scientist
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Hallo Astrofreunde!!
Heute Abend klarte es nach 2 Wochen (!!!!) endlich mal wieder auf, leider zogen sehr viele Wolken über den Himmel und ich konnte erst um halb 11 mit dem Beobachten beginnen da ich mit ein paar Freunden gemütlich zusammen saß und keinen Gedanken an den Himmel verschwendete da es den ganzen Tag über bewölkt gewesen war.
Dann schnell heim, den ganzen Krempel rausgestellt und kurz noch rein eine kleine "To-Do" Liste zu erstellen bis die Optik ausgekühlt war <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />.
Beobachtete Objekte:
Offene Sternhaufen:
- M 34
- M 35
- M 41
- M 45 Plejaden
- h & chi Persei
Nebel:
- M42 Orionnebel
- M43
Supernovaüberreste:
- M1 Krebsnebel
Doppelsterne:
- Sirius
Planeten:
- Saturn
Zum ersten mal beobachtete Objekte:
- M 34
- M 35
- M 41
Optik:
10" GSO Dobson
Okulare 2":
50mm (25x)
42mm (30x)
32mm (39x)
Okulare 1,25":
15mm (83x)
6mm (208x / 416x)
2x Barlow-Linse
Filter 1,25":
- Clr-Nebelfilter
M 34:
Der Hafen im Sternbild Perseus war sehr leicht über Algol im 42mm Weitewinkelokular aufzusuchen. Leider konnte ich ihn nur etwa 5 Minuten beobachten da mein Vater eine kleine Demonstration dessen wollte in das er gerade 300€ investiert hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> also habe ich ihm schnell M42 und den Saturn gezeigt die für einen Laien wohl beeindruckender sind als ein lockerer Haufen von Sternen.
M 35:
Im 32mm Okular war dieser offene Haufen schnell über eta Gemini aufzusuchen, leider konnte ich hier die Vergrößerung nicht erhöhen da sich Wolken im Gesichtsfeld breitmachten.
M 41:
Sirius wurde im Sucher angepeilt und dann einfach der Tubus Richtung Süden geschoben bis der Hafen im Gesichtsfeld des 32mm Okulars erschien.
M45:
An den Plejaden testete ich mein neues 50mm Weitwinkelokular, ich bekam die Plejaden komplett ins gesichtsfeld! M 45 zeigte sich wie immer schön nur leider leicht getrübt wegen den durchziehenden Wölkchen
h & chi Persei:
An h & chi konnte ich mit dem 50mm Okular auch gute Ergebnisse erzielen. Beide Haufen passten locker ins Gesichtsfeld und waren wie immer beeindruckend.
M 42:
Der Orionnebel ist eins meiner Lieblingsobjekte da er in allen Vergrößerungen wunderschön zu beobachten ist. Zudem hatte ich Glück da im Zeitraum dieser beobachtung keine Wolken am Himmel waren. M 42 wurde direkt mit dem Sucher angepeilt und im 42mm Okular war das gesamte Schwert Orions gut sichtbar mit M 42 und M 43. der Orionnebel erscheint bei kleineren Vergrößerungen viel ausgedehnterim Vergleich zu höheren Vergrößerungen. Jedoch erschliessen sich ab ca. 80facher Vergrößerung einzigartige Strukturen die bei einer reinen Übersichtsbeobachten verborgen bleiben. Deswegen ging ich mit dem 15mm Okular auf 83fache Vergrößerung und bestaunte die unbeschreiblich schönen Strukturen im Nebel, später ging ich weiter auf 208fache Vergrößerung, ebenfalls atemberaubend. Auserdem benutzte ich hier den Deep-Sky-Filter der den Kontrast weiter steigerte nur leiter verfärbt er die Sterne ins blaugrüne.
M 43:
Knapp nördlich von M 42 ist M 43 zu finden, erist jedoch im Vergleich zu M 42 relativ unspektakulär und hebtsich kaum vom hintergrund ab.
