Fachwissen für Einsteiger wird benötigt

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Tabularasa

Neues Mitglied
Hallo werte Community,

wahrscheinlich wurde dieses Thema schon mannigfach diskutiert und einige können es gewiss nicht mehr lesen, aber dennoch benötigen wir Euer Fachwissen, um nicht schon zu Beginn alles falsch zu machen :)

Wir sind absolute Neueinsteiger in Puncto Astronomie, haben uns seit Wochen versucht in das Thema einzulesen, aber praktische Tips sind einfach mehr wert, als jedes geschriebene Wort.

Beobachten möchten wir am liebsten alles gleichzeitig: Sterne sowie auch Planeten.
Wissen tun wir nun, dass Linsenteleskope gut geeignet sind für Planeten, Sonne und Mond und dass Spiegelteleskope den Vorteil haben, dass keine Farbfehler auftauchen, aber dass man hiermit alles seitenverkehrt und auf dem Kopf sieht. Das überzeugt uns nicht ganz, da wir das Teleskop auch gerne mal für Naturbeobachtungen am Tage verwenden wollen würden.

Auch haben wir gelesen, dass eine gute und lange Brennweite von mindestens 1000 sehr wichtig für die Beobachtung von Sternen ist und dass eine niedrige Öffnung für ländliche Regionen vorteilhaft erscheint.

Bei 'Einsteiger-Komplettangeboten' soll darauf geachtet werden, dass mindestens drei Objektive vorhanden sind und dass man für die Fotografie - soweit sie genutzt werden möchte - einen Nebelfilter benötigt.

Und mit all diesem 'Wissen' stehen wir nun völlig verwirrt und allein da und haben keine Ahnung, was die vernünftigste Alternative wäre, wenn wir:
- ländlich wohnen
- ein bisschen die Sterne
- die Planeten
- eventuell ein Foto machen
und uns einfach am grandiosen Firmament erfreuen möchten.

Vielen Dank schon mal für die Zeit des Lesens und viele hilfreiche Tips von Profis ?
 
Willkommen im Forum


Beobachten möchten wir am liebsten alles gleichzeitig: Sterne sowie auch Planeten.
Das ist lange nicht alles, Nebel, Mond, Sonne...
Wissen tun wir nun, dass Linsenteleskope gut geeignet sind für Planeten, Sonne und Mond
das hat aber mir der Linse gar nichts zu tun
und dass Spiegelteleskope den Vorteil haben, dass keine Farbfehler auftauchen,
weshalb sie super für Planeten sind
aber dass man hiermit alles seitenverkehrt und auf dem Kopf sieht.
Das gilt für die Linse ganz genauso.
Das überzeugt uns nicht ganz, da wir das Teleskop auch gerne mal für Naturbeobachtungen am Tage verwenden wollen würden.
Dann braucht man so oder so ein Aufrichtprisma (Amici 45°)

Auch haben wir gelesen, dass eine gute und lange Brennweite von mindestens 1000 sehr wichtig für die Beobachtung von Sternen ist und dass eine niedrige Öffnung für ländliche Regionen vorteilhaft erscheint.
Da habt ihr ordentlich was falsch verstanden.
Mehr Öffnung zeigt immer mehr, mehr Sterne, mehr Nebel, mehr Details, egal wo. Ist aber auch größer, sperriger, schwerer, muss transportiert werden, und erfordert eine stabilere Montierung, die auch transportiert werden muss.
Die Brennweite ist visuell vollkommen egal, denn die Vergrößerung ergibt sich erst in der Kombination aus Okularbrennweite und Teleskopbrennweite.
Bei 'Einsteiger-Komplettangeboten' soll darauf geachtet werden, dass mindestens drei Objektive vorhanden sind
Du meinst Okulare
und dass man für die Fotografie - soweit sie genutzt werden möchte - einen Nebelfilter benötigt.
Den brauchst du visuell genauso
Und mit all diesem 'Wissen' stehen wir nun völlig verwirrt und allein da und haben keine Ahnung,
Was daran liegt, dass da so einiges durcheinander geraten ist.

Zum Glück gibts ja Foren wie dieses.

