Fertige Schneckenlagerung?

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Der_Michael

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Hallo!
Ich habe mich jetzt nochmal lange mit dem Gebiet Schneckenräder und so beschäftigt. Ich meine die Räder zu kaufen und richtig auszusuchen fällt mir inzwischen nihct mehr so schwer. Ich haeb aber Probleme mit der Schneckenlagerung.
Weiß jemand, ob es eine Firma gibt, die diese Teile herstellt?
Gierlinger ist mir eindeutig VIEL zu teuer!
Gibts keine Firma die sowas herstellt?
Ich verzweifle immer noch, weil ich bei diesem Thema immer auf einer Stelle trete und einfach nicht weiterkomme! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
BITTE HELFT MIR! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
mfG Michael
 
Hallo Michael,

Fertige gibt es nicht passend für deine Schnecke, es sei denn vom Lieferanten der Selben.
Aber bei CONRAD!(das müsste jetzt aber schon fast Jeder wissen, das man dort vieles für Hobby bekommt)
Unter Modelbau > Technischer Modelbau > Lagerböcke und > Kugellager, findest Du passendes für deine Schneckenwelle. Aber nur beidseitig geschlossene Lager (da Wartungsfrei) nehmen.
Das Lagegehäuse wird dann aus Alu C-Profiel ca. 3mm dick gefertigt, an dessen Enden dann die Lageböcke mit jeweils 2 Gewindeschrauben montiert werden.
Die Gewinde müssen selber in die Lagerböcke gebohrt werden.
Die Lagerböcke müssen leider an den Anschraubflächen noch bearbeitet werden, damit exakt die gleiche höhe über dem Lagergehäuse erreicht wird. Durch die Schraubenbefestigung können und müssen die Lagerböcke, möglichst mit einer Messuhr in der Höhe und rechtwinklig zueinander, eingemessen werden. Das Lagergehäuse kann, wenn möglich bei Deiner Montierung an den Achsgehäusen justierbar montiert werden, ansonsten muß eine Zwischenkonstruktion aus Alu Flach,- oder Winkelmaterial entsprechender Stärke, in keinem Fall dünner (besser 4mm) als das Lagergehäuse, die Verbindung herstellen.
Die Justierung kann auch auf einer Seite eine Kleine Zugfeder an einer einstellbaren Schraube haben, dann stellt sich Andruck und Schnekenspiel selbst nach.
Das Gehäuse so bemessen, daß Getriebe und Motor und ewetuell Rutschkupplungen ausreichend Platz und Befestigungsmöglichkeiten haben. Ausprobieren durch Probeaufbau der gefertigten Komponenten mittels Doppelseitigen-Klebeband (das verhindert Fehlbohrungen)
Erstmal genug zum realiesieren, denn jetzt muß genu hergestellt und montiert werden, sonst summieren sich die Fehler und schmälern das Endergebnis.
Und noch eine Adresse, für allerlei Technisches www.rs-components.de dort gibt es alles von A-Z und von Fett bis Kleber, Klebeband und Folien zu hauf.

Viel Spaß beim einkaufen und basteln.

Gruß Günter

 
Yo, kaufen kann man natürlich auch, aber mal ein paar prinzipielle Anmerkungen:
Hallo erstmal...

Wenn es um eine steife Lagerung geht: Warum willst du nun weg von der Konstruktion der Lagergehäuse bei den Achsen?
-Zwei Kegelrollenlager oder Schrägkugellager in X- oder O-Stellung, das ganze in Achsrichtung verspannt, etwas ähnliches kann doch für die Schnecke auch nicht schaden?
Bei irgend welchen Lagerböcken gibt es nur wieder Probleme mit der Fluchtung. Die können dann nur durch Spiel ausgeglichen werden oder noch mehr Verbindungselemente.

Also nimm doch einfach ein Achsgehäuse. Zwischen den beiden Lagern liegt die Schnecke. Jetzt braucht es nur noch eine Art Langloch auf der Seite, wo das Schneckenrad einkämmen soll. Und dann alles etwas kleiner ...
Diese ganze Einheit kann man dann noch verschieben, um das Spiel einzustellen.

