Ehemaliges Mitglied
Moin Nico!
Die Helligkeitswahrnehmung der beiden Fragmente ist stark beobachter-, standort- und instrumentenabhängig. I.d.R. ist es so, daß in größeren Optiken die Helligkeit schwächer als z.B. im FG eingeschätzt wird. Man liest im Moment echt die dollsten Werte, da sind in den einzelnen Berichten Schwankungen bis zu anderthalb Größenklassen drin. +4,7 m halte ich jedenfalls für übertrieben (kann auch ein Vertipper gewesen sein). Unter mitteleuropäischen Verhältnissen ist sowas IMO nicht zu machen - und ist Dunst und Mondlicht in der Luft, dann säuft ein Komet sehr schnell ab, und die Helligkeitsschätzung variiert noch mehr. Am besten man beobachtet, wenn die Kometen möglichst hoch am Himmel stehen (gegen Morgen), und nicht 10-30 Grad über dem Horizont (vor Mitternacht)...
Die Helligkeitswahrnehmung der beiden Fragmente ist stark beobachter-, standort- und instrumentenabhängig. I.d.R. ist es so, daß in größeren Optiken die Helligkeit schwächer als z.B. im FG eingeschätzt wird. Man liest im Moment echt die dollsten Werte, da sind in den einzelnen Berichten Schwankungen bis zu anderthalb Größenklassen drin. +4,7 m halte ich jedenfalls für übertrieben (kann auch ein Vertipper gewesen sein). Unter mitteleuropäischen Verhältnissen ist sowas IMO nicht zu machen - und ist Dunst und Mondlicht in der Luft, dann säuft ein Komet sehr schnell ab, und die Helligkeitsschätzung variiert noch mehr. Am besten man beobachtet, wenn die Kometen möglichst hoch am Himmel stehen (gegen Morgen), und nicht 10-30 Grad über dem Horizont (vor Mitternacht)...