LG
Olli
 
Ich habe mal die Fragen an das KI System Bard übergeben und das ist die Antwort:

Ich kann verstehen, dass Sie sich als absolute Neueinsteiger in der Astronomie etwas überfordert fühlen. Es gibt so viele verschiedene Teleskope und Zubehörteile auf dem Markt, und es kann schwierig sein, sich zurechtzufinden.
Hier sind einige Tipps, die Ihnen bei der Auswahl des richtigen Teleskops für Ihre Bedürfnisse helfen können:

  • Bestimmen Sie Ihr Budget. Teleskope können sehr teuer sein, daher ist es wichtig, vor dem Kauf ein Budget festzulegen.
  • Überlegen Sie, welche Objekte Sie beobachten möchten. Wenn Sie sich hauptsächlich für die Beobachtung von Sternen interessieren, benötigen Sie ein Teleskop mit einer großen Öffnung. Wenn Sie sich hauptsächlich für die Beobachtung von Planeten interessieren, benötigen Sie ein Teleskop mit einer langen Brennweite.
  • Berücksichtigen Sie den Standort, an dem Sie das Teleskop verwenden möchten. Wenn Sie in einer städtischen Umgebung leben, benötigen Sie ein Teleskop mit einer großen Öffnung, um durch die Lichtverschmutzung zu sehen.
Für Ihre Bedürfnisse würde ich ein Dobson-Teleskop empfehlen. Dobson-Teleskope sind relativ preisgünstig, einfach zu handhaben und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sind auch sehr lichtstark, was sie ideal für die Beobachtung von Sternen in städtischen Umgebungen macht.
Ein Dobson-Teleskop mit einer Öffnung von 150 mm und einer Brennweite von 1200 mm wäre eine gute Wahl für Sie. Dieses Teleskop bietet eine gute Auflösung für die Beobachtung von Sternen und Planeten. Es ist auch groß genug, um Deep-Sky-Objekte wie Galaxien und Nebel zu beobachten.
Wenn Sie sich für die Fotografie interessieren, können Sie später ein Kameraadapter für Ihr Teleskop kaufen. Mit diesem Adapter können Sie Ihre DSLR-Kamera an das Teleskop anschließen und Fotos von Sternen, Planeten und Deep-Sky-Objekten machen.
Hier sind einige konkrete Empfehlungen für Einsteiger-Komplettangebote:

  • Skywatcher Dobson N 150/1200 Skyliner Classic DOB: Dieses Teleskop ist ein guter Allrounder für die Beobachtung von Sternen, Planeten und Deep-Sky-Objekten. Es ist einfach zu handhaben und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Bresser Messier 150/1200 Dobson: Dieses Teleskop ist eine weitere gute Option für Einsteiger. Es ist etwas größer und schwerer als das Skywatcher Dobson, bietet aber auch eine etwas bessere Auflösung.
Natürlich ist es immer am besten, ein Teleskop vor dem Kauf auszuprobieren. Wenn Sie die Möglichkeit haben, besuchen Sie einen lokalen Astronomieverein oder eine Sternwarte und schauen Sie sich dort verschiedene Teleskope an.

Eigentlich gar nicht so schlecht :)
 
Hallo @Tabularasa ,

willkommen im Forum.

wahrscheinlich wurde dieses Thema schon mannigfach diskutiert und einige können es gewiss nicht mehr lesen,
Stimmt ;) , macht aber nichts.

Ich geh mal davon aus, das erst mal visuell gestartet werden soll. Also mit dem eigenen Auge am Okular.

Beobachten möchten wir am liebsten alles gleichzeitig: Sterne sowie auch Planeten.
Also die eierlegende Wollmilchsau wird gesucht.
Vorweg, die gibt es nicht.
Jedes Teleskop hat seine spezial Gebiet.
Grundsätzlich kann man mit jedem Teleskop starten, solange das System in sich stimmig ist.
Heißt:
- Teleskop muss zur Montierung passen, oder eben umgekehrt
- das man, je nach Bauform des Teleskop, dann die dafür entsprechenden Objekte beobachten kann. Was nicht heißt, dass man z.B. mit einem auf Planeten optimierten Teleskop nur Planeten beobachten kann. Natürlich geht alles andere auch, aber eben nicht so optimal.

