Erstaunliche Beobachtung - wow!

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sternengucker

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Hallo liebe Spechtelfreunde,

heute früh habe ich eine großartige Beobachtung gemacht:

Ich schaute aus dem Küchenfenster heraus, und sah die Sonne durch ein paar Bäume durchscheinen, und Richtung Südosten sah ich gleichzeitig die Venus!

Toll, werden sich jetzt die meisten denken, super Beobachtung hat er da gemacht, der Sternengucker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Aber ich habe mir dann vorgestellt, was da draussen so alles passiert:

Zwischen Sonne und Venus kreist irgendwo noch der Merkur herum. Die Bahnen von Merkur und Venus liegen beide zwischen der Sonne und der Erde. Der Abstand zwischen Sonne und Venus am Himmel sieht nicht sonderlich groß aus, aber es sind doch schon gigantische Entfernungen! Und alles dreht sich und bewegt sich auf seinen Bahnen, was weiß ich wieviel Millionen Tonnen schwere Gesteinsbrocken fliegen durch die Gegend, und alles funktioniert <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/ooo.gif" alt="" />

Ich fand das jedenfalls schon beeindruckend, wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt. Schließlich sind die genannten Objekte ja alles direkte Nachbarn von uns, im Vergleich zu anderen Sternen, Galaxien etc.!

Ein ähnliches Erlebnis hatte ich beim Venustransit 2004, als man mal einen wunderbaren Größenvergleich zwischen Sonne und Venus zu sehen bekam...

Vielleicht gehts ja noch mehr von euch so, ich finde solche Überlegungen und Gedanken jedenfalls ab und zu mal richtig interessant und überwältigend - nicht nur das bloße Beobachten der Gestirne...

Es grüßt euch

Peter
www.nettuno.at
 
Hallo nochmal,

wie ich sehe, bin ich fast der einzige, der solche Gedanken hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />

Macht aber nix, bin trotzdem zufrieden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
 
Hallo lieber Astrofän!
Könnte man da nicht meinen, dass es ein Genie geben muss, das alles so präziese in seine vorgeschriebnen Bahnen lenkt und steuert? Für mich persönlich sind diese Beobachtungen alles Hinweise darauf, dass es einen Gott geben muß, der dies alles möglich gemacht hat, damit wir hier auf Erden leben können....das find ich wahnsinnig großzügig von Ihm, diesem Gott....soviel zu meinen metaphysischen Gedanken, die ich den Deinen anhängen möchte.....Gruß von Anette
 
Hallo Sterngucker

Auch ich staune immer wieder über die geniale Konstruktion des Universums.
Wenn ich längere Zeit den Saturn beobachte,
wie er lautlos durch das All zu fliegen scheint
ohne dabei die Umwelt zu belasten, komme ich immer mehr zur Überzeugung,
das ein genialer Entwickler dahinter steckt.

Liebe Grüsse Daniel
 
Jo, wir leben schon in einem ziemlich gut durchdachten System.
Dennoch schüttel ich den Kopf über die rücksichtslosigkeit der Menschen.
Drohende Kriege, Globale Erwärmung, Umweltverschmutzung usw.

Ich glaube die Menschen haben in all den Jahrhunderten oder Jahrtausenden nix aber wirklich nix dazu gerlernt.
Wenigstens bin ich mir in einem Punkt sicher, das sich die Natur irgendwann einmal das zurück holt was ihr zusteht und dann kann die Menschen niemand mehr retten.

CS
Christian
 
Hallo Peter!

