Fabrikbesuchen in China

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Fortsetzung-3:

Zitat von schischi:
Weiterführend wäre es sicher auch interessant, mal etwas über die Arbeitsbedingungen dort zu erfahren, denn wir unterstützen die ganze Sache ja mit unseren Käufen.


Die Arbeitsbedingungen sind verschieden und natürlich mit europäische Augen zu sehen sehr ungesund. Wobei ich angenehm überrascht war, weil nach Japan (meine Frau ist Japanerin) habe ich mir China viel schlechter vorgestellt. Sicher ist, dass die Leute, die in der Optik-Fabriken arbeiten, wesentlich bessere Arbeitsbedingungen haben, als das Durchschnitt.

Nun ein paar Bilder dazu.

Viele Fabriken produzieren auch die mechanische Teile selbst.
Hier sind mal die Gussformen für Mikroskope...

Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/007-giessformen.jpg

...und ein Gussarbeiter (in der Giesserei arbeiten nur Männer)

Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/007-giesserei.jpg

Für mich als Händler unerlässlich zu wissen, wer diese Teile selbst herstellt und wer nur anliefern lässt. Wo die Herstellung als "hauseigene Produktion" läuft, kann viel schneller meiner (sonder-)Wünschen nachzukommen. Das ist selbstverständlich Vorteil für mich und deshalb keine Information für das Grosspublikum.

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Die gegossene Mikroskopteile werden ausgekittet (wie sagt man deutsch? die Gusslöcher mit knetiger Masse auszufüllen und gerade streicheln) natürlich von feinen Damenhändchen.
Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/007-kitten.jpg

Was nachher kommt ist die Färbung. Dies erfolgt manchmal automatisch, aber meistens händisch und ohne jegliche Atemschutz!!!! Mir war genug dort einige Minuten auszuhalten, ich kann mir gut vorstellen, wie schnell die hier arbeitende Männer schwerkrank werden.

Video: hier klicken

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Die meiste feinmechanische Arbeiten werden von Männer bewältigt,
Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/007-die_jungs_arbeiten.jpg

aber nicht nur von Männer (sie arbeitete neben der "Parfokal Raum" und hatte bessere Arbeitsbedingungen als die Männer unten: mehr Platz, weniger Lärm)
Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/007-dreher_girl.jpg

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Nun müssen die optische Teile für Mikroskop auch geschliffen werden. Die MitarbeiterInnen, die hier ein Job haben, können sich in China als sehr glücklich schätzen.
Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/008-schleifen_waschen.jpg

Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/008-schleifkoepfe_linsen.jpg

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Natürlich bei einem Fabrikbesuch findet man ab und zu Schachteln, wo man nicht widerstehen kann das zu fotografieren.
Bitte dieses Bild nicht kommentieren...
Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/008-was_man_alles_sehen_kann.jpg

Für heute habe ich Eure Zeit genug strapaziert, lass mich bitte verabschieden und die Wochenende geniessen.


Zitat von Sven_Wienstein:
Als vertrauensbildende Maßnahme wäre es jedenfalls schön, wenn allgemein Händler auf den Gedanken kämen, offenzulegen, woher sie ihre gelabelte Ware beziehen.
Namen, Städte, Fabriken, Bezugsquellen und Labels werde ich nicht nennen. Die sind mein Kapital. Ich lebe davon.
Ich glaube auch nicht, das allzuviele Händler sich die Mühe genommen haben um mehrere Fabriken WIRKLICH anzuschauen (also nicht nur in der Show-Room, sondern auch in der Produktionsablauf von Anfang bis Ende).

Zitat von curefan:
Wenn dies die Aubeute von zwölf Fabrikbesuchen in China ist, ist das Ergebnis doch sehr mager...
Mag sein, dass eine Duzend Optikhersteller besuchen nur eine "magere Beute", aber wer das meint, könnte eine Duzend chinesische Optikhersteller überhaupt zu nennen???


Fortsetzung (wenn die Mehrheit noch immer wünscht) kommt am Montag. Ihr könnt mir gerne Themen vorschlagen, wie auch heute (Arbeitsbedingungen in China).
Wenn Eure Wunsch aber, dass ich schweigen soll, werde ich auch tun.

CS: lajos

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ah, ich seh´ schon, du bist ein richtiger Tausendsassa!

Meinen persönlichen :respekt:

Grüße
Thomas
 
Hi Freunde!

Bitte keine OFF TOPIC Anmerkungen!
(Sonst sehe ich aus, wie ein Narr aus der Wozzeck)

CS: lajos
 
Mich würde ja interessieren, was auf den Kisten steht, die Du leider mit roten Balken unleserlich gemacht hast.

Also, liebe Forenmitglieder, los geht´s mit dem Spekulieren!!!
 
Ach weißt du, ich war schon online, als es noch gar kein öffentliches Internet gab. Als sich Foren noch BBS-Mailboxen nannten. In all diesen Jahren, traf ich immer wieder auf selbsternannte Forenwächter, welche sich auf ihre Fahnen geschrieben haben, andere zu Maßregeln.

Solche Leute, die der Meinung waren, sie selbst hätten schon tausende von Posts abgesetzt und aus dem Grund sich berechtigt glauben, Neulingen deren Recht auf Meinungsäußerung abzusprechen.

Und weißt du, ich nehme mir dafür halt eben mal das Recht heraus Off-Topic zu antworten!

Grüße
Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Friedel:
Ach so, ich dachte an so was wie "APM Made in Germany"

:-)

Klartext: Die Fotos von APO-Triplet und das Bild vom OHARA-Schachtel wurden in zwei völlig verschiedene Fabriken aufgenommen.

Ein chinesische Fabrik, der den Niveau (endlich) erreicht hat, sich in der Internationalen Markt behaupten zu können, kann sich soetwas, wie "made in Russia" oder "made in Germany" draufdrucken, einfach nicht leisten.

Mag sein, dass Fabriken, die noch nicht so weit sind, tuen falsche Herstellungsland oder Daten draufzuschreiben.
Dann sieht man aber meistens, dass es nicht echt ist, wie diese TRIBLET APO hier :totlach:
Link zur Grafik: http://ts.koth.hu/china/009-peinlich_triblet.jpg


CS: lajos





 
Hallo Lajos,

ich lese natürlich, wie Du Dir vorstellen kannst, wie alle anderen Händler auch, Deinen Beitrag.

Ich finde es interessant, wie Du es machst und es gibt mir einen amüsanten Einblick hinter die Kulissen, wie es auch für viele Andere ein lesenswerter Beitrag ist.

Teleskope zu zeigen, hm... da braucht man doch nur jedes 2. Jahr mit offenen Augen durch die Photokina zu gehen, da tauchen alle (oder zumindest fast alle) auf und geben auch sehr bereitwillig Auskunft über die Firmendetails, Preise usw. Aber einen Einblick in die Fabrikhallen, Fertigungsstrassen ... also mehr, als die blitzsauberen Werbefotos auf den Webpages ... nicht schlecht.

Mindestens ebenso interessant finde ich natürlich dann die Spekulationen, warum Du den Beitrag gemacht hat, von der unterschwelligen Ermunterung für mehr Fakten bis hin zur Ablehnung oder der Unterstellung der Selbstprofilierung.

Ich bemühe mich, den Beitrag neutral und distanziert zu sehen und als solches finde ich ihn spannend. Du begibst Dich mit so einer "Herstellerreise im Internet" auf ein neues Terrain und ich bin gespannt, ob Du eine Lawine lostreten wirst, oder ob dieser Artikel ein "One Shot Wonder" bleiben wird.

In diesem Sinne, in mir hast Du einen interessierten Leser.

Viele Grüße

Wolfi
 
Hallo Lajos,

schöner und interessanter Bericht - "TRIBLET" -köstlich,
mehr davon.

LG von Micha
 
Hallo Lajos,

schön, dass es weitergeht!

Trotzdem auch ein nachhaken:
Zitat von Lajos:
Namen, Städte, Fabriken, Bezugsquellen und Labels werde ich nicht nennen. Die sind mein Kapital. Ich lebe davon.
Ich schildere mal meine Gedanken. Im ersten Moment Verständnis. Dann Bedauern, dann Zweifel. Warum Zweifel?
Wenn ich doch in den bekannten China-Portalen sehen kann, welcher Hersteller mit Deinen Okularen wirbt, und auch mit denen anderer Händler, wie kann dann die Information Dein Kapital sein?

Muss Dein Kapital nicht eigentlich sein, die Produkte in einer vertretbaren Qualität zu beschaffen, das vorzufinanzieren und sie dann hier zu vertreiben und den notwendigen Service drumrum zu leisten?

Korrigiere mich bitte, aber mir scheint, jeder ernstzunehmende Konkurrent findet den Hersteller ohnehin heraus und einige Kunden bekommen das auch hin. Somit ist es gegenüber einem Konkurrenten kaum "Kapital" und gegenüber dem Kunden vielleicht doch unnötige Geheimniskrämerei.

Es sei denn ich müsste endgültig einsehen, dass ein wesentlicher Absatzfaktor darin liegt, dem Kunden glauben zu machen, ein neues Okular XY ist wirklich ein neues Produkt, obwohl das Okular schon optisch gleich unter anderem Label und vielleicht mit etwas verändertem Aussehen zu haben ist.

