Firma Wellenform

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Wellenform

Sponsor Astronomie.de
Sehr geehrte Mitglieder der Familie der Amateurastronomen,

die Firma Wellenform bietet professionelle, optische Prüfungen und
Zertifizierungen von Linsen-, Spiegel-, H-alpha Sonnenteleskopen und
optischem Zubehör an.

Unabhängige, optische Prüfungen und Zertifizierungen sind sehr
sinnvoll und haben für Sie viele Vorteile:

- Wertsteigerung und Erhalt des Wertes Ihrer Geräte
- Sicherheit beim Kauf und Verkauf von Optiken
- Erhalt der vollen optischen Leistung, auch bei hohen Vergrößerungen
- Abgrenzung zu Massenware usw.

Die Firma Wellenform ist ein bei der Handwerkskammer des Saarlandes
eingetragener Betrieb und operiert als beim deutschen Patentamt
registrierte, eigenständige Marke.

Unser Sitz ist in Saarlouis, im Südwesten Deutschlands, nahe der
saarländisch-lothringischen Grenze.

Wir beschäftigen uns mit der Entwicklung und Herstellung von Geräten
und Zubehör für den Bereich der Amateurastronomie. Einen großen Teil
unserer Arbeit nimmt die Qualitätsprüfung und Zertifizierung von
optischen Komponenten mit interferometrischen Prüfmethoden ein.

Eine Übersicht unserer Angebote finden auf unserer Startseite

Viele Grüße und klaren Himmel, Jörg Kneip

Firma Wellenform
Auf der Dellt 40
66740 Saarlouis

Tel.: 06831-123141
Email: info@wellenform.biz
Website: http://www.wellenform.biz
 
Hallo Jörg,

Danke für das interessante Angebot.
Bietet Ihr auch Transmissionsmessungen von kompletten Sonnenteleskopen über den gesamten Wellenlängenbereich, sprich vom UV bis ins mittlere IR, an? Es ginge dabei um die Frage ob ein selbstgebautes H-Alphateleskop auch tatsächlich alles Licht außer H-Alpha blockt oder ob potentiell gefährliche Lücken im IR-Bereich bestehen.
Wenn ja, in welchem Wellenlängenbereich könntet Ihr messen?

Vielen Dank im Voraus und bis dann:
Marcus
 
hallo Jörg,

gratuliere zum Startup, du hast ja beeindruckendes *entfernt*! Ich freue mich über die Bereicherung der messtechnischen Landschaft, und hoffe sehr auf positiven Einfluss.

Man sieht ja teilweise arg geschönte Protokolle mit reihenweise abgeschalteten bzw. wegerklärten aber wichtigen Zernikes, Auswertungen wo Oberfläche und wavefront kurz mal verwechselt werden (Faktor 2), kommentarlose Test Bilder deutlich beeinträchtigter Optiken die als "Qualitätsnachweis" betitelt sind, und viel zu weit defokussierte Sterntests die selbst der Fresnellinse hinten an der Heckscheibe hohe Qualität berscheinigen würden. Das hat was von Wespennest!

Da hoffe ich dass du viel in Anspruch genommen wirst und gute Geschäfte hast, und mögest du niemals diesen Versuchungen erliegen!

viele Grüsse, Tommy
 
Hallo Marcus, Hallo Tommy

sorry für die späte Antwort ... so eine eigene Firma macht
ja doch schon Arbeit und kostet ganz schön Zeit?! ;-).

#Marcus: Die Halogen-Lichtquelle, die ich derzeit verwende
reicht von ca. 350nm-1200nm. Das Spektrometer, dass ich für
Reflexionsmessungen verwende reicht von 200nm-1200nm. Also
könnte ich in diesem Bereich messen. ABER: Die Filter, die
in H-Alpha Sonnenteleskopen eingesetzt werden, dämpfen die
Lichtstrahlung so stark, dass die Pegel die ich messen
müsste nicht mehr vom Rauschen des Sensors im Spektrometer
unterscheidbar wären. Der einzige Weg wäre die direkte
Messung an der Sonne, d.h. Sonnenbeobachtung mit
angeschlossenem CCD-Spektrometer. Dann könnte ich
zumindest im Bereich 200nm-1200nm sagen ob außer H-alpha
noch was Anderes durchkommt. Sorgen machen mir da
allerdings die Bereiche 1400-1800nm und 2000-2500nm in
denen die Strahung der Sonne auf der Erde nochmal
ansteigt ... diese Bereiche kann ich mit dem vorhandenen
Equipment nicht messen.

#Tommy: Danke für die guten Wünsche. Du hast mit der
beschriebenen "Unordnung" bei der Bewertung
astronomischer Optiken im Amateurbereich natürlich Recht.

Die Messtechnik soll werbewirksam, gut nachvollziehbar,
günstig, schnell sein, den Teleskopbesitzer nicht
enttäuschen, anderen Ansichten von Prüfern standhalten
... nicht übergewichtig, gut durchtrainiert,
gutaussehend, schön bunt und 100% korrekt sein ;-)


Der einzige (Aus)Weg ist m.E. eine sachliche, ausreichend
korrekte Beschreibung der Fehler einer Optik auf Basis
festgelegter, anerkannter Prüfungen wie Sterntest,
Foucault, Ronchi, Lyot, Interferometer die auch
vergleichbar sind. Ich hoffe wir Optikprüfer (auch die
hier im Forum) finden da mit der Zeit einheitliche
Lösungen für die Tests ohne persönliche Differenzen
in den Vordergrund zu stellen. Hier gibt es nämlich sehr
gute Leute die sowas leisten könnten!

Reich werden kann man mit einem solchen Service nicht,
dazu ist der Zeitaufwand für die Tests im Vergleich zum
möglichen Verdienst viel zu hoch. Als Beispiel: Ich
brauche für die Vermessung eines Refraktors derzeit einen
kompletten Arbeitstag inkl. Zertifikat schreiben,
verpacken zur Post bringen usw ... und das bei einem
durchschnittlichen Preis für den Test von 60€ Netto. Bei
einem 8 Stunden Tag sind wir da bei einem Stundenlohn von
7,50€, also nahe an der Armutsgrenze! ;-) Ich muss
praktisch noch andere Services anbieten um auf einen
durchschnittlichen Verdienst zu kommen. Händler bezahlen
für die Tests eher weniger als Privatpersonen ... von
dieser Seite gibt es keine Versuchungen denen man
Erliegen könnte :-)

Auf jeden Fall ist von meiner Seite aus auch eine gehörige
Portion Spass am Testen dabei, was die schmalen
Verdienstmöglichkeiten dann wieder wett macht!

Bis dann und klaren Himmel, Jörg














 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben