First Light mit mienem 8" GSO Dobson

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Tim87

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Hallo,
endlich war es soweit, nachdem ich mein oben genanntes Teleskop nun einen guten Monat besitze und bisher keinen geeigneten Himmel für eine Beobachtungstour hatte (weil ich nur am Wochenende beobachten kann) war es heute endlich mal mehr oder weniger gut :)
Als Okulare hab ich ein 2" TSWA 40mm Übersichtsokular, ein TS Super Plössl 25mm, ein TS 15mm, ein TS 9mm und ein HR Planetary 5mm.
Als Zubehör besitze ich nur noch ein Telrad zum Aufsuchen, keine Filter etc (vorerst ;))
Nachdem ich gegen 2 Uhr von einem Dorffest in der Umgebung heimgekommen bin ist mir der sternenklare Himmel aufgefallen, perfekt für das First Light meines ersten Teleskops *freu*
Gut vorbereitet mit den ausgedruckten Blättern der Sommertour von Deepsky Brothers war dies mein Leitfaden für die Beobachtungen.
Bis ich endlich mein Zeugs vom oberen Stockwerk in den Garten geschleppt und aufgebaut habe, konnte es endlich losgehen.
Angefangen hab ich, wie bei der Sommertour als erstes vermerkt, mit dem Doppelsternhaufen Albireo.
Das aufsuchen vom Schwan fiel mir schon immer leicht, somit hatte ich auch keinerlei Probleme Albireo zu finden.
Leider weiß ich schon nicht mehr mit welchen Okularen ich alles beobachtet habe, aber ich glaube ich bin bis zum 9mm gekommen. Die Sterne waren gut zu unterscheiden, schon mit dem Übersichtsokular hat man gesehen dass dort mehr als nur eiun Stern ist.
Weiter ging es mit Epsilon Lyra, dem Vierfachstern.
Zum ersten mal in der Leier, war ich der Meinung auch hier die Sterne recht schnell gefunden zu haben, jedoch ahb ich es nicht geschafft aus den 2 Sternen 4 zu machen. Ich habe es auf den Tau geschoben, der schon langsam begonnen hat, meine Brille zu beschlagen.
Wenn ich mir nun aber das Bild bei Deepsky Brothers anschaue, glaube ich, dass ich einfach nur an den 2 falschen Sterne war^^
Die erste Änderung an der Tour habe ich jetzt schon vorgenommen, statt M3 im Bootes (was schon viel zu weit unten war um es zu beobachten was ich später herausfand) wollte ich endlich den berühmten M13 zu sehen bekommen.
Nicht zu übersehen ging es relativ flott, ein stärkeres Okular nach dem anderen einzulegen.
Letztendlich war ich bei meinem 5mm HR Planetary, was ich erst vor einer Woche mein Eigen nennen konnte.
Jedoch war ich bei M13 fast schon ein biswschen enttäuscht.
Wirklich ins Zentrum auflösen war nicht möglich, bzw hab ich mich wohl von den schönen Bildern hier im Forum täuschen lassen.
Jetzt im Vergleich mit den Fernrohransichten von Deepsky Brothers kommt mein Gesehenes dem von DS-Brothers relativ gleich. Ich denke da würde noch mehr gehen wenn ich nicht so stark vom Tau betroffen gewesen wäre.
Mittlerweile war es schon reltiv schwer mit dem Telrad einzelne Bereiche zu finden, da alles total beschlagen war.
Ich habe zwar immer veruscht mit dem T-Shirt das Plexiglas (ich denke doch dass es Plexiglas ist) frei zu bekommen, jedoch werdet ihr wohl selber wissen dass dies nur bedingt funktionierte^^
Weiter ging es mit M57, dem Ringnebel.
Trotz ausgiebiger Suche habe ich ihn nicht gefunden :(
Ich weiß nicht ob es an mir, dem Himmel oder dem nichtvorhandenen UHC Filter lag.
Das gleiche Spiel hatte ich mit M27, dem Hantelnebel.
Ich hab ihn einfach nicht gefunden.
Durch die beschlagenen Brille und dem beschlagenen Glas des Telrad konnte ich kaum noch die Sternen erkennen.
Aus diesem Grund hab ich meine Beobachtungstour abgebrochen.
Alles in allem bin ich relativ zufrieden mit der "Ausbeute" :), auch wenn ich nur 2 Erfolge verzeichnen kann.
Übung macht den Meister :)
Ich habe nun erstmals das Gefühl mich als Hobby-Astronom im Anfängerstatus zu bezeichnen :P
Ich hoffe ihr hatte Spaß beim lesen, der nächste Bericht lässt hoffentlich nicht so lange auf sich warten :P