Wissen tun wir nun, dass Linsenteleskope gut geeignet sind für Planeten, Sonne und Mond
So, m.E., nicht ganz richtig. Refraktoren FH (nach FraunHofer) bilden an hellen Objekten, eben Planeten, die erwähnten Farbfehler. Bei EDs und Apo's wird durch mehrere Linsen und Gläser der Farbfehler so reduziert das er nicht mehr wahrnehmbar ist. Die Apo's haben halt ihren Preis.
Kleinere Refraktoren FH werden gern für Weitfeld genutzt. Da fällt der Farbfehler nicht so ins Gewicht. Natürlich kann man auch ED oder Apo für Weitfeld nutzen.

Spiegelteleskope den Vorteil haben, dass keine Farbfehler auftauchen,
Das ist richtig.

aber dass man hiermit alles seitenverkehrt und auf dem Kopf sieht. Das überzeugt uns nicht ganz, da wir das Teleskop auch gerne mal für Naturbeobachtungen am Tage verwenden wollen würden.
Nun ja, es sieht so aus:
Orientierung am Teleskop: Bilddarstellung

- Newton (Spiegelteleskop) - Das Bild im Okular wird um 180° gedreht.
- Refraktoren (Linsenteleskop) - da dort mit einem Zenitspiegel/-prisma beobachtet wird, ist bei der üblichen Verwendung eines 90° Zenitspiegels wird das Bild im Okular gespiegelt (links - rechts).
Refraktoren kann man mit einem Amici-Prisma ausrüsten. Dies bewirkt das alles richtig dargestellt wird und man somit auch Tageslichtbeobachtung möglich wäre.
Bei einem Newton geht das nicht.
Bei Teleskopen ist es auch nicht relevant, ob spiegelverkehrt oder auf dem Kopf stehend. Bei Sternen ist es eh wurscht. Es sind haarscharfe Punkte. Bei Planeten wird bei Bildern angegeben wo S und N ist.
Teleskope sind nicht dafür gemacht. Geht halt nur mit dem genannten Amici-Prisma. Aber dadurch kommt noch mehr Glas in den Lichtweg, blöd. Wie sich das bei Tageslicht auswirkt, keine Ahnung.

Auch haben wir gelesen, dass eine gute und lange Brennweite von mindestens 1000 sehr wichtig für die Beobachtung von Sternen ist und dass eine niedrige Öffnung für ländliche Regionen vorteilhaft erscheint.
Nun ja, kommt letztendlich drauf an was man beobachten möchte.
Brennweite ist an Planeten schon wichtig, sonst bleiben es kleine Murmeln. Aber Öffnung zählt da auch, für Details und Kontrast.
Niedrige Öffnung :rolleyes:, nichts geht über Öffnung. Das Lichtsammelvermögen.

Bei 'Einsteiger-Komplettangeboten' soll darauf geachtet werden, dass mindestens drei Objektive vorhanden sind und dass man für die Fotografie - soweit sie genutzt werden möchte - einen Nebelfilter benötigt.
Objektive meint Okulare, oder?
Da wird für den Start meist empfohlen eines für Auffinden/Übersicht = niedrige Vergrößerung, eines für mittlere Vergrößerung und eines für hohe bis höchst Vergrößerung. Die Lücken dazwischen kann man nach Bedarf, Anspruch, Wünschen auffüllen.

Das mit der Fotografie und den Nebelfiltern ist wieder ein ganz anderes Thema.

Und mit all diesem 'Wissen' stehen wir nun völlig verwirrt und allein da und haben keine Ahnung, was die vernünftigste Alternative wäre, wenn wir:
- ländlich wohnen
- ein bisschen die Sterne
- die Planeten
- eventuell ein Foto machen
und uns einfach am grandiosen Firmament erfreuen möchten.
Also gelegentlich in den Nachthimmel schauen.

Ob ich da jetzt zu etwas raten soll oder empfehlen soll fällt mir schwer.
Es scheinen doch noch arge Lücken in den Grundlagen zu bestehen.
Als erster Rat, mal eine Volkssternwarte oder einen Astroverein aufsuchen. Dort sieht man die verschiedensten Systeme und kann sie sich erklären lassen und Fragen stellen
Weiter in die Literatur einsteigen. Es gibt genügend Bücher die Anfänger einschlägiges Grundwissen vermitteln.
 
