Feste Säule mit Schutz

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suessenberger

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Hallo,
ich möchte in meinem Garten eine feste Säule betonieren. Gibt es Erfahrungswerte, welche Ausmaße das Fundament haben sollte? Durch die engen räumlichen Verhältnisse bin ich gezwungen, statt einer Beobachtungshütte einen kleinen abschließ- & abnehmbaren Schutzaufbau für Säule und Montierung zu bauen. Hat jemnd schonmal so etwas gemacht?
Freundliche Grüße: Uwe
 
Hallo,

der astronomie.de-Nutzer "CarstenWalter" hat, meine ich, eine solche Säule.
Ich hatte deshalb mal Kontakt mit ihm.

Grüße
Thomas
 
Re: OT: Danke!

Hallo Uwe,
da hat der Thomas leider falsch getippt. Zwar hatte ich auch mal die Frage gestellt, aber keine befriedigenden Antworten erhalten. Aus privaten Gründen kam ich bislang auch nicht dazu die Idee weiter zu verfolgen. Mir steht zwar ein ausreichend großes Grundstück zur Verfügung, allerdings stellt dies aufgrund seiner Lage auch besondere Anforderungen an die Qualität der Ausführung (will meinen "Staunässe").
Wir können ja mal in Kontakt bleiben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> .

CS Carsten
 
Hallo Uwe,

ich stehe gerade vor dem gleichen Problem.
Das Fundament, 80cmx80cmx70cm, ist schon betoniert,
heute kam die Säule dran(ein Monsterrohr weil`s grad billig
war mit 16", aber nicht sehr hoch). Vermutlich werden viele das Fundament für nicht tief genug halten, ich hatte
aber keine Lust mehr, zu graben.

Was nun den Schutz der Montierung betrifft, so müsste der
einige Bedingungen erfüllen:
- leicht und schnell abnehmbar sein
- vor Feuchtigkeit (Regen,Schnee ...)
und Schmutz von außen schützen
andererseits sollte sich innen kein Kondes-
wasser bilden
- es dürfte kein Hitzestau entstehen, der das Fett
von der Montierung triefen lässt, usw..

Spontan fiel mir nur ein, ein entsprechend dimensioniertes
Wasserfass aus Kunststoff weiß anzustreichen und darüber
zu stülpen. Von meiner Frau habe ich für die Idee nur
Spott geerntet.

Falls Du eine vernünftige Lösung fändest, würde ich mich
über eine Nachricht freuen.

Gruß
Richard

 
Hallo!
Ein Bekannter von mir hat sich eine Säule gebaut, die auf einer betonscheibe steht, die im Durchmesser 2 Meter beträgt. Doch trotz dieser riesigen Platte ist das ganze Ding abgesagt. Also immer ein ordentliches Fundament, dass in den Boden geht.
MfG michael
 
Hallo Ihr zwei,
Ihr wart ja schon fleißig, wie ich lese!!
Man sagt ja, ein Fundament sollte unter die Frostgrenze gehen, im Falle Deutschland 80 cm, was bei mir auch der Fall
ist, aber mit 70cm braucht Ihr Euch keine Sorgen machen, das haut schon hin.
Habt Ihr schon Schrauben eingegossen? Nicht vergessen exakt
die Nord-Südrichtung, wie besprochen.
Viel Erfolg und Spaß,mit herzlichen Grüßen
Peter Böhm.
Übrigens, mit dem Faß hättet Ihr genau das, was Ihr nicht
wollt!!
 
Hallo Richard (und die anderen Antworter),

erstmal vielen Dank für die Antwort!
Das Fundament, 80cmx80cmx70cm, ist schon betoniert,
heute kam die Säule dran(ein Monsterrohr weil`s grad billig
war mit 16", aber nicht sehr hoch). Vermutlich werden viele das Fundament für nicht tief genug halten, ich hatte aber keine Lust mehr, zu graben.
Die Dimensionierung ist wohl von vielen Parametern abhängig: Bodenbeschaffenheit (Dichte, Feuchtigkeit etc.), Höhe der Säule, Gewicht & Spannweite (Hebelkräfte) der gesamten Astroeinheit etc. Wie hoch ist denn Deine 16" Säule? Da ich die stationäre Säule fast ausschließlich zum Fotografieren nutzen werde, wollte ich die Höhe möglichst gering halten.
Spontan fiel mir nur ein, ein entsprechend dimensioniertes Wasserfass aus Kunststoff weiß anzustreichen und darüber zu stülpen. Von meiner Frau habe ich für die Idee nur Spott geerntet.
Dazu kommt noch, dass es möglichst abschließbar und für Unbefugte nicht einfach zu öffnen sein sollte, damit scheidet die Wasserfasslösung wohl aus. Kennt sich Deine Frau mit Raumklimafragen aus?

Freundliche Grüße: Uwe
 
Hallo,
ich habe meine Säule auch auf einem relativ kleinen Fundament befestigt, jedoch so, daß das Fundament mit einer Sandschicht drumherum von der restlichen Fläche "getrennt" ist. Das Fundament ist eine ca. 20 cm dicke Betonplatte, die so gegossen wurde, daß seitlich zu jeder Ecke sogenannte "Arme" zusätzlich für Stabilität sorgen. Natürlich wurde dann im Beton zur Verstärkung auch Metallstangen hinzugegeben. Die Säule steht nun auf das Fundament und durch die Sandschicht drumherum sind die Vibrationen ein wenig gedämmt. Die Säule trägt natürlich die Monti, diese habe ich lediglich mit einer selbstgenähten Plane geschützt. Bei Bedarf entferne ich die Schutzplane (LKW-Plane) und schnalle mein Teleskop auf, schon geht die Beobachtung los.
 
