supersonic
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Hallo Gemeinde der Nacht und der Sterne <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Ich möchte hier nur meine fertig gestellten Umbauten an meinem MN61 schriftlich einbringen. Ich denke, dass der Eine oder Andere daraus ebenfalls einen Nutzen ziehen kann, wenn er vor denselben Entscheidungen stehen sollte.
Bei mir stand in der Kritik, dass der MN61 keine Rotationsschellen besitzt. Nun, was kann man da machen? Klar, einfach eine einfache, einteilige Schelle aus Sperrholz oberhalb der Rohrschellen anbringen und fertig! Ich habe aber in Anbetracht der Tatsache, dass der MN61 aus „zwei“ Teilen besteht versucht, dieses Manko mit zu überbrücken. Es besteht nämlich die Gefahr, dass sich im Lauf der Zeit diese zwei Teile nicht mehr so passgenau verhalten und allmählich, wenn auch nur Bruchteile im Millimeterbereich, verschieben. Das hätte eine schlechte Kollimation zur Folge. Nun gut, ich hab´s wie folgt gelöst.
Ich habe mir beim Spengler und Klempner um die Ecke zwei Alubleche in der Breite von 17,0 cm und 17,7 cm Breite schneiden lasse. Diese haben eine Stärke von 1,5mm und wurden auf den Durchmesser des Tubus gewickelt. Das Erste Blech (17,0) wurde als Erstes mittels eines sehr guten einkomponentigen Klebers um die Mitte des Tubus geklebt, genau an der Stelle, wo die zwei Teile des Tubus zusammen passen. Das Ganze wurde mit Schlauchbinder fixiert und dann vier Tage aushärten lassen. Das Zweite Blech (17,7) wurde nun auf das bereits aufgeklebte Stück Rohrblech in gleichen Schritten aufgeklebt und wieder vier Tage aushärten lassen. Danach wurde fein verschliffen und der ganze Spaß mit schwarzem Filz bezogen. Der Filz wurde nun so beschnitten, dass er in der Breite 18,5 cm maß und an beiden Seiten des oberen Bleches 4,0 mm überstand. Dieser Überstand wurde nun fein säuberlich unter das 17,7 Blech geschoben und bildete hier eine saubere und gepolsterte Auflagefläche für die vorhandenen Rohrschellen. Es gibt somit keine Reibeschäden an den Rohrschellen und den angebrachten Blech.
Vorteil der ganzen Aktion: Tubus rutscht nicht mehr durch. Stabilität des Tubus und zum Schluss, es sieht einfach gut aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
Weiter wurde, da der MN61 keine Lüftungsöffnungen besitzt und ich den Tubus nicht anbohren wollte, eine recht günstige Alternative gefunden. Ich habe zu meiner 2“ Verlängerung (50mm) ein Gegenstück drehen lassen, in welche die Verlängerung eingesteckt werden kann und am oberem Ende dicht anliegt und durch die Klemmschraube der 2“ V-Hülse gehalten wird. Dieses Gegenstück hat nun von seiner Innenseite zur Außenwand der V-Hülse einen Freiraum von 1,0 cm. Diesen Platz habe ich mit einem Streifen Schaumgummi ausgelegt. Vorher wurden natürlich noch rund um beide Teile 12x 8mm Löcher gebohrt. Diese liegen sich genau gegenüber und ermöglichen einen feinen Zustrom von gefilterter Frischluft. Als Abdeckung dient die übliche Reduzierung von 2“ auf 1,25“ und einer Filmdose.
Das Ganze sollte nun nicht nur zur schnelleren Auskühlung des Tubus dienen sondern, auch der Luftzirkulation / Bildstabilisierung bei der Nutzung u. Beobachtung mit 1,25“ Okularen. Ich wollte es nicht glauben dass es das Bild stabilisieren kann, aber es ist so. Ich stellte vorletzte Woche, da hab ich den Filter vom Nachbarn erhalten, den MN auf die Terrasse und habe bei 150x den Essenzug eines Hauses dazu benutzt um den Sucher neu zu justieren. Das Scope stand da schon gut 20 Minuten an der Luft und ich stellte den Lüfter ein. Bei der Justage des Suchers fiel mir auf, dass, wenn ich den Lüfter ausgeschalten hatte, nach einigen Minuten die vorher scharfen Umrisse des Edelstahlzuges der Esse langsam an Schärfe verloren. Ich habe den Spaß dann noch einmal wiederholt. Es zeigte sich dasselbe Verhalten im Bild. Ich hatte jedoch noch keine Möglichkeit diesen Umstand am Stern o. Planeten zu testen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
Der Lüfter wird über einen Anschluss an der Abdeckplatte der EQ6 angeschlossen und mittels eines Poti geregelt. Für die Taukappenheizung ist auch noch ein Anschluss vorhanden, der ist jedoch ohne jegliche Regelung.
Kosten für den beschriebenen Umbau: 25,- €uro!
Sollte jemand Interesse an Bildern haben, schicke ich per Mail gern welche zu.
Gruß Volker
PS: ...hoffe, dass es etwas plastisch u. erkennbar geschrieben ist. Kann leider keine Bilder posten.