Gruß und CS,
Tim
 
Hallo Tim,

Gratulation zu deinem First Light! Das mit dem Tau, vor allem beim Telrad, kennen wir nur zu gut. Dem kann aber Abhilfe geschaffen werden, google mal danach: Telradtaukappe
oder such hier im Forum danach. Irgendwo gibts ne super Selbstbauanleitung, find sie nur leider nimmer.
Zum Auffinden der Objekte empfehlenswert, der "Deep Sky Reiseatlas"! Hab ich selbst in Verbindung mit dem Telrad. Das Buch ist wasserabweisend verarbeitet und besitzt Übersichtskarten mit Telradkreisen. So brauchst du nur deinen Sucher anhand der Kreise im Buch am Himmel positionieren und hast das gewünschte Objekt im Blickfeld.

Gruß und CS,
Michael
 
Hallo Michael,
danke füre die beiden Tips, das mit dem Telrad werde ich mal in Angriff nehmen.
Den Deep Sky Reiseatlas will ich mir sowieso zulegen, aber den wollte ich mir zum Geburtstag im Oktober aufheben, da sind die Großeltern auch froh wenn sie mal wieder was "Festes" schenken dürfen :)
Ich weiß nicht ob das hier noch reinpasst, aber ich hätte noch ein paar Fragen:
1. Wie lagert ihr euren Dobson? Kann ich den aufgebaut in meinem Zimmer lassen?
2. Habt ihr die Federn an den Höhenrädern immer eingehängt während ihr beobachtet?
3. Ich kann ein Auge nicht zumachen, sondern muss es immer zuheben, da wäre ne Augenklappe am sinnvollsten oder?^^
4. SChaut ihr mit einem oder zwei augen durch den Telrad? Weil wenn ich beide nehm und auf den Telrad fokussier wird der HImmel undeutlich, wenn ich den Himmel fokussier wird der Kreis im Telrad doppelt. :D
 
Hallo Tim,

erst Mal Glückwunsch zum Firstlight.
Nur weiter, es ist nicht eine Nacht wie die Andere (Seeing pp) und M 13 lässt sich mit 8" schon sehr ordentlich auflösen. Eventuell bist Du auch mit dem 5 mm Okular etwas zu stramm rangegangen und hast Dir zu wenig Zeit genommen.
Beste Ergebnisse erziele ich mit 8" an KS meistens zwischen 14 und 8 mm Okularbrennweite.
M 57 ist im 40 mm Übersichtsokulsr so klein, dass man Ihn gerne übersieht, wenn man ihn suchen muss. Mit dem 25er Okular siehst Du den Rauchkringel besser, wenn Du denn an der richtigen Stelle bist. Ansonsten sind M 57 und 27 aber so hell, dass ein UHC nicht nötig ist.
Es liegt also (noch) an der Aufsuche. Wie wäre es, wenn Du Dir doch den "karkoschka" gleich besorgst und die Großeltern schenken zum Geburtstag den "DS-Reiseführer"?

1. kannst Du den Dobs aufgebaut im Zimmer lagern. Häufig gibt es in stark frequentierten Räumen ein Stabproblem, also solltest Du den Tubus realtiv "dicht" machen. Eine Hülle, zusätzlich zu den Abdeckkappen schadet nicht.
2. Nutze die Federn oder lass es. So wie es für Dich am bequemsten und am besten läuft, ist es richtig.
3. Ich nutze manchmal auch gerne eine Augenklappe (Planetenbeobachtung), es sollte aber ein große und gute Klappe sein. Wenn sie eng sitzt und Du mit den Wimpern daran reibst macht das Piratendasein auch keinen Spass.
4. Kommt drauf an, wie Du mit der Augenklappe umgehst. Beim beidäugigen Peilen bin ich besser als mit einem Auge. Das "Umfokussieren" machst Du irgendwann automatisch und es fällt Dir nicht mehr auf.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