Moin !

Bei mir steht meine Montierung seit mittlerweile 8 Jahren mit minimaler Pflege draußen im Garten: Das Fundament hat 70cm x 70cm x 150cm und ist so sicher immer unterhalb der Frostgrenze.

Angucken kann man das ganze hier: http://www.gerd.neumann.net/bilder/plane.jpg

Die Montierung habe ich früher mit einer Abdeckplane für Gartenstühle u.ä. aus dem Baumarkt geschützt.
Da aber nach jedem mittleren Sturm eine neue Plane fällig war, habe ich irgendwann man etwas mehr Geld ausgegeben, und mir aus schwerer LKW Plane eine Abdeckung nach meinen Wünschen nähen lassen.
Diese Plane ist enorm belastbar, und hält 100%ig dicht.
Außerdem ist die Plane ziemlich Nachbar-kompatibel :-)

Diesen Winter stand mein 7" Mak-Newton mit installierter ST-8 die ganze Zeit in vollständig aufgebaut unter so einer Plane im Freien. -Hat wunderbar funktioniert.

Da die Idee mit der Plane mehr Leute interessant fanden, biete ich solche Abdeckplanen mittlerweile auch zum Verkauf an: http://www.gerd.neumann.net/abdplane.html

Viele Grüße

Gerd
 
Was nun den Schutz der Montierung betrifft, so müsste der
einige Bedingungen erfüllen:
- leicht und schnell abnehmbar sein
- vor Feuchtigkeit (Regen,Schnee ...)
und Schmutz von außen schützen
andererseits sollte sich innen kein Kondes-
wasser bilden
- es dürfte kein Hitzestau entstehen, der das Fett
von der Montierung triefen lässt, usw..

Hallo,

bei mir wird es wohl noch einige Jahre dauern aber ich möchte mir auch irgendwann mal
eine Sternwarte bzw. Säule mit Schützhütte bauen und mache mir daher schon so meine
Gedanken. Zu deiner/unserer Problematik ist mir folgendes eingefallen:

(ich hab ein paar Zeichnungen/Skizze gemacht. Da ich aber grade nicht an meinem eigenen Recner sitze und dieser hier schlecht ausgestattet ist kann ich es nicht auf einen server legen zum anschauen oder runterladen. Wer interessiert ist schreibt mir bitte kurz dann schicke ich es euch per email )

Hier das ganze verbal:
Eine kleine Schützkiste mit einer Grundfläche von nur ca. 80x80cm und auch nur so hoch
wie gerade nötig. Das ganze auf 4 Rollen/Rädern verschiebbar.
Wenn es auf Rasen steht: 2 Reihen tiefer gesetzte Pflastersteine als Laufschiene ca 2m lang.
Vorne an der Hütte ist eine abschließbare Tür. Wenn man diese öffnet kann man die Hütte
auf den Rollen einfach nach hinten wegschieben und die Montierung steht frei.
Die Rollen würde ich nach innen setzen und die Hütte bis auf die Erde gehen lassen. Dann
ist alles gut vor Schmutz geschützt.Vor Regen und Schnee sowieso.
Wenn die Hütte aus Holz ist gibt es auch keine Probleme mit Kondenswasser oder Staunässe da das Holz gut mit Feuchtigkeit umgehen kann wenn es richtig behandelt worden ist.
Um tagsüber allzu große Hitze in der Hütte zu vermeiden würde ich sie von außen weiß streichen.
 
Hallo Uwe!
Wir betreiben seit ca. 7 Jahren eine Aussensternwarte, wo wir nur die einbetonierte Säule mit der Montierung plus Schutzhütte stehen haben. Für das Fundament haben wir ca. 1 Kubikmeter Loch gegraben und eine ca. 2m hohe Säule auf einer eingegossenen Betonplatte mit Dübeln befestigt und den Aushub reingeschüttet. Diese Lösung war sch..., das nächste Mal würde ich alles mit Beton auffüllen. Die Montierung wird durch eine angepasste Holzhütte mit Schrägdach (Dach ist verblecht) geschützt. Innen wurde ein Stahlrahmen befestigt, der mittels eines abnehmbaren Bügels mit der Säule fest verbunden werden kann und die Konstruktion gegen unbeabsichtigtes (oder beabsichtigtes) Verschieben schützt. Die niedrige Vorderwand ist als Tür mit Schloss konstruiert. Zuerst macht man die Tür auf, öffnet den Bügel, dann kann man die ganze Hütte nach hinten kippen und über 2 an der Rückwand befestigte Rollen zur Seite ziehen. Das funktioniert eigentlich sehr gut und wir hatten auch noch nie Probleme wegen Vandalismus etc. (einmal wurde allerdings das Schloss abgeschraubt, aber es fehlte gottseidank nichts), obwohl die Hütte eher in der Pampa steht. Man sollte allerdings regelmäßig im Frühjahr Insektenvernichtungsmittel in die Hütte sprühen, wenn man im Dunkeln nicht auf ein Wespennest oder ähnliche unangenehme Überaschunger stoßen will. Mit der Zeit verklebt allerdings das Lagerfett etwas durch Staub.
Gruß
Martin
 
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