Etwas Deep Sky mit dem kleinen 90mm-Mak

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Delyon

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Guten Morgen!

Nach wochenlanger Wolkensuppe war es vergangene Nacht in Wien endlich mal wieder klar und zirrenfrei, also zögerte ich nicht lange, eine doppelte Premiere zu feiern: Zum einen die Einweihung der neuen AZ4-Montierung, zum anderen die erste Deep Sky-Beobachtung mit dem Teleskop seit meinem Wiedereinstieg im Mai. Den kleinen 90mm-Maksutov hatte ich in den vergangenen zwei Monaten nur für Mond und Saturn benutzt, Deep Sky-Aufsuchen dagegen nur mit dem 10x50 Fernglas geübt.

Mit Mak, Montierung und Fernglas ging es raus in den Wienerwald, wo ich mir ein bequemes Plätzchen auf einer Waldlichtung suchte und zunächst einmal den Mak aufbaute, um ihn auskühlen zu lassen, bis es dunkel genug für Deep Sky geworden sein würde. Zu Zeitvertreib richtete ich ihn gleich einmal auf Saturn, das einzige schon beobachtbare Objekt, das ich für dieses Jahr allerdings schon quasi abgehakt hatte - was soll man bei einem so horizontnahen Stand noch groß erwarten? Zu meiner Überraschung war er bei 39x im 32mm-Suchplössl allerdings scharf und vollkommen ruhig statt eines hüpfenden und wabernden Kügelchens im Horizontdunst wie bei meiner letzten Beobachtung (Da zeigt sich, dass Anreise mit ÖPNV und zu Fuß auch Vorteile hat: Wenn man nach einem 1-2stündigen Weg am Beobachtungsplatz ankommt, ist der Mak schon fast ausgekühlt). Auch bei 50x im 25mm-Okular blieb Saturn knackscharf und vollkommen ruhig - leider hatte ich, da ich heute ja eigentlich nur auf Messier-Jagd gehen wollte, keine kurzbrennweitigen Okulare mitgenommen, und so blieb es bei einer etwa einstündigen Beobachtung des winzigen, aber gestochen scharfen Planeten bei fünfzigfacher Vergrößerung.

Am Saturn übte ich denn auch ein wenig das Nachführen mit der AZ4, immerhin ist es ja das erste mal, dass ich eine azimutale Montierung benutzte - geht ganz intuitiv einfach, die Nachführung zumindest bei den heute benutzten kleinen Vergrößerungen weich und bequem, und die Stabilität top, Ausschwingzeit praktisch null (Nun gut, ist ja auch kein Kunststück mit dem kurzen 2-Kilotönnchen).

Als Saturn dann doch zu tief in den Horizontdunst eintauchte und zu sehr zu tanzen anfing, um ihn noch sinnvoll zu beobachten, war es schon dunkel genug geworden, mich an die Deep Sky-Suche zu wagen - jetzt musste sich zeigen, ob ich das mit dem Fernglas schon geübte Messier-Suchen mittels Karkoschka auch mit dem kleineren Gesichtsfeld und der höheren Vergrößerung des Teleskops hinbekomme. Zuerst wollte ich M81/82 wählen, die ich erst einmal im Fernglas inspizierte - das Galaxienpaar finde ich im Fernglas mittlerweile auf Anhieb, ohne noch in den Karkoschka schauen zu müssen, kam dabei aber zum Schluss, dass die Lichtglocke Wiens in dieser Himmelsregion zu sehr strahlt, dass es sich lohnen würde, das Teleskop darauf auszurichten. Als Alternativobjekt fing ich mit M13 an, stand der Herkules doch in einer vom Licht verschonten Himmelsgegend. Mit dem Leuchtpunktsucher die mir vom Fernglas schon bekannte markante Position unterhalb der Schulter des Herkules eingestellt, und siehe da: Auf Anhieb im 32mm-Okular - ist ja gar nicht so schwer!

