Fernglas für Himmel und Natur

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attilaF

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Hallo,

ich suche ein Fernglas bis 10x50 für astronomische Beobachtung bis 250,- Euro, das ich auch mal auf Wanderungen mitnehmen möchte.

Ich habe entweder ein CZJ 10x50 Dekarem oder ein Nikon Action EX im Auge. Ich bin zwar Brillenträger, aber bei -2 müsste es auch ohne Brille bzw. mit dem Dioptrienausgleich gehen.

Kennt jemand beide Gläser und kann mir Vor- und Nachteile beschreiben.

Danke & Grüße,
Attila
 
Hallo,

10x50 hängt einem ganz schön am Hals beim Wandern, Aber in der Dämmerung mit ruhiger Hand ist das schon toll.

Astronomisch würde ich bei dieser Größe zu einem Stativ raten.

Klaren Himmel
Peter
 
Hallo,

ich fotografiere auch, deshalb besitze ich bereits ein Stativ. Eventuell würde aber auch ein 8x40 reichen. Mir fehlt die Erfahrung und muss mich auf die Erfahrung anderer verlassen. Ein Glas aus der Monarch Serie von Nikon wäre auch eine Alternative. Diese sind etwas kompakter.
Mir sind die Vor- und Nachteile eines alten Zeiss Jenoptem/Dekarem gegenüber einer Nikon oder Vixen in der gleichen Preisregion nicht klar.

Zusätzliche Info: ich würde auf dem Land beobachten.

Grüße,
Attila

 
Hallo,

die einzige wirklich taugliche Entscheidungsfindungsprozedur ist: Durchgucken. DAS kann nichts anderes ersetzen.

Auf dem Land hast Du natürlich schon einmal die gute Voraussetzung eines (relativ) dunklen Himmels, der eine der wichtigsten Voraussatzungen für angenehme Beobachtungen ist.

Noch was wichtiges: Im Liegestuhl kann man wirklich gut beobachten - total komfortabel.

Klaren Himmel

Peter


 
Hallo!

Danke daß wenigstens Du mir das Gefühl gegeben hast, nicht allein im Weltall zu sein (siehe Vixen o. Minox)! ;-)

Ich kann leider nur was zum CZJ sagen. Es ist ein spitzen Glas für astronomische Beobachtungen (meine Meinung und, wie ich auch in versch. Foren gelesen habe, die Meinung vieler anderer). Für`s Wandern aber nicht unbedingt vorteilhaft. Es ist schwer und doch recht groß. Hinzu kommt das es nicht abgedichtet ist. Ich hatte nach einem Ausflug bei schlechten Wetter Kondenswasser drin. Es hat Tage gedauert bis sich das verzogen hatte! Drum suche ich ja selbst ein Glas, welches für`s Wandern und Astronomie geeignet ist. In einem Test aus den 70er Jahren, wurde aussdrücklich auf das 7x40 NVA Glas verwiesen. Deshalb gehe ich davon aus, das 40mm Objektivöffnung durchaus gut für astronomische Beobachtungen ausreichen und obendrein das Fernglas sehr handlich machen.

VG, Michael
 
Hallo Michael,

danke :)! Vielleicht schreibt noch der eine oder andere Profi ;).
Es nützt mir auch nichts, wenn ich durch einige Modelle gucke, weil das Angebot unüberschaubar ist und ich wüsste auch nicht worauf ich achten soll, wenn ich durchschaue. Ich weiss nur, dass es Porro und Dachkant-Gläser gibt und dass letztere konstruktionsbedingt kompakter und meist teuerer sind.
Ein 7x40 würde mir vermutlich auch reichen, nur möchte ich in diesem Segment eines der besten Gläser bis ca. 250,- Euro ;) That´s it ...

Grüße,
Attila
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Attila,

da sitzt Du eben ein bissel zwischen den Stühlen, weil ein Glas mit Schwerpunkt Astronomie ist nicht unbedingt das Glas, das man zum Wandern allzu gerne mitnimmt. Bei 250,- Euro würde ich auch nach einem Porro Ausschau halten, mit Dekarems kenne ich mich nicht so aus, habe aber eine vage Erinnerung, dass die Brillenträgertauglichkeit mich eher negativ beeindruckt hat, und da ich die Brille im Normalfall nicht abnehmen mag, habe ich diese Spur nicht weiter verfolgt. Nikon Action EX-Serie ist sicher nicht schlecht, die korrespondierenden Pentax-Gläser (Serie PCF WP-II) haben ein recht kleines Gesichtsfeld bei sonst guten optischen Eigenschaften. Die Kite Birdwatcher kenne ich nicht so gut, sollen aber in der Preisklasse überlegenswert sein. Daneben gibts natürlich bei einschlägigen Versendern diverse chinesische Produkte mit anscheinend guter Astro-Tauglichkeit, die ich aber nicht zum Wandern mitnehmen würde.