1. lass ihn aufgebaut, meiner steht auch im Zimmer. Bau die evtl, ein Rollbrett draunter, dann kannst du ihn immer leicht zur Seite schieben, oder halt raus.
2. Während dem Beobachten JA! Aber häng sie danach wieder aus.
3. Ich glaube nicht, dass eine Augenklappe etwas bringt. Üb doch einfach ein bisschen ;)
4. Ich schaue mit einem Auge durch, habe auch das Problem mit dem Himmel, bei mir verschwinden die Sterne :/.

lg,
Clemens
 
Hallo Clemens und Günther,
danke für die Informationen.
Wegen dem lagern wusste ich nicht, ob da vielleicht irgendetwas ausleiern könnte, die Federn hab ich auch ausgehängt gehabt, also alles intuitiv richtig gemacht :)
Das mit dem Karkoschka ist vielleicht eine gute Idee, mit 17,50€ bei Amazon ist er auch nicht so teuer.
Würdet ihr eher den DS-Reiseatlas oder den DS-Reiseführer empfehlen? Bei irgendeinem von den beiden ist doch auch der rote Kreis vom Telrad reingedruckt, damit man es leichter hat, oder nicht?
Gibt es besondere Augenklappen für Astronomie? Bzw gibt es welche die schon öfters empfohlen wurden?

Gruß und CS,
Tim
 
Hallo Tim,

hetzlichen Glückwunsch zum First Light. Mit M 57 und M 13 habe ich Erfahrung und kann dir ein paar Tipps geben. Selbst unter meinem lichtverschmutzten Berliner Stadtrand-Himmel (visuelle Grenzgröße untere Idealbedingungen ca. 4,8 mag) sind dies sehr lohnende Objekte, die ich regelmäßig mit meinem MEADE 8'' ACF beobachte.

Zunächst M 13:

Ich kann ihn bei 200-facher Vergrößerung bei durchschnittlichem Seeing problemlos in Einzelsterne auflösen. Bei einem Millimeter AP zwar etwas schwach auf der Brust, aber dennoch atemberaubend bis zum Kern aufgelöst.

Kann es sein, dass hier zu dem Tau-Problem eine nicht ganz exakte Justage hinzukommt? Auch bei leichtem, für das Auge kaum sichtarem Dunst konnte ich ihn beispielsweise auflösen.

M 57:

Ich erkenne von 50- bis 200-fach deutlich die Ringstruktur mit aufgehelltem Zentralbereich. Er hat etwa den gleichen scheinbaren Durchmesser wie Jupiter und wird aufgrund seiner Helligkeit bei Übersichtsvergrößerungen leicht übersehen, da spreche ich aus Erfahrung. Da er nebelig erscheint, ist hier Taubeschlag bei der Aufsuche verheerend.

Grundsätzlich solltest du auch beim Aufsuchen von Nebeln das indirekte Sehen anwenden: Wenn das betreffende Sternfeld im Okular ist, musst du etwas an der Position des Objektes vorbei schauen. Dann fällt das Licht des Objekts auf lichtempfindlichere Bereiche der Netzhaut, und es wird deutlicher sichtbar. Das ist gerade bei nicht ganz so gutem, sprich dunklem, Himmel von Vorteil.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Dunkeladaption des Auges. Erst nach etwa 30 Minuten erreichen die Pupillen ihre volle Öffnung, und erst dann kann man das Potential des Dobsons auch voll ausnutzen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Erfolg beim Beobahten.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tim,

der Reiseatlas ist laminiert und enthält die Karten und eine Kurzbeschreibung.
Der Reiseführer beschreibt die Objekte genauer, zeigt sie in Fotos und Zeichnungen. Beides ergänzt sich, ohne voneinander abhängig zu sein.

Noch ein Hinweis zu den Okularen:
Das 40er Okular liefert 30fache Vergrößerung und 6,8 mm AP. Die Himmelsqualität für so ein Okular zwecks Aufsuche sollte schon deutlich über 6 Mag liegen, sonst saufen schwächere Objekte schon mal ab, sind zumindest schwerer erkennbar.
Mit Filter (O III pp) ist es aber wieder sehr gut.

