Fangspiegelfassung und Kollimation (lang)

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ChrisW

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Hallo,

nachdem ich nun einen 8" Dob mein Eigen nennen, sind mir einige Dinge aufgefallen, bei denen ich mich frage ob die so sein müssen.

Zuersteinmal sind punktförmige Sternabbildungen nur bei recht geringen Vergrößerungen von ca 120x möglich (f6 mit 10er SP). Darüberhinaus ist die Abbildung mehr oder weniger matschig seltsamerweise je heller das Objekt ist. Sehr schlimm ist es bei Sirius. Im 4"FH als wunderschöner funkelnder Punkt ist im Dob ab 120x nur ein rot/blauer matschiger Fleck zu sehen.

Mein erster Gedanke war natürlich die Justierung. Ich habe einen Justierlaser (Baader) und bin nach Anleitung vorgegangen. Schon da fiel mit auf, das es einen erheblichen Unterschied macht, in welchem Winkel man den Laser im Okularauzug klemmt. Kann das sein?

Ich habe also den vorgeschrieben Winkel benutzt und war überrascht, das ich sowohl Fangspiegel als auch Hauptspeigel nachjustieren musste, obwohl das Gerät angeblich justiert ausgeliefert wurde. Transportschaden? Auch war es zuerst nicht möglich ein konsistentes Ergebnis zu erzielen, da der Okularauzug wackelte wie der berühmte Lämmerschwanz. Habe dann eine Anleitung zur Verbesserung gefunden und nun ist es wesentlich besser, denke ich. Jedenfalls ist es nun egal ob ich den OAZ nun rein oder raus drehe.

Na jedenfalls habe ich dann alles recht schnell und problemlos einstellen können und habe das Gerät gleich danach auf die Terasse gestellt zu Auskühlen. Doch ca. 1.5h später musste ich feststellen, das alles schon wieder aus dem Ruder (aus der Mitte) gelaufen war. Gut, dachte ich mir, durch Temperaturanpassung verzogen und hab's nochmal eingestellt. Doch beim Beobachten hat sich das Bild nicht besonders verbessert.

Also habe ich an einem Stern getestet. Extrafokal war es recht OK aber intrafokal waren die Beugungsringen verzogen wie ein Ei. Das würde angeblich auf einen Dekollimation hindeuten aber dann wäre es extrafokal doch auch eiförmig, oder?

Ich nahm nun an, das das Gerät nach dem nächsten Auskühlen ja noch immer justiert sein sollte. Denkste. Es war so weit dejustiert, das ich voll in den Laserstrahl geschaut habe. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Also wieder justiert und geschaut. Das ganze ungefähr vier mal. Inzwischen ist die Fangspiegelfassung völlig krumm! An einer Seite liegt die Fassung am Spinnenhalter an, an der anderen passt fast ein Bleistift zwischen Fassung und Halter! Spätestens jetzt bin ich der Meinung das da was nicht stimmt. Aber was?

Ich habe getestet ob der Hauptspiegel vielleicht zu viel Spiel hat, und habe nach einer Justage den Laser drin gelassen und das Gerät gekippt und verdreht. Es hat sich nichts verändert. Also habe ich das mal ausgeschlossen.

Ich habe übrigends einen Ronchi-Test zu dem Gerät: "Außer einer leichten Überkorrektur und einer kleinen Zone bei r~80% keine besondere Auffälligkeit".

Wer kann mir helfen?

mfg

Chris
 
Hi folks, hallo chris,
ausgehend davon, dass dein oaz gerade und winklig sitzt, und der fangspiegel zum oaz richtig eingestellt ist, bleibt nur eins übrig
der baader laser kolli
auch auf die gefahr hin, jetzt gesteinigt zu werden
nach meiner bescheidenen meinung ist der baader kolli absoluter schrott. ich habe ihn selbst ausprobiert und anschliessend meinem händler um die ohren gewickelt. ich habe extra diesem gerät zu ehren einen kollitag eingelegt
und konnte keine einstellung wirklich reproduzieren. die idee mit der mattscheibe ist sehr gut - die ausführung mangelhaft. ein billiges, schwingendes plastikteil das zum horrorpreis verkauft wird. versuch doch mal, dir einen anderen kolli zu leihen und versuchs nochmal.
meiner meinung nach gute laserkollis sind
- der ts laserkolli
- der ics laserkolli
sehr bemerkenswert ist auch dieses gerät:
http://www.bigdipper.de/Equipment-Tests/Grzy-Multi-Kolli/grzy-multi-kolli.html
 
Hallo Chris !

