Rolf_Stoekler
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
Im Jahr 2001 habe ich mir mit dem 8" Dobson mein erstes Teleskop gekauft. Da nach einiger Zeit der Wunsch aufkam, zu fotografieren, habe ich es mit der Zeit auf eine EQ-6 gepackt und bin mit dem Setup sehr zufrieden.
Hin und wieder wäre es aber doch schön gewesen, ohne Stromversorgung, Notebook, Kabel und Adapter... einfach nur zu beobachten. Deshalb haben wir uns vergangene Woche den 12er Dobson geholt. Dazu als schönes Übersichtsokular das Panoptic 35mm. Die Rockerbox gestern noch schnell zusammengebaut, das Auskleiden mit Velour wird wohl die nächsten Tage anstehen.
Entgegen dem Wetterbericht von vor wenigen Tagen (dieser erscheint mir sowieso immer unzuverlässiger) hatten wir am Samstag schönes Wetter, und tatsächlich hielten sich die Wolken auch nach Sonnenuntergang fern!
Die äußeren Bedingungen waren eher durchschnittlich. Es war zwar mondlos, aber diesig. Im Zenit betrug die Grenzgröße ca. 5m5, aber stark nachlassend in Richtung Horizont.
Das erste Objekt war dann der Eskimonebel, der dank des Telrad (für mich im Gegensatz zum Sucher eine geniale Erfindung!) auf Anhieb gefunden war. Bei ca. 40fach zeigte sich schon eine deutliche Scheibe, bei ca. 160fach war der Charakter des Nebels mit hellem Zentrum und dunkleren Nebelregionen drumherum deutlich zu erkennen.
Weitere Objekte waren trotz der eher mäßigen Bedingungen verschiedene Galaxien. Leos Triplet zeigte sich klar und deutlich und ließ die Form der einzelnen Galaxien gut erahnen.
M81 und M82 waren im Übersichtsokular der Hammer! Überdeutlich zu sehen, M82 zeigte sogar dunkle Staubstrukturen.
Der Eulennebel leiß abschließend bei 160fach und OIII-Filter zumindest ein Auge erahnen.
Fazit: Ich bin mit dem neuen 12er schon mehr als zufrieden und gespannt auf die ersten Beobachtungen hier auf der Alb bei wirklich guten Bedingungen und einem mit Velour ausgekleideten Tubus. Der Dobson scheint eine prima Ergänzung zum parallaktisch montierten 8er zu sein. Vor allem, solange am "kleinen" die Kamera läuft, lässt sich somit die Zeit wunderbar vertreiben!
Im Jahr 2001 habe ich mir mit dem 8" Dobson mein erstes Teleskop gekauft. Da nach einiger Zeit der Wunsch aufkam, zu fotografieren, habe ich es mit der Zeit auf eine EQ-6 gepackt und bin mit dem Setup sehr zufrieden.
Hin und wieder wäre es aber doch schön gewesen, ohne Stromversorgung, Notebook, Kabel und Adapter... einfach nur zu beobachten. Deshalb haben wir uns vergangene Woche den 12er Dobson geholt. Dazu als schönes Übersichtsokular das Panoptic 35mm. Die Rockerbox gestern noch schnell zusammengebaut, das Auskleiden mit Velour wird wohl die nächsten Tage anstehen.
Entgegen dem Wetterbericht von vor wenigen Tagen (dieser erscheint mir sowieso immer unzuverlässiger) hatten wir am Samstag schönes Wetter, und tatsächlich hielten sich die Wolken auch nach Sonnenuntergang fern!
Die äußeren Bedingungen waren eher durchschnittlich. Es war zwar mondlos, aber diesig. Im Zenit betrug die Grenzgröße ca. 5m5, aber stark nachlassend in Richtung Horizont.
Das erste Objekt war dann der Eskimonebel, der dank des Telrad (für mich im Gegensatz zum Sucher eine geniale Erfindung!) auf Anhieb gefunden war. Bei ca. 40fach zeigte sich schon eine deutliche Scheibe, bei ca. 160fach war der Charakter des Nebels mit hellem Zentrum und dunkleren Nebelregionen drumherum deutlich zu erkennen.
Weitere Objekte waren trotz der eher mäßigen Bedingungen verschiedene Galaxien. Leos Triplet zeigte sich klar und deutlich und ließ die Form der einzelnen Galaxien gut erahnen.
M81 und M82 waren im Übersichtsokular der Hammer! Überdeutlich zu sehen, M82 zeigte sogar dunkle Staubstrukturen.
Der Eulennebel leiß abschließend bei 160fach und OIII-Filter zumindest ein Auge erahnen.
Fazit: Ich bin mit dem neuen 12er schon mehr als zufrieden und gespannt auf die ersten Beobachtungen hier auf der Alb bei wirklich guten Bedingungen und einem mit Velour ausgekleideten Tubus. Der Dobson scheint eine prima Ergänzung zum parallaktisch montierten 8er zu sein. Vor allem, solange am "kleinen" die Kamera läuft, lässt sich somit die Zeit wunderbar vertreiben!