Du weißt, das geht alle Händler an, Du bist nur gerade mein Ansprechpartner. Ich würde nicht von Dir verlangen, einseitig etwas offenzulegen, sondern ich wünsche von allen Händlern, den Labelwust durchschaubarer zu machen.

Ich hoffe inständig, dass die Label-Wut die im Hinterkopf doch gleich dem Kunden Kaisers neue Kleider vormacht, irgendwann böse vor die Wand rennt!

Clear Skies
Sven
 
Hallo Lajos,

für mich hat dieser "unschuldige" Reisebericht nur in einer Richtung hohen Informationsgehalt und allein das macht ihn bemerkenswert.

Leute, verabschiedet Euch vom ewigen Kreislauf Euer nutzlosen Streitereien.
Nach dem Fall von "Made in Germany" durch "Mande in Japan" habt ihr Euch zu "Made in Japan" ist Qualitätsbewusstsein durchgestritten, inclusive Debatten über Arbeitsbedingungen und Politgeplänkel. Nun müsst Ihr, ob Ihr wollt oder nicht, so langsam Mal begreifen, dass China den Markt übernimmt und wie seinerzeit die Japaner eben nicht nur auf die Anfänge im Billigsegment beschränkt bleibt, sich gar nicht beschränken lässt.
Nein die Deutschen haben sich seinerzeit nicht ernsthaft gegen die Japaner gewehrt, sondern kooperiert und die Japaner tun das nun auch.
Den ewig Gestrigen wird noch was "vorgelabelt" und vorgelabert, aber bis auf wenige, exclusive Produkte werdet Ihr nicht mehr chinafrei beobachten, eigentlich tut Ihr es jetzt schon nicht mehr.
Für mich als "Endkunden" ist es dabei völlig unerheblich, Anschrift und Telefonnummer des jeweiligen Herstellers in China zu kennen. Wichtiger ist das Produkt und seine Leistung am Himmel und das Wissen, wo es herkommt, welche Spezifikationen und Leistungskenndaten es von dort aus hat/haben soll und eine nachvollziehbare, überprüfungsfähige Produktbeschreibung.

Es ist sinnvoller, diese Entwicklung anzunehmen und positiv damit umzugehen. Darin liegt auch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, ja sogar eine Möglichkeit, in allen Bereichen mit eigenem Wissen und Können Produkten "Made in Europe" den Weg zu bereiten. Restbestände und neuere Ansätze sind vorhanden, man könnte das steigern.

Ich gehe nicht so weit, Dir diese (Entschärfungs)Absichten absolut zu unterstellen, sie wäre aber für mich keinesfalls kritikwürdig.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Lajos,

interessanter Bericht, den ich aber, wie vielleicht auch andere, mit sehr gemischten Gefühlen lese....

Thema sind die Arbeitsbedingungen der Menschen. Für den Profit und "Geiz ist geil" arbeiten Menschen in der Produktion in China unter Bedingungen, die wir wahrscheinlich in Deutschland vor 100 Jahren gehabt haben. Aber prima, dafür gibts ja "Super Apos" zu einem Preis, den man sich auch vor Jahren nicht hätte träumen lassen....
Ich glaube, ich werde ab jetzt meine Spiegel und Linsen selber schleifen...

Lieber Lajos, du schreibst, das für dich wichtig ist, ob die Teile zugeliefert, oder in derselben Fabrik produziert werden, da du dann besser Einfluss auf die spezifische Produktion nehmen kannst. Kein Wort davon, dass dich auch die Arbeitsbedingungen ein Kriterium für die Auswahl deiner Produkte ist. Schade. Lackieren ohne Atemschutz führt abhängig von den verwendeten Farbstoffen relativ schnell zu schweren gesundheitlichen Schäden. Auch ein europäischer Lieferant kann Einfluß auf die Arbeitsbedingungen seines Zulieferers nehmen (dafür gibt es genügend Beispiele). Das betrifft aber natürlich nicht nur Dich, sonder die gesamte Branche (und viele andere Branchen leider auch, die in Schwellenländern produzieren lassen).

Bei Angleichung der Arbeitsbedingungen an europäische Standards geht natürlich der Preisvorteil für die Produktion in Fernost flöten. Und siehe da, das Produkt wird teurer und könnte dann auch wieder in Europa produziert werden??! Vielleicht könnte man den Preisvorteil durch die Produktion in Fernost auch in verlorenen Lebensminuten/-stunden/-tagen eines chinesischen Arbeiters berechnen und in das SuperSonder-Angebot aufnehmen? Oder in Verlust an Lebensqualität eines von der Standortverlagerung nach Fernost betroffenen Arbeiters/Angestellten aus Deutschland? Da wäre eine ganz neue Angebotsform :pfeif: :teufelgrr: :mauer:

Leider wird es mir bei derartigen Reiseberichten immer schlecht. Ich als Käufer habe natürlich einen gewissen Einfluss, den ich (in begrenztem Rahmen) auch nutze, aber als Einkäufer... mann oh mann, da könnte man natürlich mehr bewegen...

