Ferngläser in Bremen?

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TiScho

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Hallo!

Kann mir jemand einen Tipp geben, wo man in Bremen oder Umgebung Läden findet, in denen eine gute Auswahl an Ferngläsern zum Ausprobieren bereitsteht?

Viele Grüße
 
Hallo,

eine interessante Frage. Der Punkt dürfte aber doch sein: Was willst Du mit dem Glas dann machen?

Falls Du ein Glas für Astronomie suchst, würde ich mich eher mit anderen Sternfreunden verabreden und deren FG mal unter echtem Himmel testen. So kann man sich wirklich ein Bild machen und nicht nur mal bei Tag über die Straße gucken.

Da das Dein erster Beitrag hier ist, erst mal willkommen im Forum und erzähl mal bisschen genauer, was Du suchst ;)

Gruß
Adson
 
Hi Adson!

Danke für Deinen Tipp, leider kenne ich bisher keinen einzigen "Hobbyastronomen", da ich gerade erst anfange, mich damit zu beschäftigen.
Ich wollte mir eigentlich ein Teleskop kaufen, habe mich dann aber entschieden, erstmal mit einem Ferglas zu beginnen. Da ich schon immer ein "Fernglasfreund" war, scheue ich mich auch nicht, ein wenig Geld auszugeben, will aber auch nicht einfach eines per Versand kaufen.

Die Astronomie.de finde ich übrigens sehr gelungen, übrigens nehme ich grad am Onlinekurs für Anfänger teil.

Viele Grüße

Tim
 
Hallo,

na das sind doch super Neuigkeiten. Du suchst also ein Fernglas für Astronomie, d.h. Du bist hier genau richtig. Der Anfang mit einem Fernglas ist eine sehr gute Entscheidung und die meisten Astronomen werden Dir bestätigen, dass sie auch bei einer umfangreichen Teleskop-Ausstattung immer noch zum Fernglas greifen.

Leider ist es mit "Fachgeschäften" oft so ein Problem, dort eine vernünftige Beratung zu bekommen (nur wenige Marken zur Auswahl und/oder keine Ahnung von der Materie).

Für astronomische Zwecke wird meist das 10x50 als Standard empfohlen. Dieses Glas ist recht lichtstark, aber auch unter einem leicht aufgehelltem Himmel (Stadtrand usw.) noch gut einsetzbar.

Je nachdem, wieviel Du unter "ein wenig Geld" verstehst, kannst du nun ein Fernglas für 100 EUR, 300 EUR oder 600 EUR kaufen und wenn Geld keine Rolle spielt, greifst Du zu einem der "großen Drei" - Zeiss, Leica, Swarovski.

In der 100 EUR Klasse gibt es brauchbares von Nikon, Minolta sind auch noch ein paar am Markt oder auch eins vom Teleskop-Service ... Für ca. 300 - 350 EUR gibt es dann schon besser Vixen und recht brauchbare Gläser von ICS (Eigenmarke, sehen sehr nach Vixen aus), für 600 EUR bekommt man ein Fujinon 10x50 FMT SX2, welches viele - ich auch - als "das" Astroglas bezeichnen.

Für ein 10x50 empfiehlt sich auf jeden Fall ein Stativ, um die gewaltige optische Leistung auch voll ausnutzen zu können.

Wenn es etwas kleiner sein soll, könntest Du evtl. ein 8x40 oder 8x42 in Erwägung ziehen, z.B. von Nikon (für unter 100 EUR zu haben) oder - etwas teurer - ein Swift oder Docter. Viele Beobachter können 8x noch freihand gut nutzen, bei 10x wird es (auch aus Gewichtsgründen) oft schon etwas wackelig. Das merkt man übrigens am Tag im Fachgeschäft fast nie.

Wenn Du das Fernglas auch am Tage verwenden willst, wäre ein optimiertes Astroglas wie das Fujinon vermutlich nicht so super, da dort die Schärfe an beiden Okularen einzeln eingestellt werden muss.

