Eure Meinung zum gewählten Equipment ?

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Dennis75

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne in die Astrofotografie einsteigen und bin ein wenig überfordert mit der riesigen Auswahl an Equipment.

Ich habe bisher eine Sony a6500 mit der ich mit dem Sigma 16mm f1,4 schon ganz nette Milchstraßenbilder gemacht habe.
Jetzt habe ich mir bei Ebay für 70 Euro ein Tasco 114/900 auf EQ1 gekauft. Gar nicht schlecht für den Anfang das Ding und für Fotos vom Mond und Planeten wird es auch taugen, aber für deep sky Fotos wird das damit wohl nichts werden.

Jetzt habe ich mir ein wenig Equipment zusammengestellt und möchte mal eure Meinung dazu wissen:

Zunächst mal ein Tamron AF 70-300 f4-5,6 Telezoom mit Adapter auf E-Mount für die Kamera.
Hat den Vorteil, dass ich das Objektiv auch sonst nutzen kann und nicht nur für Astrofotos.

Oder lieber eine Festbrennweite mit 500 oder 800mm?

Dazu entweder diese Montierung:

Oder diese:

Ist die günstigere ok, oder hat die teurere wirklich Vorteile für mich?

Dann bin ich noch auf der Suche nach passenden 1,25" Okularen für Planeten und Mondfotografie. Da stehe ich völlig auf dem Schlauch, weil mir da jede Ahnung fehlt.
Habt ihr eventuell einen Tipp? kann ruhig erst mal was günstiges sein. Das wird schon alles teuer genug.
Ich weiß noch gar nicht, wie ich das meiner Frau beibringe ;-)

Sorry, viele Fragen, aber ich habe gerade das Gefühl, je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr Fragen tun sich auf.
Ich bin natürlich auch gerne für andere Vorschläge und Tipps offen. Ich stehe da noch ganz am Anfang.

Ich habe mir auch einen Adapter für Fokalprojektion besorgt. Das funktioniert aber überhaupt nicht. Ich sehe durch den Sucher den kompletten Spiegel. Wenn ich dien Okularauszug weiter herausdrehe verschwindet der Spiegel zur Seite aus dem Blickfeld des Sensors. Ich nehme an, dass der Umlenkspiegel im Teleskop verstellt ist, richtig?

Vielen Dank schon mal im Voraus und Viele Grüße
Dennis
 
Hallo Dennis,

70 Euro ein Tasco 114/900 auf EQ1 gekauft. Gar nicht schlecht für den Anfang das Ding und für Fotos vom Mond und Planeten wird es auch taugen, aber für deep sky Fotos wird das damit wohl nichts werden.

Nein Deepsky wird sich nicht lohnen. Mond und Planeten auch nicht richtig mit der riesigen Sony Kamera. Da ist eine kleine Astrokamera viel praktischer. Die wird dann wie ein Okular in den Okularauszug gesteckt.
Ich habe da mit der Asi120mc angefangen und bin immer noch sehr zufrieden. Gebraucht ist die vielleicht schon für unter 100 Euro zu bekommen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Dennis,
ich befürchte, ein Tasco 114/900 auf EQ1 wird zum Fotografieren überhaupt nichts taugen. Noch nicht mal für Planeten oder den Mond.... aber die Planeten haben nach meiner Erfahrung auch den höchsten Schwierigkeitsgrad beim Fotografieren, wenn Du kein großes Teleskop mit großer Brennweite hast.
Die wichtigste Frage ist natürlich: Welche Erwartungen hast Du denn, was Du auf Deinen Fotos sehen willst?
Guido
 
Eigentlich will ich nur schöne Fotos machen. Mir geht es nicht darum, irgend welche kaum sichtbaren Objekte abzulichen oder so. Galaxien und Nebel interessieren mich am meisten. oder einfach Teile der Milchstraße. Daher denke ich, dass ich mit dem Telezoom am flexibelsten bin. Aber wie weit komme ich mit 300mm Brennweite? Am APS-C Sensor entspricht das zwar 480mm Vollformatequivalent, aber reicht das? Damit ich mir das mal vorstellen kann - reicht das, um die Andromeda Galaxie ordentlich abzulichten?
 
