Erweiterung des Equipments

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Aron 99

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Hallo Zusammen!
Ich habe etwas gespart und würde gerne mein Equipment für die Astrofotografie erweitern :). Momentan besitze ich eine Skywatcher NEQ5 Pro Montierung mit einem 150/750 Reflektor und eine unmodifizierte Canon 1300D als Kamera. Meine Frage an euch: Wie würdet ihr vorgehen bezüglich einer Erweiterung des Equipments?

Eine für die Astrofotografie tauglichere Kamera?
Autoguiding?
Lohnt sich bei einer unmodifizierten Kamera schon ein Filter gegen die Lichtverschmutzung?

Ich würde mich freuen wenn ihr mal so erzählt wie ihr euer Equipment schrittweise aufgerüstet habt und wie eure Erfahrungen dazu sind ;)

LG
Aron
 
Hi Aron,

was genau macht Du im Moment mit Deinem Equipment bzw. was möchtest Du damit machen? Machst Du damit schon Bilder? Was klappt und was klappt nicht? Wo gibt es Probleme?

So allgemein gestellt sind Deine Fragen nicht konkret zu beantworten.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Aron,
es kommt ein Wenig darauf an was Du gern fotografieren möchtest.
Für die langen Belichtungszeiten bei DeepSky wirst du um einen Autoguider nicht herum kommen.
Damit würdest Du meines Erachtens den größten Schritt machen.
Für mehr H-alpha-Empfindlichkeit könntest Du im nächsten Schritt Deine 1300 modifizieren lassen, sofern sie nicht schon zu viele Auslösungen hinter sich hat.

Je nachdem, von wo aus Du fotografierst, können Filter tatsächlich hilfreich sein. CLS & Co. können ein Wenig Lichtseuche dämpfen, aber einen dunklen Himmel ersetzen können sie auch nicht. Dualbandfilter, wie z.B. der Optolong L-enhance bringen schon beeindruckende Ergebnisse, sind aber vergleichsweise teuer, vor Allem für APS-C-Format.

CS

Dietmar
 
Ich bin schon dabei Bilder zu machen und fotografiere halt das was an deep sky objekten momentan zu sehen ist. Eigentlich kann ich mich nicht darüber beschweren dass etwas bestimmtes nicht klappt ^_^. Mein momentanes Polar alignment erlaubt es mir Bilder mit etwa 45 Sekunden Belichtungszeit zu machen (manchmal auch etwas mehr). Ich bin nur auf der Suche nach dem nächsten Schritt wie ich meine Bilder verbessern kann :P (abgesehen von mehr Einzelaufnahmen).

Meine 1300 D ist schon ziemlich alt und hat dem entsprechend auch massig Auslösungen. Ich bin zwar noch nicht ganz so eingelesen in das Thema aber die Filter unterscheiden sich für modifizierte Kameras und nicht modifizierte oder?
Und noch eine kurze Frage: Würde ein Autoguiding-System vom Gewicht her die Kapazitäten meiner Montierung überschrieten?

LG
 
Hallo Aaron,
ich würde Dir auch am ehesten zum Autoguider raten, die anderen Sachen sind ja schon recht ordentlich. Da kommt es dann ein bisschen drauf an, ob Du ins Feld fahren musst (dann eher MGEN) oder ob Du zu Hause mit Stromanschluß beobachten kannst (Laptop/ Guidingcam).
Gruß
Karsten

Nachtrag: Gewichtsmäßig sollte das Guding keine Probleme machen...
 
