Erstes Polarlicht

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gardalon

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Nach ausgiebiger Plejaden-und Saturnbeobachtung sollte letzte Nacht gegen drei Uhr eigentlich Schluss sein mit Beobachten. Doch beim Abbau der Montierung fiel mir etwas leicht Rötliches am Südhimmel auf. Zunächst hielt ich es für eine simple Wolke, doch bald war klar, dass es doch in der Tat ein Polarlicht sein musste. Mit einer Tasse warmem Tee und auf dem Gartenklappstuhl sitzend habe ich mein erstes Polarlicht dann noch eine Weile genossen ;-). Gibt es eventuell für heute nacht wieder Chancen auf Polarlichter?
Gruß, Gardalon
 
Speyer, also östliche Pfalz. Es erstreckte sich in Richtung Südosten. Vielleicht war es ja doch eine Wolke-aber es sah doch meiner Meinung nach anders aus als eine gewöhnliche Wolke, auch farblich (rötlich-orangefarbene Töne).
Gruß, Gardalon
 
Hallo Gardalon,

es kann sich (leider) nicht um ein Polaricht gehandelt haben, die sind bei uns nur in Richtung zum magnetischer Nordpol mit entsprechender Ausstrahlung nach W oder O, je nach Intesität zu sehen.

Vielleicht schafft ja die riesige Sonnenfleckengruppe einen kompletten Umlauf und wir bekommen nochmals einen dicken Flare ab, dann gäbe es große Chancen auf ein Polarlicht.

Beste Grüße

Achim

 
Hallo Gardalon,

ich glaube auch nicht, daß das ein PL war.
Ein Unterschied zwischen einer beleuchteten Wolke und einem PL besteht darin, daß man durch das Leuchten des PLs hindurch die Sterne sehen kann.

Gruß
Stefan
 
Hallo zusammen!
Polarlicht im Süden? Die Frage hab ich mir in der Nacht zum 31.10. auch gestellt, als sich über dem Sternbild Orion plötzlich eine lange grünlich leuchtende Wolke bildete, die stetig Richtung Osten zog und dann verschwand.
Also, alle Naturgesetze sprechen wohl gegen ein Polarlicht in solchen Himmelsregionen, aber Einbildung war das garantiert nicht.
Was war das also?
CS (besonders für heut Nacht!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> )
Simon
 
Polarlicht im Süden

Hallo Simon,

in der Nacht zum 31.10. handelte es sich sehr wohl um Polarlicht, welches du beobachtet hast. Nun muss man aber hinzufügen, dass die Magnetstürme am 29. und 30.10. zu den stärksten der letzten Jahre gehörten. Es war also nicht der Normalfall.

Ich stelle hier noch einmal die Links zu meinen Magnetogrammen ein, die das eindrucksvoll zeigen. Ein K-Index von K=9 wird in unseren Breiten (ca. 50°N) ab einer Veränderung des Magnetfeldes über 600nT innerhalb von 3 Stunden vergeben. Am 29.10. erreichten die Fluktuationen am Vormittag mehr als 800nT innerhalb weniger Minuten.

Viele Grüße

Karsten

Links:
Magnetogramm 29.10.
Magnetogramm 30.10.
Magnetogramm 31.10.
 
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