Bei 39x zeigt sich M13 im kleinen Mak als großer, heller Nebelfleck, nicht viel anders als im Fernglas, nur größer und strahlender. Trotzdem schon ein sehr schöner Anblick - diese im Raum schwebende glimmende Lichtwolke hat etwas Mystisches. Bei 50x war er zwar noch nicht wirklich als Kugelsternhaufen zu sehen, aber man konnte erkennen, dass es sich nicht um einen Gasnebel, sondern um irgendwas anderes handelt: Die Randbereiche sind etwas körnig, vom Kernbereich gehen eine Art Strahlen aus, die allerdings nicht aufgelöst werden (Der Anblick erinnerte mich spontan an einen Oktopus aus Licht, der seine Fangarme ausstreckt). Zum zweiten mal ärgerte ich mich, kein kleineres Okular mitgenommen zu haben, es wäre spannend gewesen, ob ich mit höherer Vergrößerung einige Randsterne hätte auflösen können.
Wenn ich schon einmal im Herkules bin, muss M92 natürlich auch an die Reihe kommen. Im Fernglas finde ich diesen Kugelsternhaufen ebenfalls immer auf Anhieb, aber im Teleskop war es wie verhext: So oft ich auch am Leuchtpunktsucher knieend im Karkoschka nachschlug, immer zielte ich knapp daneben. Erst nach über einer Viertelstunde Suche hatte ich ihn endlich im Okular. M92 bleibt im Mak auch bei 50x eine strukturlose Nebelwolke, in der nur ein heller Kern und ein dunklerer Randbereich unterschieden werden können. Trotzdem schön.

Inzwischen war es gänzlich dunkel geworden, und was für ein Himmel war das heute! Die Milchstraße zog sich als leicht schimmerndes Band durch Schwan, Pfeil und Adler, und eine grobe Grenzgrößenbestimmung mittels Karkoschka kam auf mindestens 5.3 mag - für einen Standort unmittelbar vor einer Millionenstadt gar nicht übel. Da konnte ich nicht widerstehen, den Mak auch mal auf einen beliebigen Punkt im Schwand zu richten und freihändig herumzuschweifen - dafür ist eine azimutale Montierung toll, und obwohl der Mak weiß Gott kein Richfielder ist sehen auch kleine Milchstraßenausschnitte mit ihren hunderten und tausenden dicht gedrängten Sternen wunderbar aus. Der offene Sternhaufen M29 war rasch gefunden, sieht aber mE im Fernglas schöner aus als im Teleskop, wo er im Sternengewimmel gar nicht besonders auffällt.

Als Nächstes sollten Galaxien dran sein, nämlich M102 und NGC3115, aber leider fand ich sie weder im Fernglas noch im Teleskop, vermutlich war der Drache dafür einfach zu horizontnah. Also etwas Einfacheres, und mit großer Vorfreude drehe ich in Richtung Leier, um den Ringnebel M57 ausfindig zu machen, den ich im Fernglas schon gefunden habe, ihn dort aber nur als etwas unscharfes Sternchen sehen kann. Der Leierkasten bietet eine gute Orientierung, und der Ringnebel ist auf Anhieb gefunden - M57 zum allerersten mal im Teleskop! Schon bei 39x kein stellares Objekt mehr, sondern ein überraschend großes, helles Nebelscheibchen. Bei 50x und direktem Sehen zunächst kein großer Unterschied, aber dann, bei indirektem Sehen, tut sich plötzlich ein kleines Loch im Inneren auf und wird die berühmte Kringelform wahrnehmbar - großartig! Wieder wäre ein kleineres Okular nützlich, um die Ringform vielleicht auch bei direktem Sehen deutlich zu machen, aber wenn ich mir die Augen ausrenke, um immer knapp am Inneren von M57 vorbeizuschauen, geht es auch so. Ich bin hin und weg von diesem Anblick und bleibe mindestens 20 Minuten bei M57, ehe es in den Pfeil heruntergeht.