M 1:
Im Sucher wurde Zeta taurus anvisiert und beim Blick durch das 42mm Okular war der verwaschene Nebelfleck des Krebsnebels schon gut zu erkennen. Ich steigerte die Vergrößerung auf 208fach und schraubte zusätzlich den Deep-Sky-Filter ins Okular, nur leider stellte ich keine Verbesserung fest da erneut Wolken durchs gesichtsfeld zogen, nun zeigte sich M 1 wie zu früheren zeiten im 5" Newton Teleskop.
Sirius:
Der Hauptstern des Sternbild großer Hund ist außderdem der hellste Stern des Fixsternhimmels. Er hat einen sehr kleinen Begleiter, Sirius B. Es ist immer wieder eine herausforderung diesen Doppelstern zu trennen. Auch heute konnte ich das leicht rötliche Schimmern von Sirius B erkennen. Dies gelang mir bei 208facher Vergrößerung.
Saturn:
Der Ringplanet war bei allen Vergrößerungen sehr schön abgebildet. Bei 416facher Vergrößerung war das scharfdtellen zwar nicht mehr gerade einfach aber es hat sich gelohnt etwas geduld aufzubringen da die Cassini-Teilung ansatzweise Durchschimmerte. Am besten zeigte sich Saturn bei 208facher Vergrößerung.
Das war das First Light meines 10 Zöllers, leider war die Beobachtung durch nicht gerade perfektes gesegnet. Immer wieder zogen große Wolken über den Himmel, deswegen konnte ich auch nicht meine komplette To-Do Liste abarbeiten da sie meistens hinter Wolken verborgen blieben, hier nicht möglichen Objekte: M 31, M 32, M 110, M 33, M 38, M 44. Ich hoffe das in nächster Zukunft mal wieder eine glasklare neumondnacht ansteht in der mein Teleskop seine volle Leistungsstärke entfalten kann denn die beobachtungen wurden doch erheblich gestört. Gegen 24h erhellte außerdem der Mond den Himmel der die Beobachtung weiterer Deep Sky Objekte sowieso überflüssig machte.
Ich hoffe mein Beobachtungsbericht hat einigen von euch gefallen und ihr habt selbst mal wieder Lust eure Obtik ins freie zu schleppen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
CS
Moritz Kreidler
Heute Abend klarte es nach 2 Wochen (!!!!) endlich mal wieder auf, leider zogen sehr viele Wolken über den Himmel und ich konnte erst um halb 11 mit dem Beobachten beginnen da ich mit ein paar Freunden gemütlich zusammen saß und keinen Gedanken an den Himmel verschwendete da es den ganzen Tag über bewölkt gewesen war.
Dann schnell heim, den ganzen Krempel rausgestellt und kurz noch rein eine kleine "To-Do" Liste zu erstellen bis die Optik ausgekühlt war <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />.
Beobachtete Objekte:
Offene Sternhaufen:
- M 34
- M 35
- M 41
- M 45 Plejaden
- h & chi Persei
Nebel:
- M42 Orionnebel
- M43
Supernovaüberreste:
- M1 Krebsnebel
Doppelsterne:
- Sirius
Planeten:
- Saturn
Zum ersten mal beobachtete Objekte:
- M 34
- M 35
- M 41
Optik:
10" GSO Dobson
Okulare 2":
50mm (25x)
42mm (30x)
32mm (39x)
Okulare 1,25":
15mm (83x)
6mm (208x / 416x)
2x Barlow-Linse
Filter 1,25":
- Clr-Nebelfilter
M 34:
Der Hafen im Sternbild Perseus war sehr leicht über Algol im 42mm Weitewinkelokular aufzusuchen. Leider konnte ich ihn nur etwa 5 Minuten beobachten da mein Vater eine kleine Demonstration dessen wollte in das er gerade 300€ investiert hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> also habe ich ihm schnell M42 und den Saturn gezeigt die für einen Laien wohl beeindruckender sind als ein lockerer Haufen von Sternen.
M 35:
Im 32mm Okular war dieser offene Haufen schnell über eta Gemini aufzusuchen, leider konnte ich hier die Vergrößerung nicht erhöhen da sich Wolken im Gesichtsfeld breitmachten.
M 41:
Sirius wurde im Sucher angepeilt und dann einfach der Tubus Richtung Süden geschoben bis der Hafen im Gesichtsfeld des 32mm Okulars erschien.