Ich möchte hier nur meine fertig gestellten Umbauten an meinem MN61 schriftlich einbringen. Ich denke, dass der Eine oder Andere daraus ebenfalls einen Nutzen ziehen kann, wenn er vor denselben Entscheidungen stehen sollte.
Bei mir stand in der Kritik, dass der MN61 keine Rotationsschellen besitzt. Nun, was kann man da machen? Klar, einfach eine einfache, einteilige Schelle aus Sperrholz oberhalb der Rohrschellen anbringen und fertig! Ich habe aber in Anbetracht der Tatsache, dass der MN61 aus „zwei“ Teilen besteht versucht, dieses Manko mit zu überbrücken. Es besteht nämlich die Gefahr, dass sich im Lauf der Zeit diese zwei Teile nicht mehr so passgenau verhalten und allmählich, wenn auch nur Bruchteile im Millimeterbereich, verschieben. Das hätte eine schlechte Kollimation zur Folge. Nun gut, ich hab´s wie folgt gelöst.
Ich habe mir beim Spengler und Klempner um die Ecke zwei Alubleche in der Breite von 17,0 cm und 17,7 cm Breite schneiden lasse. Diese haben eine Stärke von 1,5mm und wurden auf den Durchmesser des Tubus gewickelt. Das Erste Blech (17,0) wurde als Erstes mittels eines sehr guten einkomponentigen Klebers um die Mitte des Tubus geklebt, genau an der Stelle, wo die zwei Teile des Tubus zusammen passen. Das Ganze wurde mit Schlauchbinder fixiert und dann vier Tage aushärten lassen. Das Zweite Blech (17,7) wurde nun auf das bereits aufgeklebte Stück Rohrblech in gleichen Schritten aufgeklebt und wieder vier Tage aushärten lassen. Danach wurde fein verschliffen und der ganze Spaß mit schwarzem Filz bezogen. Der Filz wurde nun so beschnitten, dass er in der Breite 18,5 cm maß und an beiden Seiten des oberen Bleches 4,0 mm überstand. Dieser Überstand wurde nun fein säuberlich unter das 17,7 Blech geschoben und bildete hier eine saubere und gepolsterte Auflagefläche für die vorhandenen Rohrschellen. Es gibt somit keine Reibeschäden an den Rohrschellen und den angebrachten Blech.
Vorteil der ganzen Aktion: Tubus rutscht nicht mehr durch. Stabilität des Tubus und zum Schluss, es sieht einfach gut aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
Weiter wurde, da der MN61 keine Lüftungsöffnungen besitzt und ich den Tubus nicht anbohren wollte, eine recht günstige Alternative gefunden. Ich habe zu meiner 2“ Verlängerung (50mm) ein Gegenstück drehen lassen, in welche die Verlängerung eingesteckt werden kann und am oberem Ende dicht anliegt und durch die Klemmschraube der 2“ V-Hülse gehalten wird. Dieses Gegenstück hat nun von seiner Innenseite zur Außenwand der V-Hülse einen Freiraum von 1,0 cm. Diesen Platz habe ich mit einem Streifen Schaumgummi ausgelegt. Vorher wurden natürlich noch rund um beide Teile 12x 8mm Löcher gebohrt. Diese liegen sich genau gegenüber und ermöglichen einen feinen Zustrom von gefilterter Frischluft. Als Abdeckung dient die übliche Reduzierung von 2“ auf 1,25“ und einer Filmdose.
Das Ganze sollte nun nicht nur zur schnelleren Auskühlung des Tubus dienen sondern, auch der Luftzirkulation / Bildstabilisierung bei der Nutzung u. Beobachtung mit 1,25“ Okularen. Ich wollte es nicht glauben dass es das Bild stabilisieren kann, aber es ist so. Ich stellte vorletzte Woche, da hab ich den Filter vom Nachbarn erhalten, den MN auf die Terrasse und habe bei 150x den Essenzug eines Hauses dazu benutzt um den Sucher neu zu justieren. Das Scope stand da schon gut 20 Minuten an der Luft und ich stellte den Lüfter ein. Bei der Justage des Suchers fiel mir auf, dass, wenn ich den Lüfter ausgeschalten hatte, nach einigen Minuten die vorher scharfen Umrisse des Edelstahlzuges der Esse langsam an Schärfe verloren. Ich habe den Spaß dann noch einmal wiederholt. Es zeigte sich dasselbe Verhalten im Bild. Ich hatte jedoch noch keine Möglichkeit diesen Umstand am Stern o. Planeten zu testen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
Der Lüfter wird über einen Anschluss an der Abdeckplatte der EQ6 angeschlossen und mittels eines Poti geregelt. Für die Taukappenheizung ist auch noch ein Anschluss vorhanden, der ist jedoch ohne jegliche Regelung.
Kosten für den beschriebenen Umbau: 25,- €uro!
Sollte jemand Interesse an Bildern haben, schicke ich per Mail gern welche zu.
Gruß Volker
PS: ...hoffe, dass es etwas plastisch u. erkennbar geschrieben ist. Kann leider keine Bilder posten.