randomdobson
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Hallo Astrogemeinde,
an dieser Stelle natürlich erstmal ein frohes neus Jahr 2011!
Heute will ich mich mal an einen kleinen Bericht wagen, da ich heute (bis gerade eben) noch bisschen beobachten konnte. Worauf viele hier im Forum schon teils lange warten und hoffen und wahrscheinlich schon Wolkenauflösungstänze machen um wenigstens eine kleine Lücke in den dicken Sumpf über den Köpfen aufzulösen, bot sich bei mir im Norden zum ersten mal seit Wochen die Möglichkeit meinen 10'' Newton (f=1200mm) der Marke Skywatcher aus der Tasche zu packen und endlich auch meine neue Dobson-Montierung auszuprobieren.
Es war gegen 17Uhr als die Sonne schon sehr tief am Horizont stand, während ich mich voller Vorfreude etwas dicker einpackte und "den ganzen Kram" aus meinem Zimmer in das Wohnzimmer schleppte. Da das Wetter die letzten Wochen meinte eine ewig andauernde Wolkenfront aufzubauen, entschied ich mich zunächste einfach von der Terrasse aus in Richtung Süden zu blicken. Prompt baute ich alles auf (auch um endlich mein neues 2'' Okular (26mm) auszuprobieren) und es sollte eine echte Premiere sowohl für die Montierung, als auch das First Light meines Okulars werden.
15 Minuten Abkühlzeit waren etwas zu wenig... aber als ich wieder einen Wolkenschleier aus westlicher Richtung bemerkte, richtete ich mein Teleskop zunächst an Jupiter aus. Endlich! ...so lange gewartet und zum ersten mal im Jahr 2011 und seit Wochen ein astronomisches Objekt, welches NICHT aus Stellarium entsprang, sondern direkt live durch mein Okular...draußen... aus dem All. Wie schon fast gewohnt mit nur einem leicht rot-orange farbenden Band. Leider war der GRF nicht zu sehen, was mir aber schon vorher bewusst war. Neben dem Jupiter standen zwei Monde sehr dicht beieinander, fast als wäre es ein Wettrennen zum Jupiter selbst von Io und Europa, auch wenn beide auf längerer Sicht wieder in zwei versch. Richtungen driften sollten (Io zum Jupiter hin). Weiter entfernt stand Ganymed, während Callisto sich noch hinter seinem Heimatplaneten verbarg und erst gegen 19Uhr langsam hinter dem Horizont zu sehen sein sollte.
Okularwechselnd und schonmal in den neuen DeepSkyAtlas reingeguckt, was noch heute auf dem Plan stehen sollte zogen leider schon die Wolken immer mehr auf und verdunkelten Jupiter, bis er ganz verschwand.
An sich bin ich im Punkte Astronomie ein geduldiger Mensch, aber da es nicht besser wurde mit den Wolken und ich schon Regen befüchtete, zog ich meine Sachen nach über eine halben Stunde warten ins Haus mit einer buchstäblich langsam hochkommenden "Wutader" an der Stirn.
Das Warten draußen wäre sinnfrei gewesen, gegen 22Uhr wurde es erst besser und da zog ich gleich meine Ausrüstung vor das Schrägfenster im ersten Stock und konnte "auf die Schnelle" noch den Orionnebel und die Plejaden sehen, als dann nach etwa 20 Min, fortan wieder den Nachthimmel beherrschen. Aber aus dem warmen Zimmer heraus ist Beobachten keine detaillierte Freude wie draußen!
Ich möchte mit meinem schon fast frustrierenden Text niemandem die Motivation nehmen auch bei kleinen Wolkenlücken (wenns Auskühlen klappt) einen Blick gen Himmel und All zu versuchen. Munteres Beobachten der Himmelswunder
an dieser Stelle natürlich erstmal ein frohes neus Jahr 2011!
Heute will ich mich mal an einen kleinen Bericht wagen, da ich heute (bis gerade eben) noch bisschen beobachten konnte. Worauf viele hier im Forum schon teils lange warten und hoffen und wahrscheinlich schon Wolkenauflösungstänze machen um wenigstens eine kleine Lücke in den dicken Sumpf über den Köpfen aufzulösen, bot sich bei mir im Norden zum ersten mal seit Wochen die Möglichkeit meinen 10'' Newton (f=1200mm) der Marke Skywatcher aus der Tasche zu packen und endlich auch meine neue Dobson-Montierung auszuprobieren.
Es war gegen 17Uhr als die Sonne schon sehr tief am Horizont stand, während ich mich voller Vorfreude etwas dicker einpackte und "den ganzen Kram" aus meinem Zimmer in das Wohnzimmer schleppte. Da das Wetter die letzten Wochen meinte eine ewig andauernde Wolkenfront aufzubauen, entschied ich mich zunächste einfach von der Terrasse aus in Richtung Süden zu blicken. Prompt baute ich alles auf (auch um endlich mein neues 2'' Okular (26mm) auszuprobieren) und es sollte eine echte Premiere sowohl für die Montierung, als auch das First Light meines Okulars werden.
15 Minuten Abkühlzeit waren etwas zu wenig... aber als ich wieder einen Wolkenschleier aus westlicher Richtung bemerkte, richtete ich mein Teleskop zunächst an Jupiter aus. Endlich! ...so lange gewartet und zum ersten mal im Jahr 2011 und seit Wochen ein astronomisches Objekt, welches NICHT aus Stellarium entsprang, sondern direkt live durch mein Okular...draußen... aus dem All. Wie schon fast gewohnt mit nur einem leicht rot-orange farbenden Band. Leider war der GRF nicht zu sehen, was mir aber schon vorher bewusst war. Neben dem Jupiter standen zwei Monde sehr dicht beieinander, fast als wäre es ein Wettrennen zum Jupiter selbst von Io und Europa, auch wenn beide auf längerer Sicht wieder in zwei versch. Richtungen driften sollten (Io zum Jupiter hin). Weiter entfernt stand Ganymed, während Callisto sich noch hinter seinem Heimatplaneten verbarg und erst gegen 19Uhr langsam hinter dem Horizont zu sehen sein sollte.
Okularwechselnd und schonmal in den neuen DeepSkyAtlas reingeguckt, was noch heute auf dem Plan stehen sollte zogen leider schon die Wolken immer mehr auf und verdunkelten Jupiter, bis er ganz verschwand.
An sich bin ich im Punkte Astronomie ein geduldiger Mensch, aber da es nicht besser wurde mit den Wolken und ich schon Regen befüchtete, zog ich meine Sachen nach über eine halben Stunde warten ins Haus mit einer buchstäblich langsam hochkommenden "Wutader" an der Stirn.
Das Warten draußen wäre sinnfrei gewesen, gegen 22Uhr wurde es erst besser und da zog ich gleich meine Ausrüstung vor das Schrägfenster im ersten Stock und konnte "auf die Schnelle" noch den Orionnebel und die Plejaden sehen, als dann nach etwa 20 Min, fortan wieder den Nachthimmel beherrschen. Aber aus dem warmen Zimmer heraus ist Beobachten keine detaillierte Freude wie draußen!
Ich möchte mit meinem schon fast frustrierenden Text niemandem die Motivation nehmen auch bei kleinen Wolkenlücken (wenns Auskühlen klappt) einen Blick gen Himmel und All zu versuchen. Munteres Beobachten der Himmelswunder
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