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Hallo Dennis, Planeten und Deepsky, das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe und erfordern unterschiedliche Geräte und meistens auch eine andere Software. Auch die Milchstrasse ist diesbezüglich ein Segment für sich. Letzteres ist am schnellsten und kostengünstigsten realisierbar.
Auf jeden Fall brauchst du vernünftiges Equipment und das heisst du musst ordentlich Geld in die Hand nehmen, sonst ist es sehr wahrscheinlich, dass sich deine Erwartungen an das Bildergebnis nicht erfüllen und du hast am falschen Ende gespart. Schau dir mal im Internet an, was z.B. für so eine Jupiteraufnahme im Allgemeinen an Aufwand getrieben wird und welche Geräte da zum Einsatz kommen (z.B. bei Astrobin.de) Und recherchier auch mal die Kosten für das Equipment dann siehst du klarer.
Bei Deepsky ist es ähnlich jedoch pauschal gesprochen, einfacher durchführbar, wenn man davon ausgeht, dass hier kürzere Brennweiten zum Einsatz kommen als bei Planeten. Auch sind die Kosten für ein Teleskop mit kürzerer Brennweite in der Regel viel kleiner.
Mit Abstand am einfachsten ist die Milchstrassenfotografie (kein Guidung, keine schwere Montierung). Und ja, hier brauchst du noch kein Teleskop. Ein gutes Kameraobjaktiv (mit Festbrennweite wird empfohlen) ist absolut ausreichend.
Ich möchte mich möglichst kurz fassen, darum sind meine Aussagen Pauschal.
Ausnahmen von der Regel gibt es.

Mache dir auch mal den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Teleskop klar. Was ist ein Achromat und was ein Apochromat? Warum kostet das eine Teleskop 200,- Eur (der Tasco?) und ein anderes Teleskop mit gleicher Öffnung und Brennweite 2000,- Eur. ?

Ich würde mal vorschlagen, du überlegst dir zuerst einmal, was du eigentlich fotografieren möchtest. Dann in dieser Richtung informieren und das entsprechende Equipment kaufen. Anfangen, und danach kannst du immer noch weiter sehen..
Viele Grüße, Sebastian

PS
Mit 300mm Brenweite kommst du für den Anfang schon recht weit. Da kannst du sehr gut Milchstrassenbereiche und große Deepsky Objekte abbilden. Die Andromeda ist dafür ein Paradebeispiel.
Einen Vollformatsensor brauchst du absolut nicht. APS-C Format wird sogar von den meisten als das bessere Format empfohlen, da Vollformat viel höhere Anforderungen an die Teleskopqualität (höhere Kosten) stellt. Das grössere Sehfeld erreichst du auch durch eine kürzere Brennweite. Man benutzt sowieso - je nach Objektgröße - eine andere Brennweite (ein anderes Teleskop), aber meistens hast du zwei Brennweiten in einem Teleskop (Reducer). Lade dir das kostenlose Programm Stellarium herunter. Dann wird vieles klarer. Schau mal hier: Stellarium erklärt! Welches Teleskop/Brennweite?
 
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Hallo Dennis,

solltest Du in der westlichen (schweizer) Bodenseeregion wohnen, würde ich Dir eine motorisierte Montierung mitsamt Polsucher leihen und Dir zeigen, wie damit umzugehen ist. Dann genügt irgend ein gebrauchtes 300er-Objektiv für Deine Sony a6500.

