Timm
Aktives Mitglied
Hallo Freunde,
es hat endlich geklappt!
Freitag waren die Wolkenlöcher so groß geworden, dass ich meinen 20-Zöller zum bevorzugten Spechtelplatz in der Nähe von Haslach im Schwarzwald (Hofstetten, 450m hoch) gefahren habe, nicht ohne vorher hervorragend im Kinzigstrand gespeist zu haben.
Gegen 23 Uhr baute ich zum ersten mal im Dunklen den Dobson auf.
Es dauerte grade zwei Minuten und nach Justieren des Telrads am Jupiter
(gräßlich anzusehen durch den nicht temperierten Spiegel) war das erste Objekt der Ringnebel in der Leier.
Waaaahnsinn! Ich probierte alle Vergrößerungen durch, um zu sehen, ob ich mit allen Okularen zum
Brennpunkt komme. Es funktioniert.
Bei 400x ist M 57 ein großer Ring, der innere Teil auch recht hell und deutlich sah ich den Zentralstern.
Und zwar direkt... Der Einblick beim Lowrioder schräg nach oben stört nicht und schon beim nächsten Objekt, M 51 in den Jagdhunden, ist der Einblick wieder "normal". Aber was ich gesehen habe, nicht... das ist einfach Spitze! Wie auf einem Foto sieht man die Spiralarme mit vielen Strukturen. Mit dem 9 mm Nagler (230 x) sah ich M 51 wie nie zuvor! Selbst unter besten Bedingungen in Spanien habe ich mit dem 16-Zöller wesentlich weniger gesehen. Die nächsten Objekte folgten in schneller Reihenfolge: M 13, M 92, M 3 und dann M 22 im Schützen wurden mit unterschiedlichen Vergrößerungen beobachtet. Hunderte von nadelscharfen Sternchen waren zu sehen und bei M 4 dachte ich erst ann einen offenen Haufen. Weiter ging es mit dem Lagunennebel (extrem hell und bildfüllend), dem Omega-, Triffid- und Adlernebel. Dann folgten M 27 mit und ohne OIII Filter, der Cirrus mit allen Teilen, die so hell waren, dass ich eine Gänsehaut bekam. Natürlich schwenke ich über den Nordamerikanebel und den Pelikannebel. Dann folgte ein Streifzug durch die Milchstraße bei Gamma Cygni, ich wollte mal sehen, wie Coma aussieht bei 1:4. Klar, man sieht schon am Rand etwas Coma, aber nur beim 30mm Zeiss. Das Pentax hat ja nun eine viel zu große AP und wird nur noch bei meinem 12-Zöller eingesetzt. Zum Schluss ein Streifzug durch die Jagdhunde: M 63, NGC 4485 und der Zwilling 4490, dann die 4656, 4627 und 4631... einfach toll, wie hell und detailreich diese Galaxien zu sehen sind! Der krönende Abschluss waren M 81 und M 82, die bei 20 Zoll endlich so aussehen wie auf den Fotos! Wenigstens fast! Mit 20 Zoll eröffnet sich mir nun ein neuer Himmel!
In nur einer Stunde konnte ich mit dem handlichen Lowrider unglaublich viele schöne Objekte sehen und bin überzeugt, dass Lowrider sich beim deep-sky-spechteln durchsetzen werden.
CS
Timm
es hat endlich geklappt!
Freitag waren die Wolkenlöcher so groß geworden, dass ich meinen 20-Zöller zum bevorzugten Spechtelplatz in der Nähe von Haslach im Schwarzwald (Hofstetten, 450m hoch) gefahren habe, nicht ohne vorher hervorragend im Kinzigstrand gespeist zu haben.
Gegen 23 Uhr baute ich zum ersten mal im Dunklen den Dobson auf.
Es dauerte grade zwei Minuten und nach Justieren des Telrads am Jupiter
(gräßlich anzusehen durch den nicht temperierten Spiegel) war das erste Objekt der Ringnebel in der Leier.
Waaaahnsinn! Ich probierte alle Vergrößerungen durch, um zu sehen, ob ich mit allen Okularen zum
Brennpunkt komme. Es funktioniert.
Bei 400x ist M 57 ein großer Ring, der innere Teil auch recht hell und deutlich sah ich den Zentralstern.
Und zwar direkt... Der Einblick beim Lowrioder schräg nach oben stört nicht und schon beim nächsten Objekt, M 51 in den Jagdhunden, ist der Einblick wieder "normal". Aber was ich gesehen habe, nicht... das ist einfach Spitze! Wie auf einem Foto sieht man die Spiralarme mit vielen Strukturen. Mit dem 9 mm Nagler (230 x) sah ich M 51 wie nie zuvor! Selbst unter besten Bedingungen in Spanien habe ich mit dem 16-Zöller wesentlich weniger gesehen. Die nächsten Objekte folgten in schneller Reihenfolge: M 13, M 92, M 3 und dann M 22 im Schützen wurden mit unterschiedlichen Vergrößerungen beobachtet. Hunderte von nadelscharfen Sternchen waren zu sehen und bei M 4 dachte ich erst ann einen offenen Haufen. Weiter ging es mit dem Lagunennebel (extrem hell und bildfüllend), dem Omega-, Triffid- und Adlernebel. Dann folgten M 27 mit und ohne OIII Filter, der Cirrus mit allen Teilen, die so hell waren, dass ich eine Gänsehaut bekam. Natürlich schwenke ich über den Nordamerikanebel und den Pelikannebel. Dann folgte ein Streifzug durch die Milchstraße bei Gamma Cygni, ich wollte mal sehen, wie Coma aussieht bei 1:4. Klar, man sieht schon am Rand etwas Coma, aber nur beim 30mm Zeiss. Das Pentax hat ja nun eine viel zu große AP und wird nur noch bei meinem 12-Zöller eingesetzt. Zum Schluss ein Streifzug durch die Jagdhunde: M 63, NGC 4485 und der Zwilling 4490, dann die 4656, 4627 und 4631... einfach toll, wie hell und detailreich diese Galaxien zu sehen sind! Der krönende Abschluss waren M 81 und M 82, die bei 20 Zoll endlich so aussehen wie auf den Fotos! Wenigstens fast! Mit 20 Zoll eröffnet sich mir nun ein neuer Himmel!
In nur einer Stunde konnte ich mit dem handlichen Lowrider unglaublich viele schöne Objekte sehen und bin überzeugt, dass Lowrider sich beim deep-sky-spechteln durchsetzen werden.
CS
Timm