First Light Megrez 72mm FD APO

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Lots

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Hallo Astrofreunde,

hier könnt ihr mein Firts light meines neuen Willial Megrez 72mm FD Apo vom letzten Samstag nachlesen. Bitte auf dem Link Mein neues Reisetelekop, der Megrez 72mm FD Apo clicken.

Viel Spaß beim lesen wünscht

Lots
 
Hallo,

sehr schöner Bericht. Als Montierung empfehle ich die die Mini-Giro, die ich hier erfolgreich mit einem WO 80/480 betreibe.

Gruss aus dem verregneten Bonn
Wilhelm
 
Hallo Lots,
das nenne ichwirklich ein Reiseteleskop! Unglaublich, was so ein kleiner, wenn die Optik stimmt alles unter gutem Himmel leisten kann, das schafft noch nicht mal mein 10er Dobs unter meinem miesen Himmel! Super und dann nix wie ab in Sternenreiche Gefilde!
Grüssle von Anette
 
Hi Wilhelm,

habe ich mir auch schon überlegt. Hat nur den Nachteil: Ich benötige außer der Mini-Giro ein Stativ und das Ganze ist nicht parallaktisch. Und wird auch noch teurer.

Ist mir schon klar, das man irgenwo Kompromisse schließen muss, aber die Idee vom Bino-Tom eine Holzstativ drunter zu schnallen ist auch nicht schlecht.

Auf jeden Fall, bleib ich am Ball und werde berichten...

Gruß

 
Hallo Lothar,

wirklich schöner Bericht. Du wirst bald sehen, dass der schnuckelige Kleine viel öfter im Einsatz ist als der Große, weil man jede Wolkenlücke nutzen kann. Mit einem guten Sonnenfilter lohnt auch immer ein Blick zur Sonne.
 
Hallo Lots,

Glückwunsch zum neuen Gerät!

Mit Alubeinen ist die EQ1 bei höheren Vergrößerungen absolut am Limit, wenn nicht schon drüber. Man muß ja bedenken, daß an Mond und Planeten durchaus Vergrößerungen bis über 200fach gewinnbringend möglich sind. Ich vergrößere regelmäßig auf 215fach, mit 2mm Okularbrennweite. Mars zeigt dann selbst jetzt noch Detail.

Mit Holzbeinen geht es dann ganz gut, die Ausschwingzeit liegt dann bei 2-3 Sekunden bei maximaler Vergrößerung. Kommt natürlich auch auf die Ausführung der Holzbeine drauf an und wie weit sie ausgezogen sind.

Damit die Dek-Achse wegen dem ungleich schweren Tubus nicht kippt gibt es einen Trick. Erhöhe einfach die Spannung der Schnecke der Dek-Achse. Dazu brauchst du nur die entsprechende Sechskantmutter fester anzuziehen, gerade so fest, daß du noch Schwenken kannst, der Tubus jedoch nicht mehr selbständig wegkippt. Am besten du machst das auch noch mit der RA-Achse, das spart ein wenig Gegengewicht.

Bei hohen Vergrößerungen würde ich zur Verwendung eines Zenitprismas raten, welches den restlichen Farbfehler nochmals um 1/3 reduziert. Das Gerät ist dann nahe einem Voll-Apo.

Bino-Tom
 
BinoTom:

Man muß ja bedenken, daß an Mond und Planeten durchaus Vergrößerungen bis über 200fach gewinnbringend möglich sind. Ich vergrößere regelmäßig auf 215fach, mit 2mm Okularbrennweite. Mars zeigt dann selbst jetzt noch Detail.

Ist das wieder irgeneine Werbeanzeige? Dann solltest Du das auch kenntlich machen, oder ist das wieder ein Aprilscherz, dann verfasse doch solche Beiträge im Smaltalk.

Für alle Beobachter ohne gravierende Augengfehler: Es darf bezweifelt werden, dass mit dem 72mm ED Vergrößerungen über 200x gewinnbringend(!) eingesetzt werden können.

