Sternenjaeger
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
am Samstag war es soweit: Eine vernünftige Montierung für meinen kleinen (Reise) MAK hat den Weg zu mir gefunden! Auch wenn ich die Größe und das Gewicht der Montierung etwas unterschätzt habe, hoffe ich in einer stabilen Reisetasche meine gebraucht-neue EQ3 (Sky Scan 2001) gut transportieren zu können. Den Zusammenbau hatte ich am Mittag nach Erhalt im Wohnzimmer schon mal geübt, habe die Montierung und den MAK dann aber wieder abgebaut in der Vermutung, dass mich der Neukauf erstmal mit weiteren Wochen grauen Himmels straft. Kurz vor dem Abendessen der Blick nach draussen: Was? Mond und Sterne zu sehen?
Klasse! Also bin ich schnell durch die Wohnung gehüpft, habe die Montierung und das Alu-Stativ aus dem Bettkasten herausgekramt und auf dem Balkon zusammengesetzt. Schnell noch den MAK drauf und ab wieder rein zum Abendessen. Das passte mir ob der Auskühlungszeit des MAK ganz gut.
Nach dem Essen gingen noch ein paar Augenblicke ins Land und als sich mir dann die Möglichkeit bot, auf den Balkon zu gehen… Wolken am Himmel („Neeeeeeeeiiiiin!“). Aber es war immer mal ein „Lichtblick“ zu sehen, also habe ich mich dennoch hinausgewagt.
Orion war das erste Objekt, auf das ich freie Sicht bekam, wenn auch immer nur für ein paar Minuten. Bisher konnte ich den kleinen MAK noch nicht an einem DSO testen, gerade in Ermangelung einer Montierung, die einem beim ordentliche Finden und Nachführen unterstützt ohne, dass man das Gefühl ein Erdbebens beim Blick durch das Okular zu erleben.
Das hatte ich diesmal nicht. Die EQ3 trägt den kleinen MAK ohne Probleme. Als „Dobson-Schubser“ muss man sich erst an solch eine Montierung gewöhnen, gerade weil ich sie nur 08/15 verwendet habe, ohne Einnorden oder dergleichen.
Wie dem auch sei, M42 habe ich schnell gefunden. Als Okular habe ich diesmal „nur“ das Seben Zoom 24-8mm verwendet, das kommt am Dobson doch relativ selten zum Einsatz. M42 präsentierte sich doch im kleinen MAK überraschend gut und deutlich. Ganz klar war ein Unterschied zu meinen Erfahrungen am 8“ Dobson zu sehen, aber für so ein kleines, transportables Gerät: Nicht schlecht!
Was mir auch sehr gut gefällt ist das leichte Nachführen mit den Wellen! Damit lässt sich das Objekt der Begierde wirklich leicht im Okular behalten, und wenn man mal „zu weit“ gedreht hat, ist es auch ein leichtes wieder zurück zu kommen. Sehr komfortabel.
Da Orion dann langsam in den Wolken verschwand, der Mond aber halbwegs frei am Himmel zu sehen war, habe ich umgeschwenkt. Zwecks leichterer Einsicht für mich habe ich einfach das komplette Stativ mit allem oben drauf um 90° gedreht.
Auch der Mond war leicht zu finden. Der angebrachte Leuchtpunkt-Sucher stellt mit ein wenig Übung und wenn er ordentlich justiert ist eine ganz brauchbare Alternative zum Telrad da, abgesehen davon, das der Telrad-Finder gefühlt so groß wie der MAK selbst ist. Das Seben Zoom hat am Mond eine gute Figur abgegeben. Die Krater am Schattenrand wirkten sehr plastisch und klar im Okular. Der MAK hat da wirklich feine Details geboten.