Aus der Dachkant-Ecke (wegen kompakter für den Rucksack und so) fällt mir für grob 250.- EUR spontan nur das Pentax 8x42 HRc ein.

servus - sepedon
 
Als Brillenträger kannst Du CZJ Gläser vergessen. Punkt. Klar kann man auch ohne Brille durchgucken (Astigmatismus mal außen vor gelassen), aber wenn Du draußen bist und die Brille auf hast, kann es u.U. ein ziemliches Gefummel sein. Also das würde ich mir nicht antun.

Wenn Astronomie der Schwerpunkt ist, spricht eigentlich alles für ein Porroglas. Kraupi schrieb, dass ihm Simone Hauptmann - www.optixxx.de - ein 10x50 für unter 200 Europäer besorgt. Sicher hat sie auch andere schöne Gläser, schreib ihr doch einfach mal eine mail.

Und: Auch wenn Du meinst, dass Dir Durchgucken nicht weiterhilft - wenn Du zwei oder drei "vorausgewählte" Gläser dann mal in der Hand und vor Augen hast, weißt Du genau, welches Dir besser "passt". Probier es einfach aus, Simone hat Erfahrungen und viele hier im Board haben auch beste Erfahrungen mit Simone :)

Gruß
Adson
 
Hallo Adson,

als Brillenträger braucht man die Porro-CZJ-Gläser nicht zu vergessen, denn:

1. gibt es verschiedene Modelle dieser Firma, die Brillenträgerokulare haben ( z. B. Oktarem, Nobilem Super ) und
2. kann man sogar das Jenoptem 7x50 durch Austausch der harten Augenmuscheln gegen Gummidichtungsringe aus dem Baumarkt brillenträgertauglich machen.

Beim Dekarem 10x50 geht das allerdings nicht, der AP-Abstand ist zu klein.

Beste Grüße

Manfred

P.S.: Dem Lob für Simone möchte ich mich anschließen, sie hat es geschafft, den extrem schwergängigen Mitteltrieb meines Swarovski Porro 7x42 Habicht wieder hinzubekommen, der vorher in Anspruch genommene Swaro-Kundendienst konnte nichts erreichen!
 
Hallo,

meine Aussage mit CZJ muss ich relativieren, es kommt natürlich auch auf die Art der Brille und die individuellen Gegebenheiten an. Bei den gängigen Gläsern von 8x30 über 7x50, 10x50 bis 15x50 dürfte aber ein normaler Brillenträger fast immer Probleme bekommen. Das 7x50 ist m.E. ein Grenzfall, ich konnte das nicht und ich kenne auch einige Brillenträger, die das gleiche Problem haben. Natürlich kann man das Glas auch so benutzen, aber der wundervolle Weitwinkel ist dann eben weg ...

Gruß
Adson
 
Ich bin Brillenträger, kann ohne Brille praktisch nur bis 30 cm sehen, und nutze u.a. ein CZJ 10x50 Jenoptem sowie seit einigen Tagen auch noch ein CZJ 15x50 Pentakarem. Vermutlich bin ich noch nicht so blind und sehgestört, so dass ich einfach ohne Brille durch die Gläser schauen kann. Bei mir funktioniert das klasse und ohne irgendwelchen Einschränkungen. Vielleicht lohnt es sich, vor dem Kauf erst einmal das CZJ zu testen, ob man auch auf der Seite des Glücks steht, denn die optische Qualität ist schon sehr gut.

Ralf
 
Hallo Ralf,

wenn der Fokussierbereich des Fernglases ausreicht, um die Fehlsichtigkeit des Beobachters auszugleichen, kann man natürlich auch als Brillenträger dieses Fernglas nutzen, indem man die Brille absetzt, um durch das Glas zu schauen.
Dies ist bei der Himmelsbeobachtung sicherlich machbar, die Sterne bewegen sich ja nicht so schnell.