Oder gibt es einen Grund, warum die Lager beide separat verstellt werden können müssen (was ja mit den Lagerböcken ginge)?

Servus
 
Hallo Daniel,

deine Lösung wäre ja richtig wenn sie komplett wäre.
Es fehlt der Hinweiß wo es die von Dir vogeschlagenen Lagerböcke, oder Pläne dazu gibt, die Seine bisherige Konstruktion berücksichtigen. Denn die Maße, für den Abstand der Motor-Getriebeeinheit hängt ja wohl von der größe und Position des Schnekenrades zum Montierungskörper ab und kann nicht einfach ausgedacht werden. Wenn Michael sie nicht hat, wer soll sie Ihm aus der Ferne machen, ohne das Teil vor sich zu haben, sind bis ins Detail ausgeführte Voschläge aber kaum möglich. Natürlich muß Er es nicht kaufen, aber Seine fragen hörten sich so an: Wie mache ich es mit einfachen Mitteln, wer hat eine Idee. Es hat nicht jeder, so wie ich eine voll ausgerüstete Maschinenfabrik im Rücken. wo sich jede Idee verwirklichen läßt.
Mein vor Jahren (damals noch ohne die Maschinenfabrik), wie oben beschrieben ausgeführtes Schnecken Getriebe, läuft nach dem Ausrichten und Verstiften der Lagerböcke bis heute mit kaum messbarem Rundlauffehler und Spiel. Denn ohne Justiereibahlen, ist ein am Stück gefetigtes Schnechengehäuse kaum fluchtend und Passgenau herzustellen.

Gruß Günter
 
Hallo,

Zitat:
Das Lagegehäuse wird dann aus Alu C-Profil ca. 3mm dick gefertigt, an dessen Enden dann die Lageböcke mit jeweils 2 Gewindeschrauben montiert werden.

Tut mir leid, aber das scheint mir für diesen Zweck nicht so recht stabil zu sein. Ich habe vor kurzem Steifigkeitsmessungen an Schneckengetrieben vorgenommen und bin dabei auf einige neue Erkenntnisse gestoßen. Der Bericht ist erst seit einer halben Stunde drauf und man ihn auf http://zellix.bei.t-online.de/schn.htm nachlesenlesen. Weitere Anregungen zu diesem Thema nehme ich gerne entgegen.

Gruß, Herbert Zellhuber
VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau
http://www.vds-astro.de (Vereinigung der Sternfreunde)
 
Hallo Herbert,

schick den mal an Synta, die kennen da noch weniger von als die meisten Selbstbauer, oder wie soll ich das meinem Schneckengeriebe beibringen, Es denkt doch es wäre in Ortnung,
Aber im Ernst, es wäre ja schön mehr Beispile für den Michael zubekommen und nicht den bisher Einzigen zu zerpflücken, nach dem Motto es muß doch irgend wo ein Fehler sein.
Wie dick sollte das Material denn, bei einem C-Propfiel von 30mm x 30mm sein?
Ich habe auf den vielen Seiten von Selbstbauern, die abenteuerlichsten Konstrutionen, hier und in den USA gesehen von "Schnecken-Antrieben" z.B. aus gebogenen Nylon-Gewindestangen an Regalwinkeln befestigt, ein Klecks Zweikomponentenkleber als Spindelmutter für 15-20 Minuten Belichtung, harstreubend kann ich dir sagen.
Aber dann siehst Du die Fotos und es verstummt jegliche Kritik, denn erst mal nachmachen! Denen hätten irgendwelche Steifigkeitsmessungen zum Selbstbau nicht weiterhelfen können, sondern nur praktische Tipps.

Gruß Günter
 
Hallo Gümter,

Entschuldige bitte, ich hatte keinesfalls vor, deinen Vorschlag zu "zerpflügen". Ich sagte nur vorsichtig - ich zitiere:

"Tut mir leid, aber das scheint mir für diesen Zweck nicht so recht stabil zu sein."

