Thomas H
Neues Mitglied
Ich habe über dieses Thema überraschenderweise nichts gefunden, hoffe also, dass meine Vorschläge tatsächlich neu sind.
Bei der Venusphasenbeobachtung gibt es das Problem, dass die Venus so hell ist, dass sie keine scharfen Konturen zeigt, wenn es schon dunkel ist. Schlecht, wenn man eine schöne Sichel sehen will.
Das Problem lässt sich ganz erheblich verbessern, indem man das 58mm Filtergewinde an den Objektiven nutzt.
Ich habe zwei 15 mm – Blenden mit je einem ND 32 Filter kombiniert. Die Blende verringert einerseits die Lichtmenge und verlängert das Öffnungsverhältnis, was zu weniger chromatischer Aberration führen sollte. Die Blende ist leicht herzustellen: Billige 58mm Skylight Filter gebraucht kaufen, Glas raus und stattdessen eine Pappblende einschrauben. Dann ist das Bild aber immer noch zu hell. Also ND 32 Filter in 58 mm günstig gebraucht kaufen. Achtung: Es sollte schon Made in Germany / Japan sein, da kann man fast sicher sein, dass es keine minderwertigen Gläser sind (gibt es häufig, ich habe es erlebt; völlig unbrauchbar bei Vergrößerung). Ich habe 2 Dörr-Filter genutzt.
Ergebnis: scharfe Venussichel
Sonnenbeobachtung: Ähnliches Vorgehen: 4 Blenden (30 mm Öffnung) aus schwarzer Pappe herstellen, zwischen je 2 von diesen Astro-Solar Folie von Baader kleben. Das Ganze in ein Skylight-Filter (Made in Germany / Japan, denn ich habe das Glas zur Stabilisierung drin gelassen) schrauben. Siehe Bild
Ergebnis: Schönes Sonnenbild, Flecken von 5 Bogensekunden sind erkennbar. Ich nutze diese Filter schon seit Jahren, aber natürlich: Nachbau auf eigene Gefahr.
Jupiterbeobachtung: Man kann auch eine Blende nutzen, um ein deutlich schärferes Jupiterbild zu bekommen. Bei 15 mm sollte das Auge allerdings schon an die Dunkelheit angepasst sein, sonst sieht man die Monde kaum noch. Mich befriedigt dieser Anblick mehr als ein überstrahlender Jupiter.
Bei der Venusphasenbeobachtung gibt es das Problem, dass die Venus so hell ist, dass sie keine scharfen Konturen zeigt, wenn es schon dunkel ist. Schlecht, wenn man eine schöne Sichel sehen will.
Das Problem lässt sich ganz erheblich verbessern, indem man das 58mm Filtergewinde an den Objektiven nutzt.
Ich habe zwei 15 mm – Blenden mit je einem ND 32 Filter kombiniert. Die Blende verringert einerseits die Lichtmenge und verlängert das Öffnungsverhältnis, was zu weniger chromatischer Aberration führen sollte. Die Blende ist leicht herzustellen: Billige 58mm Skylight Filter gebraucht kaufen, Glas raus und stattdessen eine Pappblende einschrauben. Dann ist das Bild aber immer noch zu hell. Also ND 32 Filter in 58 mm günstig gebraucht kaufen. Achtung: Es sollte schon Made in Germany / Japan sein, da kann man fast sicher sein, dass es keine minderwertigen Gläser sind (gibt es häufig, ich habe es erlebt; völlig unbrauchbar bei Vergrößerung). Ich habe 2 Dörr-Filter genutzt.
Ergebnis: scharfe Venussichel
Sonnenbeobachtung: Ähnliches Vorgehen: 4 Blenden (30 mm Öffnung) aus schwarzer Pappe herstellen, zwischen je 2 von diesen Astro-Solar Folie von Baader kleben. Das Ganze in ein Skylight-Filter (Made in Germany / Japan, denn ich habe das Glas zur Stabilisierung drin gelassen) schrauben. Siehe Bild
Ergebnis: Schönes Sonnenbild, Flecken von 5 Bogensekunden sind erkennbar. Ich nutze diese Filter schon seit Jahren, aber natürlich: Nachbau auf eigene Gefahr.
Jupiterbeobachtung: Man kann auch eine Blende nutzen, um ein deutlich schärferes Jupiterbild zu bekommen. Bei 15 mm sollte das Auge allerdings schon an die Dunkelheit angepasst sein, sonst sieht man die Monde kaum noch. Mich befriedigt dieser Anblick mehr als ein überstrahlender Jupiter.