Bei der Naturbeobachtung ist das aber sehr lästig und oft viel zu langsam, manche Objekte wie flüchtendes Wild oder ein vorbeifliegender Greifvogel sind auf diese Art kaum vernünftig vor die Linse zu bekommen. Bis man nämlich die Brille abgesetzt ( wohin dann damit? ), das Fernglas zum Auge geführt und letztendlich scharfgestellt hat, ist das Beobachtungsobjekt längst über alle Berge und der Naturkundler macht ein langes Gesicht.

Daher meine Meinung: Der Brillenträger braucht für die Observation der belebten Natur ein Fernglas mit brillenträgertauglichen Okularen und Mitteltrieb ( wegen des schnellen Fokussierens ), alles andere ist nur ein umständlicher und auf die Nerven gehender Notbehelf.

Gruß

Manfred
 
Hallo Manfred,

ok, für Naturbeobachtungen ist das natürlich lästig. Ich hatte meine (persönliche) Feststellung ausschließlich auf astronomische Beobachtungen bezogen. Ich habe jedoch auch schon Vögel, auch fliegende Greifvögel, am Tage und in der Dämmerung sowie bei Tageslicht entfernte Objekte mit dem Glas problemlos beobachtet. Klar, das hat Brille auf und Brille ab bedeutet.

Übrigens, darauf wurde wohl schon hingewiesen, das CZJ 10x50 sollte für die Himmelsbeobachtung auf ein gutes Stativ gesetzt werden. Ich habe es gelegentlich auch freihändig benutzt, mit dem Ergebnis, dass ich schon nach einigen Minuten die Lust verlor. Ich bin jedoch kein sportlicher Mensch, trainierte Muskelmänner und -frauen werden evt. länger Freude am "Hantelheben" haben.

Ralf
 
Zitat von Clusterboy:
Übrigens, darauf wurde wohl schon hingewiesen, das CZJ 10x50 sollte für die Himmelsbeobachtung auf ein gutes Stativ gesetzt werden. Ich habe es gelegentlich auch freihändig benutzt, mit dem Ergebnis, dass ich schon nach einigen Minuten die Lust verlor. Ich bin jedoch kein sportlicher Mensch, trainierte Muskelmänner und -frauen werden evt. länger Freude am "Hantelheben" haben.

Ralf

Ein Stativ braucht man bei 10x meiner Ansicht noch nicht, wenn man in einem Liegestuhl mit Armlehnen beobachtet (ist sowieso am bequemsten, gerade wenn man Richtung Zenit beobachtet). Man hat dann nämlich ein sehr gutes Widerlager und kann sich gut abstützen. Ein Stativ muss schon recht massiv sein, damit es nicht schwingt, wenn man Kontakt mit dem Fernglas macht. Interessantes Thema, vielleicht eines eigenen Threads würdig.

Thomas
 
Danke für eure Antworten. Schwerpunkt liegt auf Astronomie, deshalb wird es trotz Gewicht ein 10x50 sein. Für Wanderungen kann ich mir immer noch ein preiswertes Modell holen. Ich bin kein Ornithologe ...
Wenn es zu schwer wird, werde ich einen Neiger kaufen, gutes Stativ habe ich schon, aber das ist ein Thema für sich.

Viele von euch haben zwei drei Ferngläser. Sind die Ansprüche gestiegen, Fehlkauf oder warum ist das so? Will man dann die alten Gläser wegen Wertverlust nicht verkaufen oder benutzt man sie gelegentlich?

Einen Fehlkauf will ich eigentlich vermeiden, deshalb werde ich möglicherweise noch etwas sparen und mir gleich das "richtige" Glas kaufen. Das ist jetzt keine Anspielung auf bestimmte Markengläser. Es geht mir darum, dass ich ein sehr gutes Glas will, das meine Anforderungen für lange Jahre erfüllt. Wir reden hier ja nicht von elektronischen Geräten wie Computer oder Fernseher von einer Halbewertzeit von wenigen Jahren ... ;)

Grüße,
Attila
 
Hallo,

>Viele von euch haben zwei drei Ferngläser. Sind die Ansprüche gestiegen, Fehlkauf oder warum ist das so? Will man dann die alten Gläser wegen Wertverlust nicht verkaufen oder benutzt man sie gelegentlich?

ich habe neben einem "richtigen" Teleskop momentan ein CZJ 10x50, ein CZJ 15x50 und ein Oberwerk 20x90. Alle drei Ferngläser möchte ich nicht missen. Sie sind, jedes für sich, für meine Zwecke bestens geeignet. Ich überlege vielmehr noch, ob ich mir ein viertes Glas zulegen sollte, da gibt's von Zeiss ja noch etwas im x60-Bereich, das zwar teuer ist, aber offenbar umwerfend gut sein soll.