Ich empfehle Dir einen Besuch auf der Website www.optixxx.de - die Chefin Simone ist eine absolute Fachfrau, hier im Forum als Metallica zu finden und weiß genau, was man als Hobby-Astronom braucht. Sie schickt Dir auch gern mehrere Gläser zur Ansicht, so dass Du in Ruhe zu Hause einige Tage testen kannst. Das ist wesentlich besser als jeder Besuch beim Fachhändler. Schreib ihr einfach eine mail und schildere Deine Vorstellungen in Preis, Leistungen und Verwendungszweck. Da wird Dir auf jeden Fall geholfen.

Gruß und viel Spaß
Adson

PS: Kauf Dir auf jeden Fall einen "Karkoschka" Sternatlas. Der kostet 17,50 EUR und ist unbezahlbar :)
 
hallo tim, kann mich adson nur anschließen: habe mit einzelokulareinstellung "begonnen"-das ist für astronomiezwecke ok. mein tipp: zeiss dekaris (10x50)bei ebay-und dann vielleicht von einem verkäufer im umland ersteigern. dann kannst du evtl. persönlich reklamieren, falls es schäden hat. gruß jochen
 
Für einen Anfänger, der sich bei Ferngläsern noch nicht so auskennt bzw. noch keine Vergleichsmöglichkeiten hat, halte ich den Kauf per eBay für nicht so ideal. Da würde ich eher einen der einschlägigen Händler befragen, nachdem man anhand von der kompetenten Beratung hier im Forum eine gewisse Vorauswahl getroffen hat. Bei einem guten Händler sollte es kein Problem sein, 2 oder 3 Gläser zur Ansicht zu bekommen, um sie auch mal miteinander direkt vergleichen zu können.

Gute Erfahrungen beim Fernglaskauf habe ich persönlich bei ICS gemacht und wie schon erwähnt bei Simone Hauptmann.

Gruß
Adson
 
hi adson, sicher richtig-es gäbe aber einen trick:anfragen, ob mwst. ausweisbar. wenn ja ist es ein händler und er gibt somit automatisch gewährleistung! allerdings gibt es auch zz kein dekaris bei ebay... :(
jochen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Adson und Jochen!

Vielen Dank für Eure Mühe, ich bin wirklich begeistert. Ich werde mich auf jeden Fall mal an Optixxx wenden.
Mal ehrlich, meint Ihr, daß es wirklich einen großen Unterschied macht, ob man durch ein 600 Euro Glas schaut, oder durch eines für 100?
So oder so, ich denke ichmuß es einfach mal irgendwo ausprobieren.
Ach ja, eins noch: Ist ein reines Astroglas denn auch für Naturbeobachtungen zu gebrauchen? Die separate Okulareinstellung würde mich eigentlich nicht stören.

Viele Grüße

Tim

p.s.: Den Karkoschka habe ich übrigens schon, der Kursleiter des Onlinekurses ( Bernd ) legt ihn sich, glaube ich, Nachts unters Kopfkissen... ;-)
 
Hallo Tim,

zwischen 100 und 600 EUR siehst sogar Du einen Unterschied. Zwischen einem 600 und einem 1.800 EUR Glas vielleicht nicht mehr. Soll heißen: In der Kategorie bis ca. 600 EUR machst Du für 100 EUR mehr einen doch erheblichen Sprung in Sachen Qualität.

Es ist ja nicht nur die Optik, sondern auch das ganze "Drumherum", also wie ist das Glas verarbeitet, hat man was gegen Reflexe gemacht und wie sauber läuft die Fokussierung (Beispiel: ein in Chinafett geklebter Mitteltrieb läuft bei 20 Grad super satt und weich, bei - 10 Grad bekommst Du den vermutlich nicht mehr vor und zurück). Also da gibt es schon einige Unterschiede. In der Klasse "zwischendrin" gibt es aber einige gute Varianten, und wenn Du Simone von optixxx mal anschreibst und der schilderst, was für Vorstellungen Du hast, wird sie Dir sicher was brauchbares empfehlen. Das ist ja das Gute am "in Ruhe zu Hause probieren": Manchmal entscheidet eben nicht nur der optische Eindruck sondern auch, wie man ein Glas anfassen und halten oder tragen kann.

