Stephan_T
Aktives Mitglied
Hallo Sven,
Wer sprach denn vom Okularrechner? Es geht doch um die Frage in welcher Situation welcher Parameter eher als diskretes Merkmal (einzelne Kurven) Sinn macht.
Korrektheit habe ich auch hier nicht in Frage gestellt. Allerdings wird durch diese Tabelle meines Erachtens nicht so gut sichtbar, wie sich eine vom Betrachter gewählte vom durchschnittlichem Seeing bestimmte Maximalvergrößerung zu den anderen Parametern verhält, als wenn man selbiges (in stetiger Weise) auch noch in das Bild integrieren würde. Bei Tommys Darstellung fällt mir dazu allerdings keine Möglichkeit ein, wärend man in meinem Bild hierfür leicht eine weitere Kurvenschar (durch ausgewählte Teleskopbrennweiten indiziert) mit aufnehmen kann. Dadurch lässt sich, mit einer Zusätzlichen Skala in Y-Richtung, die aus den Okularbrennweiten resultierenden Vergrösserungen ins Bild direkt einbauen. Statt den exemplarischen Werten in der Tabelle, erlaubt das eine kontinuierliche Darstellung bei der der Betrachter sich seine Grenze als horizontale Linie selbst wählen kann.
Sorry, aber das ist genau die Art von sprachlicher (Nach-)Lässigkeit, die bei Anfängern notorisch zu Verständnisschwierigkeiten führt.
Ich habe hier den Eindruck, du hast meinen Beitrag nicht wirklich aufmerksam gelesen, oder habe ich ihn so undeutlich formuliert? Das genau ist doch mein Punkt, dass man für verschiedene Fragestellungen (a: Ausgehend von einer Okular-Auswahl nach deren Verhalten bezüglich verschiedenen Teleskop-Varianten geschaut, oder b: ausgehend von vorgegebenen Teleskop-Öffnungsverhältnissen nach deren Relation zu Okularbrennweiten betrachtet) verschiedene Diagrammsichtweisen bevorzugt. Die Erwartung ergibt sich aus der Fragestellung.
Was denkst du denn als langjähriger Einsteigerberater zu der Frage ob man in so einem Bild eher eine wilkürliche Auswahl von Okularbrennweiten (z.B. 2.5, 5, 10, 15, etc.) repräsentiert, oder gängige Öffnungsverhältnisse (f/4, f/5, f/6, etc.). Bei den Okularbrennweiten könnte man auch versucht sein, übliche Einsteigerokularbrennweiten (9mm, 25mm, 32mm, etc.) zu wählen.
Hinzu kommt zwischen Tommy und mir wohl auch noch der Unterschied, ob man davon ausgeht ein generisches Diagramm fix und fertig bereit zu stellen, wie es mir bei Tommy gedacht scheint, oder aber für bestimmte Situationen bereits die Auswahl des diskreten Merkmals (a: Okular-Brennweiten, b: Öffnungsverhältnisse) dem Kontext anpasst. Wenn du Tommys Darstellung beispielsweise für deine Seite Okulare für den 200/1200 Newton bzw. Dobson 8“ f/6 verwenden möchtest, so würdest du doch gerne die Brennweitenauswahl im Bild gemäß deiner Okular-Pallete darstellen. Für das fragliche 8" f/6 Teleskop reduziert sich der relevante Teil des Bildes dann aber auf eine eindimensionale (vertikale) Linie. Die anderen Teile des Bildes sind nur für eine Betrachtung "wie würden sich diese Okulare an anderen Teleskopen sonst noch verhalten" interessant.
Viele Grüße
Stephan
Zitat von Sven_Wienstein:Nein, ich sehe in Tommys Variante keinen Okularrechner, das kann man anders haben. Ich sehe das vielmehr unter der AP-Sichtweise, das heißt wo bewege ich mich mit welcher Okularbrennweite, wie ist ein Okular einzuschätzen, was verschiedene Geräte angeht?
Wer sprach denn vom Okularrechner? Es geht doch um die Frage in welcher Situation welcher Parameter eher als diskretes Merkmal (einzelne Kurven) Sinn macht.