M45:
An den Plejaden testete ich mein neues 50mm Weitwinkelokular, ich bekam die Plejaden komplett ins gesichtsfeld! M 45 zeigte sich wie immer schön nur leider leicht getrübt wegen den durchziehenden Wölkchen
h & chi Persei:
An h & chi konnte ich mit dem 50mm Okular auch gute Ergebnisse erzielen. Beide Haufen passten locker ins Gesichtsfeld und waren wie immer beeindruckend.
M 42:
Der Orionnebel ist eins meiner Lieblingsobjekte da er in allen Vergrößerungen wunderschön zu beobachten ist. Zudem hatte ich Glück da im Zeitraum dieser beobachtung keine Wolken am Himmel waren. M 42 wurde direkt mit dem Sucher angepeilt und im 42mm Okular war das gesamte Schwert Orions gut sichtbar mit M 42 und M 43. der Orionnebel erscheint bei kleineren Vergrößerungen viel ausgedehnterim Vergleich zu höheren Vergrößerungen. Jedoch erschliessen sich ab ca. 80facher Vergrößerung einzigartige Strukturen die bei einer reinen Übersichtsbeobachten verborgen bleiben. Deswegen ging ich mit dem 15mm Okular auf 83fache Vergrößerung und bestaunte die unbeschreiblich schönen Strukturen im Nebel, später ging ich weiter auf 208fache Vergrößerung, ebenfalls atemberaubend. Auserdem benutzte ich hier den Deep-Sky-Filter der den Kontrast weiter steigerte nur leiter verfärbt er die Sterne ins blaugrüne.
M 43:
Knapp nördlich von M 42 ist M 43 zu finden, erist jedoch im Vergleich zu M 42 relativ unspektakulär und hebtsich kaum vom hintergrund ab.
M 1:
Im Sucher wurde Zeta taurus anvisiert und beim Blick durch das 42mm Okular war der verwaschene Nebelfleck des Krebsnebels schon gut zu erkennen. Ich steigerte die Vergrößerung auf 208fach und schraubte zusätzlich den Deep-Sky-Filter ins Okular, nur leider stellte ich keine Verbesserung fest da erneut Wolken durchs gesichtsfeld zogen, nun zeigte sich M 1 wie zu früheren zeiten im 5" Newton Teleskop.
Sirius:
Der Hauptstern des Sternbild großer Hund ist außderdem der hellste Stern des Fixsternhimmels. Er hat einen sehr kleinen Begleiter, Sirius B. Es ist immer wieder eine herausforderung diesen Doppelstern zu trennen. Auch heute konnte ich das leicht rötliche Schimmern von Sirius B erkennen. Dies gelang mir bei 208facher Vergrößerung.
Saturn:
Der Ringplanet war bei allen Vergrößerungen sehr schön abgebildet. Bei 416facher Vergrößerung war das scharfdtellen zwar nicht mehr gerade einfach aber es hat sich gelohnt etwas geduld aufzubringen da die Cassini-Teilung ansatzweise Durchschimmerte. Am besten zeigte sich Saturn bei 208facher Vergrößerung.
Das war das First Light meines 10 Zöllers, leider war die Beobachtung durch nicht gerade perfektes gesegnet. Immer wieder zogen große Wolken über den Himmel, deswegen konnte ich auch nicht meine komplette To-Do Liste abarbeiten da sie meistens hinter Wolken verborgen blieben, hier nicht möglichen Objekte: M 31, M 32, M 110, M 33, M 38, M 44. Ich hoffe das in nächster Zukunft mal wieder eine glasklare neumondnacht ansteht in der mein Teleskop seine volle Leistungsstärke entfalten kann denn die beobachtungen wurden doch erheblich gestört. Gegen 24h erhellte außerdem der Mond den Himmel der die Beobachtung weiterer Deep Sky Objekte sowieso überflüssig machte.
Ich hoffe mein Beobachtungsbericht hat einigen von euch gefallen und ihr habt selbst mal wieder Lust eure Obtik ins freie zu schleppen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
CS
Moritz Kreidler