Zitat von stefan_r:
Ein beispielsweise Nikon 8x40 EX ist deutlich schärfer, kontrastreicher, ebenfalls hochwertig vollvergütet und vor allem auch weitwinkliger.
Gruß
Kleine Korrektur, die Gläser der EX-Serie von Nikon sind nicht vollvergütet, also eben alle Glas-Luft-Flächen!
Nur die Hauptlinse ist mehrschichtvergütet und eine Linse im Okular, die Vergütung ist die gleiche wie bei der Action VII-Serie.
Mit dem Taschenlampentest gut zu sehen.
Ich hatte das EX 10x50 im Besitz.
Die EX-Gläser werden auch nicht in der Beschreibung bei Anbietern mit einer "vollen Mehrschichtvergütung" beschrieben sondern nur mit einer "Mehrschichtvergütung".
Trotzdem sind es für den Preis gute Ferngläser...!
Das EX 10x50 hat trotz nur einer "normalen" Mehrschichtvergütung nach dem bei Fernglaskennern wohl bekannten polnischen Lornetki-Tests einen Lichtdurchlaß-Messwert von 93%, welches z.B. besser ist als folgende sündhaft teuren Dachkantgläser, das Nikon EDG 10x42 mit 88,5%, Swarovski Swarovision 10x42 mit 89,5% und dem Leica Ultravid mit 90,7%. "Besser" als das EX ist da z.B. das Zeiss 10x42 Victory FL Dachkant mit 95,5%, das Nikon SE 10x42 Porro mit 96% und dem Leica Trinovid 10x50 Dachkant, daß mit 97,1% den Vogel abschießt!
Bevor das aber jemand falsch versteht, hier handelt es sich rein um die physikalische Eigenschaft wieviel Prozent des Lichtes aus dem Okular wieder heraus kommt, also ein reiner Messwert!
Daß die EX-Ferngläser von Nikon natürlich nicht den genannten Ferngläsern das Wasser reichen kann, bedarf glaube ich keiner Diskussion...!
Bei den polnischen Lornetki-Fernglas-Tests, wo wirklich "Massen" an Ferngläsern getestet wurden und werden, die meines Erachtens auch mit großen Fachwissen, Seriösität und modernen Messmethoden durchgeführt werden (mit z.B. auch Bildern von den Austrittspupillen, die auch bewertet werden oder Prozentmesswerte von Verzerrungen, Randschärfe etc. im GF), ist übrigens das Nikon EDG 10x42 das erste Fernglas, was die 150 Punkte Hürde geschafft hat.
Diese polnischen Tests sind wohl mehr in Richtung Objektivität ausgelegt als in Subjektivität, was nur der Benutzer selbst entscheiden kann.
Das zeigt schon, daß dort so gut wie alles gemessen wird, was messbar ist.
Für mich sind sie aber eine wertvolle Hilfe bei einer Suche nach einem Fernglas, sofern dieses Modell auch getestet worden ist.
Da ich nicht polnisch kann, benutze ich dabei den Google-Übersetzer. Auch wenn die Übersetzungen sich oft von den Worten her lustig lesen, kann man wunderbar was damit anfangen.
Hier mal ein Überstzungs-Beispiel anhand des erwähnten Nikon EDG 10x42:
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Ferngläser Nikon EDG-Serie debütierte offiziell auf dem Markt zweimal. Erstens, im April 2008 gab das Unternehmen die Einführung von fünf neuen Modellen mit EDG markiert, die geringe Dispersion Glas-Linsen decken sollte, und ihr Fall wurde vor kurzem modischen Stil "offene Scharnier". Nach mehreren Monaten Fernglas ging auf Verkauf in den USA. Vergeblich war jedoch für sie in der offiziellen Distribution in Europa zu suchen. Diese Situation dauerte mehrere Monate und dann, im März 2010, Nikon offiziell angekündigt, O. .. der Start einer Serie von fünf EDG Fernglas. Fernglas ganz anders aussehen als die gestellten zwei Jahre zuvor. Es gab kein Wort an dieser Erklärung. So wissen wir nicht, ob die alte EDG nur für den amerikanischen Markt bestimmt waren, oder vielleicht eine neue EDG leise ersetzt die alte.
Vorteile:
sehr robusten und wasserdichten Gehäuse,
hohe Transmission,
gestochen scharfe Bilder im gesamten Bildfeld,
chromatische Aberration gut korrigiert,
sehr wenig Astigmatismus,
leichten Koma,
vernachlässigbar geringen Klirrfaktor,
kleine das Bild verdunkelt am Rand des Feldes,
schön Austrittspupillen auf einem schwarzen Hintergrund,
gute Darstellung der weiß,
beispielhaften Schwärzung innerhalb der Röhren
breites Spektrum an Radständen Rohre,
Hochwertige Prismen und Beschichtungen.
Nachteile:
Mangel
Rekordergebnis in unserem Test (keiner hat bisher nicht das Fernglas um über 150 Punkte erreicht getestet) und das Fehlen von Funktionen, die den Defekt geben könnte, es sei denn treffliches Beispiel dafür, mit welcher Ausrüstung die wir haben. Wenn jemand nicht duldet keine Kompromisse, das ist definitiv Fernglas für ihn.
Natürlich ist nichts kostenlos. EDG-Serie, wenn Sie nicht berücksichtigen zu nehmen, ob die stabilisierte Fernglas mit Laser-Entfernungsmesser ausgestattet ist Fernglas-Serie der teuerste auf dem Markt. Modell 10x42, zum Beispiel, ist deutlich teurer als die Konkurrenz mit High-End-Qualität-Preis von Firmen wie Zeiss oder Leica gefertigt. Interessanterweise ist es auch teurer als der jüngste in einer Reihe von Ferngläsern der Swarovski EL-und SLC-HD. Wir bekommen so nah an perfekte Produkt, sondern dass Qualität kostet Geld.
Man löst in Ekstase über die optischen und mechanischen Eigenschaften der getesteten Nikon EDG kann lang sein. Dass es nicht langweilig war, von dem, was hat den größten Eindruck auf uns zu erwähnen. Nikony die höchste Serie (HG und SE) sind seit jeher bekannt, dass große Schwerpunkt an den Rand des Feldes zu halten. Also haben wir nicht denken, dass es unmöglich ist, es besser machen. EDG hat jedoch gezeigt, dass wir falsch waren. Im Falle von Ferngläsern, wenn Sie Teile des Bildes von der Mitte des Feldes und dessen äußersten Rand könnte, ist es wirklich schwierig sein würde, voneinander zu unterscheiden. Dies ist besonders lobenswert, dass das Sichtfeld 10x42 EDG-Modell der größte seiner Klasse Fernglas. Hut ab!
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Jetzt bin ich aber etwas vom Thema abgekommen...
....also, die EX-Serie von Nikon ist nicht vollvergütet....!
Gruß, Matthias