Im Pfeil ist der Kugelsternhaufen M71 leicht gefunden, bleibt allerdings im Fernglas ebenso wie im Teleskop ein recht schwaches Nebelwölkchen. Beim Blick in den Karkoschka stelle ich fest, dass der von mir noch nie beobachtete Hantelnebel M27 ja ganz in der Nähe ist. Nach ein, zwei Fehlstarts habe ich ihn schließlich im Okular und bin ziemlich überrascht von dem, was ich sehe: Nicht der schwache, zarte Nebel, den ich erwartet hatte, sondern ein großes und mächtig helles Objekt, bei 50x mit deutlich irregulärer Form. Nach M57 das zweite Wow-Erlebnis dieser Nacht, ganz toll. Als ich mich am Hantelnebel sattgesehen habe, hellt der Himmel schon wieder auf, die Nächte sind eben immer noch verdammt kurz. Ich beschließe, das Teleskop (Das übrigens dank selbstgebastelter Tauschutzkappe aus Moosgummi erstmals eine Nacht ohne Zutauen geschafft hat - Danke für den Tipp an binoviewer!) abzubauen und zum Abschluss nur noch ein wenig mit dem Fernglas zu beobachten. Nachdem Teleskop, Montierung und Stativ im Rucksack verstaut sind, lege ich mich bequem auf den Rücken und fahre die heute wirkliche prächtige Milchstraße ab, sammle einige offene Sternhaufen ein und genieße einfach den Anblick, ehe ich zur mittlerweile gut sichtbaren Kassiopeia herüberschwenke und mich zur Andromedagalaxie herunterhangle, für die allerdings noch nicht die richtige Jahreszeit da ist - nur der Galaxienkern ist im Fernglas schön sichtbar, der Halo deutet sich höchstens als leichte Aufhellung vage an. Damit genug Astronomie für heute nacht, ich warte einen grandiosen Sonnenaufgang im Wald ab, bekomme das Schauspiel ganz nahe an meinem Standort vorbeispringender Rehe geboten und mache mich im Morgenlicht auf den Weg zurück ins Tal.

Fazit: Eine wunderbare und sehr motivierende Beobachtungsnacht, in der ich außer M102 und NGC3115 alle gesuchten Objekte recht leicht gefunden habe und in der der Mini-Mak mich mit mehr Deep Sky-Tauglichkeit überraschte, als ich ihm zugetraut hätte. Angesichts der unschlagbaren Transportabilität macht das durchaus Lust, mal darüber nachzudenken, mir später als Gerät für weniger ausgedehnte Deep Sky-Objekte einen deutlich größeren Mak zuzulegen statt eines Newton.

CS,
Fabian
 
Hallo Fabian,

ein sehr schöner und ausführlicher Bericht. :)
Du hast in etwa die gleichen Objekte beobachtet, die ich am Wochenende vor der Linse meines 127er MAKs hatte.
Empfehlen kann ich auch einige Doppelsterne, speziell Albireo: Der Farbkontrast der beiden Sterne ist im Mak ein wunderschöner Anblick.
Ich hatte mit M102 übrigens etwas mehr Glück: Hab die Galaxie gefunden (na ja, GoTo hat nachgeholfen ;) ) und als ovalen Fleck beobachten können.

Beste Grüße,

Achim
 
Hallo Fabian,

ein sehr schöner Bericht der Lust auf sternklare Nächte macht. Er verdeutlicht auch, es muss nicht immer ein 12 oder gar 16 Zöller sein. Wichtig ist, was man mit seinen Augen,- und wie man es sieht. Auch ich spaziere gerne mit einem Fernglas über das Firmament. Der größere Himmelsauschnitt gegenüber einem Teleskop ist doch oft überwältigend.

CS Axel
 
Hallo Fabian,

netter Bericht. Ich muß meinen Mak auch mal auf DS-Objekte ansetzen.

Grüße nach Österreich

fquadrat
 
Hallo Fabian,

vielen Dank für den schönen Bericht. Auch ich war gewissermaßen mit einem "Mak" gestern Nacht unterwegs. Genauer gesagt mit einer großen Russentonne (100 / 1000) mit Zenitspiegel auf einem Fotostativ. Die Tonne habe ich mit einem Leuchtpunktsucher ausgerüstet. Trotzdem ist die Objektsuche ernüchternd was dem Fotostativ und der großen Brennweite geschuldet ist. Spaß gemacht hat es aber allemal, auch wenn ich wegen meinen großen Teleskopen sehr verwöhnt bin. Es ist eben doch sehr lichtschwach.
Super ist aber die geringe Größe. Lieber mit kleinem Gerät beobachten als garnicht.
 
