Europa bei extrem gutem Seeing!

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MikeWölle

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Hallo, habe zum ersten Mal dieses Jahr Europa fotografiert und dann gleich bei so einem fantastischen Seeing S10/10.( Omegahoch)
2023-09-05-0157_7-U-R_grad5_ap1_Drizzle30_4.jpg

Dies ist meine detailreichste Aufnahme des Eismondes. Gibt es eine Karte mit den Namen der Formationen?
CS Mike
 
Glückwunsch Mike,

Seeing 10 von 10, das hatte ich gestern auch erhofft und wurde mit 1 von 10 überrascht.
Schon merkwürdig, hatte bei der stabilen Hochdrucklage mit besseren Bedingungen gerechnet.
Mal sehen wie es heute Nacht aussieht.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger, jetzt konnte ich endlich einmal sehen wo der Schwachpunkt im System steckt: Da Justierung, Fokussierung und Nachführung einwandfrei waren, bleibt als Fehlerquelle der einfache ADC übrig. Ich frage mich ob der bei fast 60 Grad nicht mehr Fehler einführt als er eliminiert, dazu kommt noch, daß ich ihn kaum jemals perfekt einstellen kann.
CS Mike
 
Hallo zusammen,

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Seeing 10 von 10, das hatte ich gestern auch erhofft und wurde mit 1 von 10 überrascht.
Schon merkwürdig, hatte bei der stabilen Hochdrucklage mit besseren Bedingungen gerechnet.
Mal sehen wie es heute Nacht aussieht.

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War bei mir auch so, deswegen gleich wieder abgebaut - Grund: Ostwind.

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Ich frage mich ob der bei fast 60 Grad nicht mehr Fehler einführt als er eliminiert, dazu kommt noch, daß ich ihn kaum jemals perfekt einstellen kann.
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Ich lasse den Dispersionskorrektor bei 60° Höhe weg.
Evtl. liegt es aber auch an einer nicht optimalen Einstellung des ADCs.

Grüße
Torsten
 
Hallo,

ja meinen ZWO ADC kann ich auch nicht so exakt einstellen. Ich habe das zuletzt extra nochmal mit TS47 Filter und Mono Kamera getestet.
Bei Sterne mit z.B. 20° Höhe liegen UV und IR Bild in Nullposition deutklich außeinander und ich muss die Hebel jeweils um die 40° verstellen, also ca. 80° zwischen den Hebeln.
Bei 40° Höhe liegen die Bilder aber schon sehr dicht zusammen und die Hebel müssen nur noch leicht verstellt werden.
Aber eine Feinjustage ist kaum möglich. Ich sehe da im Livebild zumindest keinen Unterschied ob die Hebel da 20° oder 30° außeinander liegen.

Ein Vergleich beim Jupiter mit und ohne ADC habe ich zur Zeit noch nicht gemacht. Ich wollte da nicht immer das Barlow Element umschrauben.
Durch den ADC erhöht sich ja auch der Abstand zwischen Barlowelement und Sensor. Somit ist der Faktor der Barlow höher und der Jupiter deutlich größer.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

so da ist er der Vergleich, beide Bilder gleich geschärft:
Jupiter_060923_053850adc-ani.gif

Ich musste das Summenbild ohne ADC um 30% vergrößern. Passt zwar nicht ganz genau aber zum Vergleichen reicht es.
Ich sehe da kaum einen Unterschied und der minimale kann durch Seeingschwankungen entstanden sein.

Im Prinzip ist es fast egal, der ADC schadet aber auch nicht.

Gruß,
Holger
 
Hallo Zusammen,

ich habe meinen ADC stets verbaut. Allerdings sollte man nicht immer auf die ADC Funktion der Bildbearbeitungssoftware vertrauen. Die zeigt nämlich einen perfekten Farbsaum und sobald diese deaktiviert und die Belichtungszeit wieder angepasst werden, erkennt man doch deutlich beispielsweise eine Verschiebung des Blaukanals. Daher immer nochmal die Kontrolle. Auch bei leichten Schwenkern der Montierung verschieben sich die Farbsäume.

Gruß,
Raul
 
Hallo Mike,
auch von mir Glückwunsch zu dieser Aufnahme von Europa!
Der Vergleich mit der Karte zeigt deutlich daß du wirklich Oberflächenstrukturen des Eismondes einfangen konntest und ein Seeing von 10/10 hatte ich zeitweise endlich heute morgen. Obwohl wir ja gar nicht so weit von einander entfernt sind ging bei mir wegen aufkommenden Windes am Dienstagmorgen nicht viel vom Seeing her.

Was den ADC betrifft, denke ich mir auch öfter, wenn der nicht gut eingestellt ist könnte er schon auch eine Bildverschlechterung einführen.
Ist mir unlängst bei Jupiter schon passiert, und ich bin mir selber auch nie sicher ob ich ihn optimal eingestellt habe, manchmal merke ich es erst nach der Aufnahme und dann ist es zu spät (der stärkere Farbrand ist weniger schlimm kann man ja zumindest teilweise korrigieren, aber leicht verschobene Doppelbilder ruinieren einem die Aufnahmen...)
So hilfreich der ADC in vielen Situationen auch ist , so kostet er mir aber auch viel Zeit während der Aufnahmen durch das ständige Hin - und Herprobieren und dann erst bei stark aufgehelltem Live-Bild .
Aber ich habe den ADC letztlich doch immer am Start, weil so habe ich zumindest immer wieder die Chance das Bild zu verbessern...

CS Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Wind , oja davon kein ich ein Lied singen :)

Beim ADC ist es einfach. Die Belichtungszeit auf das dreifache stellen und dann siehst du schon den Farbsaum. Dann den ADC extrem verstellen, damit du siehst, wohin der Saum wandert. Meistens nicht exakt mittig zum Planeten, sondern versetzt. Dann muss man eben am Rändchen stellen. Manchmal klappt es bei mir auch nicht auf anhieb und dauert dann einige Minuten, bis es perfekt passt. Firecapture hat da eine bessere Anzeige als SharpCap, notfalls geht es aber auch ohne ADC Funktion durch die Software. Eine Verschlechterung durch den ADC konnte ich bisher nicht beobachten. Das schöne am ADC ist, dass du bei einer Equatorialmontierung notfalls auch mal die Montierung selbst minimal bewegen kannst. Dann musst du am ADC nicht viel drehen, wenn du gerade mitten in Aufnahme Sessions bist.

Bei mir ist der ADC fest in meinem System verschraubt und wird eigentlich nie entfernt.

Gruß,
Raul
 
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