Feivel
Mitglied
Tach zusammen,
könnt Ihr Euch noch an Eure ersten (erfolgreichen) Gehversuche beim Spechteln erinnern? Ich werde den gestrigen Abend sicher nicht so schnell vergessen.
Nun zu meinem Bericht:
Ab ca. 21 Uhr klarte es recht plötzlich auf, zudem hatten meine Nachbarn endlich einmal ihre nervige Balkonbeleuchtung ausgestellt. Also schnell auf die Terasse mit dem Krempel(8°-Dobson), aufgebaut(10sec) und losgelegt.
Da ich mich zuvor noch nie nach einer Sternenkarte am Himmel orientiert hatte, war ich überrascht, dass ich ohne viel Mühe M31 und M15 entdecken konnte (Karkoschka sei Dank!). M15 hatte ich durch Zufall wenige Tage zuvor schon gefunden.
Die Begleitgalaxien von M31 waren gut zu erkennen, sogar feinste Ausläufer von M31 zu diesen. Ich kann nicht verstehen, wieso manche Leute diese Galaxie als "Enttäuschung" titulieren.
M33 war etwas schwerer zu finden, der Anblick war auch nicht annähernd so faszinierend wie der von M31. Wahrscheinlich braucht es da noch mehr "Seherfahrung" und einen dunkleren Himmel.
Das Highlight waren allerdings die Sternenhaufen in Cassiopeia sowie h und chi im Perseus. Einfach unglaublich!! Auch ohne Dunkeladaption wird man einfach umgehauen von diesem Anblick.
Fazit dieses Abends:
Endlich(nach ca. 3 Wochen bedecktem Himmel) habe ich auch mal erfahren können, was Spechteln eigentlich heisst. Ich hätte vorher nie gedacht, dass man mit eigenen Augen solch beeindruckende Bilder sehen kann.
Allerdings habe ich auch gemerkt, dass ich mir schleunigst einen 45 oder 90 Grad Einblick-Sucher kaufen sollte, zenitnahe Beobachtung macht sonst "unheimlichen" Spaß.
MFG Feivel
könnt Ihr Euch noch an Eure ersten (erfolgreichen) Gehversuche beim Spechteln erinnern? Ich werde den gestrigen Abend sicher nicht so schnell vergessen.
Nun zu meinem Bericht:
Ab ca. 21 Uhr klarte es recht plötzlich auf, zudem hatten meine Nachbarn endlich einmal ihre nervige Balkonbeleuchtung ausgestellt. Also schnell auf die Terasse mit dem Krempel(8°-Dobson), aufgebaut(10sec) und losgelegt.
Da ich mich zuvor noch nie nach einer Sternenkarte am Himmel orientiert hatte, war ich überrascht, dass ich ohne viel Mühe M31 und M15 entdecken konnte (Karkoschka sei Dank!). M15 hatte ich durch Zufall wenige Tage zuvor schon gefunden.
Die Begleitgalaxien von M31 waren gut zu erkennen, sogar feinste Ausläufer von M31 zu diesen. Ich kann nicht verstehen, wieso manche Leute diese Galaxie als "Enttäuschung" titulieren.
M33 war etwas schwerer zu finden, der Anblick war auch nicht annähernd so faszinierend wie der von M31. Wahrscheinlich braucht es da noch mehr "Seherfahrung" und einen dunkleren Himmel.
Das Highlight waren allerdings die Sternenhaufen in Cassiopeia sowie h und chi im Perseus. Einfach unglaublich!! Auch ohne Dunkeladaption wird man einfach umgehauen von diesem Anblick.
Fazit dieses Abends:
Endlich(nach ca. 3 Wochen bedecktem Himmel) habe ich auch mal erfahren können, was Spechteln eigentlich heisst. Ich hätte vorher nie gedacht, dass man mit eigenen Augen solch beeindruckende Bilder sehen kann.
Allerdings habe ich auch gemerkt, dass ich mir schleunigst einen 45 oder 90 Grad Einblick-Sucher kaufen sollte, zenitnahe Beobachtung macht sonst "unheimlichen" Spaß.
MFG Feivel