Hallo Fabian!

Dein Bericht hat mich auch begeistert! Ja, das sind dann wieder die Vorteile kleinerer Geräte, ich kann´s nachvollziehen! Und wenn man sich schon mal so motiviert auf den Weg gemacht hat, muss es sich lohnen, in deinem Fall hast du ja sehr vorbildlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, toll!!


Dein Himmel mit über 5mag ist wirklich für unsere RingsumWienverhätlnisse sehr, sehr gut. Die Milchstrasse sah ich heute Morgen gegen 2h hoch oben leicht und seicht flimmern, das erste Mal in diesem Jahr! Das waren gut und gern höchstens auch 5mag mit Ach und Krach...mehr geht hier aber nicht, echt nicht.

Bin auf Dein nächsts Abenteuer gespannt und weiterhin alles Gute wünscht Anette
 
Ich habe auch eine Weile im 9-cm-Mak einer Mitbeobachterin geschaut. Es ist erstaunlich viel zu sehen, das erwartet man von diesem kleinen Instrument gar nicht. Slebst der Zirrusnebel war möglich - mit einem UHC-Filter.
 
Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

@Achim. Albireo hatte ich mir sogar vorgenommen, ihn dann aber glatt vergessen. Wenn ich heute nacht nicht zu müde bin, noch einmal rauszugehen (So eine Schönwetterperiode muss man ja in so einem katastrophal schlechten Jahr, wie es 2013 bisher war, eigentlich nutzen wie es nur irgendwie geht), wird das nachgeholt. Da du ja den 127er Mak hast und ich darüber nachdenke, irgendwann einmal auf einen deutlich größeren Mak umzusteigen (Dann aber wohl auf gleich 150 oder 200mm), würde mich ja interessieren, wie du damit bspw. M13 oder M92 siehst, mit den immerhin 37mm mehr Öffnung müsste ja schon einiges gehen?

@Axel. Sehe ich auch so. Mehr Öffnung ist immer gut, aber wenn ich lese, dass Einsteigern für die allerersten astronomischen Schritte angeraten wird, dass unter acht Zoll gar nichts geht, finde ich das immer etwas schräg - mE bieten 100mm schon mehr Möglichkeiten, als ein Anfänger selbst in 1-2 Jahren auch nur annähernd ausschöpfen kann, und wenn er dann zu einem größeren Gerät wechselt, ist er bereits im teleskopischen Sehen geschult und mit der Navigation am Himmel vertraut und kann das Potential der großen Lichteimer viel vernünftiger nutzen (Was Deep Sky angeht, bin ich ja auch quasi Einsteiger - als Jugendlicher hatte ich zwar einen guten Vixen 114/900er, der aber, da mitten in einer extrem lichtverseuchten Agglomeration lebend, fast nur für Mond und Planeten genutzt wurde, sodass ich erst jetzt bei meinem Wiedereinstieg in die Astronomie mich an Deep Sky herantaste).

@Astroalex. Ja, die extreme Brennweite der Maks ist natürlich ein Problem, Richfield und großflächige Objekte kann man damit so ziemlich vergessen. Auch habe ich gemerkt, dass es auch bei der kleinsten für meinen Mak sinnvoll nutzbaren Vergrößerung von 39x schon recht knifflig werden kann, Deep Sky-Objekte auf Anhieb zu finden. Bei den größeren Maks mit 2"-OAZ kann man das durch langbrennweitige 2"-Weitwinkelokulare aber wohl etwas lindern.

@Anette. Ich war wieder an meinem Lieblingsplatz, der Wiese an der Wienerhütte bei Kaltenleutgeben, wo ich im Mai und Juni schon einige Fernglasexpeditionen unternommen habe. Wenn du dort noch nicht warst, würde ich dir sehr empfehlen, den Platz mal auszuprobieren, die 5mag-Grenze wird dort durchaus manchmal geknackt. Für einen mit U-Bahn und Bus problemlos erreichbaren Beobachtungsplatz am Rand einer Großstadt ist das ein unglaublich guter Standort.