P.S. für alle Leute, die jetzt auf mich eindreschen wollen, weil ich den "kleinen Lajos" diffamiere - ich schätze es, dass er als einziger der Händler einen derartigen Bericht ins Netz stellt und nicht nur damit wirbt, was für ein tolles Superschnäppchen aus China er wieder anbieten kann!

Nachdenkliche Grüsse und CS

Stefan
 
Hallo Stefan,

mal realistisch die Problematik betrachtet kommt man doch eigentlich dahin, dass der Kunde hier vor Ort das Produkt billigst kauft. Nur wenige kaufen bewusst anders. Und selbst wenn ich bewusst im Fotoladen einkaufe, weil ich die Einrichtung Fotoladen weiter nutzen will (weil ich darin einen persönlichen Vorteil sehe), ändert das nichts daran, dass auch in den dort gekauften Produkten Teile sind, die unter solchen Bedingungen produziert wurden.

Im Prinzip kauft der Kunde hier (der noch kaufen kann) nicht nur günstige Produkte, sondern er stimmt gleichzeitig dafür ab, dass ohne vernünftige soziale Absicherung, ohne Mindest-Lebensstandard und eben auch ohne guten Gesundheitsschutz produziert wird.
Aber natürlich sieht das der Kunde nicht (wohl aber die Folgen: "Betriebsbedingte Kündigung", etc). Der Kunde sieht nur den günstigen Preis und man hat ihm ja per Marketing beigebracht, günstig zu kaufen und zu vergleichen. Jupp, es gibt auch Astrohändler die damit werben, jeden ausgezeichneten Preis zu unterbieten.
Das sind immer wieder dieselben Sturkturen, genauso wie der Arbeiter beigebracht bekommt, sein Geld in einen Aktienfond zu stecken, weil der mehr bringt als das veraltete Sparbuch. Dass er dabei so ganz nebenher die Entscheidungsgewalt über viele Unternehmen an die Fondgesellschaften überträgt, die mehr an kurzfristigen Kursgewinnen als an Rendite und langfristiger Unternehmensstrategie interessiert sind, wird nichtmal in der Presse erwähnt. Nur wenn es heißt, dass die Fond-Betreiber mal wieder einer Unternehmenssanierung nicht zugestimmt haben, kann der mitdenkende Bürger sich daran erinnern, wer die Macht dieser Unternehmen letztendlich bezahlt. Richtig: Der Arbeitnehmer, der da gerade auf die Straße gesetzt wird - mit "Sozialplan", also so, dass auch der Staat noch hintenrum via Frührente, Sozialhilfe und Harz IV mit zur Kasse gebeten wird.

Bei diesen Mechanismen (ja, meine Darstellung ist nur ein Ausschnitt), frage ich mich, wie man selbst im überschaubaren Astro-Fachhändler-Markt wirklich etwas ändern will.
Die Menschen weltweit müssen umdenken. Nur leider sind viele von uns finanziell nicht in der Lage zum "anders denken" und hier bei uns, die wir eigentlich in der Lage wären, ist der soziale Druck so mächtig, dass kaum einer der Normalverdiener glaubt, für etwas mehr bezahlen zu können, als nötig.

Insofern muss man verstehen, dass jeder Einzelne den Zug auf die Wand zufährt. Ein paar von uns winken aus dem Fenster - so möchte ich diesen Beitrag verstanden wissen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Stefan (starbuck),

Dein Beitrag (11.07.09, 22:08 Uhr) hat mir besonders gefallen. Wir sollten uns aber nicht nur über chinesische Verhältnisse aufregen, denn diese haben wir zum Teil auch in Deutschland - insbesondere im Osten. Nehme mich mal als Beispiel. Ich bin Selbständiger und arbeite als Subunternehmer im Bereich Briefpostzustellung/Kurierfahrer. Seit Einführung des Euros ist die Entlohnung um ca. 50% gesunken. Nicht nur ich arbeite praktisch für das Geld eines "1-Euro-Jobbers", allerdings ganztägig. Die ARGE zahlt noch etwas ALG-II drauf, damit zumindest das Grundeinkommen erreicht wird.

Wenn ich meinem Hobby - der "Sternguckerei" - nachgehen will, muß ich preiswerte Teile kaufen, und die kommen halt i. d. R. aus Fernost!