Klar kann man ein Glas mit Einzelokular-Fokussierung auch am Tag und für alles mögliche benutzen. Aber es nervt Dich irgendwann schon, glaubs mir einfach ;)

Willst Du vielleicht auch mal im Zoo Tiere GANZ NAH beobachten oder die Vögel beim Nachbarn (oder die Nachbarn ... ...), dann wäre unter Umständen ein Dachkant-Glas sinnvoll.

Nach dem, was Du so schreibst, könnte ich mir vorstellen, dass das Swift Audubon 8,5x44 für Dich ein interessantes Glas wäre. Hat Simona natürlich zum Testen verfügbar, also niemals die Katze im Sack kaufen :)

Schreib der Simone einen Gruß von mir und frage dann auch nach dem special price ...

Gruß
Adson
 
Hi Adson!

Ich habe Frau Hauptmann tatsächlich angeschrieben und sie hat mir prompt sehr ausführlich geantwortet. Ich habe ihr ein wenig beschrieben was ich suche (eben kein reines Astroglas) und sie hat mir ein gebrauchtes Nikon 10x42 SE angeboten. Ich zweifle nur noch, ob 42mm Öffnung genug für Astronomie sind.
In der nächsten mail werd ich sie mal von Dir grüßen!

Viele Grüße

Tim
 
Hallo,

das 10x42 hat eine AP von 4,2 mm und ist damit recht universell einsetzbar.

Ich nehme z.B. auch gern das 12x36, nur mal als Vergleich dazu. Der Andromedanebel sieht darin nicht so toll aus, wie in meinem 10x50 - aber eben anders. Vielleicht kann sie Dir noch ein 10x50 zum Vergleichen schicken, aber ich denke - je nach Beobachtungsort - hat ein "besserer Himmel" mehr Einfluss auf das was Du siehst als ob es 10x42 oder 10x50 ist. Und: nicht zu vergessen sieht man in einem guten 10x42 ohnehin "mehr" als in einem mäßigen 10x50 (Vergütung, ggf. Abschattungen usw.)

Gruß
Adson
 
Hi Adson!

Ich finds übrigens echt nett, daß Du Dir ernsthaft Mühe gibst, mir bei meinen Fernglasfragen weiterzuhelfen.

Das Glas von Frau Hauptmann werde ich jetzt mal testen. Ich habe sie übrigens auch von Dir gegrüßt, ich hoffe Deine Kundenwerbung bringt Dir beim nächsten Einkauf ein paar Prozente... ;-)

Ich werde dann mal berichten, wie es mir gefällt.

Gruß und bis bald

Tim
 
Hallo,

Simone H. hat es nicht nötig, mir Prozente zu geben, ich LIEBE sie! ;)

Aber mal im Ernst: Ich bin nicht mit ihr verschwägert oder dergleichen, aber sie ist eine, die ihr Geschäft aus Überzeugung betreibt. Sie macht faire Preise, keine Frage. Was aber viel wichtiger ist: Sie weiß, wovon sie redet bzw. schreibt. Und hat mir - als ich noch nicht ihr Kunde war - einfach mal Ferngläser zum "nur mal durchgucken" geschickt. Das hat sie vermutlich ein paar EUR gekostet, vor allem aber Zeit, Aufwand, Energie. Solche Geschäfte liebe ich, da kaufe ich gern und empfehle auch gern weiter. Sie hat mir auch ein altes CZJ Pentekarem wieder für faires Geld generalüberholt, Linsen ersetzt usw. So, das hat aber jetzt nichts mit dem Thema zu tun. Es gibt auch andere tolle Händler mit tollem Service und wo es passt erwähne ich sie gern.

Nun noch etwas zum Fernglas allgemein: Seit es für relativ wenig Geld Lichteimer von 8, 10 oder 12 Zoll gibt, hat sich der Spruch immer weiter verbreitet:

"Öffnung ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Öffnung."

