Fernglas für ISON Beobachtung!

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Eitsch

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Hallo liebes Forum!

Ich bin neu hier und habe mich extra hier angemeldet um einige Infos zu erfragen, welche insbesondere den Kometen ISON betreffen.

Ich habe bereits ein Fernglas mit dem ich oft in den Himmel schaue (10x50). Allerdings fühle ich mich damit doch recht verloren im Himmel. Ich habe das Gefühl mehr "power" zu brauchen um detailierter zu sehen.

Vorallem möchte ich den Kometen schön, klar und detailreich erkennen.

Allerdings die Frage: Welcher Objektivdurchmesser und welche Vergörßerung sind ratsam?

Ich schwanke ziwschen einem Fernglas 12x56 welches ich auch super für Tierbeobachtungen benutzen könnte! Preisklasse 200 €.

Oder ein 12x60 Preisklasse 120 €

oder sollte es mit 20x60 bzw. 15x70 deutlich größer dimensioniert sein?

Ich bin mir auch nicht sicher ob eine Vergrößerung von 12 fach im Gegensatz zu meinem alten Fernglas von 10 fach ein so großer Unterschied ist?!

PS: Ich möchte alle Gläser nur mit Stativ benutzen

LG
 
Halli Hallo!

Du musst ein bisschen deine erwartungen hinunter schrauben, du wirst nicht mehr "details" als ein helles milchiges scheibchen sehen als in einem 20x80 fernglas.

Das 10x50 was du besitzt ist ideal!! Ich selbst nutze viele jahre mein 15x50 IS von Canon und habe mir heuer im sommer ein 15x70 fernglas (mit einem angenehmen einblick & größerer austrittspupille) gekauft, aber du wirst z.B. mit einen 7x50 und einen 15x50 nicht mehr details an einem kometen erkennen.

Mein 15x70 gucker nutze ich auf einen mechanischen arm.

Schöne grüße, Marius

Ps: Ich würde mir an deiner stelle nichts kaufen :-)))
 
die 10x50 ist einfach prima!
12 x 56 bringt da nur ein sehr kleines bischen mehr. Wenn von ebay usw dann prima. Aber sonst nee, du brauchst nichts zu spendieren.
 
Moin Namenloser!

Ein 10x50 ist ein hervorragendes Allround-Glas, das schon viel am Himmel zeigt - natürlich auch Kometen.
Ich besitze neben so einem Glas noch ein 15x70. Das ist dann die nächste Stufe in der Steigerung der Erkennbarkeit. Das Gesichtsfeld wird hier ggü. dem 10x50 um ca. 1/3 kleiner.
Im Verein haben wir hier noch ein Vixen 16x80, das natürlich wiederum ein helleres Bild liefert.
Schön fand ich damals auch mein 20x80 mit 3° Gesichtsfeld und Einzel-Okulareinstellung. Wenn ich's mir heute aussuchen könnte, würde ich das 10x50 und das 20x80 nehmen. M.M. ideal für Kometen bis etwa +10 mag.
 
Hallo,
inwiefern fühlst du dich verloren? Welches Fabrikat ist dein 10x50?
Wenn es ein ordentliches Bild bietet, brauchst du nichts anderes.

Ein gutes 10x50 zeigt dir den Kometen nicht viel schlechter als ein billiges Großfrernglas.

Gruß Hans-Jürgen
 
Ich habe mir imMärz Panstarrs nacheinander in einem wirlichen Qualitätsglas 7x50 angesehen und danach in einem einfachen (ber nicht sonderlich schlechten) 15x70. Das 15x70 zeigte weniger Einzelheiten!! Danach habe ich es weggegeben. Ich wusste, ich würde nie wieder durchschauen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hey Leute,

ja meine Fernglas ist von Revue! Es wurde mir mal von meinem Opa geschenkt und lag wohl in der Preisklasse bei 200 Mark!

Ich bin recht zufrieden damit. Aber ich würde halt nur gerne mehr vom Himmel sehen. Auch bei 10 facher Vergrößerung sind viele Dinge immernoch, sehr weit weg.

Ich spiele jetzt mit dem Gedanken mir ein Fernglas für Astronomische und auch Naturbeobachtungen anzuschaffen. Speziell interessiere ich mich für das Nikon Monarch in 2 Ausführungen.

1.) 16x56

2.) 20x56

Austrittspupille wären 3,5mm oder 2,8mm. Ist das Bild am Himmel bei 2,8 denn schon zuuu dunkel für punktuelle beobachtungen? Sprich: Mond, Planeten und Kometen?

Was empfehlt ihr?

LG
 
Für Mond, Planeten und Kometen spielt es kaum eine Rolle, ob das Fernglas 10 oder 16-fache Vergrößerung bietet. Sicherlich kann man mit einer 16-fachen Vergrößerung ein klein bisschen mehr erkennen, aber der Unterschied ist marginal.

20-fach macht sich schon bemerkbar, aber da muss das Glas schon gut sein.

Für Mond und Planeten kann die AP sogar noch kleiner sein. Für helle Kometen reichen die von dir genannten AP's aus.

Wenn du aber mehr sehen willst, kommst du am Kauf eines Teleskops nicht vorbei.