Ralf
 
Hi,

ihr seht schon, ich bin absolut am Anfang, deshalb kann ich mir das zunächst schwer vorstellen, warum man neben einem Teleskop mehr als ein Fernglas braucht.

Grüße,
Attila
 
Zu Thomas:

einen eigenen Thread zum Thema FG und Stativ braucht es ansich nicht, wurde x-mal ausdiskutiert. Stelle mal ein 10x50 auf ein ganz normales Stativ und beobachte damit. Und danach ab in den Liegestuhl. O.k., das ist schon besser als stehend beobachten, aber im Winter friert Dir der A.. ab!
Das 10x50 zeigt Dir auf dem Stativ nach 10 Sekunden nachweislich das dreifache als aus der Hand (zumindest, wenn man über 40 ist).

Mein FG-Vorschlag wäre ein Dachkant ICS 7x42. Das liegt allerdings bei 300 Euro, also etwas über dem Buget. Ich habe aus dieser Serie das 10x50 und bin mehr als zufrieden damit.
Der Vorteil des kleineren: Absolutes Leichtgewicht im Gegensatz zu Porrogläsern, ist sehr klein (die meisten meinen immer ich hätte genau dieses, dabei ist es ein 10x50). Man nimmt es auch mal auf den Berg mit hoch, da wird`s beim 10x50 schon kritischer. Zumal man bei anstrengenden Bergtouren keine so ruhige Hand mehr hat und das 10x vergrößernde Glas schon schwierig zu handhaben ist.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

dass Du immer wieder auf diese unsäglichen ICS Gläser verweist, finde ich ziemlich merkwürdig.

Es ist ja schön wenn Du einen Lieblingshändler hast, aber Du musst uns doch nicht ständig mit dessen Produkten penetrieren, wenn sie schrott sind. Und das ist so bei diesen Gläsern.

Viele Grüße
Andreas
 
Zitat von Berberich:
einen eigenen Thread zum Thema FG und Stativ braucht es ansich nicht, wurde x-mal ausdiskutiert. Stelle mal ein 10x50 auf ein ganz normales Stativ und beobachte damit.

Ja, hab' ich: Unbequem, wacklig, kein Spaß gemacht. Nicht mehr wiedergemacht.

Und danach ab in den Liegestuhl. O.k., das ist schon besser als stehend beobachten, aber im Winter friert Dir der A.. ab!

Gar nicht so schlimm, bei richtiger Kleidung + Decke. Man muss halt auf Füße und Hände aufpassen. Kalte Füße sind von Übel. Die kriegst du aber auch vom Rumstehen.

Das 10x50 zeigt Dir auf dem Stativ nach 10 Sekunden nachweislich das dreifache als aus der Hand (zumindest, wenn man über 40 ist).

Gut, werd' ich demnächst dann mal kombinieren. Stativ mit Seitenausleger und Liegestuhl. Das Stativ passt noch in den Rucksack. Ich werd berichten.
 
Hallo,

ich noch mal:

also zunächst ich habe eine reichliche Auswahl an Ferngläsern:

10x25, 7x50, 8x42, 10x30, 10x42, 10x50, 16x70.
Marken Docter, Leica, Zeiss und Fujinon.

Ich bin immer wieder überrascht, was sich für ein Zuwachs an Sicht ergibt, wenn ich die Dinger auf ein Stativ schraube. Liegt vielleicht an meiner abnehmenden Handruhe.

Für unterwegs bevorzuge ich Zeiss 8x42 und Leica Trinovid 10x42 bzw Trinovid 10x30.

Am Himmel, wenn es richtig dunkel ist: Fujinon FMT-SX2 7x50. Das ist zwar nicht die Riesenvergrößerung, aber ein tolles offenes Gesichtsfeld.

Wenn ich mit etwas mehr Vergrößerung sehen will: Leica Trinovid 10x50 und Fujinon FMT-SX 16x70.