Meiner Meinung nach ist das ein genialer Marketingtrick, um auch dem letzten Id!oten ;) so einen Eimer zu verkaufen. Ich habe auch einen 10" Newton, habe also nix gegen diese Dinger. Aber der Spruch müsste eigentlich heißen:

"Dunkler Himmel ist durch nichts zu ersetzen - außer durch einen noch dunkleren Himmel."

Wenn Du nämlich einen Lichteimer in der Vorstadt verwenden willst, bekommst Du u.U. weniger DeepSky zu sehen als einer, der mit einem 8x30 Fernglas in irgendeinem Kuhkaff ohne Straßenbeleuchtung auf einer Isomatte liegt. Also ist "relativ viel" Öffnung das eine, die Transportabilität des Ganzen eine andere Sache, es sei denn, Du lebst an einem optimalen Beobachtungsplatz (wo gibt es sowas in Deutschland?).

Im Buch "DeepSky Reiseführer" von Stoyan ist dazu eine interessante Tabelle zum Thema "Kontrastreserve". Ich habe die genauen Zahlen grad nicht im Kopf und das Buch nicht greifbar, jedenfalls kann man da sehr schön sehen, das ein "besserer" Himmel das Ergebnis einer Beobachtung u.U. mehr beeinflusst als die Größe der Öffnung.

Und nicht zuletzt bietet ein Fernglas einen unglaublichen Vorteil in Sachen Zeit. Seit ich Vater von inzwischen zwei Kindern bin, finde ich es sehr praktisch, mich mal fix ne halbe Stunde mit dem Fernglas in den Garten zu begeben und dabei eine Netto-Beobachtungszeit von 28 Minuten zu haben. Selbst einen Dobson rausholen dauert länger ...

Merkst Du, dass ich ein Fernglas-Missionar bin? :)

Gruß
Adson
 
Hallo Adson!

Ja, diese Gedanken hatte ich auch schon. Ich wollte mir nämlich anfangs ( eigentlich seit Jahren ) ein Teleskop kaufen. Bei näherer Betrachtung sind jedoch die Gelegenheiten, an denen man wirklich Zeit hat und gleichzeitig auch noch bestes Wetter ist, äußerst selten.
Als mir dann auch noch verschiedene Leute geraten haben, doch erst einmal mit einem Fernglas zu beginnen, wurde mir überhaupt erst klar, daß das eine Option ist. Ich bin nämlich bis dahin immer davon ausgegangen, daß man nur mit einem Teleskop den Himmel beobachten kann...

Bis demnächst,

Tim
 
Ein Fernglas kann man auch prima tagsüber verwenden, z.B. um die Vögel beim Nachbarn zu beobachten ... auf Reisen, beim Sport, bei Veranstaltungen, Konzerten, in Museen ... So kann man den Kauf eines evtl. auch etwas teureren Geräts sehr gut vor sich selbst und evtl. vorhandener (Ehe)frau gut rechtfertigen *breitgrins*

Viel Spass beim Ausprobieren
Adson
 
Jaja, die Ehefrau... Wenn ich die nicht hätte, hätte ich wohl längst alles durchgebracht...

Aber sag mal, kennst Du eigentlich ein wirklich gutes Zoomfernglas? Ich bin nämlich eigentlich ein Freund von diesen Dingern, da das Beobachten damit ein wenig aktiver wird. Leider ist meins ziemlich mäßig... (Bresser Hunter 8-24x50, 18 Euro bei Ebay). Bei zunehmender Vergrößerung verdunkelt sich das Bild deutlich, außerdem wölbt es sich sehr stark. Auch die Schärfeeinstellung ist ziemlich begrenzt und das Blickfeld ist winzig.

Naja, für den Preis ist es sonst aber OK.

Bis dann

Tim
 
Moin,

ich kenne kein gutes Zoomfernglas.

Die meisten leiden mehr oder weniger (je nach Preis) an den von Dir geschilderten Problemen. Ich kenne ein Glas mit variabler Vergrößerung, welches wirklich gut ist: Leica Duovid.

http://www.leica-camera.de/nature_observation/duovid_binoculars/

Aber das ist kein Zoom und preislich ... nun ja sagen wir mal: eine etwas andere Region als das Bresser-Glas. Aber wie so oft fragt man sich, muss der Zoom wirklich sein? Ich denke, bei einem evtl. freihändig verwendeten Glas macht es wenig bis keinen Sinn, da man in der Praxis mit einem guten 8x min. genauso "viel" erkennt, wie mit einem mittelmäßigen und wacklig gehaltenem 12x.