Solltest Du nicht hier im Süden wohnen vielleicht folgende Ansätze:

- Suche nach Astrofotografen in Deiner Gegend, beispielsweise über das Forum oder über Sternwarten oder Planetarien in Deiner Gegend. Da gibt es meist Affinitäten zur Fotografie. Vielleicht hilft Dir jemand praxisnah.
- Suche nach gebrauchten günstigen Montierungen zum Einsteigen. Die sind ohne grossen finanziellen Verlust wieder verkaufbar.
- Kaufe bitte nicht für vierstellige Beträge ein, nur um festzustellen, dass es nichts wurde.
- Bring in das Thema Astrofotogafie viel (!) Geduld mit ein

CS

Markus
 
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Hi Dennis,

solche Zoomobjektive sind nett für einen Spaziergang oder Zoobesuch, bei der Astrofotografie sind die aber eher Spassfrei: bis die halbwegs gut abbilden, müssen die stark abgeblendet werden. Den Fokus zu treffen ist knifflig und oft wird der nicht gehalten, die Brennweite kann sich auch verstellen - also zumindest mit Tesa sichern. 300mm sind für so kleine Tracker schon eine Herausforderung, was die Nachführgenauigkeit und Polausrichtung angeht.
Besorg dir lieber Festbrennweiten mit 50, 85 oder 135mm. Und das für dein System, ohne Adapter, sonst kann es passieren, dass die Blendensteuerung nicht funktioniert.
Wie groß das Feld ist, kann man z.B. mit Stellarium oder astronomy.tools simulieren.

cs
Jürgen
 
Hallo zusammen,
vielen Dank für die hilfreichen Antworten!

Ich denke mal, dass ich dann mal vorrangig mit der Kamera starten werde.
@Nasus Ich habe bereits 16mm f1,4 50mm f1,8 und 18-105mm f4. Das sind alles sehr gute Objektive, mit denen ich da ziemlich sicher was ordentliches hibekommen werde.
Das billige Telezoom brauche ich nur für die Sachen, wo ich mehr als 105mm benötige. Das Ding wiegt nur ca. 500g und die a6500 ist auch kein Schwergewicht. Gewichtsmäßig ist das also im grünen Bereich. Es gibt einen passenden Adapter von A-Mount auf E-Mount, der die komplette Funktion des Objektiv erhält. Der ist zwar nicht günstig, aber dafür ist das Objektiv ein absolutes Schnäppchen. Bildschärfe bei Offenblende und vollem Zoom ist gar nicht übel.

Leider ist der Bodensee doch etwas weit weg. Ich komme aus Remscheid, NRW. Aber vielen Dank für das Angebot!!

Könnt ihr mir noch ein passendes Okular für Mondfotografie mit dem 114/900 empfehlen?
Da blicke ich überhaupt nicht durch. Ich möchte am liebsten den Mond komplett fotografieren.
Und ich denke mal, das Okular müsste möglichst kurz sein, da bei den Systemkameras der Sensor näher am Okular ist, oder bin ich da auf dem Holzweg?
Wäre das hier was? Ist wahrscheinlich zu lang oder?

Alternative wäre natürlich einfach mit einer Smartphonehalterung zu arbeiten.
 
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Hi Dennis,

solche Zoomobjektive sind nett für einen Spaziergang oder Zoobesuch, bei der Astrofotografie sind die aber eher Spassfrei: bis die halbwegs gut abbilden, müssen die stark abgeblendet werden. Den Fokus zu treffen ist knifflig und oft wird der nicht gehalten, die Brennweite kann sich auch verstellen - also zumindest mit Tesa sichern. 300mm sind für so kleine Tracker schon eine Herausforderung, was die Nachführgenauigkeit und Polausrichtung angeht.
Besorg dir lieber Festbrennweiten mit 50, 85 oder 135mm. Und das für dein System, ohne Adapter, sonst kann es passieren, dass die Blendensteuerung nicht funktioniert.
Wie groß das Feld ist, kann man z.B. mit Stellarium oder astronomy.tools simulieren.

cs
Jürgen

Hallo,

eine Anmerkung - die Systemkonformität ist für Astrofotografie weitgehend irrelevant, die Blende wird einmal eingestellt und gut. Wichtiger ist eher die Eignung der Optik und die Budgetkonformität, die systemeigenen Objektive sind oftmals marktfern teuer und die ganze Technik wie Stabi, AF usw. wird ohnedies nicht benötigt.

