht auch die Möglichkeit suchen,bei anderen Amateuren mal durch deren Teleskope zu schauen,ehe er sich für den Kauf entscheidet.

Grüße Rainer
 
Moin Micha,


ich halte was aus, keine Sorge...und nicht nur in dem Punkt daß Wahrnehmung subjektiv ist stimme ich Dir zu.


Moin Rainer,


...daher kann man eigentlich nur die Vor- und Nachteile der einzelnen Teleskoptypen aufzeigen.

Das ist für einige schon zuviel des Guten. Ein Newton und Vorteile? Widerlich! Ein FH nicht perfekt? Wer sowas ungefragt und unaufgefordert äußert läuft Gefahr als Spaßbremse abgestempelt zu werden.


Also: schaue ich weiter mit viel farbreiner Öffnung in den Himmel, wenn andere ihren Sucher besser finden ist das eben so.


Viele Grüße Felix



 
Als ewiger Anfänger mit mehrjähriger Erfahrung an verschiedenen Teleskoptypen möchte noch etwas in den Raum stellen.
Die hier empfohlenen Chinadobsons verfügen bestimmt über eine brauchbare Optik, allerdings ist das drumherum oft so übel ausgeführt, daß das Gerät ohne Tuningmaßnahmen seine volle Leistung gar nicht zeigen kann. Ob das nun labbrige Okularauszüge, fehlende Velourfolie im Tubus, untaugliche Spiegelzellen usw. sind, diese Geräte zeigen ihre Leistung doch erst nach Eingriff durch den Besitzer. Der wackere Amateurastronom schreckt davor natürlich nicht zurück. Ein Anfänger freut sich auch über ein Teleskop in mechanisch stabiler Ausführung und da kann der TAL punkten. Wir reden hier über ein Teleskop für 360,- Euro auf parallaktischer Montierung. Mein erster Refraktor war ein 90/800 Meade mit labbrigem Okularauszug und diskussionsunwürdiger Optik. Spaß gemacht hat der trotzdem und an den Farbfehler kann ich mich kaum erinnern. Kann so schlimm nicht gewesen sein. Aktuell beobachte ich mit einem 12er Dobson, der sehr viel stärker vom Seeing abhängig ist, als der kleine Refraktor, das Potenzial des 12ers konnte ich in diesem Jahr erst 2x voll ausschöpfen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo,

etwas Sachlichkeit wäre vielleicht angebracht? - einer fragt ob ein TAL Achro für Mond/Planeten geeignet ist, und ob ein kleinerer ED besser wäre, und man eröffnet ihm ein paar Alternativen. Und dann kommt der "müde Arbeiter", "jedes Teleskop hat seine Berechtigung sonst wäre es nicht da", "das Ding ist süss", "...mit labbrigem Okularauszug und diskussionsunwürdiger Optik. Spaß gemacht hat der trotzdem..." und wasweissich noch.

Wenn der seeingabhängige 12" Dobson nur 2x in diesem Jahr voll ausgeschöpft werden konnte, und das diskussionsunwürdige Rohr so viel Spass gemacht hat, warum zum Teufel hast du das dann überhaupt eingetauscht? Was soll denn jemand der sich nicht so auskennt aus so einer Meldung folgern?

Man soll natürlich unbedingt die Beobachtungsumstände in eine Kaufentscheidung mit einbeziehen, die Leistungen der Optiken sind jedoch hinreichend erforscht und das sollte ganz sachlich auch vermittelt werden. Sonst kann der Fragesteller sich ja kein Urteil bilden.

lg Tommy
 
Zitat von Felix42:
Also: schaue ich weiter mit viel farbreiner Öffnung in den Himmel, wenn andere ihren Sucher besser finden ist das eben so.
Auch deine Einstellung zum Hobby scheint fragwürdig zu sein. Warum so ein Satz? Was soll sowas? Das ist doch völlig überflüssig. Und das, genau das, ist das Problem in diesem Thread (und vielleicht sogar allgemein).


Ich für meinen Teil würde niemals, auf so eine Art und Weise (du bist nicht der einzige Felix) auch nur irgendein Teleskop/Teleskoptyp abwerten, egal welches. Da kann sich der Leser ja jetzt mal drüber gedanken machen, wie er das verstehen möchte ;)


 
Zitat von tommy_nawratil:
Wenn der seeingabhängige 12" Dobson nur 2x in diesem Jahr voll ausgeschöpft werden konnte, und das diskussionsunwürdige Rohr so viel Spass gemacht hat, warum zum Teufel hast du das dann überhaupt eingetauscht? Was soll denn jemand der sich nicht so auskennt aus so einer Meldung folgern?

Das der TAL durchaus ein gutes Teleskop ist, stabile Mechanik, gute Optik mit bekannten prinzipbedingten Schwächen. Mich stört z.B. das immer wieder zum (guten) 200/f6 Newton geraten wird, ohne darauf hinzuweisen, daß dieses Design erheblich höhere Anforderungen an die Okulare stellt (und damit viel höhere Folgekosten verursacht), als der f10 Refraktor. Der 90/800 war mein zweites Teleskop nach dem 76/700 Newton. Es war eine deutliche Steigerung. Weichen mußte es, weil ein 254/1250 Newton kam und weder Platz noch finanzielle Mittel überflüssig waren. Ist sozusagen dem Öffnungsfieber zum Opfer gefallen, genauso wie der 254er dem 318 Newton geopfert wird.
Auch davon lebt der Händler oder? :huhu:
 
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