Auch wenn das Teleskop justiert ausgeliefert wurde, muß es justiert werden. Meinen 12,5" f/5 Dobson justiere ich vor jeder Beobachtung. Die Justierung erfolgt bei mir erst nach der Auskühlung.


Zum Laser-Colli: Da muß ich dem Dobsonaut zustimmen. Hatte auch einen Baader Laser-Colli der ungenau bearbeitet und total dejustiert war. Mein Händler hat ihn freundlicherweise zurückgenommen. Bei mir kommt der TS-Laser zum Einsatz. Der bietet zwar nicht den Komfort einer Mattscheibe, ist aber dafür ein robustes Gerät. Auch ihn mußte ich vor dem ersten Einsatz erstmal justieren.

Wo es auch noch gute Justierlaser gibt:

Volker Scheve
Gerd Neumann
 
Hallo,

> Auch wenn das Teleskop justiert ausgeliefert wurde, muß es justiert werden.

Sehe ich ein.

Auch ich habe erst den Laser mit den sechs Madenschrauben einstellen müssen, damit der Strahl überhaupt durch das Loch geht.

Was mich aber wundert ist, das wenn ich den Fangspiegel so ausrichte, das er einigermaßen "gerade" steht (also der Sockel mit dem Halter fluchtet), dann sehe im OAZ den Hauptspiegel nicht mehr! Im Fangspiegel sehe ich praktisch nur auf die Tubuswand. Kann das so richtig sein?

Einen anderen Laser kann ich mir leider nicht leihen. Habe auch überprüft, ob vielleicht der Fangspiegel nicht mittig sitzt oder die ganze Spinne "verkantet" ist. Nichts. Es sieht auch nicht so aus, als ob der OAZ noch verschoben werden könnte oder der Hauptspiegel völlig schief wäre.

Für mich ein Rätsel. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

mfg

Chris
 
Hi Chris,

habe mit dem Justierlaser von VTSB (Volker Scheve, Bremen) richtig gute Erfahrungen gemacht. Er hat eine Mattscheibe, Funktion ist also ähnlich komfortabel wie beim Baader-Colli. Auf Kunststoff wurde aber verzichtet (bis auf die Mattscheibe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ), ist ein solides Dreh- und Frästeil aus Alu. Dazu noch der Preis: EUR 65,00 <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Grüße,

BlindFuchs
 
hallo!
Also mir hat das super Spaß gemacht, den Spiegel manuell am Stern zu kollimieren. Das braucht zwar n bisschen Zeit, aber man freut sich dann über den Unterschied des Bildes.
Nichts für Ungut <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
MFG
Michael
 
Nein, Du hast schon recht. Zwar langwierig aber wohl mit dem besten Ergebnis.

Nur leider kann ich mir aus Platzmangel keine künstlichen Stern bauen und auf meiner Terasse habe ich nach Norden keinen freien Blick.

Werde versuchen, das Beste daraus zu machen. Melde mich wieder, wenn ich mehr weiß.

Ansonsten, wer noch Vorschläge hat...

mfg

Chris
 
Hallo,
ich will ja den Besitzern von teuren Laserkollis nicht weh tun, aber mit dem Chesire mit integriertem Fadenkreuz sind gleiche Ergebnisse möglich. Bei Teleskoptreffen konnte ich mir gelegentlich Justierergbnisse anschauen. Um es kurz zu machen: Gut justierte Newtons sind eher selten! Es wird viel zu wenig beachtet, dass auch die 100%-Ausleuchtung mittig platziert sein muß. Wie ich mein Newton justiere, steht auf http://zellix.bei.t-online.de/jnewton.htm beschrieben. Ich hoffe, beim nächsten ITV ein paar gut justierte Newtons mehr zu sehen. Viel Erfolg beim Justieren wünscht euch
Nirosta
 
hi folks,
habe mir gerade mal ein ziemlich teures chesire zur probe schicken lassen. man sieht auch ohne nachzumessen, dass das fadenkreuz nicht genau in der mitte steht. also meine meinung: wenn die grundeinstellung steht ist der laser die beste lösung und das tuning gibts am stern - sofern einer zu sehen ist
 