Und das war es dann leider auch schon. Dann haben die grauen, beleuchteten Wolken wieder die volle Herrschaft über den Himmel übernommen. Da soweit keine Besserung in Sicht war, hab ich dann noch alles abgebaut und reingestellt und bin dann auch wieder in die warme Wohnung verschwunden. Ich hoffe sehr, dass ich diese Woche noch weitere Erfahrungen sammeln darf. Die Wetter App lässt hoffen.
am Samstag war es soweit: Eine vernünftige Montierung für meinen kleinen (Reise) MAK hat den Weg zu mir gefunden! Auch wenn ich die Größe und das Gewicht der Montierung etwas unterschätzt habe, hoffe ich in einer stabilen Reisetasche meine gebraucht-neue EQ3 (Sky Scan 2001) gut transportieren zu können. Den Zusammenbau hatte ich am Mittag nach Erhalt im Wohnzimmer schon mal geübt, habe die Montierung und den MAK dann aber wieder abgebaut in der Vermutung, dass mich der Neukauf erstmal mit weiteren Wochen grauen Himmels straft. Kurz vor dem Abendessen der Blick nach draussen: Was? Mond und Sterne zu sehen?
Klasse! Also bin ich schnell durch die Wohnung gehüpft, habe die Montierung und das Alu-Stativ aus dem Bettkasten herausgekramt und auf dem Balkon zusammengesetzt. Schnell noch den MAK drauf und ab wieder rein zum Abendessen. Das passte mir ob der Auskühlungszeit des MAK ganz gut.
Nach dem Essen gingen noch ein paar Augenblicke ins Land und als sich mir dann die Möglichkeit bot, auf den Balkon zu gehen… Wolken am Himmel („Neeeeeeeeiiiiin!“). Aber es war immer mal ein „Lichtblick“ zu sehen, also habe ich mich dennoch hinausgewagt.
Orion war das erste Objekt, auf das ich freie Sicht bekam, wenn auch immer nur für ein paar Minuten. Bisher konnte ich den kleinen MAK noch nicht an einem DSO testen, gerade in Ermangelung einer Montierung, die einem beim ordentliche Finden und Nachführen unterstützt ohne, dass man das Gefühl ein Erdbebens beim Blick durch das Okular zu erleben.
Wie dem auch sei, M42 habe ich schnell gefunden. Als Okular habe ich diesmal „nur“ das Seben Zoom 24-8mm verwendet, das kommt am Dobson doch relativ selten zum Einsatz. M42 präsentierte sich doch im kleinen MAK überraschend gut und deutlich. Ganz klar war ein Unterschied zu meinen Erfahrungen am 8“ Dobson zu sehen, aber für so ein kleines, transportables Gerät: Nicht schlecht!
Was mir auch sehr gut gefällt ist das leichte Nachführen mit den Wellen! Damit lässt sich das Objekt der Begierde wirklich leicht im Okular behalten, und wenn man mal „zu weit“ gedreht hat, ist es auch ein leichtes wieder zurück zu kommen. Sehr komfortabel.
Da Orion dann langsam in den Wolken verschwand, der Mond aber halbwegs frei am Himmel zu sehen war, habe ich umgeschwenkt. Zwecks leichterer Einsicht für mich habe ich einfach das komplette Stativ mit allem oben drauf um 90° gedreht.
Auch der Mond war leicht zu finden. Der angebrachte Leuchtpunkt-Sucher stellt mit ein wenig Übung und wenn er ordentlich justiert ist eine ganz brauchbare Alternative zum Telrad da, abgesehen davon, das der Telrad-Finder gefühlt so groß wie der MAK selbst ist. Das Seben Zoom hat am Mond eine gute Figur abgegeben. Die Krater am Schattenrand wirkten sehr plastisch und klar im Okular. Der MAK hat da wirklich feine Details geboten.
Und das war es dann leider auch schon. Dann haben die grauen, beleuchteten Wolken wieder die volle Herrschaft über den Himmel übernommen. Da soweit keine Besserung in Sicht war, hab ich dann noch alles abgebaut und reingestellt und bin dann auch wieder in die warme Wohnung verschwunden. Ich hoffe sehr, dass ich diese Woche noch weitere Erfahrungen sammeln darf. Die Wetter App lässt hoffen.