Explore Scientific 3" 0,7x Reducer Betatest

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ESEurope

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Hallo Astrofotographen,

es ist so weit - Explore Scientific startet seinen ersten offiziellen Betatest. Es geht um folgendes Produkt:

3" Explore Scientific 0,7x Reducer/Flattner - Einführungspreis 399,00€

Es wurden erfolgreiche Tests des 3-linsigen Reducers mit dem Orginalgerät (Explore Scientific 152mm f/8 ED-Apo) durchgeführt, und auch Tests mit dem 12" ACF (wobei der Reduzierungsfaktor dann 0,8x war). Beide Tests waren in unseren Augen sehr zufriedenstellend. Wir wollen aber mehr wissen - und die Kunden auch. Andererseits soll sich natürlich der Aufwand für beide Seiten in Grenzen halten. Prinzipiell sollte der Korrektor sehr gut mit sehr vielen komafreien Systemen (Apos und Spiegel) funktionieren. Deswegen nun folgendes:
In Kürze ist der neue Korrektor im neuen Shop unter www.explorescientific.de zum Einführungspreis von 399,00€ erhältlich. Der Reducer weist in der Grundausstattung einen Anschlußring für unsere ED-APOs und eine 3" Steckhülse auf, sowie Anschlußstücke, die mit unseren Spezial Nikon und Spezial-Canon-Adaptern den richtigen Korrektorabstand ergeben, siehe erstes Bild. Wer also eine CCD mit T2-Gewinde hat, kann/muß ein wenig mit dem Abstand experimentieren, bei einem f/8-System wird ein Photograph mit Canon oder Nikon DSLR aber in Verbindung mit den Spezial-T2-Ringen automatisch den richtigen Abstand bekommen.
Wer den Reducer während der Betatestphase zum Einführungspreis kauft, hat ein Rückgaberecht von 6 Monaten. Wer uns innerhalb von 6 Monaten nach Kauf einen Testbericht sendet, wird je nach Ausführlichkeit des Testberichtes mit einem zusätzlichen Gutschein zwischen 40€ und 80€ belohnt.
Um feedback wird gebeten...

Clear skies

Tassilo

 

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Hi Tassilo,

Wie sieht es denn mit der Vignettierung aus? Bis zu welcher Chipgröße ist der Reducer einsetzbar?

VG
Torsten
 
Hallo Torsten,

darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Prinzipiell ist das so: der ausgeleuchtete Durchmesser muß mindestens mit dem Verkürzungsfaktor des Reducers multipliziert werden. Dieser Verkürzungsfaktor ist abhängig von der vorgeschalteten Optik und dem Abstand vom Reducer zum Fokus. Grob gesagt ist das bei diesem Reducer bei einem f/8 Teleskop 0,7x und bei einem f/10 0,78x.
Freier Durchmesser ist 65mm - damit könnte der Reducer bei f/8 45,5mm und bei f/10 50,7mm voll ausleuchten. Das wird aber in der Regel nicht der Fall sein: Nur die wenigsten Amateuroptiken können 65mm voll ausleuchten- auch spielt dann die Baulänge der Anschlußhülsen eine Rolle bzw die Vignettierung, die nach dem Korrektor entsteht - z.B. durch den Durchlass des T-2-Gewindeanschlusses.
Es kommt also tatsächlich in der Praxis auf einen Versuch an.

Clear skies

Tassilo Bohm
 
Hallo,

es gibt ein erstes Ergebniss: Bernd Koch hat den Reducer mit dem 127mm ED-APO getestet. Anbei das fertige Ergebniss, sowie ein unkorrigiertes Bild um einen Eindruck von der Vignettierung zu haben. Beim 127mm APO wird standardmäßig der 2"-Okularauzug mitgeliefert, was man in den Bildecken schon deutlich sieht. Die Bildschärfe ist aber sehr gut - die Darstellung leidet aber natürlich an der 100kB-Beschränkung des Forums.

Clear Skies

Tassilo Bohm
 

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Hallo Alle,

Bernd Koch war wieder fleißig und erfolgreich. Anbei zwei aktuelle Bilder.

Clear skies

Tassilo
 

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Hallo,

und noch ein Testergebniss von Bernd Koch. Bei einer Kombination von so vielen Linsen ist es fast unvermeidlich, daß irgendwo eine Reflexion sitzt. Bernd hat hier Alkor und Mizar deutlich überbelichtet, um genau diese Reflexe sichtbar zu machen. Anbei das Orginalbild, sowie der Mittenausschnitt. Man sieht, daß die Reflexe schwach und eng begrentzt sind - damit können sie bei der Bildbearbeitung entsprechend leicht entfernt werden.