Die eigentlichen Ursachen liegen doch im Globalisierungswahn Verantwortlicher (nicht nur) dieses Landes, die aber ihre Verantwortung gegenüber dem Bürger nicht wirklich wahrnehmen. Ich will damit nur sagen, daß die Marktverhältnisse auch im Bereich Astrotechnik, hausgemacht sind, und dafür nicht die Chinesen oder Händler verantwortlich gemacht werden sollten! Nochmals: In diesem Land haben die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft kein Interesse, wahre Ursachen von Mißständen zu beseitigen - armes Deutschland!

So, nun bin ich wieder still!

Herzliche Grüße an alle Leser da draußen,

Peter aus dem Erzgebirge
 
Hallo Leute,

also ich finde den Bericht von Lajos, trotz seiner merkwürdigen roten Balken, sehr unterhaltsam und informativ.

Bei der ganzen Diskussion um Chinaware oder nicht, siehe auch APO-Thread vom Ludes hier im Board, sollte wir aber ein paar Dinge nicht vergessen:

1) China hat eine völlig andere politische und soziale Struktur wie wir heutzutage. Auch in Deutschland ist die Zeit noch nicht ewig her, als noch Arbeiter Dreck waren, austauschbar und vor allem höchst billig. Damals haben Deutsche Firmen z.B. nach England exportiert, was den Schriftzug "Made in Germany" einbrachte. Nur war es damals keine Qualitätsauszeichnung, sondern genau das, was wir heute unter "Made in China" verstehen. Im Laufe der Zeit wurde aus dem Schimpfwort "Made in Germany" eben das Qualitätssiegel, mit der Folge daß wir aufgestiegen und viele Firmen im Ausland abgestiegen sind. Und genau das passiert immer dann, wenn neue "Länder" den Markt betreten. Denn eines ist klar, der Unterschied zwischen einem fleissigen Chinesen und einem fleissigen Deutschen ist genetisch gesehen vernachlässigbar...es sind Menschen.

Und unsere Wirtschaft geht nicht daran zugrunde, daß wir Chinaware kaufen, sie geht daran zugrunde, daß es viel zu viele Menschen gibt, die nur eines wollen: PROFIT! Profit um jeden Preis in jeder Höhe, und es ist ihnen egal was andere Menschen dabei erdulden müssen, Hauptsache sie haben Profit!

Daran ist die englische Wirtschaft, einst die Wirtschaft der Welt gescheitert, denn Profit über alles...und aus war der Traum vom Commonwealth!


Menschen kaufen heutzutage auch hier in Deutschland Waren. Und die, die es sich leisten könne, kaufen sicher keine China-Teleskope. Die, die aber jeden Gruoschen umdrehen müssen, haben genau zwei Möglichkeiten: Kaufe China oder anderes Hobby. Welchen Vorwurf will man ihnen also machen? Welchen Vorwurf will man Menschen machen, die anstelle einer Hose aus urdeutscher Produktion für 90 Euro eine für 25 Euro aus Ferrnost kaufen? Und welchen Vorwurf will man einem Chinesen machen, daß er versucht an einer rostigen Drehbank etwas Verkaufbares zu produzieren? Muss ich nicht dem deutschen Händler den Vorwurf machen, daß er mir versuchteinzureden, daß die Produkte so immens teuer sind...und das sind die etwas besseren Produkte aus China im Vergleich zu aleingesessenen Firmen.

Ich sehe sogar Vorteile darin, daß sich z.B. Anfänger Waren aus China kaufen: Sie ermöglichen damit sich selbst ein sonst fast unbezahlbares Hobby und ermöglichen gleichzeitig anderen Menschen Geld zu verdienen. Wenn diese anderen Menschen dann allerdings von den eigenen Leuten beschi..en werden, dann ist es ihr Problem da mal ordentlich aufzuräumen...genauso wie es unsere Urgrossvätern tun mussten...europaweit! Und wie wir es heute tun müssen, denn wir werden auch ordentlich beschummelt, unter einem Dutzend Deckmäntelchen wie Wirtschaftkriese, Chinaimporte, unprofitable Produktion mir nur 5% Umsatzrendite usw....und die die es sich sowieso leisten können, bekommen noch 2500 Euro von uns geschenkt!

Wenn ich mir die gehobene chinesische Produktpalette anschaue, also z.B. Williams oder Ludes-Importe, stelle ich fest, daß die Preise im Bereich der japanischen Referenzklasse liegen, die Leistung aber noch erheblich zu wünschen übrig läst, incl. der System-Zusatzteile die es bei Chinaprodukten nicht gibt. Ein in China gefertigter Okularauszug kostet auf einaml fast soviel wie ein JMI, der in den USA hergestellt wird. Und eine EQ-6 kann zwischen 1000 und 650 Euro pendeln.