CS
Jörg
 
Hallo Dennis,

bei Dir in Remscheid gibt es eine schöne Sternwarte, vielleicht findet da jemand Zeit, Dir die Fotografie in der Praxis zu zeigen?

Ich möchte am liebsten den Mond komplett fotografieren.

Hier eines von etwa 150 Fotos, das mit einem Acuter-ED mit 900 mm Brennweite, diesem Adapter und einer gewöhnlichen EOS 1100D erstellt wurde. Auf einer Vixen Porta II - Montierung ohne Motorisierung.

Mond.jpg


Nichts Perfektes, dieses Foto der Teilfinsternis Anfang August 2017 dient lediglich der Veranschaulichung. Möglicherweise kann Dir dieser Adapter Ähnliches leisten, sofern die Sony-Bajonette kompatibel sind. Da es sich um die 1.25"-Version handelt, kann eine Vignette entstehen.

Vielleicht kann dies ein anderer Mitleser aufklären?

CS und bleib(t) gesund

Markus
 
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Hallo Dennis,

Im verlinkten Angebot sehe ich noch folgenden Hinweis:

"Kleinere Newtons haben zu wenig Abstand vom Auszug zum Fokus, sie würden die Kamera nicht scharfstellen können."

Daher sicherheitshalber die Bitte, den Händler zu kontaktieren, sofern ernsteres Interesse bestehen sollte.

CS

Markus
 
Ich habe genau so einen Adapter und noch einen für Okularprojektion. Die waren ziemlich günstig, also habe ich mal beide gekauft. Bei der spiegellosen Kamera ist ja der Sensor noch etwas näher. Daher gehe ich davon aus, dass es eher mit dem langen für Okularprojektion funktionieren wird. Jetzt warte ich erst mal auf den Laserkollimator von Ebay, um das Teleskop vernünftig einzustellen.

Das müsste ich doch eigentlich auch mit der Kamera machen können. Zumindest den Umlenkspiegel. Ich sehe durch die Kamera den kompletten Spiegel. Wenn ich den Auszug herausdrehe wird der Spiegel größer und verschwindetr irgendwann zur Seite aus dem Sichtfeld. Jetzt könnte ich doch den Umlenkspiegel so einstellen, dass der Hauptspiegel wieder in der Mitte ist. Funktioniert das so?
 
Hi Jörg,
eine Anmerkung - die Systemkonformität ist für Astrofotografie weitgehend irrelevant, die Blende wird einmal eingestellt und gut.
Bei E - A Adaptern könnte es klappen, aber bei einer elektronischen Blendensteuerung wird es eben schwierig, wenn man keinen Blendenring hat und der Adapter rein mechanisch ist. Dann hätte er nen teuren Adapter mit einem billigen Objektiv, das er doch nicht verwenden kann.

cs
Jürgen
 
Hallo Dennis,

Ich habe das Tamron 70-300 von dem du sprichst, allerdings in Kombination mit einer Canon 77D (nicht modifiziert). Für den Preis fand ich das Objektiv ganz gut (Stabilizer, Fokus) im Tag-Einsatz. Aber für Astrofotos bin ich mir nicht so sicher. Fand meine Tests damit (auf Celestron A-VX) jetzt nicht so gut.

Es sei an dieser Stelle aber auch erwähnt, dass ich selbst quasi noch ein blutiger Anfänger bin.

Grüße
Sener
 
Inwiefern meinst Du nicht so gut?
Es ist natürlich nicht das lichstärkste Objektiv und für den Preis kann man natürlich auch keine super Gläser erwarten, aber bei dem Preis riskiere ich es mal. Ich kann es ja notfalls zurückgeben wenn es gar nicht gehen sollte.
Ich brauche es ja nur für den Brennweitenbereich zwischen 105 und 300mm. Darunter habe ich hochwertige und z.T. sehr lichtstarke Objektive. Ich habe mir jetzt ein EQ3 Pro bestellt. Damit sollte es problemlos möglich sein, auch lange zu belichten und die a6500 hat ein sehr gutes Rauschverhalten bei hohen ISO Werten. Ich bin mal gespannt...
 