Wenn man höher vergrößern will, braucht man auf jeden Fall ein Stativ, dann kann man auch gleich ein Spektiv kaufen und da gibt es welche mit durchaus brauchbaren Zoom-Okularen, die dann eben bis z.B. 60x gehen. Aber auch nicht für 18 EUR ;)

Gruß
Adson
 
Danke, hab ich mir schon fast gedacht. Bisher kann ich eigentlich noch ganz gut durch mein FG schauen, ich schätze, das ändert sich, wenn ich erstmal das Nikon in den Fingern hatte...

Brauchen tut man den Zoom zwar nicht, aber es macht halt Spaß!

So, muß zur Arbeit, bis dann

Tim
 
z.B. um die Vögel beim Nachbarn zu beobachten
Oder umgekehrt? ?) :D (Die Formulierung klingt so, als ob die Assoziation bezweckt war ;) - natürlich will ich nicht andeuten, dass Du sozusagen auf Österreichisch 'spechteln' tust..)

Sorry! Außerdem off topic. :blush:
Ansonsten ein sehr schöner Thread mit guter Beratung und nettem Umgangston. So sollte es sein!

Es wäre schön, wenn Du, Timm, dann anschließend von Deinem Testfernglas etwas berichten könntest.

Gruß
Je
 
Hallo Tim,

ich hab z.B. auch Meade 10x50 (LIDL!) aus verschiedenen Jahren im Bestand. Die sind für 19 EUR oder was die gekostet haben nicht "schlecht". Habe dazu auch irgendwann mal einen kleinen Beobachtungsbericht geschrieben, um armen Menschen Mut zu machen ...

Also: Klar kann man damit auch beobachten, nur mit einem "richtigen" Fernglas sieht man mehr bzw. besser. Ich hatte mal ein top 8x30 (ich glaube Fujinon, bin aber nicht 100 % sicher) und dazu das LIDL Glas bei einer Beobachtungsnacht dabei. Im Fujinon hab ich mehr gesehen als im 10x50 LIDL. Das Fujinon war leider nicht meins, aber mein Docter 8x42 z.B. schlägt das LIDL Glas auch locker.

Die LIDL Gläser sind aber sehr schön für (etwas größere) Kinder geeignet. Besser als "echtes Spielzeug" ist das allemal. Belehrung in Sachen Sonnenbeobachtung nicht vergessen!

Das Nikon wird Dich vermutlich "umhauen" :-) das ist ein Unterschied wie ein Fernseher von 1965 und daneben ein neuer Breitbild Plasma ... Achte aber trotzdem auf die Haptik des Glases. Also: Nimmst Du es dann "gern" in die Hand, fühlt es sich gut an, findest Du schnell und sicher den "richtigen" Einblick, kannst Du schnell und sicher scharfstellen oder hast Du immer das Gefühl "das passt noch nicht 100 %" usw.

Im DeepSky Reiseführer von Stoyan sind ein paar Objekte, da steht jeweils, wie die früher beschrieben wurden von Hodierne & Co. - wenn man die heute in einem guten 10x50 sieht, bekommt man erst mal einen Eindruck: 1. wie schlecht damals die Optiken wirklich waren und 2. was für geniale Beobachter die Jungs damals doch waren!

Jelee, was Du alles denkst ;)

Gruß
Adson
 
Hi Jelee und Adson!

Ich werde natürlich gern über meinen Eindruck von dem Nikon-Glas berichten. Freue mich auf jeden Fall, da mal durchzuschauen.

