falsches teleskop??

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ronny2

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hallo
ich habe mir ein newton 114/900 bresser gekauft, um mal in die astronomie reinzuschnuppern! die planeten waren schon schön anzusehen, aber ich wollte mir auch mal einen nebel anschauen. mit meinem teleskop hab ich aber leider nur den M42 sehen können, und das auch nicht sehr gut.ich wohne allerdings in berlin, kann es sein das ich diese objekte nicht gut sehen kann ich wollte mir eventuell ein neues teleskop kaufen( preis ca.4000€), womit man auch die galaxien und nebel sehen kann. wleches teleskop eignet sich dafür? ist ein refraktor besser als ein schmidt-cassegrain, maksutov etc.? ich hab zwar schon ein parr bücher gelesen, aber je mehr ich lese desto mehr fragen habe ich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ronny,

nicht aufgeben.... das wird schon. Allerdings solltest du dir im Klaren drüber sein, dass du die schönen Hochglanzfotos in der Presse in keinster Weise mit dem Anblick im Okular vergleichen kannst.

Gruß ... Lars
 
Hi ronny2

Habe ich da richtig gelesen?? 4000 Euro <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> ich denke doch eher das du mit einem Dobson für 400 Euro liebäugelst <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Bevor du so viel Geld ausgibst empfehle ich dir dein Teleskop unter einem vernünftigen Himmel auszutesten und das du eventuell mit sternenfreunden aus deiner umgebung den blick in größere geräte wagen solltest.
Den Orionnebel aus dem Berliner himmel kannst mit sicherheit vergessen. du glaubst gar nicht was sich schon mit einem 114er unter ländlichem himmel für möglichkeiten auftuen.
ein dunkler himmel ist -richtig eingestellte optik vorrausgesetzt- das wichtigste kriterium für deep sky (nebel galaxien. solltest du mobil sein hast du ja noch das glück das die ecke zwischen hamburg und berlin für deutsche verhältnisse sehr dunkel ist. (laut lichtverschmutzungskarten). Wünsche dir viel Erfolg.
Grüße, Matze
 
Hallo Ronny!

Der 114er Newton ist sicherlich kein falsches Teleskop! Man muss auch erst mal "astronomisch sehen" lernen. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, entspanne Dich und versuche Details zu erkennen. Nach ein paar Tagen wirst Du mehr und mehr wahrnehmen. Ein dunkler Himmel ist auch wichtig, wenn Du auf Nebeljagd gehen möchtest. Suche Dir ein möglichst dunkles Revier aus und probiers von dort nochmal. Besorg Dir den " Karkoschka" so Du ihn noch nicht haben solltest. Dort findest Du Objekte, die Du mit Deinem Rohr sehen solltest. Wenn Du noch Kontakt zu Sternfreunden in Deiner Nähe aufbaust, lernst Du in einer Nacht mehr kennen, als Einzelkämpfer in drei Monaten. Und wenn dann noch keine Zufriedenheit eingetreten ist, sieh Dich nach einem, je nach Transportmöglichkeit ausgelegten Dobson um...
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
www.widato.de
 
Hallo ronny2,

vermutlich ist nicht das Teleskop falsch, sondern die Beobachtungsbedingungen sind, na ja, suboptimal. Unter Großstadtverhältnissen liegt die Wahrnehmbarkeitsschwelle leider nicht da, wo sie unter einem Landhimmel oder in den Bergen liegt. Wenn du (Auto-)mobil bist, solltest du rausfahren. Wenn das nicht geht: spezialisieren auf Mond, Planeten, Doppelsterne oder Sonne. Für die meisten dieser Anwendungen würde ich einen guten Refraktor wählen. Im preislichen Rahmen bis viertausend Euro ist da eine ganze Menge drin. Visuell bringt das aber für Nebel und Galaxien letztlich auch keinen Vorteil, so lange sich am Beobachtungsstandort nichts ändert.

Viele Grüße,

astroklaus
 
Hallo "ronny2"

je mehr ich lese desto mehr fragen habe ich.

Wie wärs, wenn du mal mit Sternguckern in deiner Gegend zum Beobachten rausfährst, dann beantworten sich viele der Fragen von ganz alleine. Dann kann auch jemand mal durch dein Teleskop schauen und dir sagen, ob damit alles OK ist.

