Skytom
Mitglied
Hallo zusammen,
es sind zwar schon ein paar Wochen her, aber noch immer geht mir die Nacht vom 15. auf 16. Oktober nicht aus dem Kopf. Im Urlaub auf dem Darß hatte ich den Hinweis auf einen dunklen Standort bekommen. Die Nacht sollte klar werden, der Mond erst nach Mitternacht aufgehen. Also alles Equipment ins Auto und rechtzeitig los um entspannt aufbauen zu können während es langsam dämmerte und die Dämmerung dauerte sehr lange da Oben.
Aber im Urlaub hat man ja Zeit.
Die Montierung stand, Strom vom Auto klappte, der 6" Newton war ausgekühlt. Die ersten Sterne und Sternbilder wurden sichtbar, es zeichnete sich eine gute Durchsicht ab. Im Osten tief am Horizont die Lichtglocke von Stralsund, im Westen Rostock, beides störte aber nicht. Ab und zu zogen Kraniche und Blässgänse über mir zu ihren Schlafplätzen. Dann wurde allmählich die Milchstraße sichtbar. Nachdem dann die astronomische Dämmerung da war , ich war überwältigt von der Sternenpracht. Die Milchstraße vollständig von Ost nach West mit vielen Einzelheiten, die Anzahl der Sterne löste erst einmal eine kleine Orientierungslosigkeit aus. Da es früh am Abend war konnte mich aber an den Sommersternbildern Schwan, Adler etc. wieder zurechtfinden. Andromeda mit dem bloßen Auge, WOW, und dann erst im Teleskop. M27 ohne Filter ganz deutlich.
Aber immer wieder habe ich einfach ohne Hilfsmittel den Himmel betrachtet und mir dabei gedacht wie wir Menschen so mit unserer Umwelt umgehen. Hier noch eine Lampe mehr, da noch ein Gebäude mit Strahlern von Unten!!! angeleuchtet, durchgehend die ganze Nacht, und, und,und...
Die einzige kleine Störung die ich hatte waren tief am Horizont einige Lampen jenseits des Bodden. Eben fast perfekt.
Leider musste ich wegen aufziehendem Nebel gegen 22.00Uhr abbauen. Die Nähe des Wassers halt. Bis dahin aber ein fantastischer Astroabend. Es geht eben nichts über einen dunklen ungestörten Himmel, den ich im Großraum Hannover noch nicht so richtig gefunden habe.
Das nächste Ziel ist im Havelland, da soll es ja noch dunkler sein.
CS allen
Thomas
es sind zwar schon ein paar Wochen her, aber noch immer geht mir die Nacht vom 15. auf 16. Oktober nicht aus dem Kopf. Im Urlaub auf dem Darß hatte ich den Hinweis auf einen dunklen Standort bekommen. Die Nacht sollte klar werden, der Mond erst nach Mitternacht aufgehen. Also alles Equipment ins Auto und rechtzeitig los um entspannt aufbauen zu können während es langsam dämmerte und die Dämmerung dauerte sehr lange da Oben.
Aber im Urlaub hat man ja Zeit.
Die Montierung stand, Strom vom Auto klappte, der 6" Newton war ausgekühlt. Die ersten Sterne und Sternbilder wurden sichtbar, es zeichnete sich eine gute Durchsicht ab. Im Osten tief am Horizont die Lichtglocke von Stralsund, im Westen Rostock, beides störte aber nicht. Ab und zu zogen Kraniche und Blässgänse über mir zu ihren Schlafplätzen. Dann wurde allmählich die Milchstraße sichtbar. Nachdem dann die astronomische Dämmerung da war , ich war überwältigt von der Sternenpracht. Die Milchstraße vollständig von Ost nach West mit vielen Einzelheiten, die Anzahl der Sterne löste erst einmal eine kleine Orientierungslosigkeit aus. Da es früh am Abend war konnte mich aber an den Sommersternbildern Schwan, Adler etc. wieder zurechtfinden. Andromeda mit dem bloßen Auge, WOW, und dann erst im Teleskop. M27 ohne Filter ganz deutlich.
Aber immer wieder habe ich einfach ohne Hilfsmittel den Himmel betrachtet und mir dabei gedacht wie wir Menschen so mit unserer Umwelt umgehen. Hier noch eine Lampe mehr, da noch ein Gebäude mit Strahlern von Unten!!! angeleuchtet, durchgehend die ganze Nacht, und, und,und...
Die einzige kleine Störung die ich hatte waren tief am Horizont einige Lampen jenseits des Bodden. Eben fast perfekt.
Leider musste ich wegen aufziehendem Nebel gegen 22.00Uhr abbauen. Die Nähe des Wassers halt. Bis dahin aber ein fantastischer Astroabend. Es geht eben nichts über einen dunklen ungestörten Himmel, den ich im Großraum Hannover noch nicht so richtig gefunden habe.
Das nächste Ziel ist im Havelland, da soll es ja noch dunkler sein.
CS allen
Thomas