Und das immer unter dem Gesichtspunkt, daß die Arbeitskosten deutlich günstiger sind. Oder anders ausgedrückt: Würden wir den überteuerten Krempel nicht kaufen sondern uns auf dem Markt etwas umsehen und 15-20% mehr bezahlen, würde ein enormer Dtuck auf die Waren auch China entstehen, und gleichzeitig renomierte Unternehmen überleben. Das können die Chinesen und unsere Händler entweder mit verbesserter Qualität oder mit günstigeren Preisen konterkarieren.

Z.B. als die G11 so um die 2200 Euro kostete, fiel die EQ-6 fast ins bodenlose...und die Händler sind fast dran zugrunde gegeangen, gell? :D Und um das zu korrigieren wurde die G11 mal eben in astronomische Höhen beordert, um auch den Absatz der China-Zweigstelle Celestron zu fördern. Keine [zensiert] regt sich auf, der Dollarwechselkurs ist kaum geschwankt, Losdmandy hat die Preise kaum erhöht (Im Set immer noch 2195 Dollar) aber wir schlucken den Happen komentarlos. NA eine EQ-6 wird vermutlich mehr verdient als an einer G11, an einem Baader-OAZ vermutlich genauso ud, und und...

Nicht das das missverstanden wird, ich bin nicht gegen China, ich bin nur dagegen chinesische Produkte zu Preisen deutscher/japanischer/amerkinaischer Produkte zu verkaufen. Würden die gehobenen Chinaprodukte unter normaler Kalulation verkauft, dann wären sie wirklich preiswert und eine Gefahr..aber so!

Es gilt halt immer genau hinzusehen, ob ein Produkt seinen Preis wert ist oder ob es Alternativen gibt.

So, das musste ich mal loswerden, auch wenn es nicht wirklich weiter hilft! Zumindest mir hat es geholfen!

CS
Ulrich
 
Hi,
Auch ein europäischer Lieferant kann Einfluß auf die Arbeitsbedingungen seines Zulieferers nehmen
Und von was träumst du Nachts? :biggrin:

Wenn Lajos deren komplette Produktion abnehmen würde könnte er vielleicht Einfluss nehmen. Aber das tut er wohl kaum. Die produzieren für unzählige Abnehmer und damit kann ein Einzelner nichts am Fertigungsablauf ändern, egal was er sagt.

Dazu kommt noch- die Arbeiteer in der Fabrik sind gut dran weil sie gutes Geld verdienen im Verhältnis zu jenen die keinen Job dort oder in einer der anderen Firmen haben.

Es gibt genügend Beispiele, wo Firmen ihre Arbeiter regelrecht wie Sklaven halten- da versuchen sogar die Behörden vor Ort dagegen vorzugehen- jedenfalls solange sie nicht korumpiert sind und mit daran verdienen :erschreck:

Einzige Möglichkeit das zu ändern- du gehst als Hersteller oder Händler nach China, baust dort eine eigene Fertigung auf und dann kannst du auch bestimmen wie Arbeitsschutz und Qualitätskontrolle aussehen. Nur fertigst du dann nichtmehr zu den billigen Preisen, sondern schon deutlich teuerer als die anderen nebenan.

Stefan
 
Hi Stefan,

wir nehmen Einfluss. Jede Menge Einfluss und zwar ständig.
Ulrich hat gerade schön skizziert, wie das läuft.

-Totalblockade bringt den Menschen gar nichts und birgt unkalkulierbare Risiken, siehe Nordkorea
-Profit um jeden Preis ändert wenig für die Menschen, nichts an den Methoden und Bedingungen, macht Wenige reich und lässt Viele arm

Was da heute läuft haben die Chinesen nicht erfunden. Es sind die auch bei uns erprobten Erfolgsmuster für wirtschaftlichen Aufstieg. Dabei sind verbesserte Arbeitsbedingungen und "soziales Gewissen" sehr eng mit dem erforderlichen steigenden Bildungsniveau und dem steigendem Lebensstandard verknüpft.
Der Mensch wird "sozial" wenn er es sich leisten kann, keine Sekunde früher. Auf die Masse schlägt das erst durch, wenn auch der Hilfsarbeiter einfach nicht mehr als Knecht "haltbar" ist, selbst Hilfsarbeit einen gewissen Bildungsstand voraussetzt und die reine Existenzsicherung auch ein Mindesteinkommen zwingend erforderlich macht.
Wir selbst schrauben da gerade wieder ein Stück zurück von unserem hohen Niveau, das sollte eigentlich aufgefallen sein und wir schrauben weiter, wenn es sein muss.