Der Besuch des ITV würde sich auch lohnen; da stehen ein paar hundert Teleskope rum, durch die mal gucken kannst und zu jedem Teleskop gibts einen stolzen Besitzer, der dir alles darüber erzählt.
 
Hi Ronny,
das dürfte weniger am Teleskop, denn am Himmel liegen.
Ein 114/900 Newton kann schon einiges und über Jahre neue Beobachtungen ermöglichen. Für DS gibts eine Regel: Dunkler Himmel ist Pflicht.
In Berlin gibt es, wenn ich nicht irre, eine Menge Leute.
Schließ Dich mit Ihnen kurz und gehe mit Ihnen mit.
Vorausgesetzt sie haben dunkle Plätze, wirst Du bald sehen was der 114 er kann.
Erst dann würde ich über das Teleskop endgültig urteilen.
CS
 
das problem ist, daß ich noch nicht einmal genau weiß was und wieviel ich durch das newton sehen kann. sieht man "nur" einen verschwommenen stern? und dann noch das problem einen nebel zu finden.... mit dem sternhimmel hab ich mich schon etwas auseinander gesetzt. durch ein fernglas könnte man ihn sich´s ja noch vorstellen, aber dann schau ich durch´s teleskop (newton 114/900 oku.20mm) und sehe ein heufen sterne und alle sehen sie gleich aus. ab welcher vergrößerung kann man etwas sehen
 
Hi Ronny,
unter guten Bedingungen sollte der Newton alle Messierobjekte zeigen können.
Ebenso einige Objekte des NGC-Katalogs.
Eine kleine Auswahl findest Du hier auf meiner HP.
Als Ratgeber für die Objektauswahl ist auch der Altas für Himmelsbeobachter (Karkoschka) hilfreich.
Suche Gleichgesinnte. Du wirst sehen, das bringt Dich schnell sehr viel weiter.
CS
 
Hi Ronny!

Auch von mir: Behalte den Newton zunächst mal und spar Dein Geld. Das beste, was Du m.E. nach tun kannst: such Dir in Berlin mal die Berliner Sterfreunde auf
(http://www.berlinersternfreunde.de) Dort findest Du bestimmt Tips und nette Leute, die Dir das Handling Deines Newtons näherbringen können und mit Dir Touren ins dunklere Umland vornehmen. Denn auch die 114mm zeigen jede Menge!
Ansonsten: Wenn Du Zeit hast: komm zum w.o. erwähnten ITV in drei Wochen. Hier kannst Du jede Menge "dazulernen".

Bloss jetzt nicht überstürzt dein Geld raushauen!!

Gruss in meine Herzensstadt, Hannes
 
Hallo "ronny2",

das problem ist, daß ich noch nicht einmal genau weiß was und wieviel ich durch das newton sehen kann
Genau deswegen solltest du ja mal mit anderen Leuten rausgehen.

Hier http://svenwienstein.de/HTML/erste_beobachtungsnacht.html gibts Tips zum Auffinden der ersten Deep Sky Objekte.

Und hier http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis.htm gibts Bilder, die zeigen sollen, was man womit sehen können sollte, wenn alles passt.
 
Hallo Ronny,

ich kann dir noch eine weitere sehr gute Seite empfehlen, nämlich
jene von Christian Schreiner, der mit seinem 110mm Newton sehr schöne
Zeichnungen von Deepsky-Objekten gemacht hat. Diese Zeichnungen zeigen
dir sehr gut, was mit du mit deinem Gerät ebenfalls sehen kannst,
nachdem du dir etwas Übung im Beobachten angeeignet hast:

http://www.himmel-und-er.de/visuell.htm

Liebe Grüße und viel Spaß beim Spechteln,
Bino-Tom
 
Hi ronny,

mit Deinem 114 er kannst Du schon den ganzen Messier-Katalog abgrasen und mehr, wie Antares bereits erwähnte. Aber unter (Gross)Stadthimmel hast Du schlechte Karten. Willst Du das Hobby ernsthafter betreiben, kommst Du nicht darum herum soweit aus der Stadt rauszufahren bis die Bedingungen besser sind.
Wie meine Vorredner bereits sagten: nicht aufgeben, behalte erst mal Dein Teleskop und lerne das Beobachten mit einem solchen Gerät.