Zitat von Sven_Wienstein:Die Anordnung, der AP waagerecht auch die Vergrößerungen je nach Öffnung zuzuordnen scheint mir auch korrekt.
Korrektheit habe ich auch hier nicht in Frage gestellt. Allerdings wird durch diese Tabelle meines Erachtens nicht so gut sichtbar, wie sich eine vom Betrachter gewählte vom durchschnittlichem Seeing bestimmte Maximalvergrößerung zu den anderen Parametern verhält, als wenn man selbiges (in stetiger Weise) auch noch in das Bild integrieren würde. Bei Tommys Darstellung fällt mir dazu allerdings keine Möglichkeit ein, wärend man in meinem Bild hierfür leicht eine weitere Kurvenschar (durch ausgewählte Teleskopbrennweiten indiziert) mit aufnehmen kann. Dadurch lässt sich, mit einer Zusätzlichen Skala in Y-Richtung, die aus den Okularbrennweiten resultierenden Vergrösserungen ins Bild direkt einbauen. Statt den exemplarischen Werten in der Tabelle, erlaubt das eine kontinuierliche Darstellung bei der der Betrachter sich seine Grenze als horizontale Linie selbst wählen kann.
Zitat von Sven_Wienstein:Die Anordnung der Öffnungsverhältnisse - tja, im Kopf wird doch meist mit Öffnungszahlen gedacht, wer will das bestreiten? Aus dieser Perspektive passt es doch.
Sorry, aber das ist genau die Art von sprachlicher (Nach-)Lässigkeit, die bei Anfängern notorisch zu Verständnisschwierigkeiten führt.
Zitat von Sven_Wienstein:Ich sehe da also eher unterschiedliche Verwendungen und die führen zu unterschiedlichem Aussehen. Vielleicht einigt Ihr Euch mal über die Erwartungen an so ein Diagramm?
Ich habe hier den Eindruck, du hast meinen Beitrag nicht wirklich aufmerksam gelesen, oder habe ich ihn so undeutlich formuliert? Das genau ist doch mein Punkt, dass man für verschiedene Fragestellungen (a: Ausgehend von einer Okular-Auswahl nach deren Verhalten bezüglich verschiedenen Teleskop-Varianten geschaut, oder b: ausgehend von vorgegebenen Teleskop-Öffnungsverhältnissen nach deren Relation zu Okularbrennweiten betrachtet) verschiedene Diagrammsichtweisen bevorzugt. Die Erwartung ergibt sich aus der Fragestellung.
Was denkst du denn als langjähriger Einsteigerberater zu der Frage ob man in so einem Bild eher eine wilkürliche Auswahl von Okularbrennweiten (z.B. 2.5, 5, 10, 15, etc.) repräsentiert, oder gängige Öffnungsverhältnisse (f/4, f/5, f/6, etc.). Bei den Okularbrennweiten könnte man auch versucht sein, übliche Einsteigerokularbrennweiten (9mm, 25mm, 32mm, etc.) zu wählen.
Hinzu kommt zwischen Tommy und mir wohl auch noch der Unterschied, ob man davon ausgeht ein generisches Diagramm fix und fertig bereit zu stellen, wie es mir bei Tommy gedacht scheint, oder aber für bestimmte Situationen bereits die Auswahl des diskreten Merkmals (a: Okular-Brennweiten, b: Öffnungsverhältnisse) dem Kontext anpasst. Wenn du Tommys Darstellung beispielsweise für deine Seite Okulare für den 200/1200 Newton bzw. Dobson 8“ f/6 verwenden möchtest, so würdest du doch gerne die Brennweitenauswahl im Bild gemäß deiner Okular-Pallete darstellen. Für das fragliche 8" f/6 Teleskop reduziert sich der relevante Teil des Bildes dann aber auf eine eindimensionale (vertikale) Linie. Die anderen Teile des Bildes sind nur für eine Betrachtung "wie würden sich diese Okulare an anderen Teleskopen sonst noch verhalten" interessant.
Viele Grüße
Stephan