betzi
Aktives Mitglied
Hallo Leute....
Nun ist es endlich soweit, über Ostern wurde er fertig, mein erster selbstgebauter 6 Zoll Dobson.
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/gesamt.jpg
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/gesamt1.jpg
Man nehme eine hinreichend große Holzplatte, zwei alte Schallplatten, einige Messingbeschläge, zwei Rohrabschlussdeckel, ein paar Alustangen, ein Vesperbrett, ein wenig Hartholz-Rundmaterial und einen Okularauszug mit entsprechender Adapterplatte (nochmals vielen Dank an Dirk!!).
Und schon hat man im Prinzip einen Gitterrohrdobson, ach ja ein paar Spiegel braucht man auch noch...
Dann habe ich einfach mal drauflos gebaut. Im Nachhinein betrachtet hätte ich aber das ganze ein wenig besser planen sollen. Ein Öffnungsverhältnis von f/10 bringt selbst bei leichter Konstruktion des Oberteils eine gewaltige Hebelwirkung. Dies hatte zur Folge daß ich an meine ziemlich niedrige Hauptspiegelzelle mit entsprechend tief liegenden Höhenrädern sage und schreibe 6Kilo!!! Blei anbringen musste damit das Gerät mit meinem schwersten Okular inklusive Barlow im Gleichgewicht bleibt.
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/blei.jpg
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/hauptspiegelzelle.jpg
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/okularauszug.jpg
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/fangspiegelteil.jpg
Das Gerät wiegt nun zwar fast drei mal so viel wie ein "normaler" 6 Zoll Dobson, aber es erfüllt seinen Zweck. Leider ist es natürlich nicht so leicht transportabel. Das Nachfolgemodell ist dann ein wenig mehr durchdacht
Schade ist allerding daß der Fangspiegel die Lagerung in der Garage über den Winter nicht unbeschadet überstanden hat. An den Rändern ist zumindest die Beschichtung wenn nicht sogar darunter liegendes Glas abgeblättert.
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/fangspiegel.jpg
Der Spiegel war zwar in der Garage mehr oder weniger den Witterungsverhältnissen des Winters ausgesetzt, es wurde aber keinerlei mechanische Gewalt darauf ausgeübt.
Am 23. April gab es dann endlich "First Light", und ich war angenehm überrascht. Das Seeing war nicht das beste, es herrschte eine starke Luftunruhe, aber so hatte ich Jupiter noch nie zuvor gesehen. Auf anhieb konnte ich bei 240fach den GRF ausmachen, allerdings nicht über längere Zeit, dafür war die Luftunruhe zu groß. An Saturn war trotz der niedrigen Höhe die Cassiniteilung hin und wieder für Bruchteile einer Sekunde deutlichst zu erkennen.
Das Wetter sieht ja für die nächsten Tage gut aus, aber leider muß ich arbeiten:-(
Daher wird das "Second Light" bei hoffentlich etwas besseren Bedingungen wohl erst um den 1. Mai rum sein.
Grüße und klare, etwas wärmere Nächte....
Bernd
Nun ist es endlich soweit, über Ostern wurde er fertig, mein erster selbstgebauter 6 Zoll Dobson.
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Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/gesamt1.jpg
Man nehme eine hinreichend große Holzplatte, zwei alte Schallplatten, einige Messingbeschläge, zwei Rohrabschlussdeckel, ein paar Alustangen, ein Vesperbrett, ein wenig Hartholz-Rundmaterial und einen Okularauszug mit entsprechender Adapterplatte (nochmals vielen Dank an Dirk!!).
Und schon hat man im Prinzip einen Gitterrohrdobson, ach ja ein paar Spiegel braucht man auch noch...
Dann habe ich einfach mal drauflos gebaut. Im Nachhinein betrachtet hätte ich aber das ganze ein wenig besser planen sollen. Ein Öffnungsverhältnis von f/10 bringt selbst bei leichter Konstruktion des Oberteils eine gewaltige Hebelwirkung. Dies hatte zur Folge daß ich an meine ziemlich niedrige Hauptspiegelzelle mit entsprechend tief liegenden Höhenrädern sage und schreibe 6Kilo!!! Blei anbringen musste damit das Gerät mit meinem schwersten Okular inklusive Barlow im Gleichgewicht bleibt.
Link zur Grafik: http://gneisenau27.privat.t-online.de/6zolldobson/blei.jpg
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Das Gerät wiegt nun zwar fast drei mal so viel wie ein "normaler" 6 Zoll Dobson, aber es erfüllt seinen Zweck. Leider ist es natürlich nicht so leicht transportabel. Das Nachfolgemodell ist dann ein wenig mehr durchdacht
Schade ist allerding daß der Fangspiegel die Lagerung in der Garage über den Winter nicht unbeschadet überstanden hat. An den Rändern ist zumindest die Beschichtung wenn nicht sogar darunter liegendes Glas abgeblättert.
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Der Spiegel war zwar in der Garage mehr oder weniger den Witterungsverhältnissen des Winters ausgesetzt, es wurde aber keinerlei mechanische Gewalt darauf ausgeübt.
Am 23. April gab es dann endlich "First Light", und ich war angenehm überrascht. Das Seeing war nicht das beste, es herrschte eine starke Luftunruhe, aber so hatte ich Jupiter noch nie zuvor gesehen. Auf anhieb konnte ich bei 240fach den GRF ausmachen, allerdings nicht über längere Zeit, dafür war die Luftunruhe zu groß. An Saturn war trotz der niedrigen Höhe die Cassiniteilung hin und wieder für Bruchteile einer Sekunde deutlichst zu erkennen.
Das Wetter sieht ja für die nächsten Tage gut aus, aber leider muß ich arbeiten:-(
Daher wird das "Second Light" bei hoffentlich etwas besseren Bedingungen wohl erst um den 1. Mai rum sein.
Grüße und klare, etwas wärmere Nächte....
Bernd