Zunächst einmal müssen Deine Augen dunkeladaptiert sein, wenn Du Nebel und andere lichtschwache Objekte beobachten möchtest. D.h. Du musst etwa 20 -30 Minuten im Dunkeln gewesen sein, ohne störendes Licht ausser evtl. Rotlicht. Und nicht zwischendurch Jupiter oder ähnlich helle Objekte im Teleskop anschauen, ansonsten war's das mit der Dunkeladaption für die nächsten Minuten!
Viele Objekte, vor allem Galaxien und schwache Nebel, erscheinen erst gar nicht bei direktem Sehen! Hier musst Du Dir eine Technik aneignen, welche sich "indirektes Sehen" nennt. Dabei schaust Du etwas an dem Objekt vorbei, um es klarer/detailierter zu erkennen. Klingt zunächst unlogisch, hat aber mit der Biologie des Auges zu tun. Farbe darfst Du ausser bei Planeten und einigen wenigen Ausnahmen nicht erwarten, meistens bleibt alles grau.

Ich empfehle Dir den "Deep Sky Reiseführer" von Ronald Stoyan, der führt Dich gut in die Materie ein und zeigt anhand von Zeichnungen, was visuell zu erwarten ist (sehr ähnlich wie bei dem Link von binoviewer), auch wenn die Abbildungen von einem sehr geübten Beobachter stammen.

Zum Thema DeepSky - Nebel/Galaxien ("unscharfe Sterne"):
Versuche demnächst - wenn die Leier zu angenehmeren Zeiten am Himmel steht - den Ringnebel M57 oder "ein Stück darunter" den Hantelnebel M27 mit dem 114er zu beobachten. Eine Vergrößerung von 100x genügt, bei M57 vielleicht auch 150x. Falls der Anblick Dich enttäuscht, solltest Du Dir überlegen ob Du ein zweites Teleskop haben willst, da viele Messier- oder NGC-Objekte auch bei grösserer Öffnung nicht so viel mehr zeigen.

CS
mizar
 
Bitte nicht sofort etwas Größeres kaufen, weil, und diese Geschichte hat man schon 1000 mal hier gesehen, die Leute sich erst zuerst einmal im Klaren werden müssen,
a) was sie sehen wollen und
b) was mit den jeweiligen Geräten überhaupt sehen können.

Galaxien wirst Du von Berlin wegen der großen Himmelshelligkeit kaum sehen können, egal was Du für ein teueres Gerät kaufst. Fährst Du dagegen raus ins Dunkle, werden die quasi aus dem Teleskop herausploppen. Auch für den M42 ist das Rausfahren von Vorteil, obwohl ich den schon mit einem 150 deutlich in Farbe gesghen habe.
Für Planeten ist das aber zB unwichtig. Um das alles herauszufinden, kannst du viel zum teile sich widersprechende Literatur lesen oder selber durch ein solches Teleskop schauen.

Es gibt hier in Berlin sehr viele Hobbyastronomengruppen, eine im FEZ, die Berliner Sternfreunde mit ihren Teleskoptagen,ihrem Treffen in Neu-Golm, das auch dieses Jahr wohl sicher stattfinden wird, einen in Spandau und noch eine Gruppe im Süden der Stadt.

 
hi nochmal danke schon mal für die vielen antworten, cih werde erstmal bei meinem 114/900 newton. soviel steht schon einmal fest. aber ich hätte da noch eine frage. und zwar wieviel okulare sind sinnvoll? bis jetzt habe ich drei okulare ( ED21mm, LE9mm, LV6mm ) reicht das? ach so eine barlowlinse 2x, und ein baader UHC-S nebula-filter 1/14" ( #2458275) reicht das erstmal? gibt es eigentlich sehr große unterschiede bei den okularen?

danke schon mal und gute nacht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hi Ronny,
ich hoffe Du gehst nicht wirklich jetzt zu Bett. Dann wirds nicht klappen mit den Sternen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Spaß beiseite.
Dein Okularbestand ist m.E. ok. Die Barlow wirst Du wenig bis gar nicht brauchen. Stattdessen würde ich mir ein 32mm Plössl wünschen.
CS
 