Hi Chris,

also wenn dein Fangspiegelhalter mit Fangspiegel schon so schief eingestellt werden muss dass der Laser zurueckfindet, ist meiner Meinung nach der Fangspiegel nicht zentrisch unter dem OAZ.
Stell dir vor der ganze Halter waere zB einfach viel zu weit in Richtung Oeffnung verschoben.
Also die Feststellschraube in der Mitte des Spinnenhalters waere von vorn herein viel zu weit rein, oder raus gedreht.
Dann muesstest du den Fangspiegel kippen wie bloed , dass der Laser wieder in sich zurueckfindet, bzw sich die Laserpunkte im Spiegel decken. Aber es ginge trotzdem. Und was ich glaube ist, dass du durch das brutale
Verkippen den FS irgendwie nebenher auch noch leicht verspannt hast (Wegen der Beugungsfigur)

Bei mir war es so : Ich hab ne neue Spinne gekauft, und hatte die Justierschrauben am alten FS- Halter vorher ausgemessen, um die Position und Einstellung des Fangspiegels mit der neuen Spinne gleich relativ genau wieder zu finden.
Nur leider war der Ring, der den Fangspiegelhalter hielt um 10 mm "dicker" als der alte Ring !!!!!
Das hatte genau zur Folge, dass ich den FS um die 10 mm weiter in den Tubus ragte.

So dass ich mit den Justierschrauben den FS sehr stark verkippen musste um den Laser auf Achse zu bekommen.
Dass der FS nach Justierung sooo verkippt drin hing viel mir erst etwas spaeter auf, als ich mir mal den FS von vorne genauer ansah.
Was mich aber wirklich fast verrueckt gemacht hat, dass ich bei dieser falschen Justierung das Laser Ergebnis und der Blick durchs Filmdoeschen nicht mehr unter einen Hut gebracht hab.
Dh. Wenn ich mit dem Laser alles im Lot hatte stimmte dann der Check mit der Filmdose nicht . !!!!
Und umgekehrt, bin fast verrueckt geworden. Tja so isses wenn man nix blickt als Anfaenger wie ich bin und wohl immer bleibe :*)

Ich hoffe ich habs getroffen

Bernd

 
Hallo nochmal,

Ich habe das Gerät vorgestern noch auseinander genommen um den Tubus mit Velour auszukleiden. Dabei habe ich festgestellt, das der Fangspiegel auf ca. 1/3 der Fläche einen punktförmigen weißen Belag hatte und das es an den geraden Rändern (nicht den abgeschrägten) jeweils ca. 1mm breit so aussieht, als würde sich die Spiegelbeschichtung lösen. Habe es dann aber nicht näher betrachtet da ich wenig Zeit für den Zusammenbau hatte damit ich genau justieren und dann testen konnte.

Nach dem Zusammenbau (bei dem ich peinlichst auf die Mittigkeit des Fangspiegels und nur GANZ LEICHT angezogene Spiegelklammern geachtet habe) habe ich so genau justiert, wie es mir nur möglich war. Ich habe auch darauf geachtet, ob beim Blick durch den OAZ der Hauptspiegel vollständig im Fangspiegel zu sehen ist um eine evtl. Verdrehung des Fangspiegels zu erkennen.

Den Laser habe ich nochmals einzeln justiert und die Okularhülse so lange mit Tesa umwickelt bis sie "saugend, schmatzend" in den OAZ passt, ohne die Klemmung zu benutzen. Wenn ich den Laser jetzt im OAZ drehe, bleibt der Laserpunkt annähernd an der selben Stelle (was er vorher absolut nicht tat).

Ich habe so dann so lange justiert, bis der Laser so was von in der Mitte war!! Sowohl an der Mittenmarkierung (->einstellen am Fangspiegel) als auch am Laser (->einstellen am Hauptspiegel). Dabei habe ich auch darauf geachtet, das beim Kontern der Hauptspiegelverstellung nicht wieder etwas verstellt wird.

Das Einzige was ich dann nach ca 1.5h Auskühlen feststellen konnte war, das ich nochmals sowohl Fang- als auch Hauptspiegel leicht nachjustieren musste und das der Kontrast an Jupiter und Saturn deutlich besser war. Ein Verdienst der Velourfolie tippe ich.

Aber was soll ich sagen? Ab 120x sind die Sterne in meinen Augen kleine Matschflecken und definitiv nicht punktförmig. Ab 200x wirds richtig ekelig und stellt somit die Obergrenze dieses Gerätes dar. Am Seeing lags nicht denn ob Zenit oder Horizontnähe gab sich nichts. Kann jemand aus Aichtal/Nürtingen und Umgebung das gutes Seeing gestern nach Sonnenuntergang aber noch vor Mondaufgang bestätigen?