Beispielfoto (cropped) des Orion Nebels, dass ich ende Februar mit dem Objektiv mit Hilfe der Celestron A-VX Montierung aufgenommen habe.

* Canon 77D, 41 x 30s bei ISO 6400, 300mm, F5.6
* keine flat und dark frames
* bias frames
* mit Lightroom in TIF exportiert
* mit DSS gestackt
* mit Photoshop daran "herumgewurstelt"

Ich finde die Sterne sehen komisch, verzerrt aus. Zum Rand hin war es noch viel schlimmer, was man wegen dem Zuschnitt hier nicht mehr sieht.

Wenn du das Objektiv auch anderweitig einsetzen möchtest, dann klar. Aber rein für die Astrophotographie ist es vielleicht besser auf einen kleinen APO zu sparen. z.B. sowas hier: RedCat 51 APO 250mm f/4.9
 

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Ja. Das habe ich auch schon auf anderen Beispielfotos gesehen. Scheint aber nicht bei allen Objektiven gleich zu sein. Wahrscheinlich Fertigungstoleranzen. Das Objektiv habe ich schon hier aber der Adapter fehlt noch. Ich werde dann mal testen. Ansonsten aber ein schönes Foto. Hab auch noch mal ein wenig dran geschraubt. Keine Ahnung, ob das so richtig ist. Da fehlt mir die Erfahrung.
 

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Ich habe gerade ein Sigma APO 70-300 f4-5,6 bei Ebay für 50 Euro geschossen.
Wenn das Ding in Ordnung ist, geht das Tamron wohl ungeöffnet zurück. :D
 
So. Wollte mich der Vollständigkeit halber noch mal dazu melden.
Habe jetzt beide Objektive ausgiebeig getestet.
Also das Tamron 70-300mm und das Sigma 70-300mm. Beide f4-5,6.
Das Sigma hat noch den APO Zusatz und beide haben einen Makro Schalter.
Dass Tamron ist neu, das Sigma gebraucht für 50 Euro bei Ebay!
Beide funktionieren am Sony LA-EA4 Adapter von A auf E-Mount tadellos.

Zunächst mal fällt auf, dass das Tamron bei weitem nicht so starke Verzerrungen hat, wie oben auf den Beispielbildern.
Was ein weiteres Indiz dafür ist, dass es hier eine ordentliche Fertigungstoleranz geben könnte.
Ich habe allerdings eine APS-C Kamera. Ist in diesem Fall wohl ein klarer Vorteil.
Chromatische Aberrationen sind an den Bildrändern allerdings sichtbar!
Bei normalen Fotos lassen die sich zwar in Lightroom mit einem Klick nahezu vollständig entfernen, aber ob das bei Astrofotos auch so gut funktioniert, konnte ich leider nicht testen, weil mein EQ3 Pro, das gerade geliefert wurde leider ein Montagsmodell ist und zurück gehen muss (Polwiege klemmt und lässt sich auch mit Gewalt nicht bewegen).

Das Sigma hat schon bei Offenblende eine deutlich höhere Schärfe, die auch am Bildrand nicht wesentlich schlechter wird und (zumindest mit APS-C Crop) keine Aberrationen.
Ich denke, das könnte auch für Astrofotos taugen.
Werde ich hoffentlich bald mal testen können.

Viele Grüße
Dennis
 
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Hallo Dennis,

danke für die Zusammenfassung. Als ich das mit dem Makro Schalter gelesen habe wurde ich stutzig... es gibt von Tamron 2 Objektive mit 70-300. Ein SP und ein Makro. Ich habe das SP und Du offenbar das Makro. Mein SP ist auserdem schon locker 10 Jahre alt :) Möglich dass sich was in Sachen Qualität getan hat...

Grüße
Sener
 
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