Unter unseren häufig anzutreffenden Bedingungen um 5 Mag wäre ein Okular besser nutzbar, welches dem vorgefundenen Wert von der AP her in etwa entspricht.
Klartext: 5 Mag Himmel ~ 5 mm Ap, also 30 mm Okular an 8" F/6.
Mit dem 25er Plössel im Wechsel zum 40mm Okular kannst Du sehr schön testen und sehen was ich meine. Der Himmelsgrundf wird dunkler, das Objekt etwas größer und das macht die bessere Erkennbarkeit aus, die das Finden deutlich erleichtert. Allerdings ist das Feld des 25er Plössl halt etwas klein zur Aufsuche, gerade wenn man noch nicht so fit im Starhopping ist.
Ein weitwinkliges 2" Okular um 30 mm Brennweite wäre also für Dich m.E. sehr hilfreich, ansonsten bist Du für den Anfang schon sehr gut bei der Musik.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Christian und Günther,
ich denke die Justage habe ich schonmal recht gut hinbekommen, jedoch hat das auch niemand überprüft, somit kann ich nicht genau sagen ob ich es gut justiert habe.
Das nächste mal werde ich einfach sofort zu M13 gehen, dann kann ich wenigstens den Taubeschlag als Problem ausschließen falls es nichts wird. Vielleicht hab ich ja auch Glück und finde ein schön aufgelösten M13 vor :)
Zu M57: an der Dunkeladaption liegt es denke ich nicht, da ich von ca 2 Uhr bis 4 Uhr geschaut habe incl. aufbauen.
Mit der roten Lampe die in meinem "Praxisset Astronomie" dabei war hab ich öfters mal das weiße Papier angeleuchtet, wo die Sommertour aufgedruckt war. Ansonsten hatte ich keine direkte Lichtquelle die mich gestört hat.
Das mit dem indirekten Sehen werde ich mir das nächste mal vornehmen, danke für den Tip :)

An Okularen habe ich sowieso an ein 2" TS WA 32mm gedacht, das mir damals schon empfohlen wurde. Mit diesem hätte ich dann eine AP von 5,3.
Die Liste an Zubehör ingesamt ist auch noch recht lang: Karkoschka, DS Reiseatlas, 32mm Okular, Filter, gescheite rote Stirnlampe.
Aber ich bin ja noch am Anfang, das kommt alles im Laufe der Zeit.

Achja, eine abschließende Frage zum Telrad hätte ich noch: Müsst ihr euch auch immer so verrenken wenn ihr da durchschauen wollt? Speziell mit meiner Brille hab ich da wirklich Probleme :D aber ich glaub so eine Basis mit 5cm Abstand würde da Abhilfe schaffen, die gibt es ja glaub ich auch.
 
Hallo Tim,

Zitat von Tim87:
Ansonsten hatte ich keine direkte Lichtquelle die mich gestört hat.

Bist du sicher? Du schreibst von einer Beobachtung vom Garten aus. Bereits eine Straßenlaterne in einiger Entfernung genügt, um bei einem Kurzen Blick in Richtung derselbigen die Dunkeladaption zu ruinieren.

Zum Telrad:

Wenn ein Dobson mit Telrad am Start ist, lasse ich Objekte durch diesen immer von anderen einstellen. Beim Versuch, durch einen Telrad zu blicken, empfinde ich jedes Mal im Nacken körperliche Schmerzen, und ich bekomme Krämpfe in Hals und Nacken. Den etwas schrägen Einblick empfinde ich als nicht angenehm, bei einem Geradsicht-Sucher habe ich die Probleme nicht.

Aber in meinem Bekanntenkreis bin ich der einzige mit diesen Problemen, ich bin also nicht repräsentativ für den Großteil der Anwender.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von copernicus:
Bist du sicher? Du schreibst von einer Beobachtung vom Garten aus. Bereits eine Straßenlaterne in einiger Entfernung genügt, um bei einem Kurzen Blick in Richtung derselbigen die Dunkeladaption zu ruinieren.

Hallo Christian,
da ich leider erst um 2 Uhr angefangen habe zu schauen war ich keinen umliegenden Häuser mehr Licht. Auch die Straßenlaternen sind um die Uhrzeit schon aus :)
 
Zitat von Tim87:
Zitat von copernicus:
Bist du sicher? Du schreibst von einer Beobachtung vom Garten aus. Bereits eine Straßenlaterne in einiger Entfernung genügt, um bei einem Kurzen Blick in Richtung derselbigen die Dunkeladaption zu ruinieren.