Ich musste während der folgenden ca. 1.5h das Gerät immer wieder leicht nachjustieren (Fangspiegel). Und das lag nicht am Laser, da ich immer den gleichen Einsteckwinkel benutze und gleich nach dem Justieren den Laser mehrmals ein und aus stecken, um diese Ursache auszuschließen.

Leider habe ich nur den 4"f10 FH meiner Eltern als Referenz, wobei ich ein Bresser Uranus nicht unbedingt als Referenzklasse ansehe...

Werde mal sehen, on ich in der Gegend jemanden mit Chesier und/oder gutem Laser finde der meine Justage prüfen kann, bzw. einen anderen Newton in der gleichen Leistungsklasse um einen Vergleich zu haben. Vielleicht meldet sich jemand, der im meiner Gegend wohnt?

Vielleich stelle ich auch Ansprüche die in dieser Preisklasse nicht erfüllt werden können. Ich habe gelesen, das Rigel ein Doppelstern ist. Wenn dem so ist, kann ich Ihne definitiv nicht trennen.

Fazit bis jetzt für mich, nachdem ich erfahren habe, das es anscheinend mehrere Leute mit ähnlichen Problemen auch mit 10" gibt:

1. "You get what you pay for"
2. Nichts mehr mit "Made in China" drauf.

Das ist meine persönliche Meinung und kein Aufruf zu irgendwas (Außer zu Zuschriften von Leidensgenossen. Wäre doch gelacht, wenn sich da nichts verbessern ließe).

Werde noch die Spiegelfassung überprüfen und testhalber einen Lüfter montieren. Melde mich wieder.

mfg

Chris
 
Hallo Nirosta,

schöne Seite hast Du da. Ich habe Deinen Vorschlag beachtet und dies so genau geprüft wie mir möglich war. Ich denke, das war die Ursache für die verkippten Fangspiegelfassung.

mfg

Chris
 
Re: Justierlaser

Ich kann Herbert (Nirosta) nur laut zustimmen! Der Laser ist zwar High Tech, aber deswegen kein Stück besser als das gute alte Cheshire. Ganz im Gegenteil, der Laser setzt nämich vorraus, dass der Reflex auf den Haupspiegel gaaaanz genau mittig ist. Das ist bei dem üblichen Spiel, das die Okularauszüge haben nicht machbar. Man muss nur die Feststellschraube etwas fester andrehen und schon guckt der Reflex daneben. Dann wird am Hauptspiegel gegenjustiert, damit der Reflex in den Laser zurückfällt und das ist genau falsch!!! Die optische Achse des Hauptspiegels fällt dann nämlich nit mehr in die Okularmitte und die Leute wundern sich, warum die Sterne in eine Richtung ausfransen und die Planeten unscharf sind.

Auch wenn ich mir jetzt den Groll der Händler zuziehe, ich möchte sogar behaupten, dass die Einführung des Lasers als Justierwerkzeug viel Verwirrung und Schaden angerichtet hat.

Wer seinen Newton RICHTIG justieren will, dem sein der Artikel in Sky and Teleskope von Nils Olof Calin Newton Collimation wärmstens an's Herz gelegt.

Details warum der Justierlaser ungenau justiert und wie man das mit einer Barlowlinse verbessern kann, schreibt Nils Olof in seinem neuen Artikel von S&T Jan. 2003. Auch nachzulesen in Barlowed Laser Collimator
 
Re: Justierlaser

Hallo Stathis,

eigentlich wolle ich jetzt erstmal nichts mehr in das Hobby investieren, aber was solls. Danke für die Links!

Die Sterne sind ja nicht unbedingt ausgefranst (ein wenig vielleicht), sondern wirklich matsch. Außerdem hatte ich gestern auch zeitweise an Betelgeuse 8 statt 4 Strahlen (Spinne). Die zusätzlichen 4 waren ziemlich genau halb so lang und ca. 20 bis 30 Grad versetzt. Hat das irgendwas zu sagen?