Nun ja, es sieht so aus:
Orientierung am Teleskop: Bilddarstellung

- Newton (Spiegelteleskop) - Das Bild im Okular wird um 180° gedreht.
Im Refraktor genauso, hinzu kommt aber wegen der Einblickposition genannter Zenithspiegel
- Refraktoren (Linsenteleskop) - da dort mit einem Zenitspiegel/-prisma beobachtet wird, ist bei der üblichen Verwendung eines 90° Zenitspiegels wird das Bild im Okular gespiegelt (links - rechts).

Refraktoren kann man mit einem Amici-Prisma ausrüsten. Dies bewirkt das alles richtig dargestellt wird und man somit auch Tageslichtbeobachtung möglich wäre.
Bei einem Newton geht das nicht.
Es gibt noch andere Spiegelsysteme, Cassegrains, SCs, Maks, da geht das auch wie beim Refraktor.
Aber dadurch kommt noch mehr Glas in den Lichtweg, blöd. Wie sich das bei Tageslicht auswirkt, keine Ahnung.
Genauso wie in der Nacht, Farbfehler durch den Glasweg, aber dafür gibts entweder Korrektoren, oder langsame Öffnungsverhältnisse, sodass der Farbfehler in der Scharfentiefe verschwindet und unsichtbar bleibt.
Das gilt im Übrigen für Zenithprismen genauso, nur Zenithspiegel machen das nicht.
Brennweite ist an Planeten schon wichtig, sonst bleiben es kleine Murmeln.
Das gilt einzig für Fotografie, und da hilft auch eine Barlow nach.
Visuell ist es egal ob man ein 5mm Okular in ein Teleskop mit 500mm Brennweite steckt, oder ein 12mm Okular in ein Teleskop mit 1200mm Brennweite.
In beiden Fällen hat man 100x Vergrößerung.

Ob ich da jetzt zu etwas raten soll oder empfehlen soll fällt mir schwer.
Es scheinen doch noch arge Lücken in den Grundlagen zu bestehen.
Als erster Rat, mal eine Volkssternwarte oder einen Astroverein aufsuchen. Dort sieht man die verschiedensten Systeme und kann sie sich erklären lassen und Fragen stellen
Weiter in die Literatur einsteigen. Es gibt genügend Bücher die Anfänger einschlägiges Grundwissen vermitteln.
Und/Oder Bücher besorgen

LG
Olli
 
Hallo

Da würde ich es mit einem Maksutov versuchen, das vereint die Vorteile etwas und ist wesentlich kompakter und leichter und so auch nicht so hoher Anspruch an die Montierung.
Da bekäme man Einblick vom Refraktor , Farbrein von Spiegel,
Lange Brennweite obwohl kurzes leichtes Gerät.
Okulare sind nicht das Problem , kauft man besser Extra weil die mitgelieferten eigentlich wenig Spaß machen, da hapert es oft am Bildfeld und Einblickverhalten.
Foto dann aber eher was wirklich hell ist Sonne, Mond, Planeten....
Für mehr braucht es Nachführung mit Motoren, dann kann man am ehesten mit EAA mal ein Bild entstehen lassen. Das Vögelchen am Tage ist was Anderes, da aber die F/10 bedenken wohl nicht schnell bewegtes.
Ein Apo wäre bestimmt besser aber viel schwerer , sperriger, teure Montierung...das würde den Preis bei gleicher Öffnung locker verzehnfachen. Mit dem Trümmer geht auch nicht mal eben auf Waldspaziergang.

Die Teleskope bilden alle links rechts und oben unten verdreht ab,
Bei den Geräten mit Einblick von Hinten ist Zenitspiegel ü Licht und mitgeliefert das bringt oben und unten wieder Richtig rum.

Gruß Frank
 
die wollte ich nicht auch noch ins Gespräch bringen. Werden aber in meinem Link aufgelistet.

oder langsame Öffnungsverhältnisse, sodass der Farbfehler in der Scharfentiefe verschwindet und unsichtbar bleibt.
da habe ich dann aber recht lange Teile, um beim FH über die Brennweite den Farbfehler reduzieren möchte.
Da gibt es sogar eine Formel für, um den f-Wert zu bekommen und damit die Brennweite:
- Öffnung in mm * 0,122
- 120 mm Öffnung * 0,122 = 14,6e/f = 1756,8 mm Brennweite

Weiter in die Literatur einsteigen. Es gibt genügend Bücher die Anfänger einschlägiges Grundwissen vermitteln.
;)
 
Ländliches wohnen schon mal nicht schlecht.
Planeten und Sterne, also mal alles
Das von Andreas @Bachianer angefragte Budget ist wichtig.
Soll es transportabel sein?
Im Garten, auf dem Balkon?