Clear skies

Tassilo
 

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Könnte mal jemand etwas fotografieren, womit die Verzeichnung erkennbar wäre? Eine entfernte Wand mit Ziegeln beispielsweise?

Die starke Vignettierung in den Ecken bei Full Frame ist in der Konstellation überraschend. Am Durchmesser der Optik kann es nicht liegen. Der Versuch sollte ohne Taukappe am Objektiv wiederholt werden. Vielleicht schattet die zu früh ab.

Tom
 
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Hallo Tom,

es liegt nicht am Durchmesser der Optik - sondern am Durchmesser des Okularauszugs. Der ist bei dem 127mm standardmäßig nur 2". Wir werden baldmöglichst Bilder mit dem 152mm nachlegen, der hat einen 3" OAZ.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

zwei Fragen hätte ich noch, um abschätzen zu können, ob sich ein Versuch für mich lohnen könnte:

- Welche Gewinde sind an dem beiliegenden Teleskopadapter sowie am Reducer selber ?

- Wie groß ist die freie Öffnung kameraseitig?

VG
Torsten
 
Hallo Tassilo,

wenn die Bilder am APO am 2" OAZ gemacht wurden, dann arbeitet der Reducer/Flattener doch recht gut. Die Vignettierung scheint beherrschbar und das gibt ja schonmal einen schönen Ausblick auf den 3" OAZ. Da bin ich echt mal gespannt. Wie werden denn bei diesem Reducer Reflektionen im Randbereich vermieden?

Ich meine mich daran zu erinnern, daß das 12" ACF von Meade eine bessere Ausleuchtung hat, als beispielsweise das 14" ACF (ist aber schon 6 Jahre her).
3" werden es aber nicht sein. Daher die Frage: Wenn man die Back-Focal-Distance variieren kann und damit die effektive Öffnungszahl: Ist F/8 aufgrund der Adaption eingestellt worden oder hätte man diese noch Vergrößern können?

Auf jeden Fall ein Interessanter Reducer. Mich würde auch interessieren, wie dieser im Vergleich zum Astro-Physics und zum Riccardi-Reducer arbeitet.

Viele Grüße,
Gerrit
 
Hallo Torsten,

das fernrohrseitige Gewinde ist M76x0,75, kameraseitig ist ein M72x0,75.
Es wird ein Adapter auf 3" Steck mitgeliefert, sowie zwei Adapter auf Canon und Nikon.
Freie Öffnung fernrohrseitig ist 65mm, freie Öffnung kameraseitig 51mm

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Gerrit,

ich kenne die Vignettierungsgraphen der Meade-ACF nicht, nur die aus den LX400. Da war für alle Größen die Vignettierung eigentlich sehr beherrschbar - 15% bei 21mm Bildhöhe, also 42mm Durchmesser. Wenn das bei den f/10 genauso ist, dann sollte das eigentlich gleich sein.
Die Reduktion hängt vom Öffnungsverhältnis des Teleskops ab. Bei f/8 Teleskopoptik sind das dann 0,7x. Daraus ergibt sich dann ein bestimmter Abstand - an dem man noch ein wenig drehen kann, um je nach Bildfeldkrümmung der Teleskopoptik die Randschärfe zu optimieren. An der Gesamtbrennweite des Systems ändert sich beim Ändern des Fokalabstandes um ein paar mm nicht viel - wenn man das deutlich ändern will (so wie beim alten Lumicon Giant Easy Guider), dann habe ich derzeit dazu noch keine Info. Das ist ja auch eines der Dinge, die ein Betatest zeigen kann und soll - Verwendungsmöglichkeiten außerhalb der Spezifikation. Ich wäre aber relativ skeptisch wegen der Bildqualität (vor allem für große Chips) - im chemischen Zeitalter war halt alles erheblich unkritischer, und auch da hat man beim Giant Easy Guider in der vorderen Korrektorposition nicht mehr die Bildschärfe gehabt, die für den Technical Pan gereicht hätte.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

"Die Reduktion hängt vom Öffnungsverhältnis des Teleskops ab."

Stimmt so nicht.

http://www.morrell.ws/index.php?opt...ducer-spacing&catid=7:best-practice&Itemid=42

http://www.astro-physics.com/tech_support/accessories/photo/Telecompresssor-techdata.pdf

Beim ACF/SCT nur durch einen Umstand. Aber das ist keine Allgemeingültigkeit.
Durch die Fokussierung des SCT's variiert man ja bekanntlich auch die Öffnungszahl. Warum macht man das? Damit man an so einer Möhre überhaupt noch in den Fokus kommt. Wenn man beim Arbeitsabstand für den Reduzierfaktor 0,7 bleibt und effektiv nur F/8 hinten raus kommt, dann wird der liebe Hr Koch sein F/10 SCT bei F/11.irgendwas betrieben haben.


Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

"Stimmt so nicht." - Kann man so pauschal nicht sagen. Das hängt von der Konstruktion der Optik ab. Das ist wie im umgekehrten Fall - einer Barlow-linse. Da kann man eine klassische zwei- oder dreilinsige Konstruktion nehmen, dann kann man das Ganze rechnerisch zu einer Linse zusammenfassen und die Formeln in Deiner Quelle stimmen - da hat dann auch die Barlow wie erwartet eine negative Brennweite. Oder man macht eine telezentrische Konstruktion, wo sich die Maßstabsänderung intern abspielt, wie z.B. bei einer TeleVue Powermate oder einer Bresser SA-Barlow. Dann hat man eine Brennweitenverlängerung, obwohl das brennweitenverlängernde System eine positive Brennweite aufweist. Also Vorsicht Falle. Ich will damit nicht ausdrücken, daß das hier der Fall ist - ich habe das nicht gerechnet, kann da also nichts sagen. Aber so pauschal stimmt das nicht.

Clear skies

Tassilo
 
Nee Nee, Tassilo. PAsst nicht. Du relativierst ja mittlerweile selbst.
 
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Hallo Gerrit,

der Zweck meines Post war ja gerade, deine pauschale Aussage zu relativieren. Ich habe also nicht gesagt, daß Du in diesem Fall Unrecht hast. Ich habe nur gesagt, daß man das so pauschal nicht sagen kann. Was tatsächlich rauskommt, werden wir demnächst wissen.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

ich unterhalte mich hier über Reducer. Vielleicht fällt es Dir aus Gewohnheit schwer, das Thema auf Linie zu halten.

Aber da Du ja gerne plauderst: Gehe doch mal präziser auf die Testkonfiguration des 12" ACF F/10 von Bernd Koch ein. Was wurde denn alles so beim Test verwendet, wieviel optischer Weg war zwischen Reducer und dem Metal-Back des ACF?

Danke schonmal....

CS
Gerrit
 
Hallo Gerrit,

"Vielleicht fällt es Dir aus Gewohnheit schwer, das Thema auf Linie zu halten.

Aber da Du ja gerne plauderst: " - Wann habe ich Dir Anlass gegeben persönlich zu werden?

Der Reducer ist am 12" meines Wissens in mehreren Kombinationen getestet worden. Weil das schon eine Weile her ist (2011) habe ich nicht mehr alles parat, aber hier Bernds Beschreibung seines Setup mit der 8300er Kamera - Bild anbei:

"12'' ACF

Feathertouch 2" Okularauszug

3''-Reducer (mit 2''-Steckhülse)

Starlight Xpress-Filterrad mit 2'' LRGBH-Alpha-Filtersatz (Baader)

ST-8300M, 2x2-Binning, Maßstab: 0,938''/Pixel, Brennweite: 2374mm,
Öffnungsverhältnis: f/7,8

Zielobjekt: NGC 281 in der Cassiopeia

RGB-Aufnahmen, jeweils 3 x 300s pro Farbkanal, Darkabzug aber KEIN
Flatfield (um evtl. Abschattung zu zeigen). Das Bild wurde nicht
retuschiert, deshalb sind ein paar Cosmics und Dark/Hot Pixel noch
vorhanden.

Seeing: 2 bis 3 Bogensekunden, gelegentlicher Durchzug von
Kondensstreifen

Bildergebnisse:

Trotz des mäßigen Seeings ist das Ergebnis, bezogen auf den
KAF-8300-Sensor, in meiner Meinung nach SEHR GUT. Die FWHM-Werte
schwanken im gestackten Bild (und auch in den Einzelbildern)
zwischen 2,5'' in der Bildmitte und 2,7'' am Bildrand. Und das
gleichmäßig!! "

Clear skies

Tassilo
 

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Hallo Tassilo,

womit Du Anlaß gibst? In dem Du nicht beim Thema bleibst, aber gut, daß wir wieder da sind.

Der Reducer zieht den Brennpunkt ja zum Gerät hin.

