Fernglas gebraucht, Auktion - Risiko?

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Danke. Meine Überlegung ging so:
- Das Glas war teuer, und kann mir nicht alle drei Jahre ein Neues leisten.
- Die Schutzfilter sollen für das Bild keine Qualitätseinbusse bedeuten.
- Sie verhindern den geringsten Kratzer
- Der Einsatzort ist kein Ort, wo etwas aufgestellt wird, schon gar kein Stativ. Vielmehr freie Natur, Berge. Von daher gibt es durchaus ein Potential für Beschädigung, auch aufgrund der Dunkelheit.

Die Antwort auf die Frage, ob der Klemm-Objektivdeckel auf den Filter passt, habe ich nun anderswo gefunden. Offensichtlich gibt es Fragen, die Profis schlicht zu dämlich sind - oder ich muss, wie du sagst, da einfach meine eigenen Erfahrungen sammeln.
 
Es erstaunte mich einfach, dass meine Frage, ob sich ein Klemmobjektivdeckel bei aufgeschraubtem Filter anbringen lässt, keine kurze Antwort erhielt. Die Bemerkung war nicht speziell auf dich, Dominique, bezogen.
Nun eben, die Antwort musste ich mir selbst suchen, weil offensichtlich nur ein absoluter Laie auf eine solche Idee kommen kann.
Dank auch an dich, Uwe, für deine persönliche Einschätzung.
Gruss, Dominic
 
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....... ah okay. Danke für die Rückmeldung.

Jedoch erscheint es mir befremdlich, wenn du Sebastian Vettel fragst, ob im Aschenbecher des Fiat Panda die Rillen für die Aufnahme einer Havanna groß genug sind.
und da er kein Raucher ist und diese somit aus Erfahrung nicht beantworten kann, wird er deine Frage deshalb als dämlich bezeichnen?

Sicherlich nicht!
Weil das was du mit dem Satz adaptiert hast, inkompatibel ist.
 
Es wird einfach daran liegen, dass nicht viele Leute ihre Fernglasobjektive mit Filtern schützen. Und die Teilmenge derer, die dann noch Objektivdeckel nutzen ist nochmal kleiner. Und von denen lesen sicher nicht alle hier mit.

Ich war anfangs auch oft verwundert, dass ich im Fernglas- und Astrobereich so wenig Kommentare erhalten habe. Vom Fotobereich war ich anderes gewohnt. Das scheint aber normal zu sein, die Community ist hier einfach kleiner. Hier muss man mehr selbst machen und ausprobieren.

Ich nutze z.B. an meinen vier Ferngläsern: Einmal Front- und Rückdeckel, einmal Front- und Rückdeckel und einen Koffer, einmal nur Okulardeckel und eine Ledertasche und einmal gar keine Deckel, sondern nur eine Ledertasche. Schutzfilter nutze ich gar nicht, genau wie an meinen Fotoobjektiven.

Viele Grüße,
Sebastian
 
Vielen Dank für deinen erhellenden Kommentar, Sebastian!

Klar: die Umstände und Sichtweisen sind individuell. Ich freue mich hier dennoch über das Engagement all derjenigen, die antworten.

Ich habe nun erst mal nur Objektivdeckel bestellt, obwohl ich auch für die Okulare gerne was hätte, das hält.

Grüsse,
Dominic
 
suche einmal nach Opticron Regenschutz-Kappe, gibt es m.W. für Okulare diverser Ferngläser, ohne Gewähr.

Andererseits besteht die Möglichkeit diese mit einem 3D Drucker herzustellen. Dazu benötige ich dann aber eine Skizze mit allen relevanten Daten.

Was aber auch gut funktioniert:
Du kennst sicher das Material aus dem z.B. ein Sattel Regenschutz hergestellt ist. So ein "Häubchen" inkl. eines integriert eingenähten Gummibandes kann dir jede kleine Änderungsschneiderei herstellen. Farbe und Materialstärke nach Wunsch. Einen verstärkten Deckel ließe sich integrieren, so ein wenig als Stoßschutz.
Der Vorteil dieser Hauben (ohne Stoßschutz) ist, sie ist sehr schnell montiert, und ebenfalls schnell abgezogen und zack in die Hosentasche gestopft. Ggf. auch größer schützt sie gleich das halbe Glas?, je nachdem was der Anwender abdecken möchte.