Hi Aron,

ich würde mit Autoguiding den nächsten Schritt machen. Ist nicht arg teuer, ab rund 300€ für Leitröhrchen + Kamera ist man dabei, wenn man ein Laptop hat. Neben weniger Ausschuss bringt dir das Hintergrundlimitierte Bilder - die zu verarbeiten finde ich irgendwie einfacher. Autoguiding ist zwar nicht nur eine gewaltige Hilfestellung, sondern hat auch Fallstricke - aber früher oder später möchtest Du das eh und daher ist es besser, möglichst früh den Umgang damit zu lernen, auch wenn es kein Hexenwerk ist.
Ferner hast Du damit auch gleich eine Planetenkamera falls eine Barlow vorhanden ist.
Falls Emissionsnebel dein Ding sind, wäre eine modifizierte DSLR natürlich auch ne Sache. Ich würd die aber nichtmehr umbauen oder umbauen lassen, sondern eine gebrauchte Umgebaute nehmen. Findet sich meist deutlich unter 200€; aber grad da möchte man möglichst lange belichten, also einen Autoguider.
Falls dich die Koma stört, wäe ein Komakorrektor natürlich auch noch ne Option. Fand ich am C6N mit APS-C aber nich schlimmt, sondern nur nicht perfekt. Wäre daher meine letzte Anschaffung.

cs
Jürgen
 
Servus Aaron,

also ich hab fast das gleiche Setup, wie du. NEQ5, GSO 6" f/5, EOS1000Da. Heute ist noch eine ZWO 120MC-S gekommen, die wartet sehnsüchtig aufs FirstLight. Gewichtsmäßig sollte das wirklich in Ordnung sein.

Kleiner Bonus: Planeten, Mond und Sonne sollte mit der Kamera auch klappen, zzgl zum Guiding.

Evtl. kannst du in puncto Astrofotografie in der Bucht günstig eine bereits modifizierte DSLR abgreifen.

Filter sind bei mir momentan noch kein Thema, da ich selbst erst am Anfang stehe. Evtl. probier ich mal mit dem OIII, der fürs visuelle rumliegt.

Grüße
Mathias
 
Hallo Aron,
ein Autoguider macht das Ganze etwas schwerer. OffAxis und mit einer leichten Guidingkamera, wie der ASI120 kommen etwa 200 g dazu . Allerdings bräuchtest Du fürs Guiding einen Laptop /Rechner dazu.
Ein StandAlone Guider wie z.B. der MGEN macht - wie der Name schon sagt- alles ganz allein, ohne Laptop.
OffAxis ändert sich am Gewichtszuwachs von ca. 200 g nichts, verwendest Du ein kleines, separates Leitrohr beträgt das zusätzliche Gewicht insgesamt ab ca. 300 g. Ein MGEN Autoguider (neu Version 3 oder gebraucht Version 1 oder 2) ist, wenn Du ohne großes Besteck ausrücken möchtest, die komfortabelste Lösung. Und zuverlässig dazu.

CS

Dietmar
 
Danke für eure Antworten :)
Ein Laptop habe ich schon - das sollte also kein Problem sein :D. Habt ihr eine Empfehlung für ein Guidescope? ^-^
 
Hi,

ein Guidescope wie oben verlinkt, dann sparst Du Dir bei Verwendung von z.B. einer ASI120 Mini gleich irgendwelche Adapter.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Aaron,
bei 750mm Brennweite solltest Du mit einem besseren Sucher noch gut hinkommen. Du muesstest darauf achten, dass Du die Kamera ordentlich anschließen kannst.

Gruß
Karsten
 
Alles klar, danke euch :)
@Cyyrex Was passt an dem Omegon Guider nicht?
 
Naja, wenn man zu oft Justiert, gehen diese gummi nopen ab, damit das "Teleskop" nicht zerkratzt wird, auserdem kann man ziehmlich leicht den Fokus verstellen, du kommst einmal ran, und schon ist der verstellt, aber sonst ganz ok, würden die Justierschrauben dieses gummi nicht verlieren würd ich ihn empfehlen, aber dann ist keine richtige justage mehr zu machen
 
vielleicht kann man diese dinger auch nachkaufen? wenn ihr was findet könntet ihr mir ja bescheid sagen. und was noch wichtig ist wenn mal die schraube nicht richtig fest angezogen ist, kann der ganze helical auszug raurutschen und du kannst wieder von vorne beginnen :D
 
und bei den ts optics sucher, ist das ganz einfach mit den justieren, ist ja wie ein normaler sucher, bloß mit 1.25" steckhülse, schärfe kann sich nicht leicht verstellen.
 
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