Auf eine nette Anfrage bei Meade Europe erhalten wir den optimalen Arbeitsabstand des ACF bei ca. 120 mm (F/10). Zitat :

"2)" Frage: Kann man davon ausgehen, daß die optischen Fehler minimal sind,
wenn man den Hauptspiegel soweit wie
möglich über die Hauptspiegelfokussierung zurücklegt?"
Nein. Der optimale Abstand HS/FS ergibt sich bei dem Gerät bei der
Verwendung eines 0410150 Fokaladapters mit einer Spiegelreflexkamera.
Abweichungen sind fertigungstechnisch sicherlich möglich, aber die
Größenordnung des Fehlers liegt weit unter den Grenzen, die die Luftunruhe
setzt. Der genannte Abstand ist ca 120mm, was auch der Kombination eines
handelsüblichen 2" Zenitspiegels mit dem Schraubadapter entspricht."

Ein 2" Feathertouch verbraucht netto 50 mm optischen Weg. Dazu kommt noch der entsprechende Adapter von Starlight Instruments. Ich nehme jetzt mal an, daß dieser ca. 40 mm optischen Weg verbräht (Bernd Koch kann das nachmessen). Jetzt kommt noch die Adaption für den Reducer dazu und schon sind wir bei ca. 100 mm. Es bleiben noch 20 mm optischer Weg für:
1 Reducer (der die Fokalebene bei 0,7 in Richtung Gerät zieht)
2 Filternd
3 CCD Camera

Wie geht ein SCT / ACF Anwender damit um? Typische Arbeitsweise?
Was wird der tun, damit er mit diesem Gerät in dieser Kombination den Fokus erreicht. Und was ändert sich durch diese Maßnahme am SCT selbst?

Tassilo, Du hast das Wort....

Viele Grüße,
Gerrit
 
Hallo Gerrit,

"
Wie geht ein SCT / ACF Anwender damit um? Typische Arbeitsweise?
Was wird der tun, damit er mit diesem Gerät in dieser Kombination den Fokus erreicht. Und was ändert sich durch diese Maßnahme am SCT selbst?"
TB - Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das verstehe. Am Beispiel kann man sehen, daß es funktioniert. Was sich am Teleskop ändert? Brennweite und Korrekturzustand. Brennweite ist klar - da müßte man dann mit dem gesamten Image train scharfstellen, dann alles abnehmen und mit Verlängerungshülsen den gleichen Abstand wieder herstellen. Dann ein Foto machen und man kann die Brennweite bei dem Fokusabstand berechnen - wem das Spaß macht. Der Korrekturzustand ändert sich nur unerheblich - siehe zum Beispiel die Spots in Harries Buch. Auch das müsste man im Einzelfall mit z.B einem Ronchitest am Stern am selben Fokuspunkt verifizieren - was aber Unsinn wäre, weil ja der Gesamtkorrekturzustand zählt.

Wenn Du mehr Infos brauchst würde ich Dir raten, einfach das Ende des Betatests abzuwarten. Dann haben wir noch mehr - obwohl Du ja sehen kannst, daß wir jetzt schon sehr umfangreich und jahrelang getestet haben.

Clear skies

Tassilo
 
hallo Tassilo,

"15% Vignettierung bei 21mm Bildhöhe"

hm, da wäre es tatsächlich interessant die Werte fürs f/10 ACF zu wissen. Habe hier nur die Werte fürs C8 ausgegraben welche Peter mal nach Harrie Rutten berechnet hatte, und da sind es satte 45% Vignette bei 21mm Bildhöhe (ohne Reducer!):
http://forum.astronomie.de/phpapps/...p/topics/776028/Re_5_SC_contra_MAC#Post776028

Da der Flattener die Eintrittsöffnung des Blendrohrs nicht weiter machen kann wird da die Eintrittspupille entsprechend mehr abgeschnitten. Hast due vielleicht ein Bild wo nicht ein heller Nebel in der Mitte ist, da kann man die Vignette nämlich kaum beurteilen. Ideal wäre ein leicht defokussiertes Bild, man sieht die Vignette an den angeknabberten Sternscheibchen recht gut.

Dasselbe gilt natürlich auch für den EdgeHD 0,7x Reducer, die Werbung dort mit 42mm voller Ausleuchtung und halber Belichtungszeit kann nicht stimmen weil die Vignette die EFFEKTIVE f Zahl ja mitbestimmt. Vielleicht wird sogar Öffnung abgeschnitten, beim C8 ist ab 27,7mm (ohne Reducer) total finster. Wir hatten die Diskussion ja schon mal mit Gerrit:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...cs/888157/Re_Celestron_Reducer_0_7#Post888157

Anders siehts am Refraktor aus, wie die Panstarrs Bilder von Bernd Koch oben zeigen.

lg Tommy
 
Hallo Tassilo,

das ist dann doch eine irreführende Bezeichnung oder ist die Zoll-Angabe bei euren Refraktoren auch inkl. der Fassung, bzw. auf den Taukappendurchmesser bezogen? Bei Reducerm/Flattenern, sowie bei Auszügen ist die freie Öffnung ausschlaggebend.

