Finde Pferdekopfnebel nicht....

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Daniel_23

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Hallo!

Wollte mal kurz meine ersten Beobachtungsergebnisse (letzen 2 Tage)schildern:

Teleskop TS megastar 1550 (150/1400) mit 25 mm und 6,5 mm Plössl sowie einer 2xBarlow.

Das Gerät war nicht wirklich justiert, nur grob, da ich keine Hilfsmittel da hab (außer eineAbdeckappe mit Loch drin und Mitte aufn hauptspiegel). Also so gut es eben ging <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Also: Im Orion hab ich schön den Orionnebel gefunden, Saturn und Jupiter hatte ich auch drin Allerdings musste ich die Ringe des sturn schätzen und beim Jupiter hab ich nicht viel mehr als n weißen Fleck gesehen. Ich denke mal das das an der schlechten Justage des Teleskopes liegt, oder?

Desweiteren hab ich mich nach dem Pferdekopfnebel dumm und dämlich gesucht, ich hab ihn einfach nicht gefunden.... Die Position hab ich aus mehreren karten sowie aufm Palm (PDA), da hab ich auch ein Astroprogramm drauf (für unterwegs). Aber er war nicht zu sehen. Schafft das mein Teleskop nicht? Der Nebel ist mit mag10 angegeben, das sollte doch noch drin sein, oder?
 
Hi Daniel,
unjustiert zu schaun ist nicht wirklich gut. Du nimmst Dir und dem Teleksop die Möglichkeiten die eigentlich vorhjanden wären. Aber das ist was anderes.
Ob der Pferdekopf mit 6" geht, weiß ich nicht. Er liegt leicht unterhalb des linken Gürtelsternes im Orion.
Für dieses Objekt braucht man gewöhnlich einen h-beta Filter.
Mag ist nicht gleich mag. Die erreichbare Grenzgröße hängt u.a auch vom Objekt ab. Flächige Objekte und punktförmige Sterne unterscheiden sich gewaltig hinsichtlich der Sichtbarkeit. Und Sterne selbst unterscheiden sich wiederum anhand der Spektralklassen, also den eigenen Farben.
CS
 
Hallo Daniel,

der Pferdekopfnebel ist in der Tat ein schwieriges Objekt, die richtige Himmelsstelle ist leicht zu finden. Bei aufrechtem Orion befindet er sich einen Monddurchmesser unterhalb von Alnitak, dem linken der drei Gürtelsterne. Und genau da liegt ein Problem. Alnitak überstrahlt den Nebel, der weniger als 1/6 der Flächenhelligkeit von M42 hat. Zum Beobachten sollte Alnitak ausserhalb des Okulargesichtfeldes sein und ein Nebelfilter verwendet werden. Und der Himmel sollte auch richtig dunkel sein, also Neumond abwarten.

CS Heinz
 
Ok, danke erstmal. Daß der nahe Stern den Nebel überstrahlt hab ich glaube schonmal irgendwo hier gelesen.

Daß ich an der richtigen Stelle gesucht hab denk ich schon... Naja, mal besseres Wetter abwarten und das Gerät mal richtig kollimiern dann wirds auch besser gehen (hoffe ich). Im Moment hab ich aber (noch) nicht das richtige "Werkzeug" dazu.
 
mit 6 Zoll ist er fast nicht zu schaffen, ich hab ihn einmal im Refraktor mit 6 Zoll andeutungsweise mit indirektem Sehen und h-beta-Filter erahnen können, aber das war in den Alpen auf 1400 m Höhe und bei perfektem Himmel
 
Ciao,

ich hab ihn mal gesucht und gefunden mit:
- Mittelgebirge, Seehöhe ca 600m NN
- visuelle Grenzhelligkeit 6.0mag
- C11 (280mm Öffnung)
- gut kollimiertes Teleskop
- HBeta Filter
- viel Beobachtungserfahrung (das schärft die Sinne schon etwas mit der Zeit ! :-)

Es war dennoch grenzwertig. Ein Kollege hat es verifiziert + wir haben es in einer 20" Tüte noch nachgeprüft. Pferdekopf ist WIRKLICH schwierig - wie den schwarzer Kater im Tunnel finden ! Es gibt genug leichteres. Ausserdem muss das Teleskop justiert sein !

Schöne Grüsse,
Peter
 
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Hallo Daniel,
neben einem dunklen Himmel und dem erwähnten HBeta-Filter brauchst Du noch eine ausreichend große Austrittspupille. Wenn ich richtig gerechnet habe, hast Du mit dem 25mm Plössel an dem Greät gerade mal 2,6mm AP - das ist viel zu wenig. Wenn überhaupt ! , dann schaffst Du es nur mit einer AP wenigstens 4mm, besser noch 6mm. Das wären an Deinem Gerät ein 40mm bzw. 55mm Okular.
Gruß
AL
 
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