Positive Entwicklungen kann man von außen anstoßen, aber nicht in vollem, uns erforderlich erscheinendem Umfang vorgeben, weil die Substanz solcher Wirtschaften unsere heutigen Standards einfach noch nicht hergibt und wir auch gar nicht bereit sind, die von dort kommenden Güter mit dem Preis zu bezahlen, der dann erforderlich wäre.
Dann könnten wir ja gleich hier.....!
Das haben also wieder nicht die Chinesen erfunden, sondern wir, mit unseren Wirtschaftskapitänen an der Spitze.
Für mich ist es denn auch reichlich makaber, dass genau aus dieser Ecke die "Chinesenschelte" propagiert und die Volksmeinung manipuliert wird.

Für mich ist die globalisierung der Wirschaft unumkehrbar, also ein Fakt mit dem wir leben müssen. Die damit einhergehende bedenkliche Verschiebung von Gleichgewichten wird in eine Angleichung der Standards führen müssen oder das Projekt geht für ALLE übel aus.

Das Projekt hat übrigens unzählige Väter und Mütter, aber keinen einzigen Verantwortlichen. Niemand von uns kommt aus dieser Nummer raus, auch der erbittertste Globalisierungsgegner nicht.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi Günther,

stimme dir schon zu, auch Ulrich. Das wir im Westen mit unserem Kaufverhalten Einfluss ausüben ist unbestreitbar.

Meine Antwort bezog sich ja darauf, das ein einzelner kleiner Händler alleine eben keinerlei Möglichkeit hat, Einfluss auf den Produktionsablauf zu nehmen.

Weder auf Ablauf oder Schutzmaßnahmen noch auf Qualität. Er kann Anforderungen stellen hinsichtlich Qualität, ob sie erfüllt werden ist eine ganz andere Frage. Und Arbeitsschutz? Da würde der Fertigungsleiter Lajos freundlich anlächeln und nicken, ihm erklären das seine Forderung bestimmt erfüllt wird, aber eigentlich sei es doch garnicht nötig, der Arbeiter hättet doch ein feuchtes Tuch vor dem Mund... :biggrin:

Und Arbeitsschutz oder Unfallverhütung? Wen juckt das in China- bei den unzähligen Menschen, die vor der Türe stehen und gerne Arbeit hätten.

Stefan
 
Hallo Stefan,

das geht jetzt sehr weit weg oder auch rein in die Krümelsuche, aber auch solche Besuche haben Einflusspotenzial.
Der gute Kunde "rümpft die Nase" und flüchtet aus dem Lakiersaal, spricht eventuell noch an und aus, dass das nicht gut für den menschlichen Organismus sein kann.
Das passiert dem Fabrikbesitzer genau zwei Mal und er wird beim nächsten Besuch entweder die Besichtigung des Lackiersaals verweigern oder stolz das neue Entlüftungssystem präsentieren. Es ist immer noch nicht ausreichend, aber besser als Nichts und man arbeitet weiter an dem Problem.
Es ist nach meinem Verständnis keineswegs blauäugig, anzunehmen, dass Lajos und seine Kollegen Einflussmöglichkeiten haben. Zum Guten wie zum Schlechten.
Es erscheint mir wesentlich blauäugiger, anzunehmen, ich hätte über die persönliche Verweigerung eines "Chinateleskops" Einflussmöglichkeiten.

Mensch Stefan, wie oft werden bei uns real existierende Arbeitsrechts-, Arbeitsschutz und Unfallverhütungsbestimmungen unterlaufen. Je mehr wir uns in die Krise reden, um so mehr wird auch da verschämt zu Seite geschaut und der Arbeiter nimmt es zähneknirschend hin, er braucht das Geld.
Auch bei uns klafft eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Den Anspruch dogmatisch zu exportieren haut einfach nicht hin. Er muss da wachsen und gefördert werden, wo er für die Menschen nötig ist, genau wie das bei uns auch geschehen durfte.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

zu was kann denn der ganze Beitrag hier dienen ??

1) Übermittlung der Einschätzung, daß chinesische Produkte auch die Qualität "anderswo gefertigter Produkte" haben

2) Daß der vermehrte Erwerb chinesischer Produkte die dort schlechten Arbeitsbedingungen verbessert

3) Daß deshalb auch für chinesische Produkte ein höherer Preis gerechtferetigt ist

4) Daß sich die Händlerspannen ausserhalb Chinas für chinesische Produkte vergrößern, weil sich HIER die Akzeptanz gegenüber chinesischen Produkten erhöht, obwohl im Chinaland die Verhältnisse für den kleinen Arbeiter die gleichen bleiben ....

Der Dank des chinesischen Arbeiters ist uns sicher .... ??
Ich bleibe bei meiner Einschätzung - die hier keiner teilt - ,daß der Beitrag von Lajos kein netter , freundlicher Reisebericht ist, welcher "Licht" in die Prodution von optischen Bauteilen bringen sollte, sondern andere Interessen hier verfolgt werden bzw. einfach Naivität die Ursache ist.