Mit dem 32 Plössl ist was Wahres dran, weil es gerade bei deinem Problem, Objekte aufzufinden weiterhelfen kann.
Gerade flächige Deep-Sky Objekte wie Nebel und Galaxien sind bei so schwachen Vergrößerungen oft am besten zu sehen. Anfänger denken oft irrigerweise, viel Vergrößerung hilft viel. Aufgrund des hohen "Gesichtsfeldes", sprich der Himmelsbereich, den du mit dem Newton einsehen kannst am größten ist, ist die Wahrscheinlichkeit ein Objekt mit einem 32iger aufzufinden wesentlich größer als zum Beispiel mit einem 10 mm Okular.
 
Hallo,

also ich selbst habe auch einen 114er Newton und benutze ihn immer noch regelmässig.
Dazu habe ich allerdings noch einen 10" Dobson.

Der Trick an der Sache ist, dass ich, wenn ich rausfahre, lieber meinen 114er mitnehme, weil er leichter zu transportieren ist! Meist habe ich gar keine Lust, den 10" Trümmer auf der Rückbank und die Rockerbox auf dem Beifahrersitz zu verstauen (und das bei einer E-Klasse!) sondern schmeisse einfach Stativ, Teleskop, Tisch und 2,3 Koffer mit Fotokram in den Kofferraum. Das schont den Rücken gewaltig!

Also gesehen habe ich unter gutem Himmel auch schon den Cirrus-Nebel ohne Filter und viele, viele Galaxien - mit 114mm.

Als Okulare empfehle ich auch auf jeden Fall ein Übersichts-Okular. Bei 900mm Brennweite solltest Du unter 40mm Okularbrennweite bleiben, denn sonst nuzt Du Deine maximale Austrittspupille nicht mehr aus und verlierst nur Licht.
Ich hatte dazu ein 32mm Plössl gekauft, was ich aber gar nicht mehr benutze, denn ein 15mm Weitwinkel zeigt fast genauso viel.
Also empfehle ich an Okularen einige Weitwinkel (ich selbst benutze das TS-SWM 15mm am liebsten) von 15, 9 und 6 mm.
Das ist nicht sehr teuer (z.B die Skywatcher UW-Okus) und man kommt im allgemeinen mit 3,4 Okus aus. Ein LV5 habe ich noch für Planeten, die mitgelieferten Orthos 20 und 12,5mm nutze ich am Mond.

Nutze also lieber die Tragbarkeit Deines Systems aus und fahr raus. Die 4000€, die Du dann übrig hast, brauchst Du dann zwar im Laufe der Jahre für den Sprit, aber es lohnt sich immer wieder, auf den Acker zu fahren, auszusteigen und "BOOOOAAAAHHHHH! Watt'n Himmel!" zu rufen.

Jedenfalls hast Du mir 114mm Speigel der heutigen Qualität den Herrn Messier schon bei weitem übertroffen!

 
hallo , danke erst mal für die guten infos ! also den 114er werde ich auf jeden fall behalten . ich beobachte den himmel seit etwa 1 jahr , mit dem 114er . ich würde mir gerne ein neues instroment zulegen . meine interessen liegen bei planeten - deep skyobjekten. es sollte einen guten kontrast bei deep-sky objekte haben .bei den planeten würde ich gerne mehr sehen (mars :eiskappen,jupiter:den fleck sturm ,saturn:den ring deutlicher sehen)? astrofotografie sollte auch möglich sein . was für ein teleskop mit montierung könnt ihr mir empfelen ?
 
Hi Ronny,

na das hört sich ja mal wieder nach der Eierlegenden Wollmilchsau an!

Planeten - Deep Sky, also f15 - f4, 3,5" bis 14"
Kontrast bei Deep Sky erreichts Du einzig und allein durch den Himmel - niemals durch das Teleskop! Kontrast bei Planeten nur durch eine möglichs geringe Obstruktion --> Linsenteleskop, APO hat Obstruktion 0. Die haben aber wieder kleine Öffnung, als mit Deep Sky ist nicht viel los.
Astrofotografie auch noch. na dann geht's eher um die Monti, die dann ein vielfaches des Teleskops kostet, mindestens mal genauso viel.