Gruß Hans-Jürgen

 
Hallo Uwe,

Eitsch als Eröffner dieses Threads scheint ja Deinen bemerkenswerten Einwurf bislang nicht gebührend erfasst zu haben - und auch sonst bisher niemand (ausreichend, ?).
Ich finde Deine Erfahrungen bezüglich 7x50 (Qualitätsglas) versus 15x70 (einfach) höchst erstaunlich und wohl auch Du selbst wirst von diesen Wahrnehmungen damals verblüfft gewesen sein.
Daher muss ich Dich bitten, noch Näheres dazu auszuführen:
Bei 7x50 ist ja zusätzlich zu vermuten, dass Du die gesammte Öffnung gar nicht wirst haben nützen können? Womöglich wirst Du faktisch nur etwas wie ein 7x42 genützt haben, es sei denn, Du hättest unter einem ideal dunklen Himmel beobachtet?
15x70 sollte hingegen fast immer voll "verwendbar" sein, unter den (eventuellen) Einschränkungen freihändiger Beobachtung halt - Verwackeln, Gewicht? Oder hattest Du mit Stativ beobachtet?
Wie stellten sich die Eindrücke genauer dar, zwischen den Extremen große Bildruhe, nicht volle Nutzung der Öffnung, ausgezeichnete Abbildung, hervorragender Kontrast?... - BildUNruhe, volle 70mm-Öffnung (x2), schwächerer Kontrast?...
Welche Rolle spielte dabei das spezielle Objekt Komet? Deine "drastische" persönliche Schlussfolgerung scheint ja von allgemeinerer Tragweite gewesen zu sein. ;-)

LG
Herbert


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Herbert, hallo Uwe,
ich kann mir schon gut vorstellen, dass nur eine qualitativ gute (und somit nicht ganz billige) Fernglas- Optik den Öffnungszugewinn ausspielen kann:
ich selbst verfüge über ein 80er Jahre Steiner 15*80, damals selbst gebraucht "schweineteuer" mit 600,- DM (Neupreis damals knapp 1000,- DM), habe ich viel mitgenommen, leider nicht immer ganz optimal eingepackt - dennoch zeigt es das, was eine gute Optik mit 80mm Öffnung zeigen kann!
So habe ich in Mittelfrankreich bei klasse- Seeing und praktisch nicht-lichtverschmutztem Sommerhimmel beobachtet, was wirklich großartig war.

Ein Fernglas hat ja ´ne Menge Glasteile innen drin, und wenn nicht alles ganz optimal aufeinander abgestimmt ist, voll vergütet, sehr gut justiert, dann gehen schnell ´mal ein, zwei oder gar drei 10er- prozent Bilddefinition, Schärfe verloren usw. Auch kann in nicht optimalen Linsen, Prismen eine Menge "Licht verschwinden".
Von daher ercheint es mir höchst plausibel, dass eine optimale kleinere Fernglasoptik einen öffnungsmäßig größeren, aber schlecht gebauten "Lichteimer" weghauen kann !

Beste Grüße!
Carsten
 
Hi. Ich habe den Vergleich zwischen einem Tento (russisch, gebraucht ca. 100 Euro) und einem TS LE 15x70.
Während ich das TS weggegeben habe, weil mich die unförmigen Sterne nervten und das Glas den Fokus einfach nicht behielt, muss ich sagen, dass das Tento hier in einer anderen Kategorie spielt. Die Sterne sind feiner abgebildet, sprich eher Punkte als Striche und Pilze.
Man erkauft sich diesen Vorteil in der Optik jedoch mit einer recht geringen AP von 3, welche für manch flächiges Deepsky-Objekt schon zu wenig sein kann. Weiterhin ist das scheinbare Feld recht gering, geringer jedenfalls, als beim TS-Glas.
Außerdem bedingt die Vergrößerung ein Stativ, weshalb ich es selten verwende, wenn, dann mit einem Liegestuhl.
Summa summarum, ich kann Dir auch nur zu Qualität raten und sage, dass beim Fernglas 15x70 die Obergrenze dessen sind, was freihändig mit Stuhl noch zu machen ist. Bei allem, was drüber liegt, braucht man ein Stativ.
Also, lieber kleiner und dafür feiner. Biste flexibel und kannst es auch am Tag gut verwenden. Tipp hier von mir: Meopta 12x50. Manchmal kann kleiner auch der Weg zum Ziel sein.

Gruß
Michael
 




hallo eitsch,

das meopta 12x50 ist auch meine top-idee.. aber eben teuer.
da kämen mir aber dann auch nikon se + fujinon fmt-sx in die gedankengänge.

das omegon 12x56 kostet nur 199.- u soll laut diversen nutzern super für's geld sein. auch das kowa sv (rund 300eu) sei wohl ein tipp.
nikon 12x50EX ist auch recht gut.. allerd.leichter kidneybean-eff.zu vernehmen.. sonst bis 85% brauchbares gesichtsfeld mit meinem 2t-modell.

evtl.kann man sich das olympus exps 12x50 + pentax 12x50 als idee heranziehen.. kenne ich aber beide nicht..
die austrittspupille mit rund 4mm finde ich persönl.ausreichend am nachthimmel..
wenn 10x50 auch noch iO.ist, dann wäre das bresser montana (~250eu) od. ts10x50wildlife viell.ein tipp.


beste grüße................. faxa






 

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