Wenn jemand mit meinen Steifigkeitsmessungen etwas anfangen kann, dann freut es mich. Wenn einer sagt, er kann damit nichts anfangen kann, so bin ich ihm auch nicht böse.


Gruß, Herbert Zellhuber
VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau
 
Hallo Herbert,

ist schon recht, aber wo ist ein anderer Vorschlag. Frage: reicht denn 3mm bei 30x30mm C-Profil? Ich Habe bei VdS-fachgruppe Amateur/Selbstbau nachgeschaut, konnte dort aber keine Tipps für Schneckengetriebe oder Gehäuse entdecken, gib mir einen Hinweis wo mas so was findet. Man sieht dort aber eine Menge Selbstbaumontierungen, aber keiner von denen zeigt seine technischen Lösungen zu dieser Anfrage von Michael, noch verweist Jemand auf Diese, obwohl gerade Das von großem Interesse wäre.

Gruß Günter

Die Antwort auf einfach gestellte Fragen siehe Unten!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat:
ist schon recht, aber wo ist ein anderer Vorschlag...?

Sie werden doch nicht glauben, dass Ihnen in diesem Ton hier jemand gut gemeinte Tipps geben will?
 
Hi,

Nach Zchn. können Dir sicher einige (die meisten) mech. Werkstätten eine Lagerung für die Schnecke herstellen -> ist richtig eine Preisfrage (hast Du den Mechaniker noch in Reichweite ?)

Welche Lagerart hast Du dir gedacht ? Gleitlager, Wälzlager

Die Schnecke an meiner Moni ist mit Gleitlagern aus MS gelagert. Wie unten schon geschrieben würde auch ich die Lagerböcke Stege nicht zu dünn machen bei mir 10mm ist aber etwas abhängig von der Gesamtkonstruktion.

Die Herstellung war eigentlich nicht sehr schwierig. 2 Stege gefräßt (linke und rechte Lagerstelle), beide Teile zusammen gespannt und die Löcher der Lagerstelle (dort kommt die Schnecke rein) gebohrt, die Schnecke in die Lagerböcke gesteckt und auf das Schneckenrad gedrückt, Position markiert auf der die Stege an einer Platte angeschraubt werden sollen...
(Mit Mechaniker durchsprechen)


Grüße
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo

Übrigens die Schnecke und das Schneckenrad waren mir vor über 20 Jahren auch zu teuer.
Hab ich damals selbst gemacht, improvisiert (Schneckenrad: MS Drehteil auf dem Querschlitten der Drehmaschine drehbar gelagert. Einen langen Gewindebohrer (M12) ins Futter der Drehmasch. eingespannt und das "Gewinde" auf den Umfang der Schneckenrades geschnitten.
Schnecke: ist ein Stahl Bolzen (Drehteil) mit einem M12 Gewinde)
 
Hallo,

hab' im Laufe der Diskussion festgestellt, dass "Primitiv-Lösungen" für Schneckengetriebe durchaus interessant sein können. Ich konnte bei Teleskoptreffen auch schon so manche "abenteuerliche" Lösung sehen und habe selbst schon einige Versuche unternommen. Muß mal ein wenig in meinem privaten Archiv kramen, vielleicht finde ich noch Bildmaterial... wird dann auf meiner "Schneckengetriebe-Seite" veröffentlicht.

G2_Astro wird zwar gleich wieder motzen - is ma aba Wurscht.

Fröhliche Grüße aus Oberbayern in den Rest der Region, vor allem nach Köln


Herbert
 
Hi!
Komme erst jetzt zu antworten... SORRY!
also ich habe mir auch überlegt, wie ich das machen könnte, dass man diese Schneckenlagerungen selber bauen könnte. Auch rumgefragt und kann mir schon gut vorstellen, wie dein Vorschlag aussehen soll...
Nun mein Problem war, dass ich bis jetzt den mechanikern sagen konnte, wie so etwas aussehen muss (Montierung).
Nur bei der Schneckenlagerung dachte ich mir, dass es sooooo viele Industrielle gefertigte Motoren und getribe gibt, dass man so etwas auch irgendwo kaufen können muss.
Bei einem Exaten Achsenkreuz gebe ich ja zu, dass das bei schweren MAschienen schwer zu finden ist (auf dem Schrottplatz) aber ein "einfaches" "Halteding" für die Schnecke ist doch wirklich kein ausschlie0ßlich astronomisch genutztes Getriebe...
Deswegen dachte ich, dass mir jemand sagen könnte, dass es eine Firma gibt, die so etwas massenmäßig herstellt...
Trotzdem vielen Dank für deine und eure Antworten!
mfG Michael
 
Hallo all!

