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Hallo,
heute war das Wetter endlich mal klasse. Wahrscheinlich sind eh gerade alle draußen unterwegs, aber ich werde trotzdem mal was schreiben.
Ich besitze seit September 2021 mein erstes Teleskop, ein 8" Newton (1200 mm) Spiegelteleskop mit Rockerbox. Nun hatte ich angefangen eine EQ-Plattform zu bauen, um auch mal ein paar Fotos schießen zu können. Diese habe ich nun soweit in Betrieb. Ich habe mir von meiner Frau die uralte Nikon D60 gekrallt, für die ich mal einen T2 Adapter bestellt hatte. Wie ihr also seht, mit Fotographie hab ich eigentlich nichts am Hut. Ort war in Leipzig auf meiner Terrasse, wo ich den Orion gerade so über das Nachbarhaus erwische.
Vielleicht noch was zur Polausrichtung: Ich habe mit Kompass ausgerichtet und als ich dann auf die Fotos geguckt habe und Sterne die während der Belichtung wandern, nen bisschen die Plattform gedreht, jedoch die Höhe in Waage gelassen (die Achsennamen muss ich mal noch üben).
Ich hoffe ich habe nichts relevantes vergessen, was zu sagen wäre.
Jedenfalls war es spannend und meine Erwartungshaltung war ein bisschen: "Naja, lange belichten und dann wirds schon irgendwie alles sichtbar werden." Nun muss ich sagen, die schicken bunten Fotos in der Galerie sind unendlich bei mir im ansehen gestiegen, weil es natürlich nicht so einfach war.
So, nun zu meinen Fragen:
Ich weiß das man die Kollimierung mit defokussieren eines Sterns checken kann. Das habe ich mal getan. Könnte das jemand mal bitte beurteilen: muss ich da was optimieren? Das war recht "fuddelig", als ich das vor 5 Tagen das erste mal probiert habe und das war das Ergebnis.
Kennt jemand die Nikon D60? Ich konnte leider nicht länger als Blende 30", was ich so verstehe, dass die 30 Sekunden belichten soll, einstellen. Gibts da noch nen Trick?
Weiterhin bin ich bei Aufnahmemodus auf Timer gegangen. Der war leider immer nur für ein Bild drin. Also musste ich für jedes Foto seitlich eine kleine Taste drücken und dann den Auslöser, da sonst natürlich alles verwackelt war. Ich hatte mir auch fast ein bisschen vorgestellt, man kann mit Serienbildaufnahme gleich ganz viele Langzeitbelichtungen schießen... aber das habe ich nicht hinbekommen.
Die größten Probleme hatte ich beim Fokus. Ich habe mir extra eine Maske mit zwei Löchern gebaut, aber das bringt leider wenig, wenn man durch den Sucher der Kamera schaut. Es ist wirklich frustrierend. Also habe ich Fotos geschossen und dann auf einen Stern reingezoomt und versucht nen bisschen was zu verstellen.
Insgesamt habe ich einfach nur mit verschiedenen Einstellungen geknipst, könnte man das Unterfangen zusammenfassen.
Mein persönliches Ziel habe ich aber insgesamt dann doch erreicht. Ich habe mehr Details als bei der visuellen Beobachtung herauskitzeln können.
Wenn ich das mit dem Fokus besser in den Griff bekommen könnte, dann würde ich das gern wiederholen. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich.
Dann gings weiter. Vor einer Stunde am PC angekommen, keine Ahnung von der Bildbearbeitung und dachte: Lädst du nen Programm runter und drückst "stacken". Man bin ich naiv.
Ich habe jetzt unter Ubuntu regim, siril und darktable angetestet. Mit keinem Programm habe ich irgendwas hinbekommen... Ich glaube das wird eine längere Einarbeitung erfordern.
Hier mal zwei verkleinerte (sonst unbearbeitete) Schnappschüsse mit Fragen:
Warum sieht dieser Stern so doppelt aus?
Wenn ich visuell beobachte, kann ich im Nebel aus diesem "Sternenklecks" 4 Sterne ableiten. Liegt es daran, dass ich nicht im Fokus war oder ist da was überbelichtet. Die Kamera hat gelegentlich die Sterne schwarz markiert. Ich denke sie wollte mir dahingehend was sagen. 30 Sekunden belichtet bei ISO 800, weil mir ISO 1600 etwas verrauscht vorkam.