Solche Gedanken macht sich fast jeder der sich mit den Sternen befasst. Das schöne an der Astronomie ist, dass da auch genügend Platz für alle Glaubensgemeinschaften ist, ob da jemand an einen Schöpfer glaubt oder an die wissenschaftliche Logik.(die einen Schöpfer eigentlich ausschliesst. pers. Anm.)
Eine der wenigen guten Dinge, die die DDR hatte, war Astronomie als Pflichtschulfach. Das sollte an allen Schulen der Welt gelehrt werden. Wer sich mit der Astronomie beschäftigt, bekommt ein größeres Verständnis für natürliche Abläufe, mathematische Vorgänge und einen gehörigen Respekt gegenüber der Perfektion der Natur.
Ob man nun die Venus durch das Küchenfenster betrachtet, oder die Galaxie durch das Fernrohr, eines wird einem wohl stets bewußt.
Wie klein man doch ist, wie wichtig man sich doch oftmals nimmt und für mich persönlich:
"Das wir sicher nicht die Einzigen in diesem gignatischen Etwas, Namens Universum sind."

lg Michael
 
Ich möchte mich erst mal dem Anschließen, Astronomie als Schulfach voran zu bringen! Ich kann mich nur vage daran erinnern, dass in meinem Schulatlas unser Sonnensystem aufgemalt war. Von den Lehrern hat keiner ein Wort darüber verloren....

Was ich eigentlich zum Thema sagen wollte:
Seit mir mein Großvater den Mond das erste mal durch den Feldstecher gezeigt hat, ist bei mir nicht nur das Interesse an der Astronomie gestiegen, vielmehr hat es mir die Augen geöffnet in welcher schönen Welt wir eigentlich leben. So kommt es mir immer wieder vor, Kleinigkeiten, wie eine sonnendurchflutete Winterlandschaft, mit ganz anderen Augen zu sehen und den Moment einen Augenblick länger zu genießen.

Und ich denke, dass denen, die öffters mit oder auch ohne Teleskop in die Sterne schauen, diesen Blick haben.

Kleines Wort zum Sonntag, Clear Skies

Bastian Link zur Grafik: http://bescherle.be.funpic.de/Bilder/landschaft.jpg
 
merkwürdig, ich bin auch Wetterfreak. Im den Wetterforen spricht nie jemand von Gott, wenngleich dies ja auch Thema: Himmel- ist. Irgendwie muss man doch mehr an Gott denken, wenn auch nicht glauben, wenn man es mit astronomischen Dimensionen zu tun hat. Die Ehrfurcht vor diesem unaussprechlichen, unbegreiflichen Größen des Universums lassen einen in Demut versinken....aber allein die Tatsachen der klugen Mondphasen sagen mir: diese Weltenuhr hat der liebe Gott gemacht. So ein simples Ding, immer und überall zu verstehen, ob von Dschungelindiandern oder Großstadtbewohnern...und das seit tausenden von Jahren...Grüß euch Anette
 
Hallo zusammen!

Ich schaue auch schon sehr lange die Sterne an, aber mir ist noch nie in den Sinn gekommen, hinter all dem einen Gott zu vermuten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nicht an Gott glaube und der festen Überzeugung bin, dass es nie einen gegeben hat. Ich mein, warum sollte es denn auch? Es deutet ja nichts darauf hin...

Ich finde es viel eher faszinierend, dass das Wesen unserer Welt durch physikalische Gesetze beschrieben werden kann.

Christian
 
Hallo Ihr zusammen,

wenn ich in einer stillen und klaren Nacht in den gestirnten Himmel schaue, bin ich immer wieder überwältigt von der Schönheit der Natur. Mich durchdringt dann ein tiefes Glücksgefühl und eine Demut vor der Natur. Das hat für mich auch etwas Mystisches oder Spirituelles, obwohl ich nicht an einen Schöpfer glaube.
Der berühmte Physiker Erwin Schrödinger schrieb einmal: "Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ohne alle Mystik ist ein Unding."
Ich glaube, es ist wichtig, das wir nicht verlernen, die Wunder der Natur wahrzunehmen; egal ob es das aschgraue Licht des Mondes, das Ziehen der Wolken, oder das Betrachten eines Schneckenhauses ist.
 
