philsks1909
Neues Mitglied
Servus in die Runde und danke für die Aufnahme hier im Forum!
Kurz zu mir: ich heiße Phil und mir wurde vor ca. 2 Monaten ein Teleskop (Celestron NexStar 8SE mit einer Alt-Az Montierung) geschenkt. Von einem Tag auf den anderen hatte ich ein neues Hobby. Der erste Blick durch’s Teleskop war umwerfend - die Mondkrater, Saturnringe und Wolkenbänder des Jupiter zum ersten Mal mit eigenen Augen zu sehen war für mich faszinierend. Seitdem wurde so gut wie jede klare Nacht genutzt, um den Nachthimmel zu beobachten und weiter kennenzulernen. Aber irgendwann will man mehr und die Beobachtung alleine reicht nicht mehr - denke das haben viele hier auch so durchlebt.
Erste Gehversuche in der Astrofotografie wurden mit dem Handy durch’s Okular gemacht. Beim Mond und den Planeten kann man da sogar ziemlich passable Ergebnisse durch Videoaufnahmen, Stacken und Nachbearbeitung rausholen, spätestens bei den Deep Sky Objekten ist dann aber Schluss. Dass das oben genannte Teleskop für mich als Anfänger nicht wirklich geeignet ist (viel zu hohe Brennweite, falsche Montierung etc. -> viel zu viele Fehlerquellen) um erstmal die Basics der Astrofotografie im Deep Sky Bereich gut zu lernen ist mir bewusst. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen mir ein kleines Starter Setup zuzulegen, mit dem ich erste Erfolge landen kann, aber was denke ich noch viel wichtiger ist auch alles von Grund auf richtig zu lernen.
Meine Anforderungen wären, dass das Setup so mobil wie möglich sein sollte. Ich wohne in einer Wohnung im 3. Stock, habe zwar einen Balkon aber vibrationstechnisch ist der nicht wirklich stabil, somit werde ich die Ausrüstung zumindest immer runtertragen und dann einen 5-10 minütigen Fußmarsch absolvieren müssen um von einer ordentlichen Location aus knipsen zu können. Noch dazu wäre es optimal, wenn man die Ausrüstung zum Wandern/Campen mitnehmen könnte.
Budget hätte ich erstmal mit 1.000€ bis 1.500€ gerechnet, aber wichtiger als die Kosten ist mir, dass es sinnvoll und zukunftstechnisch gut ausgelegt ist. Bisher habe ich folgendes Equipment in’s Auge gefasst:
Fotografieren will ich zu Beginn erstmal die bekanntesten DSOs (Andromedagalaxie, Orionnebel, Rosettennebel, Pleiaden, Lagoon+Trifid etc.).
Freue mich jetzt schon auf eure Vorschläge sowie Kritiken, als blutiger Anfänger ist das alles sehr willkommen.
Klare Nächte und liebe Grüße,
Phil
Kurz zu mir: ich heiße Phil und mir wurde vor ca. 2 Monaten ein Teleskop (Celestron NexStar 8SE mit einer Alt-Az Montierung) geschenkt. Von einem Tag auf den anderen hatte ich ein neues Hobby. Der erste Blick durch’s Teleskop war umwerfend - die Mondkrater, Saturnringe und Wolkenbänder des Jupiter zum ersten Mal mit eigenen Augen zu sehen war für mich faszinierend. Seitdem wurde so gut wie jede klare Nacht genutzt, um den Nachthimmel zu beobachten und weiter kennenzulernen. Aber irgendwann will man mehr und die Beobachtung alleine reicht nicht mehr - denke das haben viele hier auch so durchlebt.
Erste Gehversuche in der Astrofotografie wurden mit dem Handy durch’s Okular gemacht. Beim Mond und den Planeten kann man da sogar ziemlich passable Ergebnisse durch Videoaufnahmen, Stacken und Nachbearbeitung rausholen, spätestens bei den Deep Sky Objekten ist dann aber Schluss. Dass das oben genannte Teleskop für mich als Anfänger nicht wirklich geeignet ist (viel zu hohe Brennweite, falsche Montierung etc. -> viel zu viele Fehlerquellen) um erstmal die Basics der Astrofotografie im Deep Sky Bereich gut zu lernen ist mir bewusst. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen mir ein kleines Starter Setup zuzulegen, mit dem ich erste Erfolge landen kann, aber was denke ich noch viel wichtiger ist auch alles von Grund auf richtig zu lernen.
Meine Anforderungen wären, dass das Setup so mobil wie möglich sein sollte. Ich wohne in einer Wohnung im 3. Stock, habe zwar einen Balkon aber vibrationstechnisch ist der nicht wirklich stabil, somit werde ich die Ausrüstung zumindest immer runtertragen und dann einen 5-10 minütigen Fußmarsch absolvieren müssen um von einer ordentlichen Location aus knipsen zu können. Noch dazu wäre es optimal, wenn man die Ausrüstung zum Wandern/Campen mitnehmen könnte.
Budget hätte ich erstmal mit 1.000€ bis 1.500€ gerechnet, aber wichtiger als die Kosten ist mir, dass es sinnvoll und zukunftstechnisch gut ausgelegt ist. Bisher habe ich folgendes Equipment in’s Auge gefasst:
- Stativ: Neewer 168cm Carbon (habe jetzt aber schon das ein oder andere mal hier gelesen, dass der ein wenig wacklig sein soll - wäre für alternative Vorschläge sehr dankbar, sollte der wirklich nicht so gut sein; im besten Fall so mobil wie möglich bei größtmöglicher Stabilität) ca. 100€
- Montierung: Skywatcher Star Adventurer 2i - ca. 400€
- Kamera: Canon 60Da (gebraucht, schon gekauft, muss nur noch abgeholt werden) ca. 350€
- Objektiv/Teleskop: Hier habe ich denke ich schon den ersten, großen Fehler gemacht - denn ohne viel Nachzudenken habe ich mir einen TS Optics AP 70/420 gekauft. Beim Öffnen des Pakets ist mir direkt aufgefallen, dass das Teleskop doch deutlich schwerer ist, als ich dachte. Allein vom Gefühl her wird das dem SA bestimmt nicht so gut gefallen. Noch dazu ist wahrscheinlich die Brennweite von 420mm mit f6 nicht wirklich von Vorteil für einen Anfänger, wenn ich zu Beginn durch noch nicht perfekte Einnordung etc. noch nicht so lange belichten kann oder? Vielleicht doch erst mit einem Kamera Objektiv beginnen? Habe hier im Forum schon ein paar mal mal was gutes über das Samyang 135mm f2 gelesen, denkt ihr das wäre eine gute Option für mich? ca. 400-500€ (Flattener für’s Teleskop wären noch zusätzlich 180€)
- Zubehör: Intervalometer, Bathinov Maske, USB Heizband - ca. 50€
Fotografieren will ich zu Beginn erstmal die bekanntesten DSOs (Andromedagalaxie, Orionnebel, Rosettennebel, Pleiaden, Lagoon+Trifid etc.).
Freue mich jetzt schon auf eure Vorschläge sowie Kritiken, als blutiger Anfänger ist das alles sehr willkommen.
Klare Nächte und liebe Grüße,
Phil