Ihr solltet das ändern.

Gruss
Matthias
 
Hallo Tommy,

sorry, ich habe da keine Zahlen. Wir haben vor ewiger Zeit mal bei einem Händler eine 8" SC von Meade mit einem von Celestron verglichen. Nicht quantitativ - ich habe einfach die Kombi Vixen VX-1 Kamera + T2 + Meade Fokaladapter 0410150 drangehängt, fokussiert und dann auf die selbe Stelle am Himmel gerichtet. Da war der Helligkeitsunterschied am Rand auf der Sucherscheibe ganz deutlich erkennbar. Das Meade hatte ungefähr die gleiche Vignettierung ca. 20% weiter außen wie das Celestron. Ganz schlimm war das 14" - Gerald Rhemann hat vor Äonen mal einen 6x6-Ansatz drangemacht - und gleich wieder abgebaut, weil nur die innersten 25mm zu gebrauchen waren. Ich habe mit dem 16" SC das gleiche gemacht, und hatte mit GEG einen brauchbaren Bildkreis von 54mm (allerdings mit Ausfransungen am Rand durch Blendenverstellhebel und OAG-Prisma). Das war Mitte 90er, weil uns damals keiner glauben wollte, daß der vergrößerte Hauptspiegel was bringt.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Matthias,

das sehe ich nicht so. Das Gerät hat eine 3" Steckhülse, damit ist es ein 3" Zubehörteil. Wir werden den freien Durchmesser in die Beschreibung mit reinbringen, damit Verwechslungen ausgeschlossen sind - danke für den Hinweis. Aber 65mm vorne reicht für 42mm hinten - das ist die Diagonale von KB. Und der Steckdurchmesser bestimmt die Bezeichnung - ganz viele 2"-Okulare haben einen Frontlinsendurchmesser, der kleiner ist, oder eine Feldblende, die kleiner ist. Trotzdem sind es 2"-Okulare. Da mache ich jetzt keine neue Kategorie auf. Wenn das nur mit irgendwelchen Schraubgewinden geliefert würde - meinetwegen. Aber mit Steckhülse sehe ich das anders.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

Trotzdem sollte man fairerweise die optisch wirksame Öffnung als in der Benamung angeben. Nur weil das in einer anderen Produktkategorie anders ist, gilt das nicht automatisch für Diese. Schreib doch "Vollformat Reducer". Oder ist dir die Angabe 3" Werbewirksam so wichtig? Warum wohl ...

Gruss
Matthias
 
"
Wie geht ein SCT / ACF Anwender damit um? Typische Arbeitsweise?
Was wird der tun, damit er mit diesem Gerät in dieser Kombination den Fokus erreicht. Und was ändert sich durch diese Maßnahme am SCT selbst?"

TB - Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das verstehe.

Ich bin jetzt davon ausgegangen, daß einem ehemaligen Meade-Experten die Arbeitsweise vertraut ist.

Hmm. Weils keinen Spaß macht, wie Du schon feststellst, bringt der Anwender den Reducer mit den möglichen Adapter am OAZ an, läßt sich noch ein paar mm Fokusweg als Reserve und stellt das Bild in der Konfiguration über den Hauptspiegel scharf und klemmt diesen dann optional? Soviel zur allgemeinen Arbeitsweise mit einem ACF /SCT. Was passiert dann am ACF selbst? Die Öffnungszahl tendiert in Richtung F/11. Die Brennweite wird ja verlängert, damit der Reducer erstmal in einem arbeitsfähigen Bereich ist. Der Reducer behält natürlich seinen Reduktionsfaktor, 0,7 und man kommt bein einer effektiven Öffnungszahl von F/8 heraus.

"Die Reduktion hängt vom Öffnungsverhältnis des Teleskops ab. Bei f/8 Teleskopoptik sind das dann 0,7x. "

Richtig wäre gewesen: Die effektive Reduktion im Vergleich zu F/10 liegt bei 0,8. Die Teleskopoptik (ohne Reducer) arbeitet in der Konfiguration bei F/11. Die Reduktion des Reducers von 0,7x bleibt bestehen.

Aber zum praktischen Vorgehen, mann kann es sich schon vor dem Test ausrechnen..

Grüße
 
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