Hallo Christian,
da ich leider erst um 2 Uhr angefangen habe zu schauen war ich keinen umliegenden Häuser mehr Licht. Auch die Straßenlaternen sind um die Uhrzeit schon aus :)
Hi Tim,

herzlichen Grlückwünsch zu deinem first light. Für das erstemal hast du ja schon einiges gesehen. Mein absolutes "first Light" in einem Teleskop war nicht so erfolgreich :pfeif:
Zu deinen Fragen wurde ja bereits mehrfach und kompetent geantwortet. Es wäre interessant zu wissen wie gut dein Himmel aus dem Garten ist. Auch wenn keine Straßenlaternen oder ähnliches vorhanden sind, wirft der Ort dennoch einen ordentlichen Lichtkegel in den Himmel, das mindert den Kontrast bei lichtschwachen Objekte wie M13 und oder Ringnebel. Sofern möglich, suche schnellstmöglich einen Standort ausserhalb des Ortes. Kein noch so ausgefeiltes techn. Gerät kann einen dunklen himmel ersetzen. Kannst du den Kasten des kleines Wagens vollstänsig sehen?
 
hallo Costa,
dass ich mir auf kurze oder lange Sicht ein schönes Plätzchen suchen muss ist mir schon klar.
Dass es im Garten nicht optimal ist weiß ich auch.
Auf das Kästchen im kleinen Wagen hab ich jetzt nicht genau geachtet.
Ich war ja aigentlich nur im Schwan, Herkules, Leier und Pfeil unterwegs.
Den Pfeil zu finden war gerade so möglich.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist weiß ich leider nicht :)

Gruß und CS,
Tim
 
Hallo Günther,
nächstes mal werde ich das beachten wenn ich nicht schon am neuen Beobachtungsort bin :)
 
so,
gestern war es soweit.
Nachdem ich aus dem Kino gekommen bin war ich wieder hin und weg von dem klaren Himmel, also hab ich erstmal kurz auf dem Balkon den Mond und M13 ins Visier genommen.
Der Mond war wie immer schön.
Von M13 war ich wieder enttäuscht: Der Mond war so hell, dass ich nicht wirklich etwas erkennen konnte. Klar, am Anfang mit dem Übersichtsokular etwas nebliges war schnell gefunden.
Ich habs dann auch immer weiter vergrößert, aber das Licht vom Mond hat schon extrem geblendet :(
Es war ca 23 Uhr, und da letzte Woche ca um 23 Monduntergang war, hab cih mir gedacht, ich pack mein Zeugs zusammen und fahr an einen schönen Ort.
In der Nähe gibt es einen Berg auf dessen "Hochplateau" ein Spielplatz und viel Wise ist, -> perfekt hab ich mir gedacht.
Oben angekommen war ich überrascht und enttäuscht zugleich.
Die Enttäuschung war, weil der Mond immernoch viel zu hoch stand und auch viel zu hell war, sprich, ich konnte die eine Hälfte vom Himmel ziemlich vergessen^^
Die Überraschung war, dass die andere Hälfte erstaunlich dunkel war. Die Milchstraße konnte man sofort erkennen.
Mein Leitfaden war wie letzte Woche auch schon der von Deepsky-Brothers, die Sommertour.
Angefangen hab ich wieder mit dem Doppelstern Albiro.
Ich denke den kann man gar nicht übersehen.
Als nächstes wollte ich mich nochmal an Epsilon Lyro versuchen, weil ich die 4 letztes mal nicht gefunden habe.
Doch auch dieses Mal wurde es nichts damit :(
Ich hab mir den genauen Punkt jetzt nochmal im Inernet angeschaut, damit ich ihn nächstes mal auf jeden Fall finde :)
Da ich letzte Woche ein paar Probleme hatte mit M27 und M57 hab ich mich diesmal gleich daran versucht.
Erstaunlicherweiße hatte ich diesmal bei beiden Objekten überhaupt keine Probleme sie zu finden :D
Ich hab sie auch sofort etwas vergrößert, aber wirkliche Details konnte ich nicht erkennen, was entweder an der Justage oder an dem beschissenen Himmel lag^^(dazu aber später mehr).
Als nächstes war der Kleiderbügelhaufen dran, den ich auch relativ schnell gefunden hatte. Der Telrad zahlt sich einfach aus :)
Als nächstes wollte ich mich mal an dem kleinen Kugelsternhaufen M92 probieren, jedoch hab ich ihn nicht gefunden. Ich schiebe das immer recht gern auf den Himmel^^
Als nächstes wollte ich wieder im Bootes weitermachen, jedoch waren genau dort Bäume und ich konnte wieder einige der Objekte von meiner Liste streichen^^
Ich bin dann nochmal zum SChwan rüber und wollte den Nordamerikanebel beobachten, als ich dann aber gelesen habe, dass ein dunkler Himmel ein muss ist und man eventuell Filter benutzen sollte, die ich nicht besitze, hab ich es gleich gelassen.