-Bin auch erst jetzt am Montag wieder online.

Sorry, wenn ich etwas falsch verstanden habe. Ich dachte, die mechanische Bearbeitung wre kein Problem. Wenn ich dann immer das Monti-Bild neben den Eintraegen sehe.

Und zu kaufen gibt es ein Ding wie meinen Vorschlag per Katalog genau so wenig, wie Michaels Montierung.
Ich habe mich eben nur gefragt, warum alle bei der Schneckenlagerung auf einmal meinen, alle Grundsaetze bezueglich Steifigkeit, die bei den Lagergehaeusen der Montierung gegolten haben, gelten bei der Schneckenlagerung auf einmal nicht mehr?!

Dass es anscheinend bei entsprechender Dimensionierung wohl doch mit zwei Lagerboecken zu machen ist, zeigt ja Nirostas Beispiel seiner Nirosta 2. Denn die Messuhr sagt ja: Wie sie sehen, sehen sie nix!

-Und da sehe ich zwar keine Masse, aber auf der Abb. 6 auf der Nirosta 2 Seite ist der Aufbau ganz gut zu sehen.
Aber was soll ich mich auch ueber irgend welche Millimeter-Werte auslassen, wenn so wie so jeder andere Achsdurchmesser, Schneckenraddurchmesser, Gehaeusewandstaerke usw. hat?

Ciao
 
Hallo,

ergänzend zu den Lagerböcken möchte ich noch folgendes sagen: Sie müssen jedenfalls gut justierbar sein. Auf der von Haasi erwähnten Abb.6 ist rechts des Lagerbocks ein kleiner Block mit einer Justierschraube. Ohne eine solche Justierhilfe ist die Einstellung eine ziemlich heikle Angelegenheit!

Wie Haasi es auch schon gesagt hat: Ohne die Maße von Schnecke, Achse usw. kann man auch schlecht weitere konkreten Angaben zur Herstellung der Schneckenlagerung machen - außer halt, dass sie genügend steif sein soll ;-)

Gruß, Herbert
http://zellix.bei.t-online.de (Nirostas Teleskopbauseite)
http://www.vds-astro.de (Vereinigung der Sternfreunde)
 
Hi!
Ja also die MOntierung hat 30er Edelstahlwellen...
Es sollen 100-125m große Schneckenräder draufkommen.
CIh weiß dass mir jetzt Andere Leute wieder ins "Gesicht springen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> und sagen, dass die Schnecken so groß (oder annähernd) wie die Optik sein sollen... naja da schiebt mir die finanzierung wieder einen Riegel vor. Die Schneckenlagerung soll so steif gebaut werden, dass die Grenzen der Belastbarkeit der Montierung nihct bei den Schneckenantrieben liegen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Wie werden denn Schnecken gelagert? Es gibt soo viele Arten.. Wälzlager Gleitlager.. oder einfach nur in fett material auf Material laufen lassen....
was empfiehlt ihr mir?
mfG Michael
 
Hallo Michael,

ich bin mit der Gleitlagerung in Lagerböcken gut zurecht gekommen. Wälzlger haben aber den Vorteil, dass sie leichter zu justieren sind (Lagerflucht).

Gleichzeitig mit der Konstruktion der Schneckenlagerung solltest aber auch schon schauen, wie du das mit dem Schrittmotor und dem Untersetzungsgetriebe löst.

Freundliche Grüße, Herbert Zellhuber
VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau
http://www.vds-astro.de/fg-selbstbau
http://www.vds-astro.de (Vereinigung der Sternfreunde)
 
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