Gruß
Johann
 
Hallo Johann,

Du meinst nun Klartext gesprochen zu haben, schätze ich, aber wie immer sehe ich auch die extremste mögliche Auslegung in Deiner "Übersetzung" und ich für meinen Teil finde mich da nicht wieder weil es zu Deiner Negativprognose auch jeweils positive Verlaufsannahmen gibt. Was daraus wird, liegt bei uns allen.
Du bist in sofern ein Extrem das sich durch andere Extreme aufhebt.
Wir werden die Mitte schon irgendwie finden MÜSSEN und auch Du bist dabei hilfreich.

In so fern wird der Dank des chinesischen Arbeiters Dich genau so sicher erreichen wie mich. Wenn ich Deine Befürchtungen in erforderliche(??) Gegenmaßnahmen münden lasse, ist er sehr bald arbeitslos. Auch in China regiert Geld die Welt und er wird kaum zur Lebensführung seiner Vorfahren zurückkehren können, selbst wenn er will.
Er, der entlassene Lackierer, wird sicher Verständnis dafür haben, wenn wir beschließen, dass es für ihn besser ist binnen Jahresfrist zu verhungern, als in 20 Jahren zu ersticken. Beides ist im Extremfall möglich und Du magst ja diese extremen Aus- und Ansichten so sehr.

Ach ja, Deine Einschätzung, dass dieser Bericht nur "freundlich" ist, teile ich nicht (siehe oben).

Gruß und CS
*entfernt*
 
Ich finde den "Bericht" insoweit aufschlußreich, da sich bisherige Annahmen über die Produktion Astronomischer Artikel in China eher in wilden Spekulationen ergossen.
Man mag davon halten was man will, aber umgehen wird die Produkte aus dem Reich der Mitte niemand können. Egal wie sehr er/sie es selbst glauben möchte.
Aber warum auch ?! (siehe Günthers Ausführung zu möglichen Szenarien)
 
Zitat von KaStern:
Aber hallo,

Man mag davon halten was man will, aber umgehen wird die Produkte aus dem Reich der Mitte niemand können.

wirklich nicht? Dann schau doch mal in meinen Okularkoffer.

Damit bist Du wohl niemand - Hallo, Odysseus ;)

SCNR ;) Aber ich vermute mal, dass Du auch etwas teurer eingekauft hast als der durchschnittliche Amateur, und werde jetzt nicht nachfragen, wo der eigentliche Koffer her kommt... wenn ich mitkriege, dass schon ziemliche viele Schrauben, die wir hierzulande verbauen, aus China kommen, fällt es leicht, deinen Okularkoffer als statistischen Ausreißer am äußeren Ende der Glockenkurve abzutun - so schade das auch ist.

Wobei ich bei meinen Drehpacks, Deckeln, Schrauben und Adaptern noch nicht mal sagen könnte, wo sie letztlich herkommen - vom Hersteller direkt oder zugekauft aus China...

Aber das Thema gabs ja neulich erst in ähnlicher Form bei einem APM-Teleskop.

Nichts destotrotz finde ich Lajos' Fotos interessant - auf alle Fälle interessanter als so manche Werbung. Bitte mehr davon!

Gruß,
Alex
 
Hallo Alex,

Aber ich vermute mal, dass Du auch etwas teurer eingekauft hast als der durchschnittliche Amateur, und werde jetzt nicht nachfragen, wo der eigentliche Koffer her kommt...

der Koffer war ein Gebrachtkauf hier im Bieteboard.
Er kommt, soweit ich mich erinnern kann, aus Norddeutschland :totlach2:

Meine Kofferfüllung mag vielleicht teurer als die eines durch-
schnittlichen Amateur-Sternguckers sein, ich kenne aber viele
Sternfreunde deren Okularsammlung ganz erheblich teurer war.

Ich habe insgesamt recht wenig gekauft und wieder-verkauft.
Dadurch und durch weitgehenden Gebrauchtkauf halten sich
meine Ausgaben in Grenzen.

Ich habe Teleskoptreffen und Treffen mit anderen Sternfreunden genutzt
um mich vor dem Kauf über die Eignung von Okularen für meine Teleskope
und mich zu überzeugen. Dadurch habe ich schon im Vorfeld
ziemlich viele Produkte für mich ausschließen können.

Ich meine:
Man kann sowohl gute Qualität als auch einen nicht zu hohen Preis
unter einen Hut ekommen, wenn man sich nur gut genug informiert
und auch einen Gebrauchtkauf nicht ausschließt.

Lajos` Bilder finde ich gut und würde mich freuen wenn er uns
weitere Impreesionen seiner Chinareise vermitteln würde.

MfG,Karsten
 
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