Erforderliche Qualität Spiegeloberfläche ?

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schubi

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Werte Freunde der Nacht,

ich möchte die im optischen Spektralbereich reflektierende Seite eines Kaltlichtspiegels als Umlenkspiegel benutzen und darüber fotografieren.
Den durchgelassenen Infrarotanteil des Lichtes möchte ich zum Guiden nutzen.
Bei Edmund Scientific werden Spiegel als hochqualitativ angeboten welche eine Ebenheit von 6 Lambda aufweisen. Mir ist bekannt dass normale Zenitspiegel eine Ebenheit von 1/10 Lambda oder besser haben. Deshalb erscheint mir ein Wert von 6 lambda gefühlsmässig als deutlich zu schlecht.

Die Entfernung vom Spiegel zum Kamerasensor sind im Mittel 60 mm.
Es ist klar dass eine Oberfläche mit besserer Ebenheit eine bessere Abbildung zur Folge hat. Mir fehlt aber der Vergleich und die Erfahrung abzuschätzen wie schlecht die Ebenheit sein darf ohne die Abbildungsqualität merklich zu verschlechtern.

Deshalb bitte ich um Euren Rat für eine technisch vernünftige Auslegung.

beste Grüße

Christian
 
Hallo Christian,

ich kann Dir hier zwar keinen konkreten Rat erteilen, da mir hierzu die notwendige Erfahrung fehlt, jedoch glaube ich trittst Du mit der Frage einen Glaubenskrieg los.

Das ist immer subjektiv und hängt von den Ansprüchen des jeweiligen Betrachters, sprich von Deinen Erwartungen, ab.
Helfen würde Die glaube ich nur, wenn Du zwei Aufnahmen hättest, die unter gleichen Rahmenverhältnissen (Laborbedingungen) mit zwei unterschiedlichen Spiegeln gemacht wurden. Dann könntest Du das für Dich entscheiden. Ob das aber hier schon jemand gemacht hat ist fraglich.

Gruß

Martin
 
Hallo Christian

einen so schlechten spiegel kann man nicht bildmässig verwenden sondern nur umgekehrt. Das heißt sichtbares Licht durchlassen und zum guiden den Infarotanteil über den Spiegel dann wirkt sich der Fehler deutlich weniger aus.

Gruß Rolf
 
Hallo Martin und Rolf,
danke für eure Ratschläge.
Mit dem Lösungsvorschlag von Rolf habe ich auch schon geliebäugelt.
Ich befürchte jedoch auch optische Fehler weil der optische Spektralanteil durch eine um 45° geneigte planparallele Platte hindurchgeht. Wenn die Parallelität auch nicht gegeben ist, dann gibt es Fehler.

besten Dank

Christian
 
Hi Chris,

ich würde sagen man kann sich bei dem Problem an die Anforderungen an einen Zenitspiegel anlehnen, Baader gibt für seinen "Guten" hier 1/10 Lambda an.
Fotografieren in Transmission halte ich für keine gute Idee. Man bekommt immer leichte Doppelbilder, da können die Flächen im visuellen noch so gut entspiegelt sein. Ich hatte mal das Probelm bei einem Filter vor der Optik welches nicht ganz rechtwinklig zur optischen Achse lag. Die CCD-Kamera sah den Rand des eigenen Chips wenn man bei der Bildverarbeitung das "Gamma" aufdehte. Reflexionsprobleme an den Oberflächen würde ich bei einer schräg gestellten planparallelen Platte auch erwarten, was fürs Guiden wohl egal wäre.

Schön, dass wir uns hier mal wieder treffen,
LG auch an die "bessere Hälfte" & CS,
Reinhard
 
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