Das gilt einzig für Fotografie, und da hilft auch eine Barlow nach.
Visuell ist es egal ob man ein 5mm Okular in ein Teleskop mit 500mm Brennweite steckt, oder ein 12mm Okular in ein Teleskop mit 1200mm Brennweite.
In beiden Fällen hat man 100x Vergrößerung.
Barlow ja, aber da kostet es dann auch wieder mehr. Habe meine gute verbummelt :cry: (finde sie nicht mehr seit dem letzten Umzug). Mit den 0815-Barlows macht es keinen Spaß.
Jep, kann man über die Okulare steuern, aber letztendlich sind wir dann wieder bei der Öffnung was minimale, förderliche und maximale Vergrößerung angeht.
Da verstehe ich dann eben nicht die gemachte Aussage:
dass eine niedrige Öffnung für ländliche Regionen vorteilhaft erscheint.

Aber es bringt jetzt nichts ins Detail zu gehen.
Da kommt jetzt nur noch mehr Verwirrung auf ;).
 
Kenne auch nur schnelle und langsamere Öffnung, niedrig? Für Ameisen?....ist möglicherweise die Öffnungszahl gemeint .
Gefährliches Halbwissen sozusagen.

Gruß Frank
 
bin davon ausgegangen, dass gemeint ist, dass 70 mm Öffnung niedriger ist als 150 mm Öffnung :unsure:.
Habe heute meinen wohlwollend Tag
Bei hoher Vergrößerung an Planeten ist ein 70/1000mm FH Refraktor auch farbreiner wie ein 150/1000mm....
Da sind dann die Details die man mangels Auflösung nicht sieht Farbrein...bisschen Sarkasmus.
F/15 beim FH recht farbrein, aber läuft man nicht mit durch die Natur.

Gruß Frank
 
F/15 beim FH recht farbrein, aber läuft man nicht mit durch die Natur.
Aber auch nur bei sehr zahmen Öffnungen.
Ein 200mm F/15 (ja ich weiß, riesig) hat schon einen ziemlich deftigen Farbfehler.

Erstmal muss das Grundwissen geordnet sein, dann muss man sein Budget kennen, wissen, was man bevorzugt beobachten will, und falls man mobil sein muss, wieviel man bereit und im Stande ist, zu schleppen.
Erst ab diesem Punkt macht eine Beratung Sinn.

LG
Olli
 
Hallo,
in aller Kürze: Kauft euch einen 8" Dobson mit erstklassiger Optik und Mechanik, dazu drei hochwertige Weitwinkelokulare.
CS Mike

Hallo,

in diesem Thread wird schon wieder zu viel ins Detail gegangen. Man muss dem Anfänger schon zumuten, sich im Forum die einschlägigen Threads zu suchen und durchzulesen, die Fragen sind schon 100 Mal gestellt und beantwortet worden.

Der Tipp von Mike ist der Beste. Obwohl ich Dobsons nicht mag, sind sie für die Fragestellung des Threaderstellers die einzig sinnvolle Antwort.

Zitat:
Und mit all diesem 'Wissen' stehen wir nun völlig verwirrt und allein da und haben keine Ahnung, was die vernünftigste Alternative wäre, wenn wir:
- ländlich wohnen
- ein bisschen die Sterne
- die Planeten
- eventuell ein Foto machen
und uns einfach am grandiosen Firmament erfreuen möchten.
Zitat Ende

Da kommt zunächst nur der Dobson in Frage, er wird für großes Staunen sorgen, und viel mehr erwartet der Threadersteller ja zunächst nicht. Außerdem reißt er keine Riesenlöcher in die Familienkasse.

