Eros fotografieren

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Jan-Fre

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Hallo allerseits,

ich wollte einmal nachfragen, ob mir jemand ein paar Tips geben könnte. Ich würde gerne (wenn mal endlich der Himmel wieder frei ist) den erdnahen Asteroiden Eros fotografieren. Ich bin in Sachen Astrofotografie noch nicht besonders erfahren.

Als Ausrüstung verwende ich ein 200er PDS mit Eos 5d und Mgen Autoguider. Zur Bildverarbeitung nutze ich Pixinsight, allerdings bisher nur wenige absolute Grundprozesse. Ich würde jetzt prinzipiell eine Belichtungszeit von ca. 1 Min- bis 1,5 Minuten fahren (Eros liegt bei ca. 9 mag). Ich habe etwas Sorge, wenn ich nun in PI die Bilder mittel, dass sich der Eros als recht lichtschwaches Objekt aufgrund seiner Bahnbewegung "herausmittelt". Gibt es vielleicht bestimmte Techniken, mit denen man längere Strichspuren und zugleich ein rauscharmes Bild erzeugen kann?

Für jegliche Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Vielen Dank und viele Grüße
Jan
 
Hallo Jan,

Eros ist doch so hell, da reicht doch eine Einzelaufnahme von wenigen Sekunden um ihn mit Sternumfeld zu erfassen. Da musst du doch gar nicht stacken. Das ist ja auch nur ein Punkt ohne Struktur.

Was willst du denn erreichen? Die Bewegung erfassen als Strichspur? Oder eine Helligkeitsvariation messen? All das geht mit kurz belichteten Aufnahmen, wo du die Sternscheibchen noch nicht in die Sättigung führst.

Klar gibt es verschiedene Techniken um mit sich bewegenden Objekten umzugehen (Kometen sind hier das beste Beispiel), aber bei dem hellen Punkt hier wirst du die kaum brauchen.

Grüße, Martin
 
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