Bevor ich dann zusammengepackt habe, ist mir noch aufgefallen, dass ich ja die Grenzgröße bestimmen wollte.
Leider hab ich das Bild vom kleinen Wagen nicht ausgedruckt, was aber halb so schlimm war, weil Polaris so ziemlich der einzige Stern war, den ich davon gesehen habe...
Ich habe auch so ziemlich alles problemlos in der Umgebung gesehen, selbst ich und mein Dobson haben einen ziemlich Schatten geworfen :(
Der Himmel war also wirklich viel zu hell.
Mittlerweile war es 01:30 und der doofe Mond stand immernoch viel zu weit oben...
Wenn er mir schon die Nacht versaut hab ich gedacht ich schau ihn mir nochmal an^^
Mittlerweile hat er schon einen orange-Stich gehabt.
Ich schau ihn mir immer gern im 25mm Okular an, weil ich ihn dann komplett drauf bekomme, auch das 15er ist noch in Ordnung.

Abgebaut habe ich dann sogar im "Dunkeln" weil die kleine Taschenlampe(wenn sie überhaupt würdig ist den Namen zu bekommen :P ->3cm lang, 5mm Durchmesser) nun endgültig den Geist aufgegeben hat.
Positiv am Himmel war aber dass es relativ warm war (ich war die ganze Zeit ohne Jacke) und mein Equipment hat auch nicht beschlagen :)

Letzendlich noch ein Resumée: Mit den 2 Nebeln M27 und M57 und dem Kleiderbügelhaufen hab ich wieder 3 Objekte gefunden, die mir letztes mal noch entkommen konnten :P
Ein Fortschritt ist also zu verzeichnen :)
Positiv waren die vielen Satelliten und Sternschnuppen.
Nächstes Wochenende ist ja wieder Sternschnuppenzeit wenn mich nicht alles täuscht.
Ich werde mich am nächsten Wochenende mal wieder mit der Justage beschäftigen, damit ich eine falsche Justage bei manchen Objekten wie zB M13 ausschließen kann.
Nächstes Wochenende wird es ja wegen des Mondes sowieso nichts mit der beobachtung, von dem her werde ich da auf jeden Fall Zeit haben.

Gruß und CS,
Tim
 
Hallo Tim,

nett zu lesen deine Forstschritte.

Ich war auch draußen hab aber den Monduntergang abgewartet und hatte es dann von 2:30 bis 3:30 eine Stunde richtig finster.

Kann es sein dass du beim Kugelsternhaufen den Fokus nicht getroffen hast? Das ist bei dem Objekt extrem kritisch und macht den unterschied zwischen Sternen und Matsch. Fällt mir immer wieder extra auf, nur bei Kugelsternhaufen und sonst keinem Objekt.

Viele Grüße

Daniel
 
Hallo Daniel,
vielleicht hätte ich doch den Monduntergang abwarten sollen.
Ich war aber auch ein bisschen müde, da ich am Vortag erst morgens um 6 ins Bett bin.
Das mit dem Fokus kann ch dir gar nicht so genau beantworten, da das "drumherum" ja auch sehr hell war und deshalb irgendwie alles ein bisschen matschig war.
Aber wie gesagt werde ich mich nächstes Wochenende nochmal an die Justierung setzen :)

Gruß und CS,
Tim
 
Hallo Tim,

gehe es ruhig an. Nur nicht hetzen, der Himmel läuft nicht weg. Wenn der Mond so hell da oben steht, schau Dir den Mond an. Deepsky verbessert sich ohne Mond ganz erheblich, selbst wenn noch Skyglow durch künstliche Lichtverschmutzung bleibt. Wenn der Mond Mal weg ist, also wirklich um Neumond herum und nocht, wenn er nur knapp unter den Horizont gesunken ist, dann stellst Du noch Mal die Sterngrenzgröße an dem Platz fest.
Das wird schon, keine Sorge, erste kleine Erfolge sind ja da.
Die Justierung ist natürlich sehr wichtig, eigentlich das Wichtigste überhaupt.

Gruß und CS
*entfernt*
 
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