LG Olaf
 
Ich habe mal die Fragen an das KI System Bard übergeben und das ist die Antwort:

Ich kann verstehen, dass Sie sich als absolute Neueinsteiger in der Astronomie etwas überfordert fühlen. Es gibt so viele verschiedene Teleskope und Zubehörteile auf dem Markt, und es kann schwierig sein, sich zurechtzufinden.
Hier sind einige Tipps, die Ihnen bei der Auswahl des richtigen Teleskops für Ihre Bedürfnisse helfen können:

  • Bestimmen Sie Ihr Budget. Teleskope können sehr teuer sein, daher ist es wichtig, vor dem Kauf ein Budget festzulegen.
  • Überlegen Sie, welche Objekte Sie beobachten möchten. Wenn Sie sich hauptsächlich für die Beobachtung von Sternen interessieren, benötigen Sie ein Teleskop mit einer großen Öffnung. Wenn Sie sich hauptsächlich für die Beobachtung von Planeten interessieren, benötigen Sie ein Teleskop mit einer langen Brennweite.
  • Berücksichtigen Sie den Standort, an dem Sie das Teleskop verwenden möchten. Wenn Sie in einer städtischen Umgebung leben, benötigen Sie ein Teleskop mit einer großen Öffnung, um durch die Lichtverschmutzung zu sehen.
Für Ihre Bedürfnisse würde ich ein Dobson-Teleskop empfehlen. Dobson-Teleskope sind relativ preisgünstig, einfach zu handhaben und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sind auch sehr lichtstark, was sie ideal für die Beobachtung von Sternen in städtischen Umgebungen macht.
Ein Dobson-Teleskop mit einer Öffnung von 150 mm und einer Brennweite von 1200 mm wäre eine gute Wahl für Sie. Dieses Teleskop bietet eine gute Auflösung für die Beobachtung von Sternen und Planeten. Es ist auch groß genug, um Deep-Sky-Objekte wie Galaxien und Nebel zu beobachten.
Wenn Sie sich für die Fotografie interessieren, können Sie später ein Kameraadapter für Ihr Teleskop kaufen. Mit diesem Adapter können Sie Ihre DSLR-Kamera an das Teleskop anschließen und Fotos von Sternen, Planeten und Deep-Sky-Objekten machen.
Hier sind einige konkrete Empfehlungen für Einsteiger-Komplettangebote:

  • Skywatcher Dobson N 150/1200 Skyliner Classic DOB: Dieses Teleskop ist ein guter Allrounder für die Beobachtung von Sternen, Planeten und Deep-Sky-Objekten. Es ist einfach zu handhaben und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Bresser Messier 150/1200 Dobson: Dieses Teleskop ist eine weitere gute Option für Einsteiger. Es ist etwas größer und schwerer als das Skywatcher Dobson, bietet aber auch eine etwas bessere Auflösung.
Natürlich ist es immer am besten, ein Teleskop vor dem Kauf auszuprobieren. Wenn Sie die Möglichkeit haben, besuchen Sie einen lokalen Astronomieverein oder eine Sternwarte und schauen Sie sich dort verschiedene Teleskope an.

Eigentlich gar nicht so schlecht :)
Ich bin ehrlich baff wie gut das ist! Gruselig! Ich würde allerdings wenn schon dobson zu 200 mm Öffnung raten anstatt dem 150er. Der 8-Zöller hat einfach nochmal ein deutlich besseres Auflösungsvermögen. Und mit nem Dob bleibt man halt erstmal visuell...was allerdings gar nichts macht, denn wenn man dann in die Fotografie einsteigen möchte sind 1000 mm und mehr Brennweite eh erstmal überfordernd und man startet am besten mit einem kleinen Apo auf ner kleinem eq Montierung.
CS Ben
 
Wow!
Was ein tolles Forum und welch versierte Profis hier. Einfach klasse! Mit solch schneller und fachlicher Antwort haben wir definitiv nicht gerechnet. In den anderen Threads hier, die wir vorab durchstöberten, konnten wir auch schon viel erfahren, aber nicht so explizit zum Thema, wie hier. Die ganzen Fachausdrücke haben uns zugegebenermaßen etwas überfordert :)

Da es hier in näherer Umgebung leider kein Geschäft gibt, wo man persönlich Erkundigungen einholen könnte, ist dieses Forum eine absolut bereicherndere Alternative!

Wir haben uns nun alles gut durchgelesen und Notizen gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, im nächsten Monat die Sternwarte in Münster oder Bochum aufzusuchen, um vorab schon mal einen kleinen 'Schnupperkurs' zu belegen.