Oder diese Teile hier, näht dir auch an sich ein Schneider, wenn das Material vorhanden ist. Es zu besorgen ist aber auch kein Problem.

https://www.augenblicke-eingefangen...nfo.php?cPath=24_34&products_id=627&anc=y#pic

Noch eine Variante, Heizungs,-Sanitärhändler aufsuchen und nach den Endkappen der gelieferten Rohre fragen. Gibt es in allen denkbaren, also fast, Durchmessern.


 
Super Tipps! Eine dieser Varianten wird für die Okulare wohl zum Zug kommen. Eher was Einfacheres.

Dennoch: Vielen Dank auch für das Angebot mit 3D-Druck. Ich denke, der Aufwand der Herstellung eines passgenauen und vor allem: gut sitzenden Prototypen aus einem geeigneten Material würde sich nur lohnen, wenn du gleich mit einer Serienproduktion ins Geschäft einsteigen würdest - Abnehmer mit diesem Fernglasmodell fänden sich genug. Die Gefahr, dass dabei erst mal nicht mehr rauskäme als bei den Standard-Okularkappen, wäre vermutlich hoch - Präzision hin oder her.

Grüsse, Dominic
 
........... der Drucker steht hier im Büro, und druckt jeden erdenklichen Unsinn für uns, Spaßgegenstände.
Da kann ich probieren wie ich will, ohne Massen,-Serienproduktion.
Für mein 15x56 mit den WES Blenden drucke ich mir auch noch Kappen. Er hat das Material und ich die Zeit. Kostet ja nix.

Viel Spaß mit deinem FG und allzeit gute Beobachtungen!
 
Nach einiger Zeit hier noch mein versprochener Nachtrag. Auf die oben besprochenen Fragen und Details möchte ich nicht mehr eingehen: Die Frage des Zubehörs ist eine persönliche Sache und eine Frage des Ausprobierens - und insofern noch nicht abgeschlossen.

Was ich jedoch gerne berichte: In der Zwischenzeit hatte ich mehrere Gelegenheiten zur Beobachtung von Sternen in relativ dunklen Gegenden, hoch in den Alpen. Ich kann nur sagen: Umwerfend! Die Vergleichsmöglichkeiten mit andern Ferngläsern guter Qualität fehlen mir allerdings. Zu zweit war auch das Gewicht kein Problem: Man wechselt sich eben ab, so dass man sich zwischendurch etwas erholen kann. Insbesondere während der Perseiden-Meterorschauer war dieses Abwechseln ideal. Also: Von daher bin ich voll zufrieden mit meiner Wahl des Fernglases und freue mich auf weitere Sternennächte.

Noch ein Hinweis zur Bestückung mit Batterien: Zwar wird im Manual gesagt, dass Lithium-Batterien deutlich länger als Alkali-Batterien halten und insbesondere bei tieferen Temperaturen empfohlen sind. Ich habe jedoch erlebt, dass Alkali-Batterien den Dienst teilweise versagten bzw. Funktionen eingeschränkt waren (Kontrollleuchte)- obwohl sie noch längst nicht leer waren. Das Problem hat aber vermutlich weniger oder nicht nur mit den Temperaturen, sondern insbesondere damit zu tun, dass die Bildstabilisierung auf die regulären 1,5Volt angewiesen ist - oder auf eine Spannung nahe bei diesem Wert. Tests von diversen Alkali-Batterien zeigen jedoch, dass diese in der Regel schon bald nur noch Spannungen von 1,2-1,3 Volt aufweisen - was für die Bildstabilisierung des Canon 10x42 IS WP eindeutig nicht ausreicht. Selbstverständlich könnte man diese Zusammenhänge weiter austesten. Für mich ist jedenfalls klar: Nur noch Lithium-Batterien. Die Bedienungsanleitung ist diesbezüglich ungenügend. Vielleicht hilft dieser Hinweis andern Neulingen mit dem Fernglas.
 
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