Nochmal einige Erfahrungen:
den Jupiterfleck und auch Mondschatten kannst Du schon mit einem Lidl-Teleskop 70/700 Refraktor sehen.
Den Saturnring mit Teilung ebenso, allerdings nur bei ruhiger Luft.
Mit dem 114er kannst Du bei M51 schon Spiralarme sehen, bei M81 schon das Staubband.

Wichtig ist der Himmel und das "astronomische Sehen". Mit dem gleichen Gerät wirst Du heute auch viel mehr erkennen als vor einem Jahr.

Aber um mal einen Tip zur Richtung abzugeben, falls es mal was neues sein soll: Würde so bis 8" vorschlagen, das ist noch gut transportierbar. Dazu eine Monti, die min. 10kg. trägt. Die muss nicht gleich am Anfang motorisiert sein, erst bei Fotografie brauchst du die.

Versuch dich doch mal an Deinem 114er mit Photografie oder der Webcam bei Planeten. Selbst per Hand nachgeführt gibt das gute Ergebnisse.
Schau doch mal bei Tom Binoviewer auf der Website. Dort gibt es webcam-Fotos von Planeten mit dem Lidl - irre sag ich Dir!
 
Hallo Ronny!

Ich habe das 114/500 Teleskop von Bresser aus einer EQ2-Montierung. Unsere Teleskope unterscheiden sich nur von der Vergrößerung wegen der Brennweite. Das ist hier aber egal, da nur etwa 250fache Vergrößerung mit diesem Spiegel sinn-
voll ist (evtl. 300fach mit guten Okularen, also nicht die mitgelieferten).

Als ich mit der Astronomie begonnen habe, mußte ich auch erst mal von den tollen Hubble-Photos abkommen. Man sieht ja nur grau, evtl nur ganz leichte Farbschimmer. Mittlerweile habe ich gelernt, mich vernünftig zu konzentrieren. So sehe ich auch die Details.

Der Himmel ist äußerst wichtig. In Berlin haste eigentlich null Chance. Also ab ins Auto und da hinfahren wo kein Licht ist. Hier ist eine Lichtverschmutzungskarte. Vielleicht hilft sie dir.

Das wichtigste: nie den Mut verlieren, immer warm anziehen und üben, üben, üben.

Viel Spaß
 
Hi

Eine kleine Story:

Ich beobachte mit verschiedenen Teleskopen. Darunter gehört auch das der Sternwarte Bülach mit 85 cm Durchmesser. Zuhause habe ich zwei achtzöller. Vor einigen Monaten verabredete ich zum Beobachten. Weil der Kollege nicht viel Platz im Auto hatte, nahm ich einen 4.5" Dobson mit, den ich selbst gebaut habe (ausser die Optik). Vorteilhaft war auch das geringe Gewicht und die Portabilität. Dann angekommen am Beobachtungsplatz Teleskop aufgestellt und ca. 1 Minuten später schon das erste Objekt zum Beobachten. Obwohl ich mir Grösseres gewöhnt bin, war ich einmal mehr wieder erstaunt wieviel man auch in kleinen Optiken sehen kann. Klar, die Vergrösserung ist kleiner, das Objekt schwächer, aber man sieht es immerhin und dies garnicht mal so schlecht.

Diese Episode soll zeigen, dass auch mit kleinen Geräten einiges zu sehen ist. Voraussetzung ist natürlich eine richtige Justierung der Optik, so dass diese auch das maximum liefern kann.

Viele Grüsse

Thomas Knoblauch
 
Mein Rat:

Beobachte weiter mit Deinem Newton! Die Fragen, die Du stellst, zeigen, daß Du das Gerät noch nicht viel benutzt hast und noch nicht in der Lage bist, die Ratschläge, die man Dir hier gegeben hat, zu beurteilen und klug zu nutzen.

Vergiß den Orionnebel nicht! Er ist das dankbarste Nebelobjekt. Für den brauchst Du nicht mal einen Filter. Allerdings kann ein Filter helfen. Wenn ich mich recht erinnere, ist gerade der UHC für Stadtrandbedingungen geeignet.

Ob Du ins Dunkle fahren willst oder in Deiner Berliner Ecke bleiben willst, dazu hast die Helfer nicht aufgeklärt. Das ist natürlich wichtig.

Wünsche gute Verrichtung!

Roland Morgenstern
 
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