Die Frage nach dem Budget tauchte mehrmals auf und wir haben uns für den Anfang bei 500,- Euro eingeklinkt. Hoffentlich reicht das aus!?
Nach oben - im wahrsten Sinne des Wortes - sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

An dieser Stelle nochmals ein ganz großes Dankeschön an Euch alle! Es hat uns wirklich sehr geholfen und wir freuen uns schon darauf, irgendwann mal (vermutlich in ein paar Jahren) solch tolle Tips geben zu können, wie Ihr :)
 
Hallo ???,

Die Frage nach dem Budget tauchte mehrmals auf und wir haben uns für den Anfang bei 500,- Euro eingeklinkt. Hoffentlich reicht das aus!?
da muss ich auf den ein oder anderen Vorschreiber zurückgreifen und auch den Dobson empfehlen.
Da der Standard-Dobson 200/1200. Da sollte für 500,- € auch was Neues drin sein.
Mit den dazu gelieferten Okularen kann man starten, wird aber auf Dauer, wenn es einen gepackt hat, nicht lange ausreichen. Die beigefügte Barlow, wenn überhaupt eine, kann man aus meiner Erfahrung heraus vergessen.

Später wäre sogar fotografisch was möglich. Aber das ist jetzt zu früh.

In 200/1200 ist so ein Dobson noch gut zu transportieren.
Ist relativ schnell Einsatzbereit. Rockerbox eben aufstellen, Newton einhängen und es kann los gehen.
Auf dem Balkon, wenn so etwas angedacht ist, kann es etwas kniffelig werden. Da muss der Dobson aufgebockt werden, damit man über die Brüstung kommt und auch etwas flacher beobachten kann, als nur ab einem bestimmten Winkel über dem Horizont.
Auch muss der Balkon eine gewisse Tiefe haben, da der Einblick Vorne ist und somit von der Brüstung weg muss, um einen sicheren Einblick zu haben. Nach hinten raus sollte auch was Platz sein, damit man den Dobson im Azimuth (Horizontal) drehen kann ohne irgendwo vorbei zu kratzen.

Im Garten, auf der Terrasse sollte ja genügend Platz sein ;) .

Wenn es raus auf den Acker gehen soll/muss, wie gesagt 8" oder 10" sind noch gut transportabel. So manch einer meint 12" oder auch 14" sind noch transportabel. Nun ja ... ... ... :affemund:;). Ich mag die dann nicht mehr durch die Gegend karren.
 
Hallo ihr zwei Unbekannten :)

es wurde ja bereits der 8“ Dobson für den Einstieg ins Hobby genannt. Das wäre auch meine Empfehlung gewesen.

Zusätzlich kann ich noch den Deep Sky Reiseatlas

in Kombination mit einem Telrad-Sucher

empfehlen. Das erleichtert zusammen mit dem optischen Sucher (8- oder 9-fache Vergrößerung, ist beim Kauf dabei) das Auffinden von Objekten m.M. ungemein :)

Gutes Gelingen!
Johannes
 
Hervorragend!!
In die Ferne hinaus müssen wir nicht - wir können uns im Garten positionieren :)
Der Hinweis mit dem Sucher ist spitze.
Vielen Dank!!
 
Da der Standard-Dobson 200/1200. Da sollte für 500,- € auch was Neues drin sein.
Da muss ich mich etwas korrigieren. Da musst wohl neu 50 oder 100 € drauf legen.
Die Teile haben ja gut in den Preisen zugelegt :eek:.
Da mal den Gebrauchtmarkt beobachten.

Das ist sehr von Vorteil, wenn der Garten nicht all zu sehr mit Sträuchern oder Bäumen zugesetzt ist. Sonst musst Du alle Naselang umsetzen.
Bei einem Dobson mag das ja noch so g'rad gehen, bei Stativ mit Montierungskopf kein tun.

Das erleichtert zusammen mit dem optischen Sucher (8- oder 9-fache Vergrößerung, ist beim Kauf dabei) das Auffinden von Objekten m.M. ungemein
Der Telrad-Sucher von Omegon (preiswerter als das Original) ist am Dobson (und nicht nur da) prima.
Je nach dem von welchem Hersteller Du anschaffst, sind meist geradesichtige Sucher beigefügt. Ein Winkel-Sucher ist wesentlich bequemer. M.E. sollte der später angeschafft werden.
 
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