An dieser Stelle schon mal vielen Dank für eure Hilfe.
Viele Grüße
Sebastian
heute war das Wetter endlich mal klasse. Wahrscheinlich sind eh gerade alle draußen unterwegs, aber ich werde trotzdem mal was schreiben.
Ich besitze seit September 2021 mein erstes Teleskop, ein 8" Newton (1200 mm) Spiegelteleskop mit Rockerbox. Nun hatte ich angefangen eine EQ-Plattform zu bauen, um auch mal ein paar Fotos schießen zu können. Diese habe ich nun soweit in Betrieb. Ich habe mir von meiner Frau die uralte Nikon D60 gekrallt, für die ich mal einen T2 Adapter bestellt hatte. Wie ihr also seht, mit Fotographie hab ich eigentlich nichts am Hut. Ort war in Leipzig auf meiner Terrasse, wo ich den Orion gerade so über das Nachbarhaus erwische.
Vielleicht noch was zur Polausrichtung: Ich habe mit Kompass ausgerichtet und als ich dann auf die Fotos geguckt habe und Sterne die während der Belichtung wandern, nen bisschen die Plattform gedreht, jedoch die Höhe in Waage gelassen (die Achsennamen muss ich mal noch üben).
Ich hoffe ich habe nichts relevantes vergessen, was zu sagen wäre.
Jedenfalls war es spannend und meine Erwartungshaltung war ein bisschen: "Naja, lange belichten und dann wirds schon irgendwie alles sichtbar werden." Nun muss ich sagen, die schicken bunten Fotos in der Galerie sind unendlich bei mir im ansehen gestiegen, weil es natürlich nicht so einfach war.
So, nun zu meinen Fragen:
Ich weiß das man die Kollimierung mit defokussieren eines Sterns checken kann. Das habe ich mal getan. Könnte das jemand mal bitte beurteilen: muss ich da was optimieren? Das war recht "fuddelig", als ich das vor 5 Tagen das erste mal probiert habe und das war das Ergebnis.
Kennt jemand die Nikon D60? Ich konnte leider nicht länger als Blende 30", was ich so verstehe, dass die 30 Sekunden belichten soll, einstellen. Gibts da noch nen Trick?
Weiterhin bin ich bei Aufnahmemodus auf Timer gegangen. Der war leider immer nur für ein Bild drin. Also musste ich für jedes Foto seitlich eine kleine Taste drücken und dann den Auslöser, da sonst natürlich alles verwackelt war. Ich hatte mir auch fast ein bisschen vorgestellt, man kann mit Serienbildaufnahme gleich ganz viele Langzeitbelichtungen schießen... aber das habe ich nicht hinbekommen.
Die größten Probleme hatte ich beim Fokus. Ich habe mir extra eine Maske mit zwei Löchern gebaut, aber das bringt leider wenig, wenn man durch den Sucher der Kamera schaut. Es ist wirklich frustrierend. Also habe ich Fotos geschossen und dann auf einen Stern reingezoomt und versucht nen bisschen was zu verstellen.
Insgesamt habe ich einfach nur mit verschiedenen Einstellungen geknipst, könnte man das Unterfangen zusammenfassen.
Mein persönliches Ziel habe ich aber insgesamt dann doch erreicht. Ich habe mehr Details als bei der visuellen Beobachtung herauskitzeln können.
Wenn ich das mit dem Fokus besser in den Griff bekommen könnte, dann würde ich das gern wiederholen. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich.
Dann gings weiter. Vor einer Stunde am PC angekommen, keine Ahnung von der Bildbearbeitung und dachte: Lädst du nen Programm runter und drückst "stacken". Man bin ich naiv.
Hier mal zwei verkleinerte (sonst unbearbeitete) Schnappschüsse mit Fragen:
Warum sieht dieser Stern so doppelt aus?
Wenn ich visuell beobachte, kann ich im Nebel aus diesem "Sternenklecks" 4 Sterne ableiten. Liegt es daran, dass ich nicht im Fokus war oder ist da was überbelichtet. Die Kamera hat gelegentlich die Sterne schwarz markiert. Ich denke sie wollte mir dahingehend was sagen. 30 Sekunden belichtet bei ISO 800, weil mir ISO 1600 etwas verrauscht vorkam.
An dieser Stelle schon mal vielen Dank für eure Hilfe.
Viele Grüße
Sebastian