Viele Grüße, Jürgen (der auch kleine Refraktoren schätzt, aber nicht überschätzt...)
 
Hallo Lothar,
herzlichen Glückwusch zu diesem schnuckligen Teleskop.
Ich wünsche Dir viele schöne Spechtelnächte damit.

Gruß Helmut
 
Hallo Lots,

ebenfalls herzlichen Glückwunsch zum Megrez 72Ed und danke für Deinen guten Erfahrungsbericht!

Viele Grüße, Jürgen
 
Das bei hochwertigen Refraktoren AP's von 0,3 gewinnbringend sein können ist unter erfahrenen Planetenbeobachtern eine Binsenweisheit.

Oh, entschuldige, das wußte ich nicht!
Ehrfurchtvoll erstarre ich vor solchen Binsenweisheiten. :hochachtung:
Mir war nicht klar, dass die erfahrenen Planetenbeobachter mit den hochwertigen 72mm ED f6 Teleskopen so hoch vergrößern und das auch noch gewinnbringend.

Ich hatte in den letzten Jahren nur einen Vixen FL102S und einen TMB 115 für meine Beobachtungen zur Verfügung. :(

Jürgen
 
Hallo Bino,

Das bei hochwertigen Refraktoren AP's von 0,3 gewinnbringend sein können ist unter erfahrenen Planetenbeobachtern eine Binsenweisheit.

egal welches Teleskop, 0,3mm AP ist Schwachsinn und nur dafür
geeignet um Beugungserscheinungen zu studieren.

Wer halbwegs brauchbare Augen hat sieht schon ab 0,8mm AP das
Beugungsscheibchen eines Sternes flächig. Leute mit sehr guten
Augen zum Teil schon ab 1mm AP.
Bei 0,3mm AP geht zudem noch das Licht aus, sprich, die Flächen-
helligkeit des Objektes Jupiter, Mars, Saturn wird so gering
daß das Farbsehen kaum noch möglich ist. Dann beobachtest du
mit den Stäbchen im scharz-weiß Modus, mit reduzierter Auflösung,
was dem unbedarften Beobachter dann vorgaukelt daß das Bild
noch scharf sei.

Ich kann die Aussage von Jürgen aus eigener Erfahrung stützen.
Selbst der beste Apo zeigt bei D x 1,5 am Stern ein flächiges
Beugungsscheibchen. Das wären am 72mm ED 103x.

Bei hohen Vergrößerungen würde ich zur Verwendung eines Zenitprismas raten, welches den restlichen Farbfehler nochmals um 1/3 reduziert.

Da der ED nicht für den zusätzlichen Glasweg gerechnet wurde
würde ich das besser sein lassen, der Farbfehler wird größer,
die Korrektur der sphärischen Aberration bei der Hauptwellenlänge
schlechter. Nicht umsonst bietet William Optics einen Zenitspiegel
zum Teleskop an. Meine Meinung:
Schlechter Beitrag von dir. Die Physik läßt sich nicht überlisten.
Hoffentlich lassen sich die mitlesenden Einsteiger nicht überlisten...

CS,Karsten
 
Merkur und Megrez 72mm FD APO Test

Hi zusammen,

und das testen geht weiter.
Gegen 21:15 Merkur mit dem 10x50 Fernglas und dann auch bald mit dem bloßen Auge gesichtet. Der flinke Planet ist momentan sehr gut im Westen sichtbar und auch noch sehr hell (ca -1m).

Nacher den Megrez aufgebaut und einige Doppelsterne getrennt. Seeing leider nicht so gut. Aber Mu Draconis und Mu Bootis sowie Epsilon Lyrau waren bei 108x deutlich getrennt.

Zum Farbfehler. Ja der Megrez hat natürlich einen, der aber nur bei Vmax=108x sichtbar ist. Die Sterne sind leicht purple eingefärbt.

Gruß

Lots
 
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