Noch habe ich nicht aufgegeben.

mfg

Chris
 
Re: Justierokular aus Filmdose

Du brauchst kein Cheshire zu kaufen, mein "high Tech" Justierokular besteht aus einer Filmdose mit einem Loch in die Mitte. Am besten eine Filmdose aus transparentem Plastik nehmen (keine schwarze), die kannst du dann auch nachts mit der Tachenlampe anstrahlen wie beim Cheshire. Das siht dann so aus:

Link zur Grafik: http://www.hanf-poos.de/stathis/justierfilmdose.jpg

Der Fangspiegel muss bereits vorjustiert sein, das kannst du mit deinem Laser machen. Dann den Hauptspiegel solange justieren, bis beim Blick durch das Loch der Filmdose die Mittenmarkierung des Hauptspiegels mit dem Reflex des Loches übereinander kommen - fertig!.

Am unscharf gestellten Stern in der Bildmitte muss der Fangspiegelschatten zentrisch in der Beugungsfigur sitzen (offset lasse ich jetzt mal außer acht). Das sieht dann so aus:
Link zur Grafik: http://www.hanf-poos.de/stathis/atm/bilder/ausserhalb_focus.jpg

Sind die Sterne dann immer noch matschig, liegt es am Seeing oder an der Optik.
 
Re: Justierokular aus Filmdose

LOL.

Isch 'abe gar keine Filmdose, Senior. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Als moderner Mensch fotografiert man digital. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Ich habe auch schon die Nachbarn durch, etweder gar nix oder zu groß oder schwarz. So ist das, es ist wie verhext.

mfg

Chris
 
Re: Justierlaser

Hallo Stathis!

Das mit dem "barlowed Laser" habe ich gleich mal wie in S&T beschrieben mit einer kurzen 2xBarlow probiert. Funzt aber überhaupt nicht. Angeblich soll la der vom HS reflektierte Laserkreis nicht mehr gegen Spiel im OAZ empfindlich sein, wenn ich daran ziehe, wackelts aber genauso wie ohne Barlow. Außerdem ist die Mittenmarkierung im reflektiertem Laserlicht praktisch unsichtbar (sollte sich eigentlich als dunkler Ring abheben). Funktioniert das bei dir eigentlich (falls du es schon versucht hast)??

Gruß
Martin
 
Re: Justierlaser

Also,

nachdem ich mir nun heute auch eine Cheshier-Okular gekauft habe, konnte ich anhand diesem und einem halben Duzend How-Tos, FAQs und weiteren Ratschlägen prüfen: Meine Justage "per Daumen" und Laser passt perfekt.

Also habe ich wiederum den Haupspiegel samt Fassung ausgebaut. Diesmal habe ich auch den Hauptspiegel aus der Fassung genommen und folgendes festgestellt: Die Mittenmarkierung ist 2mm off-axis. Stellt sich die Frage, ob das bewustt so ist weil die optische Achse nicht mit der "mechanischen" übereinstimmt. Und zweitens klemmte der Spiegel sehr satt in der Fassung selbst ohne Halter. Zwischen dem Spiegel und dem Gußrand war aber kein Korkplätchen sonder eine Art Moosgummistreifen. Einen, nämlich den oberen der dreien, habe ich entfernt.

Alles zusammengebaut und den Versatz der Mittenmarkierung berücksichtigt. Dabei hat mir der Tip mit der Barlow geholfen. Meine 3x Barlow weitet den Laser so weit auf, das er gerade so noch vom Fangspiegel verdeckt wird. Halte ich jetzt ein weißes Blatt vor den Fangspiegel darf nur eine leichter rötlicher Schein zu sehen sein, aber keine "Neumondsichel", wenn ihr wisst was ich meine.

Leider war die Luftfeuchtigkeit heute deutlich höher als gestern, und damit die Bedingungen nicht ganz so gut. Trozdem konnte ich feststellen, das bei einer Vergrösserung von 210x (3x Barlow mit 17mm SP) bzw. 200x (6mm SP) noch ganz gut ist wie zuvor 120x. Mehr ist wohl nicht zu machen.

Alles in allem wohl keine Ausnahmeoptik aber dem Preis von 400 Euro angemessen. Werde mich hier noch um Bestätigung von anderer Seite bemühen.

Ich hätte für mehr Qualität ja gern etwas mehr bezahlt, aber die nächste Qualitätsstufe in 10" hätte den 4fachen Preis gekostet (für 8" gibt keine Alternative als Newton). Wie seht ihr das? Gibt es eigentlich noch die Meade Starfinder Newtons < 12,5"?

mfg

Chris
 
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