Für ein "richtiges Teleskop" fehlt mir die Zeit, da ich eine Rufbereitschaft habe und binnen kurzer Zeit in die Eisen steigen muß.

Noch einmal:

CZJ ist ein Spitzenglas (habe mal durchgeguckt, selbst für mich als Brillenträger war es beeindruckend).

Nikon: für den Preis einfach gut.

Meine Empfehlung bleibt: Liegestuhl kombiniert mit Stativ ist das mit Fernglas erzielbare Optimum an Komfort.

Klaren Himmel
Peter

 
Hi Andreas!

Ich kann zwar nichts zur Qualität der ICS-Gläser sagen, da ich sie nicht kenne, möchte aber an dieser Stelle erwähnen, daß die Informationsmail, welche ich von ICS bekommen habe, sehr objektiv ist. Man hat mir darin einige Ferngläser vorgestellt und keineswegs versucht, die Eigenmarke hochzujubeln. Das finde ich sehr seriös und nicht selbstverständlich. Im Übrigen halten scheinbar sehr viele Leute hier im Forum die Gläser von ICS für ziemlich gut.

Grüße

Tim
 
Hallo Peter,

jetzt gib zu, du sammelst die Gläser ;). Einige deiner Gläser sind doch sehr nah beieinander, zumindest was Öffnung und Vergrößerung angeht.
Nikon habe ich ins Spiel gebracht, weil meine gesamte Fotoausrüstung von Nikon ist. Die SE und Sp Serie soll ganz herausragend sein.

Danke für deinen Beitrag.

Grüße,
Attila
 
Hallo Attila,

bei der Aufzählung der Nikon-Gläser guter Qualität hast Du die HG-Modelle vergessen, die sind mindestens so gut wie die SEs.

Gruß

Manfred
 
Manfred schrieb:

"bei der Aufzählung der Nikon-Gläser guter Qualität hast Du die HG-Modelle vergessen, die sind mindestens so gut wie die SEs."

Du sprichst große Worte gelassen aus. Die Dachkantgläser haben vielleicht Vorteile in der Bildfeldebnung (ist wohl Nikon-Philosophie, dafür den "Globus-Effekt" in Kauf zu nehmen), in der Wetterfestigkeit und in der Führigkeit, für manche vielleicht auch im Einblickverhalten.

Ansonsten ist an den SE-Porros hinsichtlich Mitten- uns Randschärfe und Abwesenheit von Farbsäumen nicht so ohne weiteres deutlich vorbeizukommen.

servus - sep
 
Hallo,

auf der deutschen Nikon-Homepage sehe ich nur die HG-Modelle, nicht aber die SE und SP. Die SP sollen sogar noch besser als die SE sein. Werden sie nicht mehr gebaut oder sind das Gläser, die in Deutschland nicht angeboten werden?

Grüße,
Attila
 
Hallo,

danke für den Link, ich fand den Thread sehr interessant. Da ich durch die Fotografie bereits mit Nikon-Optiken sehr zufrieden bin, tendiere ich stark zu einem Nikon Fernglas, auch wenn die SPs preislich noch nicht ins Budget passen. ;)

Grüße,
Attila
 
Hallo Attila,

darf ich Dich an Dein erstes Posting in diesem Thread erinnern?

Du suchtest ein 10x50 zur Himmelsbeobachtung und als Wanderglas.

Nikon SP gibt es nur als 7x50, 10x70 und 18x70. Die letzten zwei kannst Du keinesfalls mehr als Wandergläser bezeichnen, dazu sind sie viel zu schwer und klobig ( Gewicht über 2kg ).

Auch das 7x50 ist als Wanderglas wenig geeignet: ca. 1,5 kg Gewicht ( etwa 500g mehr als ein Zeiss Jena 10x50 ) und umständliche Okulareinzelverstellung sind nicht gerade Pluspunkte. Außerdem ist das Sehfeld mit etwa 50° eher mickrig.

Optisch sind die SP-Modelle sicherlich hervorragend, aber ein Fernglas, welches wegen des Gewichts im Schrank bleibt, nützt Dir gar nichts. Wenn schon Nikon, dann wäre ein 8/10x42 HG oder ein 10x42 SE die deutlich leichtere ( halbes Gewicht ) und praktischere ( Mitteltrieb ) Lösung. Und zum Ausgleich dafür, dass die Optik wohl ein Tick schlechter ist, bekommst Du noch ein größeres Sehfeld.

Gruß

Manfred
 
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