Ja, der DeepSky Reiseführer kommt mir bekannt vor, ich glaube ich hab im Online-Kurs mal was davon gehört.Vielleicht sollte ich mir den mal zu Weihnachten schenken lassen...
Du hast recht, Adson, es ist wirklich erstaunlich wie die damaligen Astronomen ihre Beobachtungen mit so einfachen Mitteln machen konnten. Ich habe übrigens neulich ein sehr interessantes Buch gelesen, in dem u.a. geschildert wurde, wie man vor der Erfindung eines mobilen Zeitmesssers auf See den Längengrad bestimmt hat. Eine Möglichkeit, die Zeit zu bestimmen, war zB die Beobachtung der Jupitermonde. Auf einem schwankendem Schiff mit einem mittelalterlichen Fernrohr! ( Ich kann keine Garantie für die Richtigkeit dieser Kurzfassung geben, aber so oder ähnlich habe ich es in Erinnerung...) Das Buch heißt übrigens "Längengrad" und ist von Dava Sobel. Mir hat es gefallen.

Viele Grüße

Tim
 
Weil es hier gerade dazu passt: Nach wie noch ein Superschnäppchen ist "Sky Vistas", ein umwerfendes Buch - leider auch nur in Englisch zu haben - welches derzeit immer noch beim Science Shop für ~ 15 EUR statt Normalpreis 58 EUR zu haben ist:

http://www.science-shop.de/artikel/696004

Kaufen!

Gruß
Adson
 
Hallo,,

erstmal schön dass Du hier gelandet bist, aber lass dich mal durch 42 mm Öffnung überraschen, wenn Du dunkel adaptiert bist und (das ist jetzt wichtig!) einen schönen dunklen Himmel erwischst. Ich freu mich, Dein "Aah!" zu hören.

Klaren Himmel
Peter
 
Zitat von Adson:
Weil es hier gerade dazu passt: Nach wie noch ein Superschnäppchen ist "Sky Vistas", ein umwerfendes Buch - leider auch nur in Englisch zu haben - welches derzeit immer noch beim Science Shop für ~ 15 EUR statt Normalpreis 58 EUR zu haben ist:

http://www.science-shop.de/artikel/696004

Kaufen!

Gruß
Adson


... ich habs mal gekauft. Bei amazon-marketplace gabs das neu für 10 Euro (13 Euro inkl. Versand).

Lass mich mal überraschen!

Gruß.
 
Hallo Kraupi,


Das wird sicherlich eine angenehme Überraschung. :super:
Schön, dass Adson es empfohlen hat. Von dem Buch hat man lange etwas ... .

Und wo wir gerade dabei sind: Sehr gelungen finde ich auch Binocular Highlights: 99 Celestial Sights for Binocular Users. Das Buch kann eine gute Einstiegsdroge sein, da es nicht zu textlastig ist und mehr Wert auf praktischen Nutzen legt. Es ist recht handlich und alle notwendigen Aufsuch- und Übersichtskarten sind bereits enthalten - also Fernglas und Buch schnappen und los gehts. Ein prima Buch für draußen.

cs, Klaus
 
Mir wurde kürzlich "Binocular Astronomy" von Stephen Tonkin empfohlen. Leider kann ich aber noch nichts dazu sagen, da es auf meiner Literaturliste für Weihnachten steht ;-)

Gruß

Tim
 
So, heute kam schon Sky Vistas!

Hammerbuch, kann man nicht anders sagen!!!

Ich kann nicht glauben, was ich da für 13 Euro inkl. Versand bekommen habe.

Wenn man dann noch bedenkt, das Fach-Zeitschriften in Deutschland knappe 10 Euro kosten ...


Weitere Literatur-Tipps von den "alten Hasen"...?
 
Hallo Kraupi,

das kann man wirklich nicht glauben, was man da für ~ 15 EUR bekommt! Erstklassige Qualität in der Verarbeitung, schweres Papier, super Fotos und der Text ist auch interessant.

Freut mich, dass es Dir gefällt.

Gruß
Adson
 
hi kraupi, habe den kosmos himmelsatlas gerne dabei. ist ein wenig schwer, aber du hast über den 51 fotos die sternenkarte zum drüberlegen! tolle bilder und schöne orientierung-aber halt 39 euro teuer... cs jochen
isbn 3-440-09155-4
 
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