Hallo Hubert,
...eben. Erde, so stehts geschrieben. Wenn ich mir die Rasta-tunnel-mikroskop-aufnahmen vom menschlichen Körper anschaue, sieht das auch alles wie aus Erde aus! Sterne müssen wohl die Hochöfen der Materie sein, die seit Ewigkeiten aus dem All auf uns niedersinkt, um sich dann mannigfach zu gestalten. Denk ich mal....aber es gibt Einen, der weis es besser, glaube ich ganz fest. Gruß von Anette
 
also das nenn ich mal ein echt gelungenes thema mit echt super überlegungen

*respekt*

weiter so <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Man kann an "Gott" glauben oder es lassen, das ist sicher eine sehr persönliche Ansicht. Jeder wird für seine Ansicht auch Gründe anführen können.

Meine Meinung: Da ich an jedem Haus und jeder Maschine und jedem noch so "primitiven" Werkzeug erkennen kann, dass sich jemand Gedanken darüber gemacht hat und dieses Ding so und nicht anders geschaffen hat als wie (sic!) es eben ist, halte ich die es für durchaus denkbar, dass auch unser Universum einen Schöpfer, Konstrukteur, Ingenieur "dahinter" hat. Wir können Gott nicht sehen, aber wir sehen seine Werke. Kurioserweise habe ich früher anders gedacht, aber ich habe mich intensiv mit Frühgeschichte beschäftigt und in vielen Gesprächen mit Archäologen und anderen Wissenschaftlern immer wieder gepredigt bekommen: Dieser Stein da ist kein Zufall sondern ein WERKZEUG. Dieser Knochensplitter ist auch kein Zufall, sondern ein WERKZEUG. Irgendwann fragte ich dann jeden, warum im Falle solcher primitiver Dinge das Wirken des Zufalls kategorisch ausgeschlossen wird, wogegen unsere gesamte Existenz vom Urknall bis zum menschlichen Gehirn das Produkt des Zufalls sein soll. Einen vernünftigen Grund konnte mir keiner nennen, einer sagte mir: "Das ist deshalb so, weil wir Gott nicht erklären können und ihn deshalb außen vor lassen müssen." ... Um nun wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen: Als ich das erste mal vor der Mona Lisa stand, fühlte ich mich ihrem Schöpfer sehr nahe, ich konnte seine Anwesenheit fühlen. Als ich das erste Mal bewusst den Orionnebel im Fernglas sah, spürte ich den Finger Gottes. Sollte ich nun einen Psychiater aufsuchen?
 
Hallo Adson, nein, bitte nicht zum Psychater! Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott die Menschen liebt, die Seine Zeichen erkennen. Wenn du Ihm nun auch noch dankbar bist für all die Schönheiten seiner Schöpfung, bekommst Du etwas zurück, was dir kein Psychater geben kann. Und das Größte seiner Zeichen ist der Mensch, der die Erlaubnis hat, Gottes Werk zu vollenden mit der Kunst, der Musik und allem Schönen und Gutem....oder aber zu zerstören....soviel, so wahnsinnig viel Freiheit hat der Mensch und auch so waahnsinnig viel Verantwortung. Ich glaube deshalb sind wir hier, weil wir glaubten, die Verantwortung für diese Erde, unser Leben tragen zu können....wann nur haben wir diesen Wahnsinn versprochen, in welchem Glückstaumel haben wir geglaubt, wir packend das alles in dem was wir "Leben" nennen? Deshalb bin ich froh, Gottes Zeichen zu finden, ich weis, ich kann wieder zurück...ich meine nicht in den Himmel, keinen geographischen Ort...Gott steht über Seiner Schöpfung, wer Ihn im Himmel sucht macht einen großen Fehler! Freue dich, dass du ein Herz und Augen hast, die offen für diese Wunder sind Adson, das ist ein Geschenk, dir gehört die ganze Welt! Gruß von einer Gottesanbeterin (Anette)
 
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