@Uwe.
Es ist erstaunlich viel zu sehen, das erwartet man von diesem kleinen Instrument gar nicht.

Das stimmt. Ich hatte den Mak im Mai ja auch als hochtransportablen kleinen Mond- und Planetenspezialisten gekauft und ihn nur mal für Deep Sky genutzt, weil ich mir den ED-Richfielder erst im August kaufen werde und mein alter 114/900er noch bei meinen Eltern in einer anderen Region liegt, also gerade kein anderes Teleskop verfügbar war. Was er mit der kleinen Öffnung zeigte, war dann allerdings so schön, dass es mir inzwischen durchaus nicht verkehrt erscheint, bspw. den 150- oder 200mm-Mak als transportables Gerät nicht nur für Planetenbeobachtung bei hohen Vergrößerungen, sondern auch für Deep Sky-Objekte nicht allzu großer Fläche in Betracht zu ziehen. Für Planetarische Nebel, Kugelsternhaufen und sogar Galaxien muss ein 6-8"-Mak ein sehr feines Teleskop sein.

CS,
Fabian
 
Hi Fabian,

so ein kleines Instrument ist für den Anfänger schon eine gute Sache, mein Richfielder 102/500 hat mir damals auch Riesenspaß gemacht, ich vermisse den richtig! Wenn ich Deinen Bericht so lese, will ich auch wieder ein kleines haben, vor allem weil ich´s mit dem Radl mal eben mit auf die Äcker nehmen kann, hier um die Ecke. Der Wiener Wald ist definitiv zu weit für mich und ich hab ja kein Führerschein. Aber es gibt hier auf den Feldern dunkle Ecken, da würd ich mich mit dem Rad nachts hintrauen und ich hab durch diesen Bericht richtig Lust wieder auf so ein kleineres Teleskop, ehrlich, auch das macht Spaß! Ich glaub 5mag und mehr krieg ich schon raus da Draussen, es gibt Ecken auf den Feldern, da sieht man weit und breit keine künstlichen Lichtquellen.
Wenn die Mücken nicht währen, die haben mich heute beim Radln in der Dämmerung fast wahnsinnig gemacht!!!!!!!! Wie hast du das nur ertragen?

Tschüssi von Anette
 
Hallo Fabian,

bzgl. meiner Sicht auf M13: Ich weiss nicht, ob man das so vergleichen kann. Das hängt neben der Öffnung sicherlich viel mehr vom Beobachtungsstandort (=Himmel) ab. Und letztlich auch davon, wie viel - oder wie wenig - ich bei M13 sehe...

Auf jeden Fall ist es schön zu sehen, wie viel Spaß Du mit dem Mak hast. :)

Bzgl. eines 150er oder größeren MAK solltest Du aber auch bedenken: Das Ding ist SCHWERER. Beispiel: Ein 180er Tubus wiegt 7.8kg. Dein 90er müsste bei 1.4kg liegen. Dazu müsste die Montierung solider sein.
Die bequeme Transportabilität leidet da dann schon, wie ich finde...

Beste Grüße,

Achim
 
Hallo Fabian!

Ich freue mich über jeden Beobachtungsbericht, der an einer kleineren Optik entstanden ist! Ein wesentlicher Vorteil wurde hier schon hervorgehoben: einfach schnell "unter den Arm klemmen" und ab unter dunklen Himmel!
Auch ich habe mit kleinen Optiken schöne Deep Sky Beobachtungen gemacht, siehe u.a. hier. Ergänzen möchte ich noch die Sichtung von NGC 604, einem Gasnebel in M 33, mit 80mm.
Auf jeden Fall werde ich versuchen, die (hoffentlich) klaren nächsten Nächte für einen Ausflug in die Tiefen des Sternhimmels zu nutzen, natürlich mit dem 80er!

Grüße von Michael
 
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