StKorth_privat
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Und ich so heute? Habe jetzt meine Binokularsaison eröffnet. Klar, auch unter dem Osterather Himmel schleierts, aber der graue 70mm-Doppelwhopper hatte Lust auf eine Runde AstroSparring - neu im Stall ist ein 70/400mm-Semi-Apo-Doppelfernrohr von APM.
Okulare: 18 mm UWA von APM, 13mm Nagler, macht bei 400mm-Objektivbrennweite also 22x bzw. 31x. Erster Blick auf die Plejaden mit 22 - feine Sternchen, nur die Randschärfe ist ziemlich weich. Das können die Naglers erwartungsgemäß besser, der Bildeindruck bei 82° ist wie immer wie durch ein großes Fenster in´s All. Auch bei 31x immer noch sehr scharfe, farbreine Sternabbildung. Nein, einen Apo vermisse ich da nicht, die 90° Einblickwinkel sind teleskopisch bequem. Dann zu M 38 und M36 im Fuhrmann - was da wegen der Ausdehnung der Sternhaufen im 12"-Dob schon etwas fade daherkommt, ist mit dem 3°-Sehfeld im Bino äußerst schick - und erst M 37, ein richtiges Sternenpuder. Und die Nebel? Noch habe ich in meinem Nebelkoffer nur einzelne Schmalbandfilter - also in´s linke Okular einen UHC, rechts dann OIII. Auf Anhieb bekomme ich NGC 1893 zu sehen, schimmert sich schön durch den Sternhaufen. Auch NGC 1931 ist ein schwaches, kleines Nebelfleckchen. Naja, wenn man dann schon einmal dabei ist, weiter zum Affenkopf NGC 2174. Check, geht auch - nun werde ich mutig, wo ich doch so oft auf IC2162-Pixel geschaut habe. Und ja, schwach, aber sicher, auch der ist da, ebenso wie sein ähnlich heller Sharpless-Nachbar. Kurz vor dem Boxenstopp dann noch M 42, mit ausgreifenden Armen, prima.
Fazit - der Bino macht Bock auf mehr, auf Reisen, auf einfaches Spechteln. Ich muss mich noch mit der Montierung befassen, da passen ein paar Bohrungen nicht so wie ich es gerne hätte. Und auch mein Nebelfilterpark muss aufgerüstet werden - ich träume schon von 2x H-beta... Was ein bisschen frickelig ist - der Okularwechsel ist noch etwas kantig, die sehr unterschiedlichen Brennpunktlagen der Naglers und der UWAs sorgen für lästiges Schrauben. Aber das sind nur Nebensächlichkeiten...
Clear Skies!
Stefan Korth
Okulare: 18 mm UWA von APM, 13mm Nagler, macht bei 400mm-Objektivbrennweite also 22x bzw. 31x. Erster Blick auf die Plejaden mit 22 - feine Sternchen, nur die Randschärfe ist ziemlich weich. Das können die Naglers erwartungsgemäß besser, der Bildeindruck bei 82° ist wie immer wie durch ein großes Fenster in´s All. Auch bei 31x immer noch sehr scharfe, farbreine Sternabbildung. Nein, einen Apo vermisse ich da nicht, die 90° Einblickwinkel sind teleskopisch bequem. Dann zu M 38 und M36 im Fuhrmann - was da wegen der Ausdehnung der Sternhaufen im 12"-Dob schon etwas fade daherkommt, ist mit dem 3°-Sehfeld im Bino äußerst schick - und erst M 37, ein richtiges Sternenpuder. Und die Nebel? Noch habe ich in meinem Nebelkoffer nur einzelne Schmalbandfilter - also in´s linke Okular einen UHC, rechts dann OIII. Auf Anhieb bekomme ich NGC 1893 zu sehen, schimmert sich schön durch den Sternhaufen. Auch NGC 1931 ist ein schwaches, kleines Nebelfleckchen. Naja, wenn man dann schon einmal dabei ist, weiter zum Affenkopf NGC 2174. Check, geht auch - nun werde ich mutig, wo ich doch so oft auf IC2162-Pixel geschaut habe. Und ja, schwach, aber sicher, auch der ist da, ebenso wie sein ähnlich heller Sharpless-Nachbar. Kurz vor dem Boxenstopp dann noch M 42, mit ausgreifenden Armen, prima.
Fazit - der Bino macht Bock auf mehr, auf Reisen, auf einfaches Spechteln. Ich muss mich noch mit der Montierung befassen, da passen ein paar Bohrungen nicht so wie ich es gerne hätte. Und auch mein Nebelfilterpark muss aufgerüstet werden - ich träume schon von 2x H-beta... Was ein bisschen frickelig ist - der Okularwechsel ist noch etwas kantig, die sehr unterschiedlichen Brennpunktlagen der Naglers und der UWAs sorgen für lästiges Schrauben. Aber das sind nur Nebensächlichkeiten...
Clear Skies!
Stefan Korth