fadenkreutzokular

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ORAKEL

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Hallo
kann mir jemand sagen wie ich aus einem
Russischen Mikroskop-Okular ein Fadenkreutz-okular
bauen kann?
 
Hi orakel,

das kommt drauf an, was für ein Okulartyp das ist:

1.) Liegt die Feldblende "außen" (Objektivseitig), ist es einfasch. Du klebst auf die FEldblende mit Uhu Fäden aus der Heißklebe-Pistole - doppeltes Kreuz, so dass ein Karo entsteht. Kannst so lange trainiern, bis es Dir gefällt/ genau genug mittig ist.
2.) Liegt die Feldblende "innen" z.B. bei Huygens- oder Ramsden-Okularen, musst Du das Okular zerlegen (gut markieren und protokollieren, wierum die Linsen wo waren) und dann die Fadenkreuze auf die Feldblende kleben.

Es kommt ein bisschen auf Deine Augen an, wohin Du das Fadenkreuz kleben solltest ("innen" oder "außen" = objektivseitig oder aaugenseitig), damit Du es gut scharf siehst.

Ein doppelte Fadenkreuz hat den Vorteil, dass man auch schwache Sterne vernünftig sieht und nachführen kann, weil das schwache Licht nicht von einem Faden (oder dem Einfach-Fadenkreuz) verschluckt oder geschwächt wird.
Gekreuzte Grüße
und
cs
jorgos
 
Wer etwas fotoversiert ist kann eine andere Methode wählen, die zumindest bei manueller Nachführung sehr vorteilhaft ist. Mit einer klassischen Kamera und einem Dokumenten s/w-Film sehr niedriger Empfindlichkeit einfach eine beliebige Fadenkreuzstruktur oder Messstruktur vom Stativ von einem z.B. weissen oder schwarzem DINA4 Blatt oder kariertem Blatt abfotografieren. So lassen sich beliebig feine Strukturen auf einem Negativ herstellen. Hart entwickeln, gut ausfixieren. Dokumentenfilme sind super transparent. Gegebenenfalls als DIA umkehrentwickeln oder umkopieren. Passende Grösse aus dem Film ausstanzen und ins Okular einschrauben oder kleben, wie schon in den Kommentaren der anderen erläutert. Vorteil: mittels Leuchtdiode oder gedimmter Miniglühbirne ergibt sich bei seitlicher Beleuchtung eine helle Hintergrundstruktur. Ich habe bei einem einfachen Kreuz den Schnittpunkt immer als kleinen Kreis ausgeführt. Lässt sich viel präziser mit der Hand nachführen und man bemerkt sofort jede Fehlausrichtung.


 
Wer etwas fotoversiert ist kann eine andere Methode wählen, die zumindest bei manueller Nachführung sehr vorteilhaft ist. Mit einer klassischen Kamera und einem Dokumenten s/w-Film sehr niedriger Empfindlichkeit einfach eine beliebige Fadenkreuzstruktur oder Messstruktur vom Stativ von einem z.B. weissen oder schwarzem DINA4 Blatt oder kariertem Blatt abfotografieren. So lassen sich beliebig feine Strukturen auf einem Negativ herstellen. Hart entwickeln, gut ausfixieren. Dokumentenfilme sind super transparent. Gegebenenfalls als DIA umkehrentwickeln oder umkopieren. Passende Grösse aus dem Film ausstanzen und ins Okular einschrauben oder kleben, wie schon in den Kommentaren der anderen erläutert. Vorteil: mittels Leuchtdiode oder gedimmter Miniglühbirne ergibt sich bei seitlicher Beleuchtung eine helle Hintergrundstruktur. Ich habe bei einem einfachen Kreuz den Schnittpunkt immer als kleinen Kreis ausgeführt. Lässt sich viel präziser mit der Hand nachführen und man bemerkt sofort jede Fehlausrichtung



 
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